Beiträge von Sus.scrofa

    Die Guppies im Laden werden leider häufig in ziemlich salzigem und sterilem Wasser aufgezogen. Da kann man schon mal böse Überraschungen mit erleben. :omg: Ich hab schon jahrelang keine mehr gehalten, weil wir sehr weiches Wasser haben und ich Ausfallraten von bis zu 80% hatte.

    Bei den Endlern scheint's etwas besser zu gehen. Hab am Mittwoch zwei Paare gekauft. Gestern war aus dem einen Weibchen die "Luft raus", aber keine Jungfische zu sehen. Nachmittags schwammen dann zwei schon recht große Junge im Becken. :shocked: Die waren bereits deutlich zu groß, um von ihren Kollegen verspeist zu werden. Schon irre, wenn man nur eierlegende Fische vermehrt, wie groß und fertig die kleinen Guppies direkt nach der Geburt aussehen. Sie fressen total problemlos Staubfutter und machen einen robusten Eindruck. Macht Spaß. Wenn das weiter so läuft bleib ich bei den Endlern und versuche mir eine eigene Linie raus zu züchten. Ich möchte was mit viel Grün. :dafuer:

    Ohne Witz: Wo wohnste? Hab noch nie Fische verschickt, aber das krieg ich auch noch hin. Die brauchen wohl noch ca. 4 Wochen bis die halbwegs nach Perlhühnchen aussehen. Bis dahin hat dein Shop vielleicht auch wieder welche. Ich selbst werd nur 10 behalten. Also 20 kannst du haben.

    Ich hab mir heute mal zwei Endler-Paare mitgenommen und vorerst in mein Aufzuchtbecken gesetzt. Aktuell hab ich 30 Hühnchen noch im Netzkasten. Die sollen in zwei Wochen ins Aufzuchtbecken. Dann sollten die Guppies ins Große. Aber die sind so zufrieden in dem Kleinen, dass ich jetzt überlege, sie erstmal einfach drin zu lassen. Die Hühner gefallen mir auf Dauer im 30er nicht, auch wenn das immer erzählt wird, das wären "Nanofische". Die brauchen definitiv mehr Platz. Aber die Guppies erscheinen sehr zufrieden, schwimmen nicht gegen die Scheibe und untersuchen die Pflanzen. Mal sehen...

    Macht hier eigentlich sonst noch jemand Freilandhaltung? Ich will im März wieder draußen zwei große Wannen aufstellen und im Juni dann jeweils Perlhühner und Endler rein setzen. Den Nachwuchs am Ende des Sommers verkauf ich dann.

    Klein oder groß macht für mich abends im Dunkeln keinen Unterschied. Meine letzte Setterhündin hat zwar abends im Dunkeln gern mal geknurrt, wenn eine zwielichtige Person um die Ecke kam - im Zweifelsfall hätte ich Probleme aber lieber selber gelöst. Die Hündin davor war sowieso ein Lämmchen. Jetzt hab ich was kleines und fühle mich deswegen nicht unsicherer als vorher.

    Wenn jemand eine Waffe dabei hat und dir richtig ans Leder will, spielt die Hundegröße wohl kaum mehr eine Rolle. Gegen unbewaffnete Hornochsen hilft das hier schon öfter genannte Pfefferspray oder Messer. Mir noch lieber, weil wirkungsvoll, aber mit weniger Hemmungen einsetzbar ist eine gute taktische Taschenlampe mit 800-1000 Lumen (gern auch mehr), Defense-Strobe-Flash und Schlagzinken. Z. B. eine Walther MGL 1100 X2 oder eine Fenix TK16. So ein Ding ist generell beim Gassi nützlich und der Stroboskop-Effekt ist wirklich unangenehm, weil bei den guten Lampen die Blitzfrequenz ständig wechselt, so dass sich die Augen nicht dran gewöhnen können. Der Angreifer sieht nichts mehr, du aber umso mehr - und wenn er gar nicht hören will, bekommt er die Schlagzinken an die Rübe.

    Zusätzlich finde ich eine grundlegende Selbstverteidigungs-Ausbildung gut. Man kann auch mit wenig Kraft große Schmerzen verursachen, wenn man weiß, was man machen muss.

    Soweit die Theorie. Ob man das im Notfall wirklich alles so hinbekommt, sei dahingestellt. Aber mir persönlich gibt es Sicherheit, zumindest einen Plan zu haben, FALLS mal was passiert. Es kann zumindest nicht schaden. Einem angreifenden Wildschwein gegenüber habe ich die Lampen-Nummer übrigens schon umsetzen können, ohne dass das Hirn ausgesetzt hat.

    Boah, ich bin noch total fertig mit den Nerven! Frieda ist sichtlaut! Ich dachte, sie würde nur stumm jagen, habe sie noch nie laut erlebt. Heute hat sie mir "geholfen" Wildkameras zu kontrollieren. Dabei muss uns eine Rotte Wildschweine umkreist haben. Auf dem Rückweg zum Auto saßen die wohl im Ginster. Auf einmal hatte Frieda gesträubtes Nackenfell - das Schwänzchen stand senkrecht in den Himmel. So hab ich sie noch nie gesehen. Und dann marschierte sie wie ein angreifender Tiger in den Ginster und fing an zu kläffen wie irre. Die Schweine sind dann wenig beeindruckt ein paar Meter tiefer getrollt (zum Glück noch keine Frischlinge dabei) und Frieda kam sofort zu mir zurück. Ich war sooo stolz. :herzen1:

    Vor allem, weil sie ganz klar weiß, dass sie an Schweine nicht dran soll. Wir hatten vorher eine Rotte, die hat sie mir nur angezeigt, ist aber nicht hin gegangen. Diesmal ist sie nur hingegangen, weil die uns im Weg standen und sie quasi keine andere Wahl hatte (ich hab sie erst gesehen, als der kleine Cerberos schon losgelegt hatte). In dem Moment ist mir der Hintern zwar etwas auf Grundeis gegangen (sie hatte keine Weste an), aber danach wäre ich fast geplatzt. :applaus: Mein tapferer kleiner Schutz-Cocker.

    Mich machen die Situationen am glücklichsten, wo Frieda sich einfach genau richtig verhält, obwohl ich ihr das nicht zugetraut habe.

    Das war z. B. ihre erste Drückjagd im letzten Jahr, wo sie von jetzt auf gleich vom kleinen trotteligen Tollpatsch zur großen Jägerin wurde. den Tag werde ich nie vergessen. Ich hatte so dermaßen Stress, hab mir alle möglichen Worst-Case-Szenarien ausgemalt. Und kaum war die Leine ab legte sie einfach los, mit der Nase am Boden wie ein alter Profi. :cuinlove:

    Das erste Mal, dass ich sie allein zu Hause gelassen habe und sie absolut nichts kaputt gemacht hat.

    Tage wie heute, wo mein sonst so gesprächiger Hund zum ersten Mal bei einer Dienstbesprechung dabei ist und stoisch neben mir liegt, als hätte sie das schon hundert Mal gemacht.