Beiträge von DiemitdenAussies

    Im Vergleich dazu hier mal mein "Sportwagen". Und da hatte sie noch relativ viel Fell (besonders an den Flanken und an den Hosen).

    Externer Inhalt abload.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Tex ist auch eigentlich nicht so der wahnsinns wuchtige Typ. Ist halt ein Rüde. Die sollten sich laut Standard klar von den Mädels unterscheiden und unter dem ganzen Pelz (ich habe da heute wieder nen ganzen beutel Unterwolle rausgekämmt) steckt ein recht sportlich gebauter Hund.

    Dieser Berner Sennen-Typen kenne ich auch. und da blutet mir das Herz =/.

    Wow - diese Worte aus dem Mund eines Aussiehalters!!!! Bin geplättet :D (im positiven Sinn!)

    Finde ich ganz genauso wie du es schreibst. Verstehe bis heute nicht, was den "klassischen" Aussie angeblich zum perfekten Agilityhund machen soll? Ganz, ganz vielen fehlt dafür der passende Körperbau. Sie sind viel zu schwer, oft recht unsensibel und die Arbeitseinstellung ist jetzt auch nicht unbedingt so das was ich mir wünschen würde.

    Absolut. Nehmen wir mal meinen Rüden. So sieht der Kerl aus (bitte das Zubbelsfell ignorieren^^):

    Externer Inhalt abload.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Das sind 58 cm, und 28 Kilo. Damit ist er zwar am oberen Standard, aber Standard. Und den würde ich als absolut aussietypisch bezeichnen. Besonders was seine Arbeitseinstellung angeht. Sinnlosen Kram zig mal wiederholen? "Nein danke. Gib mir nen richtigen Job bitte!". Ein richtiger Job wäre für ihn das Bewachen des Autos zB, während die Kurze sportelt oder darauf zu achten, dass sich keiner unangemeldet entfernt. Mit so einem Hund Agi? Mal von der körperlichen Sache abgesehen (ich weiß nicht ob es sein muss, dass sich ein so langer, "schwerer" Hund über so hohe Hindernisse wuchten muss), wäre da bei ihm einfach ab nem gewissen Punkt schicht im Schacht. Der würde die ganze Aktion hinterfragen. Irgendwann würde er dann weitermachen. Mir zu liebe. Allzu hart anfassen darf man ihn übrigens nicht. Dann fällt er ins sich zusammen wie ein Kartenhaus oder stellt ganz einfach auf Durchzug. Mit so einem Hund kann man keinen Blumentopf gewinnen XD. Unsere erste Hündin war übrigens genauso.


    Kenne schon ein paar wenige gute Aussies, so ist es nicht ... aber ja, so eine generelle Empfehlung sich den Aussie als Agilityhund zu kaufen finde ich meist eher unpassend. Man erlebt aber selten Aussieleute, die das so sehen wie du :)

    Aber die meisten glauben ja auch immer noch, der Aussie wäre der "Border light" ....

    Ich kenne die Rasse ja nun schon eine ganze Weile, auch noch in den Anfängen und da waren das hauptsächlich Hunde, die bei Westernreitern mitliefen und ihren Job da ganz gut fanden.

    Ich rate generell davon ab, sich einen Aussie für etwas Bestimmtes zu kaufen. Diese Hunde wollen aktiv sein, ja. Aber die machen selten jeden Scheiß ungefragt mit. Findet man für einen Aussie "seinen" Sport, stehen sie aber voll dahinter. Deshalb bin ich ganz happy, dass Bliss so sehr auf Agility steht. =)


    Und das mit dem Boder light verursacht mir extreme Bauchschmerzen, wenn ich es höre oder lese. das sind zwei so unterschiedliche Rassen, wovon der Aussie die deutlich Härtere ist.

    Ja genau.

