Beiträge von BadlyConfused

    Ich kenn das als normal so.
    Muss bei meinem Psychiater und bei meiner Psychotherapeutin auch Ausfallhonorar zahlen.
    Gerade die Psychotherapeutin hat ja keine Laufkundschaft oder kann dann schnell jemand anderen vorziehen weil die Termine im 55 min Takt auseinanderliegen. Und da es keine Leistung gab, kann es logischerweise auch nicht die KK bezahlen. I mean was soll sie da zum Abrechnen eintragen?
    (Da sind es übrigens 75€ Ausfallgebühr. Ehrlich gesagt wäre ich bestimmt schon einige Male nicht hingegangen wenn ich nicht wüsste das mich das gleich 75€ kosten würde...)

    Wie geht ihr mit Anschlagen um bzw. wie habt ihr dem Hund konkret beigebracht

    Nachgesehen, Hund gelobt, beruhigt und dann weggeschickt. So grob. Glaub das hat auch ganz gut funktioniert.

    So ungefähr mach ich das auch.
    Hat bis jetzt bei allen immer geklappt aber Naruto sabotiert mir das bei Trudy gerade so bisschen. Er bellt aus Solidarität oder was auch immer mit und das Trudchen fühlt sich dann bestätigt und wufft dann noch ein zwei mal mit. Also bekommt Naruto jetzt oft einfach ein Abbruchsignal und ich lass ihn erst gar nicht rausrennen. Oft ist es nämlich so, dass er drinnen chillt und Trudy im Garten einen Vogel etc anbellt, was Naruto von 0 auf 100 bringt und er dabei vergisst wie Treppen laufen geht... hauptsache bellen und nicht wissen warum. Naruto ist aber auch so ein zartes Pflänzchen und ich muss nur mit dem Finger zu seinem Platz zeigen und er geht wieder zurück. Armer alter Babybub, darf sich nicht mal in Rage bellen |)

    Ein an Ort und Stelle festhalten (durch leine) und dann trotz „ nicht anfassen“ zu streicheln , ist kein „versehentlich berühren“.

    Das ist der Trainingsansatz, ja. Liest man den Eingangsbeitrag, dann wird aber schnell klar dass die Hündin das ja auch gerne im ganz normalen Zusammenleben zeigt. Ich persönlich würde das trainingstechnisch auch anders machen.

    Aber wieso nicht langsam und nett das Vertrauen aufbauen und an dem Thema arbeiten?

    Ich werde mich hüten hier irgendwelche Tipps zu geben. Aber ich finde spannend das impliziert wird es würde auf jeden Fall klappen wenn man das Thema langsam und nett angehen würde, das kann einfach am Ende nicht weniger in die Hose gehen.

    oh man, bitte nichts rein interpretieren. das habe ich nicht gesagt.

    Das ist, als würde ein Mensch „Nein“ brüllen und trotzdem angefasst werden.

    Ich finde die Situation die der Freund der TE verlangt klingen zu 90% nach ganz normalem Zusammenleben und nicht nach körperlichem Missbrauch.

    Aber ich werde auch nie verstehen woher die Schlussfolgerung kommt, dass man Knurren immer akzeptieren müsste, sonst würde es schlimmer werden. Das wird ja genauso schlimmer wenn der Hund damit ständig bestätigt wird und es gibt auch einfach Situationen da ist Aggressionsverhalten nun mal nicht in Ordnung. Niemand kann der TE versprechen dass sich das Verhalten des Hundes bessert wenn der Freund jedes Mal weicht wenn der Hündin was nicht in Krempel passt. DAS kann genauso nach hinten losgehen! Mit solchen Ratschlägen wäre ich irre vorsichtig.

    Ich kann ja auch nicht fremde Leute in der Bahn anbrüllen und bedrohen weil die mich versehentlich berührt haben. Das ist in dem Kontext null angebracht und was ganz anderes als wenn einen jemand sexuell belästigt, wo Aggression angebracht wäre.

    Ein an Ort und Stelle festhalten (durch leine) und dann trotz „ nicht anfassen“ zu streicheln , ist kein „versehentlich berühren“. Das ist für mich aktives über Grenzen gehen für nichts. Den es geht im Endeffekt um nichts: es gibt keine Notwendigkeit in diesem Moment den Hund anzutatschen. Bei TÄ oder in irgendwelchen Notfällen ist das was anderes.

