Beiträge von DiemitdenAussies

    Ja, okay das kann sein. Aber der Aussie ist ja auch auf ihrer Wunschliste - und der hat ja auch Jagdtrieb.
    Oder wie es eine Züchterin auf ihrer HP so schön geschrieben hat:
    Der Aussie hat keinen Jagdtrieb - der Aussie ist nur auf der Suche nach Tieren die er hüten kann. :hust:

    Ja, Aussies können einen unterschiedlich ausgeprägten Jagdtrieb mitbringen (sind ja Hütehunden und das Hüten kommt ursprünglich vom Jagen ;) ). Manche haben gar keinen. So richtige "Jagdsäue" kenne ich unter den Aussies nicht. Die meisten Aussies "nur" Sichtjäger, die auf Bewegunsgreize reagieren. Also auch Jogger, rennende Kleinkinder und andere Hunde..nicht nur Wild. Sobald die Bewegung raus ist und der Reiz weg ist, ist alles cool. Sie sind wirklich gut kontrollierbar in ihrem Jagdverhalten. Wenn man da früh dran arbeitet, ist das sehr entspannt mit denen im Wald unterwegs zu sein. Da wird auch keine Spur aufgenommen und hinterhergegangen. Mit einem richtigen Jagdhund ist das absolut nicht vergleichbar.

    Aussies wollen auch nicht alles und jeden hüten. So sind die eigentlich nicht drauf.

    Hab heute auch schon erfahren, dass es für eine kastration zu früh sei. Muss ihn nochmal Fragen , wie er es sich vorstellt.
    Aber laut erstem Eindruck , macht er es wohl Professionell.

    Wer macht was professionell?
    Wer einen 12 Wochen alten Welpen (ein Baby!) kastrieren lässt, ist für mich alles, aber sicher nicht professionell.
    Ich hoffe du hast da etwas falsch verstanden...
    Woher kommen der Welpe?

    @Quarus
    Es gibt bei den ganzen Spezialisten aber auch immer mal wieder welche, die fürs Hüten so nicht geeignet sind. Diese können sich dann doch gut für anderes eignen :)

    Ich würde aber nicht darauf spekulieren.
    Sich eine Rasse anzuschaffen und zu hoffen, dass sie möglichst wenig von den rassetypischen Eigenschaften mitbringt, ist meiner Meinung einfach der falsche Weg,

    Gestern habe ich wieder mal Gelegenheit gehabt, einen Schäfer zu beobachten. Die Herde beweidetete einen schmalen Trockenrasen (Steilhang) und die Hunde wehrten unermüdlich vor der Straße.

    In mir sträubt sich alles, diese großartigen Arbeiter (Fuchs und Schwarzer) als "schicke Exoten" beim Rettungshunde-Spielen und Schutzhunde-Spielen vertändelt zu sehen.

    Bitte nicht mißverstehen: Rettungshunde-ARBEIT und Schutzhund-SPORT ist anspruchsvoll; da probiere ich aber nicht mit hochspezialisierten Rassen den Fun-Faktor dran aus.... Da wäre der "langweilige DSH" oder eine andere Gebrauchshundrasse, die viele Sportler oder Rettungshundeleute führen, die geeignetere Wahl. Auch wenn man sich dann nur durch Leistung und nicht durch Exclusivität des Hundes aus der Masse abheben kann!

    Diese Meinung teile ich absolut.
    Gut finde ich, dass der/die TE bereits Abstand von dem Gedanken nimmt, einen AHH zu holen. =)

    Ich möchte auch nicht wissen, wieviele Meerschweine und Kaninchen in Kinderzimmerkäfigen (zu Tode) gequält werden.
    Die werden doch fast immer nur als Spielzeug verkauft, weil wenige Erwachsene Interesse an Meerschweinchen und anderen Nagern haben.

    Und Wert ist denen so ein Leben (meist) auch nicht viel. Ich weiß noch, wie sehr ich belächelt wurde, weil mein Hamster einen artgerechten Käfig und tierärztliche Behandlung bekam. Es sei ja "nur" ein Hamster. Aber genau so wird mit diesen Tieren halt leider auch umgegangen, wenn man sie im Zoohandel verschachtert.

    @Getier
    Die meisten VDH Malinos sind doch nicht so gut,

    Darum geht es doch nicht, sondern eher darum dass die Dame nicht in die Vermehrer-Schublade gesteckt wird.

    Und mal ganz davon ab: Was kann man von so einem Beitrag halt erwarten? Son Drehteam ist den ganzen Tag vor Ort, verwendet wird aber nur ein geringer Bruchteil des Materials und der muss möglichst massentauglich verwurstet werden. Ein Großteil dieser Aufnahmen sind dann auch noch gestellt...das darf man nicht vergessen. Das ist ja kein hochspezialisiertes Hundesport-Magazin. Nett anzusehen wars. Die Hundekenner wissen: Finger weg vom Mali, wenn man keine sinnvolle Verwendung für ihn hat und die Nicht-Hundekenner werden nicht ab morgen den Mali-Züchtern aufgrund dieses Beitrages die Bude einrennen.