    Bliss hat auf 48 cm 18 Kilo, ist sehr feingliedrig, geschmeidig und hat ein sehr sehr gutes Körpergefühl. Die Züchterin züchtet eben diesen moderaten, vielseitigen Typ. Nicht so viel Fell, wenig Gewicht, eher am unteren Standard. Und sehr klar im Kopf. Mit so einem Hund kann man dann durchaus gut Agility machen. Da muss man halt wirklich sehr gut suchen. Die Züchterin war tatsächlich neben einem weiteren Züchter in NRW die einzige Anlaufstelle, die für mich persönlich in Frage kam im Hinblick auf einen "Sportaussie".

    Ich finde aber sowieso, dass ganz viele Aussies gar nicht gut gemacht sind für diesen Sport. Ist zwar in der Hundewelt irgendwie verbreitet, dass Aussies ja Agi toll finden, aber ich als langjähriger Halter sehe das überhaupt nicht so. Mein Rüde macht ja THS und kommt damit viel viel besser klar. Keine super engen Wendungen, niedrigere Sprünge. Darüber würden sich einige Rassevertreter auch freuen, glaube ich.

    So schön dieser Sport ist...für diese Rasse nicht immer das Ultimum.

    Das tu ich =) Spritzigkeit hat sie wirklich genug XD
    Da habe ich aber auch sehr stark drauf geachtet, als ich mich nach einem Zweithund umgeschaut habe. Gibt sehr viele Aussies, die dem nicht so entsprechen. Allen voran mein Rüde, der ein toller Hund ist, aber eher der Typ Elefant im Porzellanladen und was fürs Grobe. Beim ihm stand der Sportaspekt auch nicht im Vordergrund. Machen wir zwar, aber das ist kein Vergleich zur Kurzen. Bliss kam aber wie bestellt *grins*

    Haha, Aussies sind ja auch bekloppt :P Dafür muss ich mir immer anhören "jaja, die Shelties, können die auch mal leise sein?" ;-) Ist halt so.

    xD So hat jeder sein Päckchen zu tragen.
    Bekloppt sind sie irgendwo ja auch wirklich. Aber auch genial. Und schnell..manoman ist die schnell...auch im Kopf.

    Mal weg von dem ganzen Rüpelärger bin ich wirklich absolut glücklich mit dieser kleinen, genialen Asiperle. Sie ist mit ihren 18 Monaten so klar im Kopf, aufmerksam und hat einfach richtig viel Spaß.

    Wir müssen jetzt das "vor" nochmal gezielt üben. Und die Starts. Die Bodenlenkrakete will los und hat immer sonen Hibbelpopo, wenn ich sie absetze, Wie ein gespanntes Gummiseil. Ganz fürchterlich, aber auch ganz toll.

    In einem Verein. Aber die Anfängerkurse sind offen für alle Interessenten.

    Die Situation ist schwierig und ja ... viele betrachten Agility eben als "fun" und lockere Freizeitbeschäftigung - ich war lange Zeit in einem solchen Training und es macht einem so viel kaputt!

    So ist das bei uns eigentlich nicht. Unsere Trainerin hat von Anfang an klar gestellt, dass das ein Leistungssport ist, den man ernst nehmen sollte. Und wir haben ja auch recht erfolgreiche Agi-Sportler bei uns (der Verein ist im Allgemeinen sehr Agility-lastig). Die Stunden an sich sind sehr strukturiert und gut aufgebaut. Gewissenhaft an die Teams angepasst. Viele hilfreiche Tipps gibts auch und ich nehme jedesmal viel mit..alles wirklich toll. Bis auf diese Sache...

    Die Trainerin kenne ich nun ja auch schon ein paar Jahre. Sie hat ein offenes Ohr und findet bestimmt eine Lösung dafür. Sie weiß ja auch, dass ich mit dem Gedanken spiele, durchaus später Turniere zu laufen und das Training jetzt schon sehr ernst nehme.

    Mein Sheltie wird übrigens auch richtig fuchsig, wenn sie während der Arbeit von fremden Hunden "gestört" wird.

