Beiträge von Sus.scrofa

    Ich schau gerade Crufts live. Einerseits sehr interessant, andererseits wundere ich mich, was für Hunde da gewinnen. Ist das normal, dass an den Dackeln vorne jetzt GAR KEINE Beine mehr dran sind? Kurz kann ich ja nachvollziehen, aber die da im Ring sehen aus, als ob ihnen jemand zwei Chickenwings als Füße angenäht hätte. Und der Mops war schon aus der Puste, als er nur stehen musste. Trotzdem ganz interssant zu gucken. Besonders Agility und Flyball heute mittag fand ich schön.

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    Die Sache mit den scharfen Jagdhunden kann ich so unterschreiben. Das ist für mich einer der Grüne, weshalb Frieda nur sehr unregelmäßig mitgeht und in der Meute nur mit denen, die wir kennen. Jagdterrier gehören auch bei mir auf die "Lieber ein paar Vorurteile zu viel als Löcher im Pelz" Liste. Da lass ich meine nicht dran. Zum, Glück gibt's hier bei uns einige Jagdgesellschaften mit sehr netten Hunden (mit Bracken, Border Terriern und Westfalen-Terriern kommen wir bisher gut aus). Aber wenn einer mit Drahthaar und Co daherkommt, steht "Mama" neben Frieda auf der Matte. Ist mir völlig wurscht, ob die mich und meinen Hund dann für Memmen halten (Frieda wird gemeinhin nur als "Prinzessin Lillifee" gerufen. :motzen: ). Gerade der Drahthaar dient in Jägerkreisen oft als Verlängerung für gewisse Körperteile und das merkt man dann oft auch am Hund. :verzweifelt:

    Es gibt sogenannte Kirrungen für Wildschweine, an denen die auch abgeschossen werden. In den meisten Bundesländern ist allerdings genau vorgeschrieben, wie viel Mais da drauf darf und dieser muss so abgedeckt sein, dass ausschließlich Wildschweine und kein anderes Wild da dran kommen. Die Mengenbegrenzung verhindert, dass die Tiere "gemästet" werden. Anders als durch solche Lockfütterungen kommt man speziell an Schweine oft nicht mehr dran und die machen viele Schäden auf landwirtschaftlichen Flächen, die der Jagdpächter bezahlen muss.

    Allerdings sollte da kein Mais offen rum liegen. Das wäre zumindest hier bei uns illegal.

    Herrlich! :lachtot:

    Aber dass die Eltern "original" sind, glaube ich bei dem Namen nicht. Liest sich für mich nach einem "Mischlink" aus aus Krokettenspaniel und Anglisch Kackespaniel. Ich habe hier zu Hause einen original Kackespaniel. So sieht's aus:

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    ...und er jeden Hund erschießt der hinter einem Hasen o.Ä. hinterher rennt. Das wäre rechtlich abgesichert.

    Es wurden im letzten halben Jahr 6 Rehe gerissen und es gab noch viele andere Vorfälle im Laufe der Zeit. Nur auf den Wegen müsste ja erlaubt sein, aber er vertrat die Meinung die Hunde gehören alle an die Leine und wenn man keinen Garten hat, braucht man keinen Hund.
    Und was ist wenn in einem anderen Gebiet ein Jäger daher kommt und fordert die Hunde an der Leine zu halten?

    Wie ist da eure Lösung?
    Habt ihr Tipps zu meiner Situation?


    Hab jetzt nicht alles gelesen und antworte mal nur auf den ersten Beitrag.

    Ich kann nur für NRW sprechen, denke aber, dass die Gesetze in den Bundesländern relativ ähnlich sind. Die entsprechenden Texte findet man im Internet.

    1. Der Jäger darf einen Hund schießen, der hinter einem Hasen her läuft. Es dürfte aber im Nachhinein schwer zu beweisen sein, dass der Hund tatsächlich gewildert hat, wenn man nicht den Hasen gleich mit schießt oder eine Kamera an der Waffe hat. Daher wird sich ein Jäger mit ausreichend Grips eher zurück halten, was ich bei dem Typen natürlich so nicht beurteilen kann.

    2. Ich kann verstehen, dass er einen Hals hat. Von Hunden gerissene Rehe sind kein schöner Anblick und ich habe regelmäßig das Bedürfnis, die zugehörigen Hundebesitzer den Dreck mal weg machen zu lassen. Es ist allerdings komplett irrelevant, welche Meinung er vertitt. Auch mit dem "grünen Abitur" ist er an Gesetze gebunden. Außerhalb eines Naturschutzgebiets und der Brut- und Setzzeit darf ein Hund im Wald auf Wegen frei laufen, sofern er im Einflussbereich seines Besitzers bleibt. So ist das. Meinung hin oder her. leider gibt es haufenweise Jäger, die glauben, mit dem Jagdschein nun König des Waldes zu sein und die Regeln selbst aufstellen zu können.

    3. In jedem Gebiet kann ein Jäger an sich dir im Grunde gar nichts sagen. Das kann nur der zuständige Förster und der Jagdpächter (<- Bei weitem nicht jeder Jäger ist auch Pächter! Die meisten haben Begehungsscheine, dürfen also im Revier des Pächters jagen, sie sind aber nicht jagdschutzberechtigt und müssen dir gegenüber den Ball flach halten.). Ich gehe jetzt mal im Zweifel für den Angeklagten davon aus, dass der Mensch da bei dir tatsächlich Pächter ist.