    :lol: So verschieden ist das. Letztlich muss man wohl auch noch "einberechnen" wo man so wohnt: Ich z.B. in der Stadt, hier muss man halt auch für jede Löserunde an der Leine an der Straße langgehen, da ist in 10 Minuten auch jedes Mal so viel neuer Input, Autos, Menschen, Hunde, das reicht dann für einen Welpen oder jungen Jundhund quasi schon für den Tag.

    Das stimmt. Mit Bliss habe ich mich auch nicht an die Zeiten gehalten. Hier ist es ja sehr ländlich und meist gibt es Freilauf. Das war anders, als Tex noch klein war. Da wurde erstmal aus Sicherheitsgründen viel an der Leine gelaufen und es ging jedesmal ein Stück durch die Stadt.

    Ja es ist eine seltene Rasse, aber man sollte sie nicht aus diesem Grund übernehmen. Züchte kann man mit ihnen eh nur, wenn sie eine Leistungsprüfung ablegen.

    Allein diese Tatsache disqualifiziert für mich den AHH als "Jedermannhund" der natürlich auch ohne Vieh glücklich wird. Mit dieser Einstellung kann man Glück haben, aber in den häufigsten Fällen hat man eben Pech und ist dann kreuzunglücklich (und der Hund auch). Wenn man die Möglichkeit hat, mit den Hunden am Vieh zu arbeiten: Ganz toll und dann bitte gerne. Diese Möglichkeit hat aber nicht jeder und dann wird es mMn unfair dem Hund gegenüber. Ich sehe bei der Beschreibung der TE deutlich Gebrauchshunderassen und keinen Hütespezialisten....

    Ich finde es krass wieviele Vorurteile es über gewisse Rassen gibt, vor allem so banale.

    Alle DSH bellen.
    Hütehunde brauchen Hütearbeit.
    Und was zum Henker ist ein Durchschnittshund???

    Ich hab selbst eine Hüterasse, allerdings eine, die (bis auf Ausnahmen und gewisse Linien) wirklich keine Hütearbeit zum Glücklichsein braucht, da eher Farmgebrauchshund und kein Spezialist. Der AHH ist für mich noch immer eine sehr ursprüngliche, leistungsorientierte (im Sinne von Hütearbeit!) Hütehunderasse, die sich eben nicht für jeden eignet.

    Ich mags gerne mit einen Triebigen Hund zu arbeiten da ich sehr gerne gute Arbeiten mit einen Spiel belohne (ähnlich Lind Art) und eventuell auch Sportschutzausbildung machen würde.


    Übrigens möchte ich keinen "beller" wie der DSH der dauernt und alles kommentiert - dh aber nicht das er gar keinen Wachtrieb haben sollte.
    Ich eben gerne einen sicheren Hund mit niedriger Reizschwelle aber dennoch gut zu führen.

    Das sind für mich zwei Punkte, die sich beißen. Triebige Hunde haben häufig eine niedrige Reizschwelle und das äußert sich gerne auch durch Bellen. Daran kann und muss man meiner Meinung nach immer arbeiten. In der Regel ist es genau dieser Typ Hund, der viel Arbeit an Impulskontrolle und Frustrationstoleranz einfordert. Viel Trieb muss auch in die richtigen Bahnen gelenkt werden. Das ist immer Arbeit. Egal für welche triebstarke Rasse man sich nun entscheidet.

    Ich kann meinen Hund bieten auf Bergen mitzugehen, neben dem Rad zu laufen, Rollerskates zu laufen, mit mir gemeinsam zu laufen, großer Garten, großer Wald.
    Dann in der Hundeschule Unterordnung und Sportschutz oder Fährte - Weiters daheim genug arbeiten für den Kopf (fährte, dummy,....) sollte jedoch auch ohne Probleme 3-4 Stunden alleine bleiben können. Hätte aber gerne einen Hund der schon mich auch sucht und nicht zu selbständig ist und auf mich verzichten könnte.
    Daher danke für eure Antworten - dieser Hund ist alsoi nichts für mich.

    Das sind für mich Dinge, die eigentlich jeder Hund leisten kann =).
    Für den Schutzdienstbereich ist jetzt nicht jeder gemacht, aber grundsätzlich hast du ein breites Feld an möglichen Rassen, aus denen du auswählen kannst.

    Mir wäre jetzt tatsächlich der DSH eingefallen. Natürlich aus gesunder Leistungszucht.