    Habe ein bisschen die Sorge, dass es dann wieder heißt "der bekloppte Aussie". Aber wenn ich das höre, gehe ich an die Decke...da ist mein Hund dann gar nix gegen. xD

    Hat sich denn die Handhabe tatsächlich so sehr zum Positiven verändert?! Das ist eine ernst gemeinte Frage.

    In dem Bereich, in dem ich sportel (Agility, THS) gab es das so noch nie. Und ich mach nun auch schon aktiv Hundesport seit knapp 15 Jahren.
    Bei anderen Sportbereichen weiß ichs nicht. Ist mir aber im Grunde auch wurscht, weil das einfach eine veraltete, bescheuerte Art ist, mit seinem Hund umzugehen...Mit solchen Leuten lass ich mich und die Hundesportler die ich kenne einfach mal nicht in einen Topf werfen. Die können ihren eigenen Topf haben...irgendwo im Niemandsland.

    Aussie hin oder her .... wenn da so'n Labbi in meine wartenden Shelties reinballern würde, wäre ich aber auch ziemlich angepisst.

    Klar KANN es mal passieren, es ist ja keiner perfekt - aber wenn das gehäuft und mehrmals passiert, dann ist das für mich ab einem bestimmten Punkt einfach nicht tragbar. Agility ist keine Spielstunde, sondern Hundesport. Und wenn ich meinen Hund nicht im Griff habe, dann habe ich erstmal andere Baustellen. Klingt vielleicht hart, aber ja ... wie will man denn was gescheit trainieren und aufbauen, wenn der Hund dauernd abdüst?

    Hilft dir jetzt aber auch nicht weiter. Aber ich hoffe du findest da eine Lösung. Würde aber wohl auch erstmal den Platz verlassen um Bliss den Stress zu nehmen und dann mit dem Trainer sprechen. Kann ja eigentlich nicht sein, dass DU dann der Gelackmeierte bist ;-)

    Mir hilft es schonmal weiter, dass ihr das auch so seht, weil ich ein doofes Gefühl hatte, dass es MEIN Hund war, der da so "bitterböse" auf diese Aktionen reagiert hat. Die anderen sind dann kurz aufgeregt aber eben nicht grantig. Bliss ist ein Hund, der beim Arbeiten nicht mal von mir gerne angefasst wird. Die ist dann fokussiert und irgendwie "drin" und kann das dann nicht haben. Bedrängende Fremdhunde, die unberechenbar angedüst kommen, sind da wirklich nochmal ne harte Stufe höher. Mit den anderen Hunden klappt das ja auch alles wunderbar. Die sind höflich, Bliss ist höflich. Alles gut.

    Und grad habe ich wirklich das Gefühl, dass ich deshalb die Doofe bin. Weil ICH wieder aktiv werden muss, ICH eine Lösung finden muss und ICH mich vermutlich isolieren muss. Finde ich k****.

    Wenn sowas MAL passieren würde, ok. sagt keiner was. Sind eben junge Hunde. Aber jede Stunde? Ein paar Mal? Bei zwei verschiedenen Hunden? das macht es einem einfach schwer, Verständnis aufzubringen.

    Man muss dazu auch sagen, dass das keine Vereinsmitglieder sind, sondern Leute von Außerhalb, die eben als zahlende Kundschaft den Kurs machen...alles schwierig.

    Klingt alles sehr frustriert. Aber ich muss mal Dampf ablassen. =(

    Ich kenne nicht einen. Nicht mal nen Diensthundeführer. Einer hatte seinen früheren Hund nur im Zwinger, weil der nicht familienkompatibel war. Aber das ist die einzige Ausnahme.

    Hier genauso. ich denke, das was du da beschreibst @Akiko ist einfach ein Vorurteil. Sicherlich gibt es bestimmt einige Typen, die dem noch entsprechen. Irgendwo...hinterm Mond. Denn man hört immer nur von einem, der einen kennt, der einen kennt, der das mit seinem Hund macht. Bei den "normalen" Hundesportlern sind solche Typen jedenfalls auch verschrien..