Beiträge von persica

    Wenn umoperierte Menschen sich im neuen Körper doch nicht wohl fühlen, ist das dann aufgrund der geselschaftlichen Einstellung zu dem Thema oder ein persönliches "Problem" der eigenen Wahrnehmung, Wünsche und Selbstwertgefühl?

    Zumindest ist der Doku war es mMn beides.

    Zum einen Gesellschaftlich, weil von außen Druck kam und die betroffenen Menschen gewollt oder ungewollt in eine falsche Richtung gedrängt wurden.

    Operationen, die körperlich schaden können, worüber anscheinend nur sehr unzureichend aufgeklärt wird.

    Zum anderen natürlich persönlich, weil ein Mensch sich so dermaßen unwohl und uneins mit sich gefühlt hat, dass er nach einer Lösung gesucht hat, die aber für ihn die falsche war.

    Auch weil es etwas "in Mode" ist - womit ich das Thema keineswegs abwerten möchte!

    Es ist gesellschaftlich gesehen eine relativ neue Möglichkeit, sein Geschlecht bzw Identität ändern zu können. Klar, dass das leider nicht ohne Fehler und Probleme geschieht.

    Neulich erst eine Doku gesehen, da ging es um Umoperierte, die nach einiger Zeit gemerkt haben, dass es ein Fehler war und wieder zurückoperiert wurden.

    Oder aus anderen Gründen die OP bereut haben, worüber aber wohl nicht gern offen gesprochen wird.

    Das ganze Thema ist wirklich nicht einfach, ich glaube dass auch viele Therapeuten und Ärzte damit etwas überfordert sind.

    Wahrscheinlich muss die ganze Gesellschaft da erst daran wachsen und lernen, damit es für alle besser wird.

    Aber bitte verrate mir, wie machst du das mit dem Schneiden am Hinterkopf? :ka:

    Das ist der einzige Grund, warum ich es bei mir selber noch nicht probiert habe, weil ich keinen Plan habe, wie ich das hinbekommen soll.

    Bin zwar nicht hampelinchen, aber ich mache das mit einem Allibert/Spiegelschrank, bei dem man die beiden äußeren Spiegeltüren seitlich stellen kann.

    Also öffnen und halb offen stehen lassen.

    Dann sieht man in der jeweils anderen Tür den Hinterkopf wenn man den Kopf etwas dreht.

    Damit finde ich es ziemlich einfach dann!

    Warum nicht? Also von mir definitiv ein Ja!

    Ich bin nach einer langen Weile wieder kurz und liebe es :smiling_face_with_hearts: pflegeleicht, schnell zu frisieren, trocknet ratzfatz, kann immer wieder unterschiedlich gerichtet werden, wenn man färbt spart man viiiiel Geld...!

    Schneide auch immer selbst, von daher hab ich auch keine Zeit oder Kosten beim Friseur.

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    Da hast du sicher Recht, dass das oft Hunde aus dem Tierschutz sind!

    Es ist - zumindest für mich - eher das Gesamtbild. Was natürlich auch ein Vorurteil sein könnte, weil das Äußere immer täuschen kann.

    Finde das Beleidigen (nicht nur) ohne Hintergrundwissen allerdings sowieso völlig daneben. Entweder man fragt oder denkt sich eben seinen Teil.

    Kann jetzt nur für mich sprechen, aber beim Kupieren hab ich eher Hunde wie HSH und "Kampfhunde" vor Augen, und da vorallem die Ohren und dann ggf auch dazu die Rute.

    Solche, die eben ein gewisses Klischee erfüllen, weil damit geprotzt und abgeschreckt werden soll.

    So eine fehlende Rute wie bei deiner Süßen Schwabbelbacke hätte ich eher als durch Unfall verloren oder Tierquälerei in der Vorgeschichte gesehen.

    Allerdings, mit Qualzucht hat das Kupieren nicht wirklich was zu tun :pfeif:

    Es ist scheiße, garkeine Frage. Und ja, ich hab dabei auch immer ungute Gefühle. Genauso wie bei Mops, Frenchies, TeaCup, Dackel oder Corgis mit nur mehr Gehwarzen etc