Wenn umoperierte Menschen sich im neuen Körper doch nicht wohl fühlen, ist das dann aufgrund der geselschaftlichen Einstellung zu dem Thema oder ein persönliches "Problem" der eigenen Wahrnehmung, Wünsche und Selbstwertgefühl?
Zumindest ist der Doku war es mMn beides.
Zum einen Gesellschaftlich, weil von außen Druck kam und die betroffenen Menschen gewollt oder ungewollt in eine falsche Richtung gedrängt wurden.
Operationen, die körperlich schaden können, worüber anscheinend nur sehr unzureichend aufgeklärt wird.
Zum anderen natürlich persönlich, weil ein Mensch sich so dermaßen unwohl und uneins mit sich gefühlt hat, dass er nach einer Lösung gesucht hat, die aber für ihn die falsche war.
Auch weil es etwas "in Mode" ist - womit ich das Thema keineswegs abwerten möchte!
Es ist gesellschaftlich gesehen eine relativ neue Möglichkeit, sein Geschlecht bzw Identität ändern zu können. Klar, dass das leider nicht ohne Fehler und Probleme geschieht.