Beiträge von persica

    Zuhause hab ich nur BH an, wenn Besuch da ist oder gesportelt wird - aber unterwegs würde ich mich ohne unwohl fühlen.

    Hat aber vorallem mit der Größe zu tun, und ja, da möchte/brauche ich eine Stütze |)

    Wenn ich es mir aussuchen könnte, würd mir die Hälfte auch reichen.

    Ist halt viel Kopfsache und gesellschaftlicher Druck. In manchen Naturvölkern ist das Gebaumel und Nacktsein völlig normal, hier halt nicht.

    Also ich mag den Sommer gerne :D , trotzdem zwinge ich meine Hunde nicht stundenlang durch die Hitze zu laufen

    Hier ist es umgekehrt, weißt du ja, ich bin eher ein nordischer Typ und kein Fan von Hitze - gehe aber meinen Hunden zuliebe auch dann mal raus, wenn es heiß ist.

    Zumindest bisher.

    Ich hab mich aber auch nie wirklich mit Hitze anfreunden können und es macht mir auch körperlich zu schaffen.


    Allerdings ist es glaube ich wirklich weit verbreitet, dass die Halter ihren Hunden ihr eigenes Empfinden überstülpen oder blind dafür sind, wie es den Hunden geht.

    Zum Beispiel der eine Mopshalter, der seinen armen, röchelnden Hund auch bei Hitze mitschleift.

    Der Hund ist ja schließlich fit :verzweifelt: das muss bewiesen werden!

    Irgendwie verstehen scheinbar die Frage viele falsch.


    Perfekt heißt nicht, der Hund ist perfekt. Wer auf Herausforderungen steht und das toll findet, findet so gesehen den unperfekt Hund perfekt (für sich).

    Hm, finde ich jetzt garnicht, dass das falsch verstanden wird.

    Ich hab durchaus hohe Ansprüche an ein "perfektes" Verhalten und den Charakter, teilweise vielleicht (ok, sicher sogar xD ) zu hoch.

    Aber ich bin auch realistisch genug, um zu wissen, dass das kaum ein Lebewesen leisten kann.

    Deshalb ist mein Anspruch einfach realistischer geworden.

    Meine Jungs sind toll und ich liebe sie heiß und innig - aber perfekt sind sie eben trotzdem nicht. Muss auch nicht.

    Perfekt bedeutet also für mich, dass der Hund alles mitbringt, was ich mir erhofft und erträumt habe!

    Wenn das die Definition ist, dann nein!

    Meine Jungs sind nicht perfekt - aber ich bin's ja auch nicht.

    Ob ich jemals einen perfekten Hund haben werde, weiß ich nicht.

    Da wir Secondhandhunde bevorzugen ist das oft ein bisschen Überraschungstüte, was durchaus spannend ist, aber auch ordentlich Nerven kosten kann.

    Eigentlich gibt es an Kriterien hauptsächlich solche, die für meinen Mann oder/und mich garnicht gehen. Alles andere ergibt sich und/oder wird erarbeitet.

    Glaube, dass das relativ individuell ist und durchaus normal sein kann.

    30° und Schwüle, da ist es einfach schwer, durch Hecheln abzukühlen.

    Da sie bei niedrigen Temperaturen und besserer Lf keine Probleme hat, würde ich persönlich es wohl eher als individuelle Sache einordnen.

    Bzgl Gewöhnung - begrenzt kann das sicher klappen. Allerdings, nicht jeder Körper eignet sich wirklich dafür.

    Und wenn man weiß, wie schlimm das für das Individuum sein kann, dann möchte man das niemandem antun, der offensichtlich so garkeine Freude an solchen Wetterwerten hat.


    Meine Chis fanden es (im Gegensatz zu mir) nie schlimm bei so einem Wetter draußen unterwegs zu sein. Dieses Jahr ist das erste, in dem ich merke, dass sogar der HardcoreHitzeFan Dexter nicht mehr so begeistert ist von Spaziergängen zur heißesten Zeit.

    Ob es nun am wirklich sehr schwülen Wetter dieses Jahr liegt, an ihrem Alter (jetzt beide über 10) oder an beidem zusammen :ka:

    Ggf ist es bei trockener Hitze wieder ganz anders bei deiner Hündin?

    Alles gut, es ist inzwischen 8 Jahre her.

    Man lernt mit der Zeit damit zu leben.

    Wir sind den Jungs unglaublich dankbar :nicken:

    Hatte das vorher schon paarmal geschrieben, deshalb nur kurz die Vorgeschichte...

    Meine inzwischen verstorbene Tochter hatte schwere Depressionen und in Absprache mit Arzt und Therapeuten, im Wissen dass ich mich ggf selbst viel darum kümmern muss, zog Dexter als erster Hund und mentale Hilfe für meine Tochter ein.

    Letztendlich war er dann zwar wirklich eine große Hilfe, dennoch fiel der Hauptteil der Verantwortung für Dexter in meinen Bereich und ich habe das gern angenommen.

    Es gefiel uns sogar so gut, dass nach 7 Monaten noch Max einzog, als Gesellschaft für Dexter.

    Als meine Tochter starb, waren sie uns eine wahnsinnige Stütze, einfach weil sie da waren, uns zum Lachen beachten, man trotzdem raus musste, sich mit ihnen beschäftigt hat.

    Das Leben mit Hund(en) ist einfach reicher als ohne :ka: