Beiträge von DiemitdenAussies

    Ich finde beide Futtersorten gut und würde schauen, welches mein Hund lieber frisst und besser verträgt. Ich selbst füttere Wolfsblut und wechsele zwischen den Sorten Alaska Salmon und Wide Plain. Nicht jeder Hund verträgt die vielen Kräuter oder mag die überhaupt fressen. Auch mögen viele Hunde das halbfeuchte Platinum einfach lieber. Ich würde das einfach mal testen. Mein Großer bekommt vom Platinum leider Durchfall. Schmecken tut es ihm aber trotzdem =).

    Seltsam finde ich immer, dass ich solche Fragen nur zu Shawnee - der dem Rassestandard optisch schon nicht ganz entspricht und charakterlich auch eine Spur daneben liegt - bekomme und nie zu Myrddin, der sowohl vom Körperbau als auch von Temperament her viel rassetypischer und "besser" ist. :ka:

    Das ist hier auch so. ich habe zwar keine zwei Rüden, sondern nur den einen, aber ich frage mich schon, was die Leute dazu bewegt, dass Tex auf deren Hündin draufhopsen soll. Klar, der ist ein netter Hund und ist wirklich toll gezeichnet, aber seine Wesen ist jetzt nicht unbedingt das, was man weitergeben sollte (es sei denn man hätte gerne noch mehr Aussies mit "Scheißegal-Einstellung" ohne Will to please =D). Außerdem ist er mir einen Tick zu kräftig gebaut. Die Kurze, die eigentlich dem Rassebild viel eher entspricht wird immer für nen Mix gehalten XD.

    Ich fang mal wieder mit dem Thema an- seht ihr auch einen Zusammenhang zwischen dem Internet und den Qualzuchten/Vermehrerhunden?

    Einen Zusammenhang mit Vermehrerhunden ja, mit Qualzucht direkt nein. Nicht jeder Vermehrerhund ist eine Qualzucht. Qualzucht ergibt sich ja meist aus der Übertypisierung von Merkmalen. Da ist das Kind schon vor Jahrzehnten in den Brunnen gefallen. Und Schuld daran sind eben nicht die Ups-Würfe, sondern die Züchter, die einem Verband angeschlossen sind und das Idealbild der Hunde diktieren. Die Hunde, mit denen Vermehrer Welpen produzieren sind letztendlich ja auch nur Ergebnis dieses Diktats. Nur dass sich ein Vermehrer eben im Normalfall garnix dabei denkt, Hund A mit Hund B zu verpaaren.

    Ich denke sogar, dass das Internet der Hundehaltung ganz gut getan hat. Man hat einfach eine sofortige Informationsquelle zur Hand. Man muss sie nur nutzen. Natürlich macht das Internet die Hundesuche heutzutage schneller, aber eben nicht unbedingt einfacher, als mit Zeitungsinseraten, Anschlägen und Mundpropaganda.

    Hallo Hanna.

    Erstmal schön, dass deine Eltern mit dem Hundewunsch einverstanden sind.


    Mein Name ist Hanna und ich bin 17 Jahre alt. Zur Zeit gehe ich noch zur Schule, fange aber im nächsten Jahr mit meiner Ausbildung zur Ergotherapeutin an.
    Zur Zeit wohne ich noch zuhause. Wir haben zwar kein Haus, aber eine große Wohnung mit Garten hinten dran, sowie einen eigenen doch schon etwas größeren Garten wo wir sehr oft sind.

    Ich nehme an, du wirst nicht immer zuhause wohnen wollen. ;) Hast du schon eine Idee, wie du das mit deinem Hund regeln könntest, wenn du Vollzeit arbeitest? Kannst du den Hund eventuell mitnehmen? Es gibt ja Berufsfelder, in denen das nicht so ohne weiteres möglich ist. Und ist Hundehaltung in der jetzigen Wohnung überhaupt erlaubt?
    Ansonsten klingen eure Bedingungen wirklich sehr gut =)

    Nun das Problem mit der passenden Rasse.
    Größe ist erstmal egal, okay, er sollte nicht gar so klein sein z.b. kein Chihuahua, Yorkshier Terrier o.ä.
    Das möchte meine Ma nicht, da sie schon 2mal von so kleinen Hunden gebissen wurde. Auch ich bin eher der Fan von ab mittelhoch, aber letztendlich würde bei mir das Herz entscheiden.

