Endlich muss ich die Leckerli nicht mehr selber werfen! Hallelujah! Ich war schon kurz vor der nächsten Schleimbeutelentzündung...
Beiträge von Sus.scrofa
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Und noch vergessen:
- Ich sehe Wildtiere deutlich früher als der kleine/mittelgroße Hund, der allein durch hohes Gras im Sommer schon in der Weitsicht behindert wird. Das ist bei Jagdhunden ungleich praktischer.
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Kommt bestimmt auch auf die Rasse an. 0815-Rassen kann man beim VDH auch unter 1000 € kriegen. Ich hab damals keinen Cockerzüchter gefunden, der mehr als 950 € haben wollte.

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Als langjährige Halterin von großen Hunden, die jetzt tatsächlich unter gar keinen Umständen mehr was großes möchte, nenne ich mal die Hauptargumente für meine persönliche Entscheidung:
- Wenn der Hund im Wald verletzt wird oder allergisch auf Bienenstiche reagiert, kriege ich einen 10kg-Hund zum Auto getragen, einen 30kg-Hund eher schlecht bis nicht.
- Viele Hotels und Pensionen, in denen ich war, fragten nach der Hundegröße und gaben mir mit kleinem Hund bereitwilliger ein Zimmer.
- Ein kleiner Hund frisst weniger, so dass ich mir Futtersorten leisten kann, die mir bei den Großen zu teuer gewesen wären.
- Eventuelle Medikamentendosierungen fallen auch kleiner und damit günstiger aus (Meine letzten Hunde hatten die Angewohnheit, extrem teure Medikamente zu brauchen, die sich bei einem Drittel des Gewichts schon anders gerechnet hätten.).
- Das Kleinteil passt in den Fußraum vom Beifahrersitz und kann daher sogar mit Beifahrer und voll besetzter Rückbank problemlos mitgenommen werden. Die Ladefläche kann ich voll ausnutzen, auch wenn der Hund mitfährt. Ich kann problemlos mal bei Jagdfreunden im Auto mit fahren, ohne dass die den Kofferraum leer räumen oder eine Box installieren müssen.
- Der Hund nimmt bei Besprechungen, auf Tagungen, im Büro und im Restaurant wenig Platz weg, ist weniger auffällig und lässt sich meist sogar unbemerkt unter jedem Stuhl verstauen.
- Der Hund fegt mit seinem "fröhlichen Rutenspiel" nicht den Nippes von Kaffeetischen und Regalen, wenn wir bei Leuten zu Besuch sind, die sowas hinstellen.
- Ich kann im Bett beim Einatmen meine Lunge/Brustkorb normal expandieren und mich sogar problemlos mal umdrehen.
- Ich muss mir wegen Magendrehungen und Gelenkerkrankungen weniger Gedanken machen.
- Schlafplätze, Boxen und Futterplätze im Haus sind kleiner und nehmen weniger Platz weg.Fazit: Im direkten Vergleich ist für mich die mittelgroße "Fußhupe" im Alltag deutlich praktischer und einfacher zu händeln. Gleichzeitig kann ich damit alles unternehmen, was ich mit den Großen auch konnte. Für mich ist das so wie damals mit den Handys: Kleiner und praktischer, aber kann das gleiche.

Rein von Optik und Gefühl und wenn man mir garantieren würde, dass die oben genannten Negativ-Erlebnisse nicht wieder eintreten, würde ich aber wieder was in Schäferhundgröße haben.
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Ich hab auch immer drauf beharrt, einen Welpen mit 8 Wochen haben zu wollen wegen der Prägephasen. Züchter, die Hunde erst mit 9 Wochen abgaben, waren für mich sofort raus. Hatte dann letztes Jahr eine ähnliche Situation wie du. Auf der Suche nach einer geplanten Verpaarung (wenn dann sollte der Hund erst in ein paar Monaten einziehen) hab ich mich in der Züchterliste des Clubs um eine Zeile verklickt. Statt auf der Seite des Züchters "Welpen geplant" landete ich auf einer anderen Züchterseite. Hatte auch schon auf "zurück" geklickt, aber bin dann wieder drauf, weil da dieses bezaubernde kleine Hundekind ganz vorn auf der Seite war. 12 Wochen altes Überbleibsel abzugeben. Naja, was soll's ist mir eh zu alt. Bin dann aber immer wieder auf die Seite und irgendwann hat auch noch meine Familie angefangen, mich zum Telefonieren zu nötigen. Also angerufen - Züchterin sehr sympatisch. Einen Tag später quer durch NRW dahin gefahren und ausgiebigen Kaffeeklatsch im Garten veranstaltet. Das Ergebnis war der unkomplizierteste Welpe, den ich bis dahin hatte.
Was ich damit sagen will: Wenn dir schon die Züchterin sympathisch ist, trefft euch mal, schau dir an, wie die Hunde leben, was mit ihnen gemacht wird und vor allem, was der Hund für einen Eindruck macht, wie du mit ihm auskommst. Beobachte auch ausgiebig die Hunde untereinander.
Meine ging damals mit der Züchterin zur Welpenstunde, weil sie zwei andere Welpen sowieso behalten wollte und mit denen das übliche Programm machte. Vom Enkel der Züchterin hatte sie bereits spielerisch ein paar Tricks und Kommandos gelernt und nicht zuletzt habe ich das Gefühl, dass die Mutterhündin in den 4 "zusätzlichen" Wochen durchaus auch zur Erziehung beigetragen hatte. Das konnte ich dann auch live erleben.
Wenn der Eindruck von Hunden und Züchter uneingeschränkt gut ist, würde mich das Alter nicht mehr abhalten. Hör auf dein Bauchgefühl.
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Soll ich mal vorbei kommen, um euch bei der Entmistung eures Kellers zu helfen? Hast du Piraten in der Familie?

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Also ein paar Zapfen hätt ich noch.

Was ist denn ein Kolter?
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Seit ich eine schwer kranke Hündin operieren ließ, obwohl die Erfolgschancen der OP bei nur 2% lagen, weiß ich, das es nicht immer das beste für den Hund ist, alles zu versuchen. Meine Hündin hat es geschafft (sie war erst 6 Jahre) hat aber ihre vorübergehende Gesundheit mit vielen Monaten Schmerzen nach der OP bezahlt. Noch mal würde ich das nicht machen lassen, selbst bei einem jungen Hund. Denk dran, was der Hund nach der OP hätte mitmachen müssen - und das in dem Alter! Ich hätte genau so gehandelt wie du. Aber ich kenne die Problematik. Ich drehe nach jedem Einschläfern auch meine sämtlichen Handlungen auf Links und suche verzweifelt nach Fehlern, die ich ganz bestimmt irgendwo gemacht haben muss. Keine Ahnung, warum wir Menschen das machen.
Ich halte deine Entscheidung für absolut richtig und im Sinne des Hundes.
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Sorry, aber wenn hier auf dem Hof ein Wolf sein angebliches Territorium markiert, werd ich ihm schon erklären, wo der Bartl den Most wegholt
Na na na, ich hoffe doch sehr, dass sich dein Handeln auf das allseits beliebte Rufen und Klatschen beschränken wird.
