Beiträge von Sus.scrofa

    @RafiLe1985

    Wenn es geplant war wird man wohl kaum Nachbars Lumpi mal schnell drüberlassen. Geplant heißt auswählen, nachgedacht zu haben usw..

    Warum bevorzugt ihr Rassehunde sooo sehr? Auch die können Probleme haben/machen. Was ist an einem Rassehund besser?

    Geplant ist nicht gleich geplant. Ich kenne hier einen sehr hübschen Cockerrüden, habe selber eine Hündin. Klar könnte ich jetzt planen, daraus einen Wurf zu produzieren, aber man sieht einem Hund nicht alles an, was er in sich trägt. Beim Cocker gibt es z. B. eine erbliche Augenkrankheit, die die Tiere bereits in mittlerem Alter erblinden lässt. Beim Verbandszüchter bekomme ich einen Hund aus einer Verpaarung, bei der beide Elterntiere per Gentest auf diese Krankheit untersucht wurden. Wenn bei Würfen ohne Gentests, HD-Untersuchungen über mehrere Generationen etc. die Eltern und Welpen gesund aussehen, muss das nichts heißen. Das kann in ein paar Monaten schon anders sein. Allein die Ungewissheit finde ich unangenehm genug, um mir einen Hund aus überprüften Verpaarungen zu holen, auch wenn der mehr kostet.

    Und gerade bei den beiden Rassen (HD)! Klar kann das gut gehen, muss es aber nicht. Ich persönlich will mir nur sagen können, das ich zumindest bei der Auswahl alle Vorkehrungen getroffen habe, Leid und finanzielle Belastung zu vermeiden. Und oft überliest man das Wort "Erbkrankheiten" einfach. Wird mich schon nicht treffen und wenn, muss es ja nicht gleich ganz dicke kommen. Stimmt ja auch. Aber wenn es doch dicke kommt leidet nicht nur der Hund. Ich hab für meine letzte Hündin über 15.000 € Tierarztkosten in 18 Monaten gehabt und fast all meine Ersparnisse aufgebraucht und der Hund war am Ende trotzdem schon mit knapp 7 Jahren tot. Und vorher hätte ich auch nicht geglaubt, dass es tatsächlich so dicke kommen kann. Dazu kommt die seelische Belastung, wenn der Hund leidet.

    Denkt einfach drüber nach, ob ihr das Risiko eingehen wollt. Nicht, dass wir uns in ein paar Monaten imk Thread "Mein Junghund humpelt" wiedersehen.

    Meine letzte Setterhündin bekam als Junghündin exakt solche Flecken auf der Zunge. Sie wuchsen innerhalb weniger Monate. Am Ende waren es drei. Sie waren nicht erhaben, aber ziemlich groß und der TA sagte: Abwarten. Mit ca. 2 Jahren wuchs nichts mehr und ich habe die Flecken bei Tasso als besonderes Erkennungsmerkmal eintragen lassen. Ob man das am restlichen Körper genau so locker sehen kann, weiß ich allerdings nicht. Ich würd's vom TA anschauen und ggf. eine Stanzbiopsie machen lassen, aber ich würd mich vorerst nicht verrückt machen. Ich hab selbst mehrere Leberflecken mit Hautkrebsvorstufen entfernt bekommen und bin relativ sensibilisiert in Bezug auf das Thema. Für mich sieht das erstmal nicht so bedrohlich aus. Die Oberfläche ist glatt, die Ränder auch.

    Wenn man zwei Rassen kreuzt, ist das genetisch betrachtet ein Mischling, bzw. Hybrid. Ist ja auch nichts dabei. Ob man nun Mischling oder Rassehund bevorzugt ist ja nun jedem selbst überlassen. Aber der Begriff "Rasse" definiert sich nicht aus der Tatsache, ob die Hunde bewusst oder unabsichtlich verpaart wurden. Angenommen, meine Spanielhündin würde unbeabsichtigt von einem Labrador gedeckt: Kommen dann Spanadore oder Spaniel-Labrador-Mixe dabei raus? Die Behauptung, es handele sich um eine Rasse, ist Augenwischerei und Geldmacherei von Seiten der Verpaarer und schlichtweg unwahr. Aber so ist das eben in der heutigen Zeit. Für ein Handy mit Apfel drauf zahlt man halt auch mehr als für eins auf dem Samsung steht - selbst, wenn beide das gleiche können. Aber als Biologin, die kein Geld damit verdient und nix gegen Mixe hat, raufe ich mir langsam echt die Haare, wenn ich immer höre: Ich verpaare einen Pit Bull und einen Shi Tsu und nenne es Bullshit. Und das ist eine Rasse, weil ich mir das einfach so überlegt habe und das so definiere. Dann kann ich auch behaupten, das Vögel Insekten sind und Rehe Amphibien und schon werde ich eine berühmte Wissenschaftlerin.

    Innerhalb einer Rasse sind bestimmte Eigenschaften reproduzierbar. das ist bei Mixen nicht der Fall. Auch nicht bei angeblichen "Rassen" wie Cockapoo, Bullshit oder Labradoodle. Somit gibt es durchaus klare Unterschiede zwischen Wölfen, Rassehunden und Rassemischlingen.

    Total toll finde ich Dobermänner, Deutsche Doggen und Wolfshunde (also Saarlos und Co., nicht die irischen), außerdem Greyhounds. Nichts davon wird aber jemals hier wohnen, aufgrund gesundheitlicher und charakterlicher Gründe.

    Völlig kalt lassen mich Retriever, Beagle, sämtliche kleinen Wuschelhunde und Hunde, bei denen man das Gesicht aufgrund des langen Fells nicht erkennt. Außerdem sämtliche brachycephalen Rassen.

    Interessanter Ansatz. Jetzt noch das Ganze aus Spenden von privaten Windschutzscheiben und es müssen nicht mal mehr Tiere extra dafür sterben. Ich hätte gerade den "Insektenmix A61" im Angebot. Demnächst gibt's wieder den Premium-Mix "Schnellstraßen der Schwäbischen Alb".

    Sorry, Kaffee zu später Stunde... :ugly:

    Bei meinen hat man gemerkt, wenn die gestochen wurden, weil sie gequietscht und nach der Stelle geschnappt haben. Da schwoll auch erstmal nichts, es gab nur eine Schockreaktion (Hund wurde bewegungsunfähig, helles Zahnfleisch, Winseln). Die Tabletten hab ich noch vor dieser Reaktion einfach in den Rachen gestopft, die waren klein genug. Ist nicht schön, aber immer noch besser als die Reaktion auf den Stich - und leider hat man im Wald ja nicht immer Leberwurst etc dabei.

    Bei uns ist es super gelaufen. Pünktlich mit Ende der Veranstaltung fing es an zu plästern. Frieda hat auch auch ein Sg4 bekommen, aber dafür dass sie zu wenig Fell hat, war ich voll zufrieden. Sie ist nämlich toll gelaufen, hat sich vom Richter anfassen lassen und der Richtebrericht liest sich auch nicht schlecht. Das witzige ist: Meiner Meinung nach ist Frieda hinten höher als vorne. Beim Aufstellen zieht sie aber immer den Hintern ein, wenn man ihre Rute fest hält. Dadurch wirkt sie dann hinten niedriger. Ich fand das eigentlich gut, weil es darüber hinweg täuscht, dass sie hinten höher ist. Naja und im Richterbericht steht, dass die Kruppe beim Aufstellen zu stark abfällt... xD Das nennt man dan wohl ein Eigentor. :lol:

    Evtl. gehen wir nächstes Jahr wieder zur gleichen Schau. Aber öfter als einmal im Jahr muss es dann doch nicht sein. Ich kam mir ein klitzekleines Bisschen komisch vor, weil ich scheinbar die einzige war, die nicht mit Zelt, Klappstuhl, Frisiertisch, fahrbarem Hundekäfig und Gummianzug für den Hund da aufgelaufen bin. :xmas_kilroy_sofa:

    Meine Setter waren beide allergisch gegen Hummel-, Wespen- und Bienenstiche. Ich hatte auch Cortisontabletten für den Notfall. Die waren im Sommer immer dabei. Im Falle eines Stiches Tabletten rein und dann sicherheitshalber ab zum TA. War zum Glück nach den ersten Notfällen nur einmal nötig und da haben die Tabletten gereicht.