Beiträge von DiemitdenAussies

    *sfz* es geht wieder los. Livi wird unsauber. Wie schon bei der letzten Läufigkeit :dead:

    Hat hier heimlich still und leise einen See in den Gang gesetzt und dabei noch ihr Höschen und sich selbst eingenässt, obwohl die Türe nach draußen offen stand. Eine Stunde vorher waren wir eine große Runde Gassi, wo sie auch 2-3x gepinkelt hat.
    Sonst hält sie manchmal bis zu 24h aus, auch wenn sie viele Möglichkeiten bekommt :ka:

    Vielleicht markiert sie ja... :???:

    Wir sind mit allem durch. Hundis sind wieder zusammen und alles lief ohne Zwischenfälle. Bliss hat sich super sauber gehalten.

    Als Anfänger direkt an einen schnellen Hund zu führen, der dazu noch auf jeden Fingerzeig reagiert, ist echt schwierig. Eine Bekannte hat als Anfängerin einen PJRT, der wirklich schnell ist und dabei sehr fein reagiert. Manchmal tut sie mir wirklich leid, weil sie echt gut führt, aber den schnellen Hund eben nicht gut genug. Aber auch die machen Fortschritte und wachsen zusammen.

    Ich sehe das eher als Herausforderung und es macht mir Spaß. Über Fortschritte und Erfolge freue ich mich riesig. Und so richtig gescheitert sind wir (wegen meiner Lahmarschigkeit xD ) auch bisher nur an einer langen Geraden mit Tunnel am Ende, wo es danach noch über eine Hürde gehen sollte. Da ist Bliss natürlich abgedampft, wie sone Gaskranke, weil sie unheimlich anzieht, wenns auf den Tunnel zugeht. Danach hatte ich keine Chance, den Hund wieder einzuholen. Aber ich bin eigentlich guter Dinge und habe es nicht eilig. Mein Hund ist jung und ich will es gut und richtig machen. ich weiß, dass ich einen guten Hund habe und möchte da das Beste draus machen. Auch wenn es bedeutet, dass ich etwas mehr ackern und etwas öfter verzweifeln muss als andere :D .

    Manchmal wünsche ich mir als Anfängerin auch einen gemütlichen Hund. Damit ich Zeit zum Denken habe. xD Meinen Hund so zu führen wie im oben gezeigten Video wäre für mich undenkbar. Allerdings habe ich das Glück, zwei tolle Trainerinnen zu haben, die mir ganz toll dabei helfen, mit der hohen Geschwindigkeit von Bliss umzugehen und so langsam entwickele ich selbst ein Gefühl dafür, wann ich sie wie stellen muss, wann ich mich absetzen muss, wo ich mich positionieren muss oder welcher Wechsel wo am meisten Sinn macht. Bremsen soll ich sie laut Trainerin (führt selbst einen hyperschnellen Border) bloß nicht. Natürlich empfinde ich das als Anfängerin schon als sehr anspruchsvoll, aber so langsam vertraue ich ihr auch mehr, lasse sie mehr auf Distanz arbeiten und setze mich früher ab. Und wenn ich alles so mache, wie vorher überlegt, arbeitet Bliss sauber UND schnell. Und das ist ja letztendlich genau das, wo wir hinwollen =) .

    Danke für eure Einschätzungen =)
    Arbeit auf dem Platz, Unterordnung etc sind meine ja gewöhnt und ich mach ja nun auch schon Hundesport, seit ich 12 Jahre alt bin. Also so völliges Neuland wird das nicht sein. Auch meine Hunde haben eigentlich eine gute Grundausbildung genossen. Ich denke aber, ich werde mal ein Seminar mitmachen und schauen, ob ich zwischendurch irgendwo mittrainieren kann.=)

    So ich reihe mich ein. Ich glaube, dass RO für meinen Großen ganz toll wäre. Ihm fehlt in der normalen Unterordnung mein stimmlicher "Beistand" und ist fällt schnell in sich zusammen, wenn er länger keine verbale Rückmeldung bekommt. Wenn ich ihn motivieren darf/kann, läuft er allerdings ganz fein und mit viel Freude. Mit Bliss möchte ich auch dazu übergehen, nachdem ich ein wenig ins "richtige" Obedience reingeschnuppert habe und das für mich und meine Kurze dann doch als etwas zu "steif" empfand.
    Kurze Frage: Wie habt ihr angefangen? Habe jetzt mehrfach gelesen, dass man RO auch gut alleine trainieren kann.