Mit Bliss übe ich das zB. derzeit beim Longieren, wenn ich mit beiden Hunden arbeite. Sie liegt bei mir im oder am Kreis und Tex wird gearbeitet. Das ist für sie unglaublich schwer, wenn ich Tex beschleunige und mit dem Ball bestätige. Sie würde dann gerne auch, muss aber warten. Eine schönere Übung für Impulskontrolle und Frustrationstoleranz gibt es für sie nicht. Belohnt wird sie dadurch, dass sie danach dran ist. Solangsam kapiert sie das auch immer besser und ich kann die Übungen schon sehr stark ausweiten.
Beiträge von DiemitdenAussies
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Er schiebt dann eben Frust. Ist für das Alter völlig normal und typisch.

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Och für Bliss ist das teilweise auch immer noch Thema, wenn ich sie anbinde und weg gehe oder mit Tex was mache.
Lege ich sie ab und arbeite dann mit ihm, ist alles ok. Da es mir aber wichtig ist, beide Hunde mit zum Hundeplatz zu nehmen und nicht die Möglichkeit habe, die Hunde im Auto zu lassen, wenn es zB sehr heiß ist, muss Bliss lernen, dass sie auch mal keine Rolle spielt. Letztes Jahr war das noch gar nicht möglich. Mittlerweile geht es, je nach Erregungslevel. ich übe das aber auch regelmäßig. -
An meinen Hunden finde ich Einiges toll.
An Tex:
- Sein liebes, gutmütiges Wesen
- Seine Geduld
- Wie er nachts neben mir auf dem Rücken liegt und schnarcht
- Wie er sich glückselig auf der Wiese und im Schnee wälzt
- Seine leuchtenden Augen, wenn ihm etwas Spaß macht
- Seine Verlässlichkeit
- Sein Aussehen...ich finde ihn nach wie vor wunderschön

- Wie er sich anlehnt, wenn wir miteinander kuscheln
- Wie seine Pfoten riechen...mhmmm
An Bliss:
- Dass sie immer gute Laune hat
- Ihre Unkompliziertheit
- Ihre Lernfähigkeit
- Wie schön man mit ihr kuscheln kann
- Ihre Anhänglichkeit
- Ihre liebevolle Art
- Ihren Biss und ihre Härte
- Ihre Verlässlichkeit
- Ihr Selbstbewusstsein
- Ihr Stehohr

Und an beiden Hunden finde ich toll, dass sie so ein klasse Team sind und viele andere Kleinigkeiten, die mit vermutlich erst dann alle nacheinander einfallen, wenn ich auf "Absenden" gedrückt habe und nicht mehr editieren kann.

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Sprich ich hätte in dieser Situation das Gute gesucht und belohnt.
Das ist aber auch der weitaus kniffeligere Weg, weil die Gefahr sehr groß ist, dass du den Hund in die Aufregung reinbestätigst. Wenn man ein gutes Timing hat, okay...aber da muss das Timing schon sehr sehr gut sein. Die sichere Variante ist eben: Klar abgrenzen, weg vom Reiz, Hund runterfahren, dort bestätigen. Von da aus kann man sich dann wieder an den reiz "ranarbeiten".
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Hab ich das schon so oft gemacht oder was?
Mei, ich hab hier nur nach euren Erfahrungen gefragt, weils mein erster Junghund ist, aber ok.Kann ich verstehen. Manchmal handelt man ja aus der Not heraus irgendwie und fragt sich im Nachhinein, ob es so richtig war.
Für sowas ist der Thread hier auch da, finde ich. -
Wie sieht das so bei euch Junghund-Besitzern aus. Müsst ihr in solchen, dem normalen Alltag abweichenden Situationen auch sehr streng und begrenzend sein, oder wie arbeitet ihr da? Einfach kurznehmen und durch?
Jab.
Ab einem gewissen Erregungslevel ist das mMn der beste Weg.
Augen zu und durch quasi. Da Gehorsam abzuverlangen ist Königsklasse und für einen jungen, noch unerfahrenen und unroutinierten Hund nicht zu leisten.
Ich bin dann auch sehr hart und sehr klar. -
Man liest ja überall, dass ein Geschirr erst Recht zum ziehen anregt..
Kurz dazu: Nein.
Das "Nichtziehen", also die Leinenführigkeit musst du erst gezielt trainieren. Das geht auch am Geschirr. Dein Welpe wird vermutlich an beidem ziehen, weil er noch nicht weiß, wie er sich and er Leine verhalten soll. Das Geschirr ist allerdings schonender für den kleinen Hundekörper und setzt den Hund nicht einem dauerhaften Schmerzreiz bei Zug aus. Halsbänder können übrigens auch zum Ziehen anregen. Nämlich dann, wenn der Zug zu groß ist und der Hund dem panisch entkommen will.
Für mich ist ganz klar: An einen Welpen und einen nicht leinenführigen Hund gehört ein Geschirr.Ich frage mich, wieso man für einen neun Wochen alten Welpen überhaupt eine Leine braucht... Schon mal ab und an ans Halsband gewöhnen, ok... Aber eine Leine?
Nuja..meine Welpen lernen die Leine von Beginn an kennen. Ich wohne direkt an einer Straße, wo einige Leute einfach nicht auf die Geschwindigkeitsbegrenzung achten und hier herhacken wie die Gaskranken. Möchte ungern, dass mein Welpe da unter die Räder gerät, weil auf der anderen Seite der Straße ein Blättchen so richtig lustig rumfliegt. Das ist einfach Absicherung. ich lasse auch kein Kleinkind an einer Straße einfach so rumflitzen, sondern nehme es an die Hand.
Freilaufen können meine Welpen dort, wo sie sicher sind. Im Garten oder im Wald. Sprich: Überall dort, wo sie nicht geplättet werden können. Den Folgetrieb auszunutzen halte ich für sinnvoll und gut...aber nicht, wenn der Hund dabei in Gefahr geraten könnte. -
wie sollte das gehen? Also praktisch gesehen? Ich kann mir das gerade nicht vorstellen, wie Du Dir das vorstellst?
Diese Frage spukt mir auch im Kopf herum.

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Hier werden keine Zähne geputzt, es gibt ab und an Knochen.
Same here.
Bisher hatten alle Hunde auch immer sehr gute Zähne.
Gibt natürlich Hunde, die da schlechter veranlagt sind. Ich glaube, da würde ich dann auch putzen.