Beiträge von DiemitdenAussies

    Vorsitz übe ich so: Hund sitzt ab. Ich gehe ein Stück weg, stecke mir nen Keks zwischen die Zähne und rufe sie mit HIIIIEER zu mir, gehe dabei noch nen Schritt oder zwei rückwärts und bleibe dann stehen, wenn sie schön nah vorsitzt. Dann mach ich nen Klick (Zungenschnalz) und spucke ihr den Keks nach unten aus :D
    Hat sie super schnell kapiert und klappt richtig gut. Sie ist schön schnell und der Vorsitz sieht immer besser aus. Nächster Schritt wird dann sein, stehen zu bleiben und sie somit nicht mehr aktiv in den Vorsitz zu ziehen. Und dann irgendwann (kurz vor der Prüfung) den Keks abbauen ;-)


    Ansonsten arbeite ich momentan an den Winkeln und Wendungen, indem ich ihr erstmal beibringe, rückwärts zu gehen, damit sie die Hinterhand bewusster einsetzt. Erhoffe mir davon, dass sie schneller rumkommt. Das Fuß selber ist schon richtig schön und freudig. Aber bei den Winkeln hakt es halt leider.

    Ok. Das mit dem Keks ausspucken muss ich mal probieren. Ich möchte sowieso, dass sie etwas näher ran kommt. Sie muss nicht bis ganz ran ans Bein, sollte aber noch ein Stück vorkommen. Und dann eben gerade sitzen.

    Wir haben eher das Problem, dass Bliss übersteuert. Wir haben ja mit dem Elefantentrick angefangen und Bliss ist mittlerweile wendig wie ein Aal. :D Da wäre etwas mehr Stabilität und Kontrolle schön. Ich denke, dass das auch ein wenig das Problem beim Vorsitz ist. Madame hat irgendwie dauernd den Impuls, sich schon eindrehen zu wollen und hockt dann schief vor mir. Außerdem hat sie dank Training dermaßen Speed aus dem Abruf (was ja eigentlich schön ist), dass sie den Bremspunkt manchmal einfach verpasst und vorbeischnellt...oder in mich reinballert :flucht: .

    @Hummel: Ohje. ich drück euch ganz fest die Daumen.

    Soo...da wir grad irgendwie stagnieren, werde ich jetzt mit einem Trainingsplan arbeiten, damit wir einzelne Baustellen etwas strukturierter angehen können. Auf der To-Do-List stehen:

    • Gerader Vorsitz: Der ist mir noch zu wackelig. Mal sitzt sie super, mal dann doch schief. ich glaube, sie hat noch nicht so ganz begriffen, wie de Endposition aussehen soll. Allerdings haben wir uns bisher auf andere Dinge konzentriert und den Vorsitz etwas vernachlässigt.
    • Fußlaufen: Da träumt sie mir manchmal noch zu sehr und verliert dann die Position. Es ist alles in allem schon besser geworden, aber das werden wir uns jetzt nochmal vornehmen und längeren Blickkontakt üben. Das Angehen klappt mittlerweile prima.
    • Die Kehrtwende: Ich hätte sie gerne zackiger, denn eigentlich macht sie die sehr gerne.
    • Grundstellung: Da möchte ich, dass sie sicherer in der Position wird. Manchmal sitzt sie etwas zu weit hinten. Schön ist, dass sie gut die Spannung hält.
    • Ablage weiter ausbauen. Da sind wir wirklich auf einem guten Weg.

    Anfang August ist unser Termin. Ich denke, wenn wir nun viel trainieren, wird das noch werden.
    Ich werde nun auch nicht mehr zu jedem Training im Verein gehen. Da sind mir einfach viel zu viele Hunde und mir geht die Stunde im Allgemeinen zu lang. Ich will nicht, dass Bliss sich bei der UO stark zu langweilen beginnt. Also werde ich lieber täglich mit Spaß zuhause trainieren und dann zwischendurch mal im Verein die Ablage unter Ablenkung üben. Ich hoffe ja, noch einen Platz bei einem der Fußarbeit-Workshops bei Imke Niewöhner zu bekommen. Ich denke, das würde uns auch nochmal weiterhelfen.

    Mal eine Frage zum Vorsitz: Wie trainiert ihr den? Durch Begrenzung oder habt ihr die Hunde in die Position gefüttert? Ich weiß noch nicht so genau, wie ich das am besten angehe, damit sie kapiert, wo genau sie hin soll.

    Grundsätzlich stimme ich deinen Aussagen überein. Nur das mit dem Geschlecht will sich mir einfach nicht erschließen. Da sind meine Erfahrungen ganz anders...

    Das betrifft übrigens nicht nur meine eigenen Hunde (derer bisher fünf an der Zahl...4 davon ab Welpenalter), sondern auch die Welpen, die ich in unserer Welpengruppe betreue. Da würde man nur am Verhalten einfach nicht erkennen können ob Rüde oder Hündin.


    Zitat von charly2802

    Weil Beiträge, die ein wenig kritisch sind und natürlich auch oft eigene Überlegungen/Erfahrungen einfließen lassen, einfach mit "alles kein Problem" überrollt und damit auch ein Stück weit lächerlich gemacht werden.

    Ich lese hier hauptsächlich Beiträge, die durchaus Probleme aufzeigen ...
    Die meisten Hundehalter mit mehreren Hunden bekommen es doch hin. Vor allem, weil sie sich vorher viele Gedanken gemacht haben. Für die ist es dann eben kein Problem. Muss man auch mit leben.

