Beiträge von DiemitdenAussies

    Tex war mit drei auch "fertig".
    Da hatte er dann seine volle Masse und die Fellanlage war auch fertig ausgebildet. Hier sieht man die Entwicklung ganz gut:

    2 Monate

    Externer Inhalt abload.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    6 Monate (da sah er echt am witzigsten aus XD)

    Externer Inhalt abload.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    1Jahr

    Externer Inhalt abload.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    3 Jahre

    Externer Inhalt abload.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Heute mit fast 7 Jahren :herzen1:

    Externer Inhalt abload.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Ich muss ganz ehrlich sagen, dass es auch mein Anspruch ist, dass ich einen möglichst typischen Rassevertreter bekomme und deshalb erwarte ich schon, dass ein Züchter im seriösen Verband darauf aus ist, diese oder jene Rasse so zu erhalten, wie sie ist. Ich glaube nicht, dass ich bei einem Züchter kaufen würde, dessen Hunde teilweise irgendwie gravierend am eigentlichen Wesen meiner Wunschrasse vorbeischießen.

    Ich kann jetzt nur für meine beiden Rassen sprechen. Innerhalb der Population der FCI kennt man seine Pappenheimer und weiß, was wo zu erwarten ist. Natürlich gibt es mal die Ausnahme, aber wirklich unberechenbar wird es erst in der "Hobby"zucht außerhalb der FCI.

    So ist es bei meiner Rasse auch.
    Beim Aussie erlebe ich eine "Von-bis-Spanne" was die Rasseeigenschaften angeht. ZB vom sportlichen Familienhund bis zum Vollblutarbeiter oder vom zurückhaltenden Menschenfreund bis zum reservierten Muffelkopp. Von ein bissche zuhause aufpassen bis zum kernigen Wachhund. Dazwischen ist je nach Linie eben alles möglich und man muss genau schauen, wo man sich einen Hund holt.

    Und auch da gibt es noch unterschiedliche Ausprägungen innerhalb der Würfe. Das ist dann aber wieder Charaktersache des Individuums und bewegt sich völlig innerhalb der Eigenschaften, die diese Hunde mitbringen sollten. Als Beispiel: Meine Hündin und ihr Wurfbruder sind beide sehr Aussietypisch. Beide arbeiten gerne, sind keine Zimperlieschen und sind tolle Begleiter. Ihr Bruder ist aber vom Charakter her viel ruhiger gelagert als Bliss und nicht so leicht aus der Ruhe zu bekommen. Bliss ist viel impulsiver als er und hat mehr "Pepp". Dennoch: Alle Hunde aus dieser Zucht sind typisch und ähnlich gelagert. Da fällt keiner durch das Raster und alle Hunde bringen die rassetypischen Eigenschaften ins verschiedenen Ausprägungen mit. Und genau so sollte Zucht ja auch sein, finde ich.

    Ich würde immer von den Rasseeigenschaften ausgehen, die ein Hund auch mitbringen sollte und nicht hoffen, dass der Hund doch aus der Art fällt. Das passiert ja eigentlich ziemlich selten und auf dieser Grundlage eine Rasse auszuwählen halte ich für mächtig naiv.

    Ja, jeder Hund ist ein Individuum, auch innerhalb eines Wurfes erlebt man große Unterschiede der einzelnen Welpen.
    Aber, ganz ehrlich, ich hab meine Zweifel das es wirklich so häufig vorkommt, das ein Rassehund absolut gegensätzlich zu der Rassebeschreibung ist. Er wird den ganzen Spielraum vielleicht beanspruchen, aber letztendlich ist es genau die gekaufte Rasse.

    Das sehe ich genauso.

    Ich habe bei Bliss immer das Gefühl, dass sie die Flexi nicht einschätzen kann. An der Schleppleine läuft sie viel ruhiger und knallt da auch nicht rein. An und für sich mag ich die Flexi ganz gerne. Mir persönlich ist die aber bei zwei Hunden irgendwie zu unhandlich. Besonders, wenn man die großen Varianten mit sich rumschleppt. Aber wenn ich mit einem Hund alleine gehe und gerade keinen Freilauf bieten kann, finde ich die Flexi ganz gut. Tex kommt zB prima damit zurecht.

