Ich hab wieder mit WoW angefangen. Ich wollte dann doch mal in Legion reinschnuppern. Gefällt mir auch sehr, aber mir wird mehr und mehr bewusst: Ein neuer Rechner muss ran. Mein armer Laptop keucht und prustet beim Zocken
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Beiträge von DiemitdenAussies
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Wäre Wachtrieb denn so schlimm? Das lässt sich doch sicher lenken.
Ich hab hier Hunde mit sehr gut lenkbarem Wachtrieb...die allesamt nix für ein Mehrfamilienhaus wären.
@Dackelbenny "Spitz, Sheltie und Schipperke" Was genau passt da nicht? Man kann sich ja sicher arrangieren und durch die noch bleibende Zeit ließe sich gezielt etwas anpassen. Zum Beispiel die Wohnsituation etc.
Ich kann jetzt nur für den Spitz sprechen. Die wachen schon recht ordentlich und dulden nur zähneknirschend Fremde in "ihrem" Territorium. Spitze sind auch recht misstrauische Hunde und deshalb nicht unbedingt neutral gegenüber Fremden. Außerdem sind sie sehr sehr klug und dabei recht eigenwillig. Nur weil man etwas von ihm möchte, macht ein Spitz etwas noch lange nicht.
Hier lebt ein Großspitz (ca. 50 cm/18 Kilo). Ihre Züchterin vermittelt zum Beispiel (mMn aus gutem Grund) nicht in die Stadt bzw in Mehrfamilienhäuser. Dafür sind die großen Spitze (und gerade die mit den ursprünglichen Eigenschaften) einfach nicht gemacht.Man könnte höchstens mal bei den kleineren Spitzen schauen. Allerdings gelten die auch als bellfreudiger, als die großen Varianten.
Den Eurasier fände ich übrigens gar nicht unpassend.
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Bei einem Züchter würde sie ohne Probleme einen neuen Hund bekommen,warum dann keinen aus dem Tierheim?
Das kommt sicher auf den Züchter und auf die Rasse an. Meine Züchterin schaut ab 65 schon genauer hin. Aber die züchtet auch sportliche Australian Shepherds.
Warum die Tierheime sich teilweise so anstellen, verstehe ich auch nicht. Gerade an ältere Leute kann man doch ruhiger, vielleicht ältere Hunde super vermitteln. Aber deren Auswahlkriterien blicke ich eh teilweise nicht. Ich würde bei den meisten Tierheimen auch keinen Hund bekommen...
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Bliss und ich hatten gestern bei Lasersonne unser Debut in Klasse 1.
Ich hatte echt bedenken, weil alleine die Parcoursbegehung schon so heftig in der Hitze war, dass ich ganz fix damit fertig war.
Im Vorbereitungsring haben ich eigentlich überhaut nichts mit ihr gemacht. Einmal um die fremden Pylonen und Abdeckungen, einmal Fußarbeit zum Ende des Vorbereitungsrings und dann ab in den Schatten und gewartet, bis wir dran waren.
Im Parcours war es dann ziemlich ungewohnt. Wir beide waren drei Gänge langsamer als sonst. Bliss fiel es sichtlich schwerer, sich zu konzentrieren als sonst und ich habe zum allerersten Mal im Turnier gefüttert, um sie dafür zu belohnen, dass sie für diese Verhältnisse in der Mittagshitze wirklich noch so toll mitgemacht hat. Es war nicht ganz so exakt, so zackig und freudig wie sonst, aber eine gute Leistung: 89 Punkte (mal wieder).
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Mich würde das für meine Bliss zB sehr interessieren. Sie hat, gerade väterlicherseits, eine Menge Hunde im Ped, die nachweislich sehr erfolgreich am Vieh (hauptsächlich Rinder) gearbeitet haben und es würde mich schon interessieren zu schauen, inwiefern sich diese Eigenschaft erhalten hat. Mütterlicherseits wurden Schafe und Enten gehütet. Ich schätze sie sehr instinktstark ein und sie hätte genügend Härte, um zB. an Rindern zu arbeiten. Sie zeigt auch großes Interesse an Vieh, ohne dabei ängstlich zu wirken oder es gleich hetzen zu wollen.
Der Test würde für mich jedoch wegen dem angekoppelten Wesenstest nicht in Frage kommen. Bliss findet nicht jeden Hund super und sie hat schnell großen Stress, wenn ihr andere Hunde zu nah kommen. In allen anderen Punkten würde sie locker bestehen. Da wir keinerlei Hüteambitionen haben, sondern nur mein Eigeninteresse dahinterstecken würde, muss ich uns beiden das nicht antun.
