Beiträge von DiemitdenAussies

    Das Letzte, was mich beim Aussie interessiert sind die Ohren oder die Rute. Da gibt es mittlerweile so viele Hunde, die man vom Wesen her einfach vergessen kann, dass ich froh bin, wenn mein Hund klar im Kopf ist und gut arbeitet.
    Ich kann zwar irgendwo auch verstehen, dass man so ein Idealbild hat, sehe aber selbst jeden Hund als Individuum mit dazugehörigen Eigenheiten. Solange man nicht vor hat auszustellen oder zu züchten, ist es doch eigentlich wumpe, wie die Ohren liegen.

    Wir haben heute nen Gammeltag. Außer zwischendurch mal im Garten toben passiert heut nix. Ich fühle mich heute komischerweise, als wäre sie schon seit zwei Wochen wach und bin ganz froh, wenn ich mal nicht losrennen muss. Heute war die Arbeit schon genug... Bin ich froh, dass meine Kröte mittlerweile echt gechillt ist. Die pennt einfach neben mir. Wahnsinn eigentlich, wie sich das in dem knappen Jahr, in dem sie nun hier ist, so verändert hat. Vom Speedhörnchen zur Chillkröte :D.

    Es gibt für mich ein Unterschied ob der Hund mit will oder nicht.Meine kommen mit und haben kein Problem, so lange ich dabei bin :ka:
    Charlie kann man sogar auf zb. Auf das Vegane Sommerfest nehmen und der pennt da.

    So lange die Hunde kein Problem damit
    haben warum nicht, wo ist das Problem.
    Wenn meine damit Probleme damit hätten würden sie nicht mit kommen

    Ging ja auch grad nicht spezifisch um deine Hunde. Das ist ne allgemeine Beobachtung, die sich eher auf die Hunde bezieht, die das eigentlich nicht so cool finden und vermutlich lieber zuhause wären, als im Biergarten, auf dem Volksfest, abends in der Bar. Aaaaber sowas müssen die ja abkönnen... :muede:

    aber wieso muss in der heutigen Zeit der Hund immer überall hin mitkommen?

    Das verstehe ich auch nicht.
    Es ist ja nicht nur das "Überall mit hinkommen müssen". Sie müssen das dann bitte auch noch ganz dufte finden und dabei ganz cool bleiben...Ein hoher Anspruch, der so auf viele Hunde einfach nicht umzumünzen ist.

    Ich denke die Entwicklung wird (leider) dahin gehen, dass die Menschen immer genauere Vorstellungen davon haben, was ein Hund wann so alles können muss und was er auf keinen Fall tun darf. Auch die Menschen, die keine HH sind. Aber man bekommt ja mit, dass alles irgendwie problemlos trainierbar ist (etliche TV-Shows etc). Dadurch wird die Gesellschaft wohl Hunden gegenüber nicht nur intoleranter sondern auch unfairer. So richtig Hund sein mit allen Facetten und Ecken und Kanten ist dann wohl nur noch dort möglich, wo man auf wenig Gesellschaft stößt - sprich irgendwo auf dem Land.

    Außerdem denke ich, dass Leute jetzt schon dort Trainer einschalten, wo ein bisschen gesunder Menschenverstand und nicht zuletzt Hundeverstand einem schon eine ganze Ecke weitergeholfen hätte. Trainer direkt mal vorsorglich mit ins Boot packen ist irgendwie Mode geworden. Ich erlebe das sogar bei Leuten, deren Hunde meiner Meinung nach kein sonderliches Problem haben. Durch den ganzen Öffentlichkeitsdruck wird sich das vermutlich noch verstärken. Das Interesse am Thema Hundehaltung ist nunmal mittlerweile sehr groß.

    Viele Bereiche der Hundehaltung werden sicherlich noch mehr gehyped als jetzt schon: Sei es die Ernährung, die Erziehung oder die Auslastung.