    BEIDE würden nie wieder einen Welpenrüden zu ihrer älteren Hündin holen - nicht, dass sie es nicht packen würden, es ist ihnen einfach zu stressig und erfordert viel Zeit. Vorher hätten sie niemals gedacht, dass es so kompliziert werden würde, wie es nun mal wurde. ZWEI Hunden wirklich gerecht zu werden, muss man zeitlich bewältigt bekommen. Das ist einfach Fakt!

    Mit dem zeitlichen Aspekt hast du natürlich vollkommen recht. Keine Frage. Ein Zweithund sollte immer gut überlegt sein und die Wahl des Zweithundes (was hauptsächlich aber eine Charakterfrage ist) sollte man schon vom Ersthund abhängig machen. Es gibt ja durchaus Hunde, die einfach keine Lust auf nen Zweithund haben...

    Mich wundert einfach, warum das Geschlecht hier eine Rolle spielt. Welpen sind Welpen und unterscheiden sich gerade in diesem jungen Alter null voneinander. Etwas anders entwickeln sie sich dann natürlich in der Pubertät. Da sind beide Geschlechter anstrengend. Anders, aber eben nicht so, dass Rüden nerviger sind als Hündinnen oder umgekehrt.

    Ich versteh auch deine Bissgkeit gerade nicht, @charly2802 :ka:
    Grundsätzlich stimme ich deinen Aussagen überein. Nur das mit dem Geschlecht will sich mir einfach nicht erschließen. Da sind meine Erfahrungen ganz anders...

    Ich habe geschrieben "oft" - nicht "immer".

    Auch nicht oft. Es gibt da einfach keine Gesetzmäßigkeit.

    Haltet Ihr es sinnvoll zu einer sechsjährigen ruhigen Hündin einen 12 Wochen alten Rüden dazuzuholen? Ich nicht ... schon gar nicht würde ich es relativ unerfahrenen Hundehaltern empfehlen. Ich hab fast täglich zwei Beispiele dieser Art vor Augen - die Besitzer würden es nie und nimmer nochmal so machen.

    Gerade ein 6-jähriger Hund sollte so weit gefestigt und souverän sein, dass er besonders gut mit einem Welpen umgehen kann. Mein Rüde war 5, als ich beschloss, dass es nun Zeit für den Zweithund sei und das war goldrichtg. Es kam dann zwar anders als geplant und ich übernahm statt eines Welpen einen Junghund aus dem vorherigen Wurf der Züchterin, aber gegangen wäre das ohne Probleme. Ich kenne viele Leute mit Sporthunden. Die holen sich ihren Nachwuchs meist im 5-Jahres Rythmus dazu und da bestimmen hauptsächlich die Anlagen die Wahl des Hundes und es zieht ein, was am besten geeignet ist. Egal ob Rüde oder Hündin vorher da war.

    Arbeit macht ein Zweithund immer. Da muss man sich im Klaren drüber sein. Dass der Alltag eben nicht normal weitergehen kann, ist doch auch logisch. Gerade am Anfang macht man viel getrennt (was meiner Meinung nach der richtige Weg ist), was aber besonders unproblematisch ist, wenn man zu zweit ist. Ich habe das alleine gemacht...ging auch wunderbar.

    Viele Hundehalter wachsen auch an ihren Aufgaben, wenn sie gewillt sind, sich wirklich da rein zu knien. Die, dies verbocken, haben einfach irgendwo gepennt. Das ist dann aber allein deren Schuld...

    Ich glaube nicht, dass man das so pauschal sagen kann. Bei uns ist es genau andersrum. Die Hündin ist das Powerpaket und die Krawallmaus, der Rüde ganz gemütlich (beide gleich alt).

    Hier genauso.
    Diese Aussage stimmt einfach nicht. Ich sehe keine bestimmten Tendenzen bei Hündinnen und Rüden was die Aktivität angeht. Es gibt ruhige, vernünftige Rüden und verrückte Weiber...

    Bei uns gibt es jedes Jahr ein Nachzucht treffen und man trifft sich schonmal zwischendurch auf Ausstellungen oder Turnieren ganz zufällig wieder. Mit allen Geschwisterbesitzern stehe ich auch über FB in Kontakt, sodass man sich nicht aus den Augen verliert. Die Züchterin legt auch selbst sehr großen Wert auf den Kontakt mit und zwischen den Welpenkäufern.

    Huhu.
    Suchst du nur eine Hundeschule oder käme auch ein Verein in Frage? Geht es um einen Welpen?
    Ein Verein würde sich anbieten, wenn du mit deinem Hund eine Begleithundeprüfung ablegen und in den Sportbereich möchtest. Hier kosten Stunden für Nichtmitglieder 7 Euro. Hundeschulen sind meist etwas teurer. Zwischen 10 und 15 Euro etwa.

    Ich würde da auch aufs Bauchgefühl hören und mir ein paar Stunden ohne Hund anschauen. Wie da trainiert wird, was das Angebot hergibt etc. Auch, dass die Gruppen nicht zu groß sind und wenn sie groß sind, dann schau, dass mindestens zwei Trainer auf dem Platz stehen (bei Welpenspielgruppen zum Beispiel).

    Wichtig ist auch, dass du dich aufgenommen und ernstgenommen fühlst.