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Von daher ... weiß ich auch nicht, was da schiefgelaufen sein sollte. Kannst Du mir ein paar Beispiele nennen, von wegen Alternativverhalten? Schau her, Bogen laufen, stehen bleiben, Rückwärtsgang, mit Leckerli ablenken ... mal so mal so.
Mal so mal so ist kein Erarbeiten eines Alternativverhaltens, sondern Management.

Ein Alternativverhalten ist ein Verhalten, das man dem Hund anstelle einer unerwünschten Verhaltensweise aufkonditioniert. Der Schlüssel zum Gelingen ist, dass das Verhalten IMMER das Selbe ist. Das kann sein: Anschauen, ein Hand-Touch, ein Hinlegen, ein Absetzen usw.da müsste sich doch eine Gelassenheit beim Hund einspielen?
Nein. Weil der Hund eben keine Alternative lernt, sondern stattdessen einfach irgendetwas tun soll. Und das nichtmal aktiv, weil Bogenlaufen, Ablenken etc von dir veranlasst wird. Er macht nur mit/rennt dir hinterher.
Und nicht das Gegenteil?
Lief ja bei Charly auch nicht anders und funzte. Natürlich war hin und wieder auch mal ein scharfes Wort notwendig, wenn die Ohren auf Durchzug waren und die Aufmerksamkeit nicht wie gewünscht, bei uns landete.Charly ist nicht Winston. Was bei ihm gut funktionierte, muss beim Jungspund noch lange nicht klappen.
Was ich halt nicht so richtig verstehen kann, ist sein wahnsinniges Interesse an anderen Hunden - obs jetzt positiv oder negativ ist, ist ja erst mal zweitrangig.
Er hat wirklich genug Gelegenheit zu kontakten - aber es muss doch auch mal ohne gehen, ohne das er gleich ausflippt?
Du hast da scheinbar einen Hund, für den Hundekontakte das Nonplusultra sind. Sie haben für ihn offenbar einen hohen Stellenwert und es löst eben dementsprechend Frust in ihm aus, wenn ihm das, aus für ihn völlig unverständlichen Gründen, entzogen wird.
Warum kann er es scheinbar immer schwerer akzeptieren? Man übt doch solche Situationen eben genau deshalb.
Weil sich das jetzt schon gut eingeschlichen hat und die Erregung offenbar nun ins Negative gekippt ist. Das geht schneller, als man denkt.
Wir das nicht chaotisch, eben weil alle ähnliche Probleme haben? Im Grunde ist das doch ähnlich wie im Gruppentraining - da sind sich ja auch nicht alle grün oder hätten lieber Lust zu spielen ...
Diese Walks finden dann pur angeleint statt und ohne jeglichen direkten Kontakt - in der normalen Umwelt - also nicht auf dem Hundeplatz?
Nein. Die Spaziergänge finden an der Leine statt und tun problematischen Hunden überaus gut. Der Lerneffekt ist gut, wenn man es richtig macht.
Sie finden natürlich da statt, wo das Problem ist - nämlich im normalen älltäglichen Umfeld. -
Erziehen kann man mMn sehr gut ohne Leckerchen. Bei mir läuft da viel über Körpersprache und Zuwendung.
Bei der Dressur (Unterordnung, Rückruftraining etc) kommt man mMn nur dann ohne Leckerchen aus, wenn der Hund eine andere Belohnungsform über diese stellt (zB verbales Lob, Rennspiel oder Spielzeug). -
Hab ich gelassen weil er 20 Euro mehr kosten sollte als in jedem Internershop. Finde ich nicht okay.
Mir ist auch aufgefallen, dass manche Preise extrem hoch waren. Ich wollte eigentlich nen Clicker kaufen. Hab ich dann aber gelassen. 6 Euro im Schnitt waren mir da einfach zu viel.