    Sofern dein Hund auf dem Weg bleibt, würde ich ihn außerhalb von NSGs sowie Brut- und Setzzeit weiterhin frei laufen lassen. Wenn du den Jäger noch mal trifst, informiere ihn darüber, dass der Hund in diesem Rahmen und innerhalb deines Einwirkungsbereichs frei läuft und fertig. Solche Jäger bluffen viel und denken dann, man sei beeindruckt, weil sie schließlich Jäger sind. Zeig ihm, dass du die Gesetzeslage auch kennst und dich nicht veräppeln lässt. Das ganze natürlich sachlich - und nicht mehr auf Privatgrund parken, damit er dir nicht anderweitig einen rein drücken kann.

    Wenn das alles nicht hilft, frag ihn nach seinem Namen und welcher Förster in dem Gebiet zuständig ist. Wenn er beim Staat gepachtet hat, ist wahrscheinlich spätestens dann Ruhe im Karton. Sollte dann immer noch Krieg herrschen, würde ich soweit gehen, das zuständige Forstamt zu informieren. Jagdpächter hin oder her, er darf nicht einfach Gesetze selber erfinden und wird von denen dazu vermutlich ein paar warme Worte zu hören kriegen.

    Nicht dass das jetzt falsch rüber kommt: Ich finde auch, dass Hundehalter sich an Regeln halten müssen und ärgere mich da sehr oft drüber! Aber deswegen kann man sich als Jäger nicht einfach Gesetze nach der eigenen Meinung selber machen. Der Wald ist für alle da und solange alle ein bisschen Rücksicht auf die anderen nehmen, gibt's auch kein Problem. Aber mich regen so Leute unheimlich auf, die nicht zwischen ihrem Jagdrevier und privatem Vorgarten unterscheiden können.

    Cocker Spaniel sind echt hübsch :cuinlove: Ich hab gerade gesehen, dass die teilweise zwar noch für die Jagd gezüchtet werden, aber Showlinien sind ja eher familientauglich, oder? Am besten kontaktieren wir da mal einen Züchter und fragen nach...

    Jagdlinien sind mit Sicherheit auch familientauglich, weil Cocker an und für sich sehr sensible, nette Hunde sind. Man wird sogar von den anderen Jägern eher belächelt, wenn man mit so einem "Weichei" daher kommt. Gleichzeitig bitte nicht davon ausgehen, dass ein Hund aus mehreren Generationen Formzucht keinen Jagdtrieb mehr hat! Ich führe einen Hund aus Formzucht zur Jagd. Und hatte auch vorher andere Jagdhunde aus Formzucht. Der Trieb ist auf jeden Fall da, aber wie ich finde beim Cocker sehr gut zu händeln. Der wurde ja ursprünglich gezüchtet um "unter der Flinte" zu jagen, sich also nicht weit vom Führer zu entfernen.

    Das mit dem langen Fell würde ich mir dagegen noch mal überlegen. Ich bezeichne den Cocker auch gern den "Mikrofaserputzlappen des Waldes". Die Fellpflege nach einem normalen Waldspaziergang ist echt mörderisch. Dazu kommt noch das Trimmen alle 3-4 Monate. Würde es Kurzhaar-Cocker geben, wäre das meine Rasse. :D

    Ich habe mich auch gezielt beim dritten Hund für was kleines entschieden. Vorher hatte ich Irische Setter. Nicht unbedingt Riesenhunde, aber wenn sie schwer krank sind und dazu Cortison bekommen und man dann als 55kg-Person einen 35kg-Hund 15 Mal täglich aus der ersten Etage nach unten und wieder hoch tragen muss, fragt man sich schon, ob's da nicht was praktischeres gibt.

    Im Nachhinein bin ich mit der Entscheidung sehr zufrieden und für mich steht fest, dass ich keinen größeren Hund mehr haben will. Das Kleinteil kann man überall hin mitnehmen, man kann es auch mal in fremden Autos noch schnell in den Fußraum stecken, es nimmt generell nicht so viel Platz weg, im Notfall kann man es auch nach Hause tragen, wenn es aus irgendwelchen Gründen mal nicht mehr laufen kann (einer meiner Setter hatte z. B. eine Wespenstichallergie - den hätte ich nicht mehr aus dem Wald gekriegt).

    Außerdem kann ich den Cocker jagdlich brauchen. Das war kein Auswahlkriterium, aber ich genieße das im Nachhinein sehr, weil das gemeinsame Jagen einfach eine Ebene in der Beziehung zum Hund ist, die ich vorher gar nicht kannte. Die Setter durften hier nicht mit zur Jagd, weil die für Hochwildjagden zu hochbeinig und schnell sind und das Wild dann mit zu viel Karacho vor die Schützen läuft.

    Das einzige, wovor ich Angst habe, ist die Begegnung mit großen, aggressiven Hunden. Die Setter konnte man nicht schütteln, den Cocker schon. Und da ich schon einige Beißvorfälle mitgemacht habe, graut's mir davor... Aber da mach ich mir dann Gedanken drum, wenn's soweit ist.

    Wow! Gerade der letzte ist schon ein echter Hingucker. :cuinlove: Ich hab ja auch schon oft vor den Kafis gestanden, aber mir ist das einfach zu heikel mit Gesellschaftsbecken, auch wenn ich keine Schleierflossen-Arten drin habe. Die sind ja wohl auch lieber im Artbecken. Aber wenn ich später mal ausbaue und mehr Becken haben könnte, würde ich auch gern mal Wildbettas ausprobieren. :dafuer: