Beiträge von Sus.scrofa


    Zur Tierklinik: Wir befürchten, dass sie dort nicht wieder heil hinaus kommt. Kira ist leider ein sehr sensibler Hund und braucht die Nähe eines Familienmitgliedes (das sollte allerdings auch nicht falsch verstanden werden: Sie ist sehr charakterfest und hält auch ohne Probleme mehrere Stunden alleine aus - ein richtiger Familienhund). Eine Übernachtung in der Tierklinik ist deshalb ganz auszuschließen - das würde ihr vermutlich den Rest geben. Aber auch der Stress den sie dort ohnehin (wenn auch nur für ein paar Stunden) ertragen muss würde ihr vermutlich zusetzen.

    Glaub mir, genau so war es bei meinem Hund auch! Extrem sensibel, extrem auf mich fixiert - das Zurücklassen war schrecklich, aber unsere Hunde können mehr weg stecken als wir denken. Meine war über einen Monat wegen einer Gerinnungsstörung in der Klinik. Habe sie dort regelmäßig besucht und sie ist nach jedem Gassi brav wieder zur Kliniktür. Sie hatte verstanden, dass das jetzt vorübergehend ihr Zuhause ist - während ich jeden Abend im Bett geheult habe. Das hätte ich vorher nie gedacht. Gerade die älteren Hunde (meine war 6) können durchaus mit der Situation gut klarkommen, obwohl man anfangs denkt, der Hund stirbt vor Trauer. Das sind mehr wir, die sich da so rein steigern. Der Hund kriegt das schon hin.

    Ich würde auch eine gute Tierklinik aufsuchen und den Hund auf sämtliche Zeckenkrankheiten testen lassen, die es gibt. Zwei wurden ja hier schon genannt. Da sind die Symptome oft so unspezifisch und bis man was findet, ist der Hund schon fast am Ende. Meine Hündin wurde damals mehrfach durch getestet. Als schließlich der letzte Test doch Anaplasmose ergab (war vorher dreimal negativ), war die Hündin bis auf die Augen bereits vollständig gelähmt. Mit der richtigen Behandlung hat sie sich dann aber wieder vollständig erholt.

    Ich drücke die Daumen!

    Hier mal ein ganz interessanter Artikel zum Thema Insekten als Nahrungsmittel. Ich finde den Medikamenteneinsatz bedenklich und die Tatsache, dass das Chitin in den Protein-Gehalt einfließt. Nachgeforscht hatte ich, weil mich interessiert, was die Insekten in Massenzuchten gefüttert bekommen - je nachdem wollte ich nämlich nicht, dass mein Hund später die Insekten frisst. So ganz überzeugt bin ich von der Sache nicht.

    Ernährung: Warum Insekten nicht unser neues Fleisch werden - DIE WELT

    "Wenn man Insekten im industriellen Maßstab züchtet, bedeutet das Abermillionen von Tiere auf engstem Raum – was den Einsatz von Medikamenten sehr wahrscheinlich macht."


    "Einen großen Teil des vermeintlichen Eiweißgehalts vieler Insekten macht das Chitin aus. Es wird bei der Analyse irrtümlich miterfasst, ist jedoch selbst kein Eiweiß und hat auch sonst keinen Nährwert."

    Abgesehen davon würde mich mal der "Carbon Footprint" einer solchen Insektenerzeugung interessieren. Schließllich gibt es fleischhaltige Futtermittel, die ihre Produktionswege offen legen (z. B. Foodprint). Das ist mir bisher noch deutlich sympathischer als Insekten aus Massenzuchten.

    Ach du schande, bei der Situation in dem Video mit dem Hund, krieg ich ja schon die Krise. Hätt ich Frieda da abgeleint, wär die mit Karacho in Panik abgerauscht. :flucht:

    Aber immerhin, warnen die viel und machen nicht wirklich was. Bei meiner ersten Begegnung war sofort "Beschädigungsabsicht" angesagt. Das war aber ein HSH mit überfordertem Halter und nicht in einer Herde, also auch unfair das zu vergleichen.

    @Chris2406: Danke! Wollte das halt man von jemandem hören, der das Verhalten besser abschätzen kann. Ich habe nämlich überlegt, aber da ich mich in Sachen Hunderasse ja deutlich verkleinert habe, war es mir dann am Ende zu heiß, es drauf ankommen zu lassen. Bei den Größenverhältnissen wäre das Versuchsergebnis für meine Hündin evtl. permanent gewesen. Dann werd ich's wohl beim nächsten Mal wieder so händeln.

    @nepolino: Ich hab's halt schon anders erlebt, damals aber mit eigenem großen Hund. Ich hab Respekt mit Tendenz zum Schiss vor den Viechern. Und meine Fußhupe kläfft in komischen Situationen gern mal. Da weiß man ja auch nicht, wie die drauf reagieren.