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Nun hat sich das ganze seit ein paar Wochen so entwickelt, dass er nicht mehr freudig wirkt und zu dem anderen fremden Hund hin will ... sondern er grummelt und grollt. Und fängt auch teils heftig an zu bellen und lässt sich da auch fast nicht beruhigen/ablenken/umlenken. Vor allem, wenn wir aus der Situation abstandsmäßig nicht rauskommen. Zum Beispiel saßen wir die Woche im Warteraum des Tierarztes - waren erst alleine und dann kam ein Hundchen rein ... und Winston hat sich fast nicht eingekriegt. Oder wir sitzen entspannt im Biergarten und plötzlich kommt jemand mit Hund - da ist fast nicht zu halten. Er wirkt schon recht aggressiv ...und erst wenn wieder ein gewisser Abstand da ist ... gibt er wieder Ruhe. Bleibt der Hund im Blick grummelt er dann jedoch schon noch ab und an vor sich hin ... ganz leise.
Klingt alles nach einer ganz klassischen Leinenaggression. Die hat sich durch Frust entwickelt, würde ich mal vermuten. Gerade, weil er scheinbar immer schon die Tendenz hatte, andere Hunde an der Leine unbedingt begrüßen zu wollen und dies ja auch im Freilauf immer darf. Über die Zeit hat sich also das positive Gefühl, das er bei Hundesichtung an der Leine hatte, in ein negatives umgewandelt, weil er nie hindurfte.
Von klein auf, will er da unbedingt hin, fing an zu quietschen und zu ziehen ... teils hat er sich schon wirklich sehr aufgeregt, wenn er da nicht hindurfte.
Da habt ihr leider versäumt, entsprechend zu reagieren und ein Alternativverhalten zu erarbeiten.
Ich habs mit einem NEIN versucht ... steigernd zu einem scharfen NEIN!!! - eigentlich ein Kommando, bei dem er sonst sekündlich wie gewünscht reagiert. Auch SCHLUSS JETZT funzt beim Spiel mit anderen Hunden einwandfrei. Aber in dieser Situation nicht. Gar nicht. Er zittert regelrecht vor Aufregung. Beruhigen lässt er sich auch nicht, ebenso wenig wie durch Futter ablenken.
Seine Erregungslage ist sehr hoch und eben eine ganz andere, als im Spiel oder sonstigen Situationen. Völlig klar, dass das nicht funktioniert.

Wie soll ich das nun angehen? Mir wird schon mulmig, wenn ich irgendwo sitze und ein anderer Hund kommt um die Ecke ... ich versuche ruhig zu bleiben, die Lage erstmal zu ignorieren - aber wenn der Terrorzwerg anfängt, bin ich natürlich im Handlungszwang. Was soll ich in dem Moment tun?! Wie reagiere ich richtig?
In dieser Situation kannst du nur Management betreiben. Mehr Raum zwischen dich und den anderen Hund bringen und den Hund eventuell sogar außer Sicht herunterfahren.
Ich würde mit Dingen wie Click für Blick oder Zeigen und Benennen arbeiten, um die Situation "Ich bin an der Leine und sehe einen Hund" wieder positiv zu besetzen. Denn Leinenaggression ist leider eine Abwärtsspirale. Auch kann ich dir Social Walks ans Herz legen. Das sind Leinenspaziergänge mit Hunden, die ähnliche Probleme haben.
Sicher ist jedenfalls: Ohne ein strukturiertes Training wirst du das nicht in den Griff bekommen und ich bezweifle sehr, dass die Gruppenstunden in der Hundeschule etwas helfen. Denn da ist der Kontext ein anderer.Er muss lernen, seinen Frust im Alltag in den Griff zu bekommen. Wenn du dir das alleine nicht zutraust, würde ich dir auch einen Trainer ans Herz legen.
Mir ist rätselhaft, warum Winston sich so labradoruntypisch entwickelt hat - freudig erregt kenn ich von Charly ... und von anderen Labradoren, auch zu anderen Hunden unbedingt hinwollen
Labradore sind halt auch nur Hunde. Und ne Leinenaggression kann so ziemlich jeder Hund jeder Rasse entwickeln...aus unterschiedlichen Gründen.
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Ich war Freitag und Sonntag zur Aussiesausstellung da, weil ich Ringhelferin war. Sonntagvormittag empfand ich es schon unheimlich voll und ich muss sagen, dass mich die Stände überhaupt nicht mehr reizen. Es ist doch jedes Jahr das Selbe, es gibt verhältnismäßig wenig Messeangebote und noch nicht mal mehr Proben irgendwo. Ich glaube, wenn ich vom CASD nicht immer in irgendetwas eingebunden wäre, würde ich nicht mehr hinfahren.
Wobei die Preise für Rinderohren und Rinderhufe jedes Jahr gut sind. Da nehme ich immer einen Sack mit. Mehr kaufe ich da aber eigentlich nie.