Beiträge von Sus.scrofa

    Das sieht mir auf jeden Fall nach einem Baby aus. Hat ja kaum Fell und kann vermutlich noch nicht fliegen. ich persönlich würde eine Auffangstation suchen. Bei uns macht das der städtische Tierpark.

    Und mit Fledermaustollwut aufpassen! Im Gegensatz zur terrestrischen Tollwut, ist die in Deutschland durchaus verbreitet.

    Ich hab hir so einen Trimm-Kandidaten, wo man das tote Fell selber raus ziehen muss. Weil mir das mit den Fingern zu lang dauert, hab ich den Furminator benutzt und dachte eigentlich, da ginge einiges raus. Jetzt habe ich aber zum ersten Mal den Coat-King ausprobiert und bin echt hin und weg. Bei den Vergleichsbildern siehst du das ganze tote, stumpfe Zeug auf dem Rücken und vor den Vorderbeinen. Die konnte man ja gar nicht mehr sehen.

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    "Sanft" ist allerdings relativ, weil der Coat King schneidet. Die tote Wolle ist definitiv raus und nicht nur geschnitten, aber die Fahnen würde ich mit dem Ding nicht bearbeiten wollen. Steht auch extra dabei, dass er nicht bei langhaarigen Hunden wie Bearded Collie angewendet werden sollte. Da wo deine Haarke innen diese Zacken hat, hat der Coat King Klingen. Für den Hund ist das sehr angenehm. Hatte das tote Zeug binnen 10 Minuten vollständig raus, weil das Teil wie durch Butter gleitet. Aber beim langhaarigen Hund kann's danach evtl. blöd aussehen. Es gibt den Coat King aber wohl auch stumpf. Der steht definitiv noch auf meiner Liste, denn das möchte ich unbedingt ausprobieren. Dann muss man nur noch raus finden, wie viele Klingen das jeweilige Fell braucht (je feiner das Fell, umso mehr Klingen).

    Schließe mich naijra an. Ich würde sagen, ich mag "führerbezogene" Hunde, die selbstständig arbeiten, aber den Kontakt mit mir halten und nicht einfach drauf los stürmen.

    Müsste ich mich aber zwischen zwei Enden der Skala entscheiden, würde es kooperativ sein. Ist unkomplizierter, stressfreier und das Leben ist zu kurz. Vor allem das gemeinsame. Meine letzten beiden Hunde wurden zwei Jahre ausgebildet, dann konnte man 3-4 Jahre unbeschwert genießen und dann kamen die tödlichen Krankheiten. Im Vergleich dazu hab ich jetzt ein devotes Würstchen, dass gar nicht ausgebildet ist, weil es alles toll findet, was Frauchen machen will und auch immer alles möglichst richtig machen will. Das ist zwar irgendwie langweiliger, aber auch deutlich entspannter. Und wenn sie morgen totkrank wird, können wir auf 100% unbeschwerte Spaßquote zurück blicken. :D

    Da meine letzte Hündin sieben Transfusionen bekommen hat, ohne die sie gestorben wäre, und dafür jeden Morgen jeweils ein großer Hund in die Klinik kam, von Leuten, die uns nicht kannten, hätte mein nächster großer Hund wohl Blut gespendet. Panik vorm Tierarzt wäre allerdings ein Grund für mich, das doch zu lassen. Der Hund sollte dabei nicht allzu viel Stress haben, finde ich.

    Da hier kein großer Hund mehr einziehen wird, bin ich aber "fein raus".

    Ich!

    Ich hätte nie gedacht, dass es sowas gibt. Als ich Frieda holte, wollte ich eigentlich keinen Hund mehr, befand mich in der stressigen Endphase meiner Promotion und auf der Suche nach einem Job. Dazu ein Welpe - das kann ja nur schief gehen.

    Aber Frieda war von Anfang an so unkompliziert, dass man sie gar nicht bemerkt hat. Wenn man mal keine Zeit hatte, spielte sie allein mit ihren Sachen, sie hat noch nie etwas zerstört, ist schmusig, gleichzeitig aufgeweckt und immer gut gelaunt, körperlich der Aufgabe gewachsen, mich im kurze Zeit später gefundenen Traumjob ständig zu begleiten, bleibt bei Mistwetter aber auch gern mal einen Tag lang ganz zu Hause, hat genug Trieb für Nachsuchen und Stöberjagden und geht gleichzeitig problemlos beim Waldspaziergang ohne Leine mit, lässt sich überall abrufen, will ständig gefallen, benötigt keine Leckerchen, weil ihr mein Lob reicht.

