Ich denke die Entwicklung wird (leider) dahin gehen, dass die Menschen immer genauere Vorstellungen davon haben, was ein Hund wann so alles können muss und was er auf keinen Fall tun darf. Auch die Menschen, die keine HH sind. Aber man bekommt ja mit, dass alles irgendwie problemlos trainierbar ist (etliche TV-Shows etc). Dadurch wird die Gesellschaft wohl Hunden gegenüber nicht nur intoleranter sondern auch unfairer. So richtig Hund sein mit allen Facetten und Ecken und Kanten ist dann wohl nur noch dort möglich, wo man auf wenig Gesellschaft stößt - sprich irgendwo auf dem Land.
Außerdem denke ich, dass Leute jetzt schon dort Trainer einschalten, wo ein bisschen gesunder Menschenverstand und nicht zuletzt Hundeverstand einem schon eine ganze Ecke weitergeholfen hätte. Trainer direkt mal vorsorglich mit ins Boot packen ist irgendwie Mode geworden. Ich erlebe das sogar bei Leuten, deren Hunde meiner Meinung nach kein sonderliches Problem haben. Durch den ganzen Öffentlichkeitsdruck wird sich das vermutlich noch verstärken. Das Interesse am Thema Hundehaltung ist nunmal mittlerweile sehr groß.
Viele Bereiche der Hundehaltung werden sicherlich noch mehr gehyped als jetzt schon: Sei es die Ernährung, die Erziehung oder die Auslastung.