    Aber wieso nicht langsam und nett das Vertrauen aufbauen und an dem Thema arbeiten?
    Ich hab auch kein Bock mich anknurren zu lassen aber sich so aufdrängen bringt weder Respekt noch harmonisches Miteinander. Vllt resigniert der Hund irgendwann aber muss davor diese „Trainings“ aushalten. Mir erschließt sich der Lerneffekt nicht.

    hat man Tiere richtet sich der eigene Tag ganz schnell danach welche Bedürfnisse diese haben.

    Smartphonezombies. Klingt oberflächlich, ist es aber nicht. Ausserhalb dieses Forums ist nicht unsere geliebte Hundehaltung mit ihren Formen und Farben die Realität. Und hier sehe ich, ganz offen gesagt, eine psychologische Verwahrlosung insbesondere jüngerer Leute. Es zieht sich durch wie ein roter Faden. Je mehr Aktivität in den sozialen Medien, je eingespannter das Smartphone ins Leben des Menschen ist, desto schwieriger fällt es diesem Menschen sich selbst und sein Umfeld noch wahrzunehmen. Das merkt man an den Hunden solcher Besitzer. Hund und Halter haben meist große Probleme sich zu konzentrieren, sie können nur schwer bei einer Sache bleiben, springen von Thema zu Thema ohne irgendwas davon tatsächlich zu verstehen.

    Das ist halt schon richtig verallgemeinert und grenzwertig frech.
    Soziale Medien sind für unzählige Menschen Inklusion , Austausch und soziales Leben. Genauso gibt es super viel online-Aktivismus , Aufklärungsarbeit, Anti-Diskriminierungsarbeit, Sichtbarkeitsarbeit usw. die „im Internet“ stattfinden. Nicht nur über Insta und TikTok sondern auch Discord, Teamspeak, über Medienkollektive und Podcast-Formaten oder YouTube-Kanäle.


    Die Aussagen die du triffst wurden 1 zu 1 schon bei den ersten Handys so getroffen und bei Gaming und zeitweise auch beim Lesen.

    „Die tauchen in ihre eigene Welt ab, werden unsozial und respektlos“.

    Die Menschen die so wenig Medienkompetenz haben und Inhalte ohne Quellenchecks teilen sind meist nicht die jüngeren Generationen.

    Sowas muss ja auch bewiesen werden bzw von den Behörden erst genommen werden und da flattert schnell mal eine Abmahnung ins Haus mit Drohung einer Gegenanzeige. Dazu der eigene wütende Mop… das ganze dauert ja auch immer ewig selbst wenn es mal zu Prozess etc. kommen sollte.

    Vielleicht solltest Du für Dein Umfeld bei einem Fachmann ein paar liegengebliebene Sachen für Dich mal aufarbeiten. Das sind alles keine Themen für ein Hundeforum.

    Vielleicht solltest Du für Dein Umfeld bei einem Fachmann ein paar liegengebliebene Sachen für Dich mal aufarbeiten. Das sind alles keine Themen für ein Hundeforum.

    Du meinst, es übersteigt einen Welpen-Blues? Ich dachte, ihr redet mir hier gut zu, abzuwarten und es wird sich vermutlich in ein paar Wochen legen:see_no_evil_monkey:

    Wenn die Symptome schon so „schlimm“ sind, finde ich auch dass da mal drüber geschaut werden sollte.

    Es wäre nicht unüblich dass die Überforderung, Versagensängste etc. von was tieferem kommen und der Welpenstress das gerade nur „triggert“.
    Aufarbeitung solcher Themen ist immer gut auch wenn es nichts pathologisches ist. Das „blöde“ an der Situation ist, dass nur die Zeit zeigt ob es nur eine kurze Phase ist oder was länger bleibendes.

    Vllt hilft es dir eine Frist zu setzen wie lange du dir das anschauen willst und nach 2 Wochen gehst du nochmal in dich. Entweder war dann alles nur halb so schlimm oder eben nicht.