    Wenn du keine spezifischen Wünsche hast, schau doch in den Tierheimen und bei Tierschutzorganisationen nach. Dort findest man immer wieder auch Welpen.

    Meine Erfahrungen mit dem Australian Shepherd ergeben folgende besondere Eigenschaften:

    • Aufgaben müssen "Sinn" machen und irgendwie ergebnisorientiert sein, sonst wird schnell hinterfragt. Findet man für einen Aussie "seine" Lebensaufgabe, hat man einen präzisen, zuverlässigen und sehr gewissenhaften Arbeiter.
    • Leise ist anders. :mute: Die sind laut. Beim Spielen besonders. Und sie wachen ganz gerne. Manche werden zum Kläffer, aber da ist die Schuld beim Besitzer zu suchen.
    • Bisher waren alle meine Aussies Sichtjäger, was aber absolut gut kontrollierbar ist. Einer Fährte wird zwar ein paar Meter nachgegangen, aber daran verlieren sie schnell das Interesse.
    • Sie sind sehr menschenbezogen und haben gerne "die EINE" Person, an die sie sich sehr stark binden. Auf diese Person verlassen sie sich und sie blühen regelrecht auf, wenn der Lieblingsmensch sich mit ihnen beschäftigt :herzen1: .
    • Sie sind immer noch eine gesunde Rasse. Es gibt zwar ein paar Probleme, aber der Verband (ich rede jetzt vom CASD, mit dem Rest kenne ich mich nicht so aus) bemüht sich sehr, diese im Rahmen zu halten und greifbar zu machen (zB. die Epi-Linien herauszufiltern).
    • Sie sind harte Hunde. Sehr robust, körperbetont, mutig und im allgemeinen selten "Weicheier". Auch ist bei den meisten ein gewisses Maß an Aggressionspotential vorhanden.
    • Sie sind Clowns und immer gut drauf. Eigentlich machen die jeden Scheiß mit, wenn sie dich mögen.
    • Sie sind, trotz dass sie eine Arbeitsrasse sind, bei richtiger Erziehung und Auslastung sehr genügsam, anpassungsfähig und ruhige Begleiter in allen Lebenslagen. Sehr angenehm.
    • Sie schlafen gerne auf dem Rücken (das scheint tatsächlich sone Aussiemacke zu sein). xD
    • Sie sind sehr gesellig, aber auch Rassisten. Untereinander spielen Aussies anders, als mit anderen Rassen.
    • Sie sind sehr unterschiedlich und können die verschiedenen Eigenschaften in unterschiedlichen Ausprägungen mitbringen. Deshalb muss "seinen" Aussie erst einmal finden, was schon ein bisschen dauern kann.

    Das sind so die Dinge, die ich über den Aussie sagen kann. Es gibt sicherlich noch mehr. Ich schätze diese Eigenschaften sehr und sie passen gut in mein Leben.

    Natürlich beobachte ich auch viele negative Beispiele. Da wäre dann sowas wie:Reize(über)empfindlichkeit, geringe Frustrationstoleranz, die mangelnde Fähigkeit "Runterzukommen" , Hyperaktivität, Unverträglichkeit usw. Das Bild des Australian Shepherd ist ja in den letzten Jahren von genug Negativbeispielen geprägt, die aus dubiosen Quellen stammten und in falschen Händen landeten. Der "Markt" wurde ja leider eine Zeit lang mit Welpen nur so überschwemmt und das ging nicht gerade Zugunsten des Wesens. Allerdings führe ich das auf den Aussieboom zurück, der gerade glücklicherweise abzuflauen scheint. Man tendiert jetzt wohl wieder zu anderen Rassen und das ist auch gut so.

