Beiträge von Achtfastneun

    Ich persönlich empfinde es auch als Privileg der Tierwelt, dass man ihnen viel Leid ersparen kann.
    Dabei muss man aber halt wirklich gut reflektieren, wo Leid für das jeweilige Tier(!) anfängt.

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    Meine erste Katze war extrem menschenscheu und hätte jeden Tag massiv darunter gelitten, hätte man sie zB mit einem Löffel beifüttern müssen, da man da ihre Wohlfühldistanz massiv unterschritten hätte. Damit hätte ich ihr Leid nur noch vergrößert.
    Meine erste Hündin hätte aufgrund ihres Wesens damit gar keine Probleme gehabt und da hätte ich es auch getan. Nur weil man selbstständig nicht mehr Essen kann und manchmal keine Ahnung hat, wo man ist, muss man nicht direkt leiden. Aber wie gesagt, dass ist extrem individuell und du, @Dreierrudel hast meinen größten Respekt, dass du diesen Weg mit deinem Hund gegangen bist.

    Ich würde auf jeden Fall mit einem Tierarzt nochmal alle Möglichkeiten und Alternativen durchsprechen. Alle Für und Wider abwägen. Was bringt dem Tier etwas, was würde nur dem Halter eine Erleichterung verschaffen? Leidet das Tier wirklich oder leidet man selbst mehr durch den Anblick?
    Aufgrund des hohen Alters würde ich für mich persönlich (!) viele Behandlungsmöglichkeiten einfach vornerein ausschließen, da das für mich keinen Mehrwert hätte, da man auch immer den massiven Stress für das Tier mit einrechnen muss. Ich würde, je nach Absprache mit dem Tierarzt und bis zu einem gewissen Grad, alles mögliche zur Unterstützung ausprobieren - Schmerzmittel, Aufbaunahrung, weiß der Himmel.
    Dass ein 18jähriger Hund keine Schmerzen haben soll, halte ich für unwahrscheinlich. Die Knochen und Gelenke werden seit 18 Jahren gebraucht, das geht nicht einfach so an einem vorbei. Ich kenne keinen alten Menschen, der nicht irgendwo irgendwelche Schmerzen hat.
    Und Dauerschmerzen machen mürbe.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Ich drücke euch die Daumen, dass ihr gemeinsam einen Weg findet, der für euch alle der Richtige ist. Und solange noch eine schöne, gemeinsame Restzeit.

    Ich bin gestern mega früh ins Bett, hab da noch etwas gehäkelt und wollte gegen 10 schlafen. Konnte aber nicht einschlafen und hab schließlich gedacht, ich Les noch ein bisschen bis ich müde bin (das klappt normalerweise recht schnell) joah. Ergebnis... Ich hab bis halb 3 gelesen weil ich ums verreck nicht müde geworden bin.
    Lang her das ich tatsächlich mal so lang gelesen hab.


    Das geht mir ständig so, vorallem seit ich jetzt durch diese Challenge hier wieder so viel lese :ugly: .
    Mir war das auch immer schleierhaft, wie man "zum Einschlafen" lesen kann. Mich packt dann das Buch immer dermaßen, dass ich echt nur aufhören kann, wenn gar nix mehr geht. Außerdem kann ich ein Buch nur dann weglegen, wenn der Satz mit einem Punkt, Fragezeichen oder Ausrufezeichen aufhört. Und das kann manchmal dauern. Und wenn es dann so weit ist, ist es dann meist doch zu spannend und ich muss doch weiter lesen :lachtot: .

    Früher war das noch extremer. Da hab ich sogar das ein oder andere Mal die Schule geschwänzt um zuhause ein Buch weiter lesen zu können :hust: .

    Vor ein paar Seiten kam auch mal die Frage auf, welches Buch das Leben nachhaltig beeinflusst hat.
    Bei mir war das auf jeden Fall die Harry Potter-Reihe :herzen1: .
    Damals kurz vor meinem 11. Geburtstag hab ich den ersten Band gelesen (den meine Mama eigentlich für meinen Bruder gekauft hatte, damit der mal anfängt zu lesen) und bin einfach eine derjenigen, die mit dem ganzen Hype groß wurde. Harry Potter steht für mich für meine komplette Kindheit und Jugend und ich mag mir eine Zeit ohne gar nicht vorstellen. War vor kurzem in der Ausstellung in Potsdam, da musste ich schwer an mich halten, kein Freudentränchen zu verdrücken :cuinlove: .

