Beiträge von DiemitdenAussies

    Ich lege sie eigentlich immer sehr unterschiedlich lang ab und bestätige noch recht viel während sie liegt. Aber wenn sie dann mal länger liegt, fängt die irgendwann an zumzuwuseln. Ich marke das auch mir unserem Fehler-Wort "eh-eh". Dann wedelt sie kurz, guckt, schmatz, liegt kurz still und irgendwann geht die Nase wieder auf den Boden, wenn ich sie nicht sofort nach der Korrektur abhole. Das möchte ich ja eigentlich nicht immer tun, um ihr auch längere Ablagezeiten abzuverlangen.
    Vielleicht probiere ich das mit der Superbelohnung mal. Da muss wirklich mehr Spannung in den Hund. Entspannung ist ja nett...aber doch nicht so :D.

    Ich brauche mal ein bisschen Input.
    Wir üben ja zur Zeit die Ablage und kommen ganz gut voran. Die Dauer ist schon ganz prima und sie korrigiert sich auch mittlerweile selbst beim Impuls aufzustehen (zB. wenn Hunde am Zaun vorbei toben). Allerdings fängst sie jetzt an, im Liegen zu lümmeln und zu krabbeln und das passt mir irgendwie nicht. Sie riecht was Tolles am Boden und krabbelt da rum. Wie kann ich ihr das abgewöhnen? Ich bin ja froh, dass sie überhaupt liegen bleibt... :???:

    Meine Hunde sind ein wichtiger Teil meines Lebens, aber nicht der wichtigste.
    Sie sind ganz klar mein Hobby (3x die Woche HuPla und täglich genügend Auslauf und Auslastung) und ich interessiere mich sehr für sie, aber ich finde auch viele andere Dinge interessant und beschäftige mich damit.

    Ich verbringe sehr gerne Zeit mit ihnen und wenn ich mit ihnen Zeit verbringe, dann gehört die Zeit allein ihnen. Das ist auch tatsächlich pure Entspannung für mich und ich empfinde diese zeit als Ausgleich. Ich verbringe aber auch gerne mit meinen Freunden oder meinem Partner Zeit und wenn ich das tue, möchte ich, dass diese Personen auch das Gefühl haben, dass ich mit ihnen Zeit verbringe und nicht mit meinen Hunden.

    Mein Alltag trennt sich klar in "Hundezeit" und "Nicht-Hundezeit". Meine Hunde schleppe ich nicht überall mit. Heute war Bliss mal mit im Biergarten, aber sowas kommt selten vor. Nicht jeder meiner Freunde ist so ein Hundefan wie ich - akzeptiere ich. Ich kann ja auch nicht die Hobbies mancher Leute nachvollziehen. Ich respektiere sie aber.

    Ist jemand zu Besuch, der Angst vor Hunden hat, dann kommen die Hunde für diese Zeit weg. Davon sterben sie nicht ;). Leute, die Hunde irgendwie eklig finden, kenne ich schlichtweg nicht. Die dürften dann auch gerne bleiben wo sie sind, denn die Hunde gehören nun mal zu mir. Durch den Verein kenne ich eben auch einfach sehr sehr viele Leute, deren Hunde auch einen sehr wichtigen Teil ihres Lebens darstellen und die so ticken wie ich. Meine Bekannten und Freunde kennen mich nur mit Hund :P.

    Mir ist es wichtig, dass es meinen Hunden gut geht, ich sie bestmöglich und artgerecht halte und sie ein schönes Leben mit mir zusammen haben. Es ist mir aber auch wichtig, auch mal ohne sie zu sein und meinen Freunden und der Familie Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Wenn ich nach Hause komme sind sie die zwei Fellnasen ja wieder um mich herum und machen mich glücklich. Wenn ich länger mal nicht da bin, springen meine Eltern gerne ein. Die haben auch Freude an den beiden. Urlaub ohne Hund kann deshalb durchaus auch vorkommen und da genieße ich es sogar, einfach mal nicht raus zu müssen, nicht früh hoch zu müssen und an nichts denken zu müssen. Wenn ich die zwei dann aber wiederhabe, bin ich happy. Das geht Eltern sicher genauso :P.

    Bliss ist da auch sensibel und wenn ich ihr nicht früh genug zeige wo's langgeht, entscheidet sie selber, wo es für sie Sinn macht lanzugehen. Finde ich eigentlich nicht schlecht. Ist zwar schwierig und erfordert viel Konzentration (besonders von mir :P), aber ich glaube das ist nicht schlecht, um klares Führen zu lernen.