    Sooo jetzt ist sie daaaa :hurra: !
    Unsere neue Agileine in Apfel/Zimt. Bin total zufrieden und ich finde, sie steht ihr gut. :smile:
    Da kann unser Agikurs nächste Woche ja starten *grins*-

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    Da versucht der Knallfrosch scheinbar irgendwie zu posen xD

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    Weils ja gerade um Motivation/Konzentration geht und ich mich gerade bei dem Zitat wiedererkenne, schreib ich das mal als "Merkzettel" für mich - in der Hoffnung, dass das endlich mal hängen bleibt ;)

    Das ist Mist, ganz großer Mist - ich muss vieeeel öfter bestätigen!

    Naja Mist..das ist vom Team abhängig ;).
    Ich clicker und belohne sonst auch nach wenigen Schritten. Bei meinem Rüden hatte ich leider das Problem, dass der nach diesem Aufbau ohne Leckerchen und Bestätigung überhaupt nicht mehr lief. Gabs nach der dritten oder vierten Übung keine Bestätigung mehr, hörte der einfach auf zu arbeiten. Das ist natürlich eine Typfrage, aber es ist für mich sehr beruhigend zu wissen, dass meine Hündin auch noch mitarbeitet, wenns nicht alle Nase lang was gibt. In der Regel läuft man ja auch nicht das ganze Schema. Aber als Selbstversuch und um zu schauen, ob die Konzentration da überhaupt reicht, war das sehr gut.

    Zum Thema zuhause arbeiten: Ich erarbeite mit Bliss alles Zuhause. Wirklich sehr kleinschrittig und pingelig mit viel Belohnen. Den Platz nutze ich eigentlich nur, um Arbeiten unter Ablenkung zu üben und um das Trainierte abzufragen.

    Hallöchen :winken:


    Super interessant hier . Ich könnte mir vorstellen mit Johnny das auch mal auszuprobieren, später natürlich - mit 9 Monaten ist er dafür ja wohl noch zu jung ?!?

    Jetzt aber erstmal die Frage , er ist jetzt schon 62 cm hoch und wiegt 30 kg .... Sind wir damit quasi schon raus ...? :???: Die meisten sind ja doch n ganzes Stück leichter ...

    Und könnt ihr mir vllt ein paar gute Bücher empfehlen ? Wo vorallem die Vorarbeit gut beschrieben ist ? Also alles was ich vorher machen könnte - wie zB diese mit der Hand folgen ( davon hab ich jetzt öfter gelesen , aber wie was warum ...?!? :ugly: )

    Ich sehe bei Größe und Gewicht des Hundes nicht wirklich ein Problem. Eine Vereinskollegin läuft mit ihrem DSH-Rüden auch erfolgreich im Agility. Sofern der Hund gesund ist und Spaß daran hat, wird das schon okay sein. Dann aber erst nachdem er durchgeröngt und vollständig ausgewachsen ist. Ehrlicherweise muss man sagen, dass diese großen, schweren Hunde auf Turnieren nicht so wirklich eine Schnitte haben, weil sie ja doch meist nicht so wendig und schnell sind wie ein Border. Mein Aussierüde ist ja mit seinen 58 cm und 30 Kilo auch nicht leicht. Er ist zwar schnell auf geraden Strecken, aber mit der Wendigkeit kein Vergleich zu meiner Hündin. Die ist 10 cm kleiner und rund 12 Kilo leichter. Bei ihm habe ich mich deshalb (aber auch aus anderen Gründen) für THS entschieden. Aber wenn man einfach Spaß am Sport Agility hat, kann man auch mit größeren Hunden einsteigen. Man darf dann natürlich nicht traurig sein, wenn man auf Turnieren gegen die Flitze-Border antreten muss *grins*.

    Ich kann nur immer wieder dieses Buch empfehlen:


    Das ist super anschaulich gestaltet und gibt viele Hinweise zum richtigen und gesunden (!!) Trainingsaufbau.