    @Sarah80 da muss ich mal ne Lanze für den TE brechen (und das hat er dir eben selbst auch nochmal erklärt). Eine harte Hand, Schläge oä standen für ihn nicht zur Debatte und hatte er auch nie im Sinn. Hat er jetzt schon mehrmals geschrieben. Das war sarkastisch gemeint, weil er davon ausging, dass wir das hören wollten. In Erwägung hat er das selbst nicht gezogen.

    Sagt mal euch ist schon klar das ihr nem 7 Wochen alten Welpen ne Karriere als monsterhund voraussagt ? Gefährlich für alle in der näheren Umgebung ne Bedrohung für Leib und Psyche. Warum macht ihr das? Weil es nicht sein darf das jemand unbedarftes etwas hinbekommt das einige nicht geschafft haben? Doch nicht aus nächstenliebe weder zu dem Hund noch zu den Menschen. Aus den Menschen um die es hier geht macht ihr Unfähige Menschen die ihre Familie nicht vernünftig behandeln.

    Ich bin echt verblüfft was hier passiert.


    Du schon wieder :roll: . Es geht lediglich darum, dass gewisse Hunde gewisse Anlagen haben, mit denen man umzugehen wissen muss.
    Der TE ist mit normalen Welpenverhalten überfordert - sagt er selber. Wie soll sich da ein Hund sicher und gut entwickeln können? Er weiß ja offensichtlich nicht mal was die rassetypischen Eigenschaften sind.

    Du sprichst von einem Baby! Da kann sich keiner vorstellen, was daraus wird. Man kann sich vorbereiten und wappnen und den Verstand einschalten, das ist vernünftig.
    Aber nur weil ein Hund süß aussieht, wird er so nicht bleiben!
    Denkst du, irgendeiner mit schwierigen Hunden hat den als Welpe gesehen und sich gedacht: "Oha. Das wird mal ein richtiger Arschlochhund. Den nehm ich."

    Du hast die Möglichkeit, dich hier wirklich schlau zu machen und zu erkundigen und einen Hund zu wählen, der zu allen Familienmitgliedern passt und lässt deinen Vater aber wissentlich ins offene Messer rennen und willst "unabsichtlich" all seine Vorurteile bestätigen? Wow.
    Es wäre wirklich erwachsen und verantwortungsbewusst, dich mit allen Familienmitgliedern zusammen zu setzen und zu erörtern, was zu euch allen passt.
    Hat deine Mama überhaupt Lust, so eine reizoffenen, reaktive Kröte über 7 Stunden am Tag mit zu erziehen?
    Kommt dein Papa mit dem Wesen beider Hunde klar?
    Oder wäre beiden einfach ein gemütlicher Alltagsbegleiter wichtig?
    Solange du noch zuhause wohnst, ist es maximal unfair, seinen Kopf so unverantwortlich durchzusetzen und andere dann deine Wünsche ausbaden zu lassen.

    Als ich meinen letzten Hund bekommen habe, war von Anfang an klar, dass das MEIN Hund wird. Mein Partner wurde trotzdem in die Wahl miteinbezogen, da er sich auch bereit erklärt hat, den Zwerg natürlich mitzubetreuen, wenn ich nicht da bin. Wenn man so von anderen abhängig ist, muss man auch einfach auf deren Bedürfnisse Rücksicht nehmen.

    Es ist wirklich erstaunlich, was die Männer alles können, wenn man sie denn lässt. Meiner hat auch nicht alles zu meiner 100% Zufriedenheit ausgeführt. Aber geschadet hat es niemandem. Es war halt anders. :ka:

    Ich drücke die Daumen, dass ihr euch doch irgendwie anders einig werdet und du es den Mann doch versuchen lässt. Vielleicht läuft dann nicht alles genau in der Spur aber vielleicht würden sich diese Fehler besser ausbügeln lassen als den, den Hund woanders hin vermittelt zu haben (das mein ich nicht böse, ja?).

    Alles gute für euch alle :streichel: .

    Ich würde deinen Eltern diesen Thread hier zeigen und auch die Rasseeigenschaften dieser Rassen lesen lassen.
    Gerade bei einem Vater der eigentlich eher skeptisch ist, wäre das nur fair. Und wenn deine Mutter 7 Stunden am Tag das kleine Monster beaufsichtigen soll, MUSS sie auch mit dem Hund klar kommen.
    Du hast dich offensichtlich immer noch nicht damit auseinander gesetzt, was beide Rassen eigentlich verkörpern. Tu. Das. Dringend!