Beiträge von persica

    Kann ich gut verstehen, der normale Alltag macht ein effektives, intensives Training oft unendlich mühsam.

    Und am letzten Punkt scheitert es definitiv bei mir - wie arbeite ich daran?

    Wer meckert, muss nach drin bzw aus dem Zimmer. Man nimmt also Privilegien als direkte Konsequenz seines Verhaltens.

    Wenn man das wirklich konsequent durchzieht hat das relativ schnell Erfolg.

    So hab ich es auch bei Max gemacht, weil er im Garten Anfangs jeden unnötigen Mist gemeldet hat, und war's nur ne Amsel auf dem Zaun.

    Inzwischen kommt er sogar oft wenn er alleine im Garten war, stolz zu mir ins Haus, weil er brav war - also nicht gebellt hat - und möchte Bestätigung dafür.

    Bekommt er dann freilich auch, gutes Verhalten braucht Lob :smiling_face_with_hearts:


    Wünsche dir viel Erfolg und Durchhaltevermögen!

    Okay, das ist verständlich!

    Bei einigen Hunden wirkt es besser, das Melden erst zu bestätigen, und danach erst "abzustellen".

    So fühlen sich einige Hunde eher verstanden und ernst genommen, beruhigen sich viel schneller und melden nicht mehr jeden kleinen Pups.

    Das funktioniert allerdings nicht immer und auch nicht unbedingt nachhaltig, wenn man nicht zugegen ist.


    Es wäre wahrscheinlich besser, wenn euer Hund erstmal nicht mehr alleine im Wohnzimmer und Garten ist, damit er das selbstbestätigende Verbellen und Melden nicht mehr zeigen kann.

    Und dann aktiv daran arbeiten, dass ihn alles außerhalb des Fensters und im Nachbargarten nichts angeht, er dafür nicht zuständig ist.

    Denn das ist ja die Motivation dahinter, dass er meint, er müsste das regeln.

    Das Verhalten einiger Hundebesitzer und sogenannte Experten ist aber mitnichten natürlich, denn auch wir Menschen sind an sich soziale Wesen.

    Tja, und genau wie normale Hunde sind wir nicht automatisch mit jedem anderen Menschen total lieb und auf eng :roll:

    Sozial sein bedeutet nicht, dass man jedem bei allem und für jeden jederzeit ständig da zu sein zu müssen und sich emotional zu entblößen.

    Und wenn jemand Wildfremdes an meiner Tür klingelt und von mir offen gelegt haben möchte, warum bitte er sich nicht vor meinem niemanden direkt angehenden Hund ängstigen soll - dann fände ich das maximal nervig und unnötig und wäre zudem sehr verwundert.

    Würde das ja relativ übergriffig finden, wenn irgendwer, den ich noch nichtmal beim Sehen draußen grüße, plötzlich an meiner Haustür stünde und gerne die Beziehung zwischen meinem Hund und mir erklärt haben möchte :ugly:


    Nicht für ungut, ich halte auch nichts davon, dass der Hund offenbar unreglementiert am Zaun randaliert.

    ich dachte eher daran um das Getöse am Zaun zu "besprechen".

    Das finde ich allerdings nachvollziehbar und sinnvoll.