@Sacco mein Hund ist ebenfalls an einem geplatzten Milztumor gestorben. Ich wusste von dem Tumor nichts und mache mir auch keine Vorwürfe, dass ich irgendwas hätte übersehen können.
Sie lief irgendwann schlechter, war aber auch extrem übergewichtig und die Gelenke litten deshalb. Mit Schmerzmittel lief sie wieder gut und fröhlich. Sie wurde extrem tüddelig, wir haben gesagt, sie wird dement. Das waren die einzigen Symptome, die sie hatte.
Ich hatte das mit meinem Tierarzt besprochen, ob wir schallen, Röntgen, blablabla. Er meinte dazu nur: "Wir können alles machen. Wenn ich lang genug suche, finde ich bei jedem Hund irgendetwas. Ihr geht es momentan gut, warum mit prophylaktischer Diagnostik quälen?"
Den Milztumor gab es da mit Sicherheit schon, die Metastasen in Leber, Lunge bestimmt auch (so hat es mir auch die Tierklinik gesagt, die sie einschläfern mussten). Was wäre die Konsequenz gewesen, hätte der Tierarzt da schon die Diagnose gestellt? Ich hätte sie 3 Monate zu früh eingeschläfert, man hätte auch da nichts mehr machen lassen können. 3 Monate in der es ihr wunderbar ging, die wir sehr genossen haben.
Ich würde es immer wieder so machen, ich will nicht alles wissen und der Besitzer (sofern er nicht ganz verblendet ist) kennt sein Tier am besten und wenn man immer wachsam bleibt und seine Augen nicht verschließt, erkennt man auch kleine Veränderungen und entscheidet immer wieder neu, wie man reagiert.