    Ich habe an diesem Hund im Vergleich zu meinen vorherigen nie etwas erzogen (ist ja eh nur so'n Kleinteil). Sie konnte machen, was sie wollte. Abseits der Wege laufen, Krähen jagen, mich anspringen. Trotzdem werde ich ständig drauf angesprochen, wie gut erzogen der Hund doch sei, weil sie an meinen Lippen klebt. Sie kann allein bleiben, ohne dass wir das je trainiert haben. Sie bettelt nicht, obwohl sie regelmäßig was vom Tisch bekommt. Sie fragt sehr vorsichtig, ob sie ins Bett rein oder aus der offenen Autotür raus darf, obwohl ich das nie eingefordert habe. Obwohl sie zu Hause nach Herzenslust kläffen darf, tut sie das im Hotel automatisch nicht. Egal, was wir neues ausprobieren, Frieda kann es sofort. Ich könnte die Liste weiterführen... Als Mensch wäre der Hund ein geigespielendes Wunderkind.

    Nach allem, was ich mit meinen Settern durchgemacht habe (Krankheiten, Sorgen, Trauer) kommt es mir fast so vor, als hätte mir jemand einen kleinen Hundeengel als Entschädigung geschickt. Selbst wenn Frieda auch nicht alt werden sollte, so haben wir dann doch wenigstens jeden Tag genossen, weil ich eben NICHT zwei Jahre Ausbildungsarbeit investiert habe, sondern sie von Anfang an perfekt war. Und das ist keine Verblendung oder Übertreibung, denn ich habe ja immerhin vorher zwei Hunde zum Vergleich gehabt. Frieda ist wirklich außergewöhnlich.

    @naijra: Nein Klubschau in Köln. Erst wollte ich nicht so richtig, aber eine Bekannte aus der Eifel zeigt dort auch ihre Junghündin zum ersten Mal und da dachte ich mir, kurze Anfahrt, Freundin mit dabei und nette Leute aus der Bezirksgruppe, die man wenigstens schon mal getroffen hat - da kann man eigentlich nix verkehrt machen. Es ist aber nicht geplant, danach deutschlandweit die Ausstellungen abzuklappern. Ist wirklich nur eine einmalige Sache - ein Hundetag, aber eben mal was anderes als Drückjagd. Frieda hat nicht die gewünschte Fellmenge (die ich persönlich auch nicht haben wollte) und generell werden dreifarbige wohl eher schlechter gewertet. Wär also bekloppt, da jetzt die große Karriere starten zu wollen.

    Frag doch mal deine Züchterin ob sie in Süddeutschland Jemand kennt, der dir da helfen würde.
    Bei euch werden die Züchter untereinander bestimmt auch vernetzt sein und sich auch gerne mal helfen (ja, das gibt es wirklich).

    Haben nun für Leipzig am Sonntag gemeldet (fast den 1. Meldeschluss verpasst :ops: )

    Das hab ich auch schon überlegt, aber in der Praxis ist das leider auch nicht umsetzbar. Ich kann weder dem Hund noch dem Groomer ein komplettes Trimming antun, nachdem der erstere 8h im Gelände war. :( : Und vor der Arbeit geht auch nicht. Da müssten wir um 5.00h anfangen. Das will ich gar nicht erst jemanden fragen...

    Naja, es wird schon. Wir gehen ja eh nur zum Spaß hin und haben es nicht ernsthaft auf Titel abgesehen. Ich will's nur mal ausprobieren und ein paar nette Spaniel-Leute treffen. :applaus:

    Das wollte ich auch (also speziell zu Friedas Züchterin), aber ich müsste dann nachdem ich gerade aus Süddeutschland nach Aachen gefahren bin, nach Bocholt zur Züchterin fahren, dann wieder nach Aachen und dann nach Köln. Ich arbeite im Moment viel in Süddeutschland und bin nur am Wochenende zu Hause. Davon kriegt man ne Autobahnpsychose. Alle Fahrten, die nicht zwingend nötig sind, werden daher gestrichen. :ugly:

    Danke euch!

    @naijra: Danke für die Tipps! Die Pfötchen werd ich in der Woche vorher noch mal komplett rund schneiden. Die Befederung der Vorderbeine sollte laut meiner Trimmanleitung "auf dem Boden stehen". Werde mir das noch mal auf ein paar Bildern im Netz genau anschauen. Die seitlichen Federn werd ich noch mal nacharbeiten. Und ja, hinten die Ferse soll eigentlich effiliert werden, aber wie kurz oder lang - da scheiden sich irgendwie die Geister. Wenn ich's zu kurz schneide ist eben gleich alles verloren, daher tendiere ich dazu, die nochmal mit dem Coatking zu entwollen und dann lang zu lassen. Mal sehen... :fear:

    Tja, und bei der Rute hab ich die allergrößte Angst, die total zu verhunzen. Aber ich weiß, dass ich da früher oder später durch muss... :schweig: