Ich kann das auch gut nachvollziehen.
Meine damalige Reitbeteiligung, ein Isländermix, war und ist mein Herzenspferd. Ich denke heute noch unglaublich viel an ihn, an die schöne Zeit und frage mich, wie es ihm geht. Einmal habe ich ihn wiedergesehen. Das war ein Moment, der mir die Kehle zugeschnürt hat. Er hat mich wiedererkannt...es war schön und zugleich total schrecklich.
Heute weiß ich: Es bringt nichts, weiter an ihm zu hängen. Selbst wenn er irgendwie in meinem Leben wäre, wäre es nicht wie früher. Das hat viele Gründe.
Ich könnte mich da rein steigern. Ich kann mich aber auch einfach mit einem Lächeln an ihn und an die tolle Zeit erinnern, die wir gemeinsam hatten. Zweiteres macht das Leben leichter...
Beiträge von DiemitdenAussies
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Natürlich trägt ein junger Hund Geschirr beim Training, meine trägt nie ein Halsband, nicht mal für eine 3 Minuten Runde im Regen. Ich möchte diese Person mal sehen wenn sie ein Halsband trägt und ihr jemand immer wieder mal die Luft abdrückt. Wenn junge Hunde verstehen könnten war wir von ihnen wollen und deshalb nicht mehr "ziehen", dann wären wir alle hier sehr zufrieden.
Och du...ich bin, als ich Tex ein Junghund war, in einen Laden, um ein Geschirr zu kaufen.
Der Verkäufer wollte (!) mir kein Geschirr verkaufen. Der hat sich richtig geweigert. Der Hund würde ja niemals leinenführig. Er riet mir dann zum Stachelhalsband. "Da rennen die einmal rein und nie wieder!", sagte der schlaue Mann.
Nuja...ich hab jetzt trotz Geschirr nen leinenführigen Tex und der Laden ist mittlerweile dicht. Woran das wohl liegt...
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Hmm ich finde es schwierig. Nur weil mein Hund Fleisch bekommt und bekommen soll, bedeutet das nicht, dass ich selbst ein "Fleischfresser" bin.
Ich esse zum Beispiel nur sehr sehr wenig Fleisch. Manchmal nur einmal in zwei Wochen. Dann auch nur Hähnchen oder mal ein Würstchen bei meinen Eltern und das meistens sogar von der Landfleischerei um die Ecke. Auch Eier bekommen wir von der Arbeitskollegin meiner Mutter aus dem eigenen Hühnerstall. Nichtmal, weil ich irgendeine besondere moralische Idee dabei habe, sondern einfach, weil ich es nicht normal finde, jeden Tag Fleisch zu essen, welches dazu auch noch durch halb Europa zwischen unschönen Aufzuchteinrichtungen und Schlachthöfen hin und her gekarrt wurde. Da vergeht mir bei der Vorstellung schon der Appetit.
Trotzdem: Meine Hunde sind eben Beutegreifer. Deshalb wollen und brauchen sie eben Fleisch. Punkt aus. Ich barfe meine Hunde zwar aus verschiedenen Gründen nicht, lege aber schon Wert darauf, dass zwischendurch was Frisches im Napf landet oder koche für sie. Dass ich meine Tiere artgerecht ernähre (und den Anspruch habe ich bisher bei allen Tieren gehabt), ist für mich selbstverständlich. Das ist die Verantwortung, in die ich mich begebe, wenn ich mich für ein Tier entscheide. Niemand MUSS einen Hund halten. Wenn ich ein Problem mit der Fleischindustrie habe, dann kaufe ich einfach kein Tier, welches auf Fleisch angewiesen ist. Damit bringe ich mich selbst nunmal in die (meiner Meinung nach) sehr egoistische Gedankenwelt, die dem Eingangspost entspricht.
Übrigens: Ich habe jahrelang Hamster gehalten. Selbst die brauchen hin und wieder tierisches Eiweiß. Ich bin kein Insektenfreund. Trotzdem hab ich meinen Puschels ihre Mehlwürmer und Grillen gegönnt. Genauso wie meine Frettchen teilgebarft wurden. Das ist für mich einfach selbstverständlich.
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Wer also klug ist und Verantwortungsvoll mit Mensch Tier und Erde umgehen will, der muss dafür sein, den Hund in Zukunft in Richtung einer veganen Ernährung zu lenken.
Für den dabei entstehenden gemüseliebenden und fleischverachtenden Hund wird das dann genauso natürlich und artgerecht sein wie die heutige Mischnahrung der Hunde oder die Fleischnahrung für den Wolf.Für solche Aussagen habe ich null Verständnis und schließe mich @Nebula an. Wer es nicht vereinbaren kann, dass andere Tiere sterben müssen, um einen Hund zu ernähren, der möge sich doch bitte einfach keinen anschaffen.
Ich finde schon die veganen Missionare schlimm, die in der Alltagswelt so rumspuken. Aber das schlägt dem Fass doch echt den Boden aus... -
Ich drücke ebenfalls die Daumen!

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Richtig so! Lass dich nicht unterkriegen!
So wie es da ist, kann es jedenfalls weder für dich, noch für deinen Hund gut sein. Die Arbeit miteinander soll Spaß machen. So baut man nur Druck auf. Da seid ihr beide nicht richtig leistungsfähig.
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Also meine Mittwochs-Trainerin mag ich ja schon sehr und halte auch viel davon, wie sie mit meinem Hund umgeht. Sie wollte halt, dass ich dort erstmal ein paar Wochen nicht hin gehe, weil ja die Trainier, die Mittwochs parallel ihre Stunden geben da am ausrasten sind / waren.
Was sind denn das bitte für Trainer???

Da im Verein bleiben / wechseln? - puh schwierig. Hier gibt's erstens nicht viel. Ich fahre dorthin schon eine knappe Stunde (Stall liegt aber wenigstens auf dem Weg). Da gibt's halt die "Wattebäuschchen-Werfer-Fraktion" und die, die gleich mit Besen und Wassernapf auf die Hunde losgehen... Anscheinend können die sich untereinander auch nicht ab und es wird gelästert hoch 10.
Ich würde nicht dort bleiben. Du bist kaum da und wirst schon so niedergemacht (was einfach ein Unding ist in meinen Augen) und dein Hund bekommt direkt mal ne traumatische Erfahrung mit (dazu möchte ich nichts sagen, weil ich sonst ausfallend werde). Dann die sich uneinige Trainerschaft...meiner Meinung nach auch unmöglich. Gute Trainer zeichnen sich dadurch aus, dass sie voneinander profitieren, verständnisvoll sind und sich nach den Bedürfnissen des Teams richten. Das, wie du es beschriebst, wäre für mich keine Basis.
Meine Trainerin steht aber absolut hinter mir und hat intern wohl auch mal richtig auf den Tisch gehauen, da Brooke wie gesagt nicht der erste Hund mit "Startschwierigkeiten" ist und das Verhalten von den Leuten einfach unter aller Kanone ist.
Das scheint eine nette Trainerin zu sein. Es bringt aber nichts, wenn nur einer aus dem Verein hinter dir steht. Da kannst du einfach nicht entspannt trainieren.
Ich hoffe halt, dass ich mal ein paar Leute von der Wattebäuschchen-Fraktion kennen lerne und dann eben nicht ganz alleine da stehe. Niemanden kennen und dann noch von 90% blöd angekackt werden macht leider keinen Spaß... :/
Ich kann dich verstehen. Das tut mir sehr leid =(
So sollte das wirklich nicht laufen. Schau doch noch mal...vielleicht findest du einen anderen geeigneten Verein, der nicht ganz so weit weg ist. -
Ich habe jetzt die Junghunde im Verein übernommen. Ich finde dieses verhalten normal. Besonders bei neuen Hunden. Die bekommen da einfach eine Menge Input.
Alma ist am Anfang völlig ausgeflippt sobald wir durch das Tor gegangen sind. Niemand hat sich darüber aufgeregt sondern das wurde mit einem "die ist ja noch jung" lächelnd abgetan.
Und dann wurde daran gearbeitet.Das ist auch der richtige Umgang mit solchen Reaktionen. Das hat doch jeder mal durchmachen müssen. Und meiner Meinung nach, ist es auch Aufgabe der Trainer, dass da nicht gelästert wird. Sowas gäbe es in meiner Stunde jedenfalls nicht...
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Schade finde ich, dass viele Leute über uns herziehen. Die kennen mich nicht mal... Brooke ist definitiv nicht der erste Hund gewesen, der Anfangs so ein Terror geschoben hat. Aber wir haben wohl das Fass zum überlaufen gebracht und jetzt schieben alle Stress. Daher setzten wir jetzt mit dem Training Mittwochs erstmal ein paar Wochen aus, dass die alle mal wieder auf den Boden kommen und wir nicht jedes Mal den ganzen Frust von diesen Leuten abbekommen. Mit meiner Trainern bleibe ich aber in Kontakt und sie hat mir auch angeboten, sich so mal mit mir und Brooke zu treffen.

Sehr nett von der Trainerin, aber dass ihr dem Training fernbleibt, halte ich für keine gute Lösung. Zum einen seid ihr da, um an dem Problem zu arbeiten, zum anderen sind das Wochen, die ihr verschenkt. Und der letzte Punkt: die anderen sind auch da, um mit ihren Hunden zu arbeiten. Können die sich nicht beherrschen, bzw nicht runterfahren, wenn ein neuer (!) Hund auf dem Platz ist, der noch am ehesten ein Problem mit der Situation haben darf, sollten die sich mit blöden Kommentaren einfach hüten. Denn sie scheinen auch Probleme mit ihren Hunden zu haben, an denen sie in dieser Situation arbeiten könnten. Und das ist nicht dein Problem. Die machen dich da einfach mal zum Sündenbock und da würde ich drüber stehen. Gib Brooke mal die Chance, sich an die Situation zu gewöhnen (also geh zum Training) und möglicherweise hat sie schon nach 2-3 Trainingsstunden kein Problem mehr mit den ganzen reizen. Die sind für neue Hunde auf dem HuPLa nämlich immer erstmal ein Thema.
Deshalb lass dich nicht vergraulen. Denn die werden auch unken, wenn du nach mehreren Wochen wiederkommst und das selbe Problem wieder entsteht. Immerhin glaube ich nicht, dass sie bis dahin alle ihre Hunde soweit im Griff haben, dass sie ein aufgeregter Neuling nicht mehr interessiert.
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Ich hab mein Welpi während dem Einkaufen im Auto gelassen. Bei derzeitigen Temperaturen geht das ja wieder recht gut. Scheint die Sonne musst du aufpassen! Es wird schnell zu heiß im Auto.
Das wollte ich auch erst vorschlagen, hab es dann aber genau wegen diesen Bedenken lieber gelassen.
Wenn du darüber nachdenkst, den Hund im Auto zu lassen, würde ich auch eine Hundebox (da bitte keine Stoffbox sondern zB Alu) anschaffen. Darin ist der Knirps sicher aufgehoben.