Beiträge von DiemitdenAussies

    Warum solltest du nicht teilnehmen dürfen? In der PO ist doch geregelt, dass läufige Hündinnen teilnehmen dürfen, nur halt als letzte. Mein Pudelmädchen wurde auch prompt 10 Tage vor der BH zum ersten Mal läufig und war dann an der Prüfung genau in der Standhitze - und sie ist toll motiviert und freudig gelaufen. Ich weiß zwar nicht, wie sich deine Bliss während der Läufigkeit verhält, aber ich habe schon oft läufige Hündinnen auf Prüfungen laufen sehen, ohne dass da ein Riesenaufriss darum gemacht wird. Also mach dir keinen Stress deswegen ;)

    Das wäre prima.
    Ich finde eigentlich, dass wir gut genug vorbereitet sind. Und ob wir nun bestehen oder nicht....ich will diese Prüfung laufen.
    Bliss war in den letzten Läufigkeiten schon nörgelig, müde und etwas arg anhänglich. Aber vielleicht schafft sie es ja, sich für die paar Minuten auf dem Platz zusammenzureißen.
    Wie habt ihr das dann mit dem Verkehrsteil geregelt? Ich möchte die anderen auf keinen Fall irritieren mit der gut duftenden Dame...

    Das klingt natürlich blöd. Aber keine Sorge. Sie ist superfreudig, ein bisschen aufgedreht vlt, aber das ist nichts, weshalb man durchfällt. Eigentlich will sie ja alles richtig machen und das wird sie =).

    Eben stelle ich fest, dass Bliss jetzt schon blutet. Wenn ich also richtig Pech habe, ist sie mitten in den Stehtagen, wenn die Prüfung ansteht. Also ganz, wie ich befürchtet hatte. :muede:
    Wenn ich teilnehmen darf und Bliss sich nicht überzickig oder mega müde zeigt, dann möchte ich unbedingt mitlaufen. Ich hoffe, das geht irgendwie...

    Sooo. Bliss ist zum dritten Mal läufig. Wenn ich richtig böses Pech habe (und meiner Berechnung nach wird es so kommen), wird sie mitten in den Stehtagen sein, wenn wir unseren Termin für die Begleithundeprüfung haben. Ob das dann noch klappt...das steht in den Sternen. Denn mit Bliss ist in dieser Zeit nicht viel los. Dabei haben wir so viel geübt...ich hoffe das klappt trotzdem irgendwie. :muede:

    Ich bin grad total begeistert! Unsere Ablage funktioniert!!! :applaus: :applaus:
    Es hat scheinbar "Klick" gemacht, als ich Blitzi wirklich einmal scharf angepoltert habe, als sie aufstehen wollte. Seitdem liegt der Hund. Heute war ich bei 6 Minuten unter Ablenkung ohne Bestätigung mit variierender Distanz. Dann habe ich selbst aufgelöst, weil die Ablenkung zu stark wurde (Nachbar am Zaun, der Sachen aus dem Auto lud). Ich bin total glücklich, dass es noch Licht am Ende des Tunnels gibt für unsere Ablage. :hurra:

    Naja. Ich trainiere regelmäßig. Jeden Tag nicht, nein. Wir gehen auch oft einfach nur entspannt durch die Gegend, ohne dass ich irgendetwas zu ihnen sage. Generell trainiere ich auf Spaziergängen wenig bis überhaupt nicht. Da möchte ich Entspannung für mich und meine Hunde. Zum Training gehe ich auf den Hundeplatz oder übe Zuhause. Da meine Hunde im Alltag guten Grundgehorsam zeigen, muss ich daran auch nicht mehr groß rumtüfteln (da sind mir eh nur die Kommandos "Komm", "Bleib" und "Warte" wirklich wichtig).

    Wenn ich aber trainiere, trainiere ich sehr präzise und genau, widme mich einer Baustelle und nicht mehreren und ich versuche das Training effektiv zu gestalten. Wischiwaschi und "mal so ein bisschen" sind da nicht meins. Da brauche ich Struktur und ich habe das Gefühl, dass das gerade meine Hündin genauso sieht ;).

