Ich hatte mal eine Hündin, der ich beigebracht habe, Plastikflaschen/Getränkedosen etc. zu sammeln. Darauf war sie ganz scharf. Im Sommer fand ich das nachteilig. Sie suchte sich sofort irgendein Stück Zivilisationsmüll und trug das rum, Hecheln ging dann nicht mehr, dadurch überhitzte sie schnell. Nahm ich ihr die Flasche weg, lief sie nur noch total fixiert neben mir und suchte sich alsbald eine neue. So lange der Hund noch jung ist, würde ich persönlich dieses extreme Balltragen zumindest soweit abschwächen, dass er auch ohne Ball zur Tagesordnung übergeht.
Beiträge von Sus.scrofa
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Nuja, gibt ja durchaus Rassen, deren Brustkorb nicht mehr so ganz wolfstypisch ist. Meine Setter habe ich erhöht gefüttert, so dass beim Fressen die Halswirbelsäule gerade war. Die Rasse tendiert ja stark zur Magendrehung, eben wegen dem extrem tiefen Brustkorb. Es hieß immer, so würde übermäßiges Luftschlucken verhindert.
Ob's hilft, keine Ahnung, auf jeden Fall hilft es mir, wenn es dann soweit ist, dass ich wenigstens alles versucht habe und mir nicht sagen muss: Hättest du mal erhöht gefüttert, vielleicht hätte es was geholfen.
Meine Cocker-Fußhupe füttere ich aber vom Boden.
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Es gibt eine ganz einfache Lösung für das Problem, die ich letztens von einem Jagdfreund hörte. Sein Hund kommt ihm definitiv nicht ins Bett! ...
... nur AUF'S Bett.

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Ich hab ne Spendentüte im Hausflur stehen, wo alle ihre gebrauchten Butterbrottüten und Gefrierbeutel rein schmeißen können. daraus bediene ich mich dann für's Hundegassi.
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Danke für die Infos. Vielleicht ist es bei Frieda ja auch so. Entzündungssymptome hat sie zum Glück zur Zeit nicht, aber wir haben sowieso in ein paar Tagen einen Impftermin, dann werd ich's mal ansprechen.
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Ich hätte da mal ne Frage. Meine Hündin war ein Spätzünder, mit 11 Monaten das erst Mal läufig. In einer guten Woche wird sie 16 Monate alt und in den letzten Tagen werden alle Rüden scharf, die mit ihr Kontakt haben - kastrierte und unkastrierte und nachweislich auch Rüden, die sonst die Ruhe in Person sind. Jetzt stelle ich mir die Frage, ob das eine weiße Hitze sein könnte? Schwellung, Ausfluss oder auffälliger Geruch NICHT feststellbar, die Hündin ist wie immer, sie hat nur etwas größeren Appetit als sonst, was aber auch an der aktuell benutzten Futtersorte liegen kann. Sie spielt auch nur mit den Rüden, wenn die dann mehr wollen, versteht sie nicht, was das komische Verhalten soll. Aber trotzdem macht mich das nervös, zumal wir am Freitagabend auf ner Grillparty eingeladen sind, wo sehr viele Hunde sein werden. Habt ihr da Erfahrung mit? Kann eine weiße Hitze überhaupt so schnell (3-4 Monate) nach der letzten echten Hitze auftreten?
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Wollte ich mir schon immer mal kaufen. Nicht um meinen Hund zu beeindrucken, sondern die anderen Jäger auf der Drückjagd. Wenn man sich da als Frau einfach mal mit in die Reihe stellt...

Kann frau aber natürlich auch super nutzen, um dem Hund bei der abendlichen Runde um den Block mal so richtig zu zeigen, wer die Hosen an hat.

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Ja, da hast du wohl recht, meine Freundinnen haben beim Pudel sicher nicht so viel am Jagdtrieb gearbeitet.
Ein Schweißhund ist sicherlich auch unter den Jagdhunden noch mal eine ganz andere Hausnummer. Auch die ganze Gruppe der Bracken soll ja selbstständig jagen. Ich habe mit meinem Spaniel kaum Impulskontrolle geübt. Sie darf hier und da mal eine Krähe aufscheuchen oder tief fliegende Schwalben hetzen, einen Wildwechsel ein paar Meter verfolgen oder mir die frische Fährte eines Rehs zeigen, das ich vorher gesehen habe, sie aber nicht. Sie darf ja sogar im Herbst mit zur Drückjagd und dann so richtig die Sau raus lassen. Mit den Settern wäre das undenkbar gewesen. Da wurde absolut gar nichts lebendiges gehetzt, die Wegegrenzen waren einzuhalten, es war nicht weiter als 20m vor mir zu laufen etc. Bei denen hat es zwei Jahre gedauert, bis wir entspannt im Wald gehen konnten. Und das sind nicht mal Bracken, die selbstständig jagen sollen, sie sollen bloß größere Flächen abdecken als der Cocker und Vorstehen, sonst jagen sie ganz ähnlich führerbezogen. Damit will ich nicht zwingend die Spaniels empfehlen, die haben andere Nachteile (Stichwort "Mikrofaserputzlappen des Waldes"
), aber unter den Jagdhunden sind sie sicherlich mit die einfachsten auch für Nichtjäger. -
Interessant, was ihr hier zum Pudel schreibt. Meine beiden besten Freundinnen haben sich zu meiner Setterzeit je einen Groß- und einen Zwergpudel gekauft und der Setter war im Wald deutlich einfacher abzurufen. Ich hab das ganz arrogant meinem intensiven Impulskontroll- und Radiustraining zugeschrieben, aber nach dem ich das hier so lese, lag's wohl doch auch mit an der Rasse.
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Mir schon.
Ich kenne nen Förster, der gern mal über die Markierungen seines Hundes drüber pinkelt. Hatte aber mehr den Eindruck, dass das mehr oder weniger Spaß war. Hab das nicht wirklich ernst genommen. 