    Meine Hündin wird grad auf die BH vorbereitet. Dafür (und eigentlich nur dafür) trainiere ich im Moment wirklich sehr regelmäßig und komme auf vier bis fünf Tage mit Trainingseinheiten die Woche. Mein Rüde bekommt an zwei bis drei Tagen Training (Turnierhundesport mit den dazugehörigen Sparten). Aber der läuft auch keine Prüfungen und ist gar nicht der Typ, der gerne viel arbeitet ;). Da ist die Gefahr sehr groß, dass er sich an etwas sauer läuft. Deshalb lieber etwas weniger, aber mit ganz viel Spaß bei der Sache.

    Mir ist wichtig, immer nur so viel zu machen, wie es den Hunden Spaß macht. Deshalb gestalte ich die Einheiten sehr kurz (mehr als 5-6 Minuten am Stück machen wir nicht). Es gibt viele Pausen mit Spiel und Entspannung und dann kommt nochmal eine kurze Einheit.

    Ich habe mir eine Arbeitsrasse ausgesucht und bin schon der Meinung, dass man da regelmäßig etwas mit tun sollte. Bei meinem Zweithund habe ich zudem besonderen Wert auf eine gute Arbeitseinstellung,-und Leistung gelegt, weil ich mir wieder einen Sporthund wünschte.

    Wenn der Hund locker am Rad trabt ist das schön, aber keine besondere sportliche Leistung, denn der Trab ist die natürlichste und angenehmste Fortbewegunsgform für den Hund. Das machts die Kondition und die baut sich beim Hund schneller auf, als man gucken kann. Hunde, die richtig ziehen, sprich mit Zug auf dem Geschirr voranGALOPPIEREN und dabei eine "Last" von A nach B bewegen, leisten dabei schon etwas ganz anderes. Da braucht es zusätzlich zu der Kondition auch noch Kraft.

    Unter diesen Umständen würde ich auch vom Hund abraten.
    Wenn die eigentliche Bezugsperson die meiste Zeit nicht da ist, finde ich es nicht richtig. Man muss ja auch mal überlegen, wie lang dann so ein Tag ist für den Hund. Morgens gehst du sehr früh aus dem Haus. Hund ist zuhause, wird zwischendurch von jemand anderem rausgelassen, dabei aber nicht wirklich bespaßt. Um 17 Uhr kommst du nach Hause, willst vielleicht erstmal essen, duschen, ankommen. Aber dann MUSS der Hund dran sein. Der hatte nämlich schon einen ziemlich langen, ziemlich öden Tag hinter sich. Sei dir bewusst, dass das JEDEN TAG so sein müsste. Erstmal ausruhen, ankommen, was essen, den Haushalt machen ist dann nicht. Der Hund will und braucht dann Zeit mit dir. In der ihr gemeinsam aktiv werdet. Bitte unterschätze das nicht. Nach einem langen Arbeitstag ist es nicht immer schön heim zu kommen und sich mit dem Hund zu befassen. Im Sommer geht das noch alles. Aber wenn Winter ist, gehts im Dunkeln los. Ganz egal wie kalt oder nass es ist und wie hart der Tag war oder ob man krank ist.

    Ich kenne Hunde, die es ihrem Besitzer tatsächlich übel nehmen, wenn sie zu kurz kommen. Die verweigern sich dann komplett im Training und wirken irgendwie huschig. Und egal welche Rasse du wählst. Das, was du an Zeit mitbringt, finde ich für jeden Hund zu wenig.
    Ich finde es nicht schlimm, wenn 1-2 Tage in der Woche mal länger für den Hund sind. Das kann man an anderen Tagen kompensieren. Aber jeden Tag so wenig Zeit...das halte ich dem Hund gegenüber für unfair.

    Und ich bin sehr wohl davon überzeugt, dass ebenso hinterlistige Hunde gibt wie Menwchen. Der Schäferhund eines Bekannten ist so ein Fall. Er schleicht sich immer von hinten an. Wenn er vor einem Steht, tut er so als sei nichts, läuft an einem vorbei, läuft hinter dem Sofa auf die Anderr Seite und attakiert dann von hinten. Das sagt selbst der Halter. Deshalb wird der Hund immer weggesperrt wenn andere Menschen das Haus oder Grundstück betreten.

    Das klingt eher nach einer ernsthaften Verhaltensstörung als nach "Hinterlistigkeit".