    Untergebracht sind meine bei meinen Eltern, wenn ich nicht da bin. Ich nehme dafür im Gegenzug ihren Hund. Deine Arbeitszeiten finde ich völlig okay. 2x3 Stunden alleine mit Pinkelpause passt doch =)
    Nochmal zur Hundewiese: Ja. Tatsächlich erlebe ich die meisten Aussies als desinteressiert bis kratzig gegenüber den meisten Hunden. Natürlich gibt es auch Spielpartner, aber die werden sich mitunter sehr gut ausgesucht. Grundsätzlich unverträglich sind sie aber nicht. Nur eben nicht allen Hunden gegenüber super aufgeschlossen und spielbereit.

    Ich laufe derzeit auch (noch) keine Turniere. Nächstes Jahr möchte ich aber im Rally starten. Ob ich im Agi wirklich mal Turniere laufe, weiß ich grad noch gar nicht. Mir gefällt die Turnierszene da irgendwie nicht so gut. Viele sind mir zu verbissen und ich brauche das auch nicht für mich selbst. Ich beschäftige einfach gerne meine Hunde mit Sachen die ihnen Spaß machen =). Das macht mir Spaß.
    Tex hat zB gar nicht die Nerven für ein Turnier. Der hält dem Druck nicht gut stand, wenn ich aufgeregt bin.

    Es wäre mit ihr auf keinen Fall möglich sie in ein Büro mit Besucherverkehr mitzunehmen, wenn sie nicht permanent eingeknastet wäre

    Also das wäre mit meinen vermutlich auch nur mit viel Management und massenweise Training möglich. Die würden sich zwar beide super ruhig verhalten, wenn wir alleine im Büro wären und die Zeit vermutlich einfach verpennen. Aber bei Besuchern hätte ich auch meine Bedenken. Tex ist zwar nett, wacht aber und Bliss ist eher reserviert und kann auf Fremde nun wirklich sehr gut verzichten. Meine erste Hündin wachte und war reserviert.

    Ich denke, dass man beim Aussie super viel durch "Daumen drauf haben" und Management geregelt bekommt. Aber auch dafür muss man eben der Typ sein und sich 100% auf den Hund einlassen wollen.

    Hundewiese...also ich kenne auch keinen Aussie, der das super findet...

    Was die @pardalisa sagt...so wie fast immer :D
    Ich finde auch nicht, dass Aussies besonder schwierig auszulasten sind. Ganz im Gegenteil: Aussies sind so vielseitig! Die, die schwer auszulasten sind, wurden dazu gemacht und sind ein Produkt von Hektik im Alltag und Überbeschäftigung. Allerdings sind meine Aussies Hunde, die nicht nebenher laufen wollen und die Zeit mit mir aktiv verbringen wollen. Bliss will sich gerne einbringen und Tex bekommt gerne Zuspruch von mir und möchte hier mal kurz gestreichelt werden, sich da mal anlehnen und einfach nur merken, dass ich ihn gut finde. Einfach nebenher laufen wäre für beide nichts und ich denke generell, dass Aussies Hunde sind, die gerne mit ihrem Menschen aktiv sind. Wenn man das mag und dazu eben noch damit klar kommt, dass das je nach Ausprägung schon sehr zähe, harte Hunde sein können, wird man mit dem Aussie sehr glücklich.

    Unser Programm sieht so aus: Täglich geht es 1,5 bis 2 Stunden spazieren und wenn sie mögen, dürfen sie im Garten toben. Dazu täglich ein wenig Training von ner etwa einer halben Stunde über den Tag verteil. Allerdings fordern die Zwei das nicht. Ich bin da die treibende Kraft, weil es mir Spaß macht =). Jeder Hund hat seine eigenen Hobbies. Bliss macht Agility und Rally Obedience. Tex macht THS und mag Tricks. Außerdem longieren wir regelmäßig. Klingt jetzt viel, aber vermutlich wären meine Hunde auch mit weniger zufrieden. Tex wäre auch als "Spaziergangshund" glücklich, denke ich. Ich mag dieses Pensum aber einfach, weil es mir Spaß macht, mit meinen Hunden zu arbeiten und sie machen es ja gerne mit =). Dazu kommt, dass wir sehr abwechslungsreich und schwerpunktorientiert arbeiten. ZB wird gerade mehr Rally Obedience trainiert, als Agi, denn da gehen wir gerade in die Winterpause.
    Wichtig ist mir allerdings, dass die Hunde sich außerhalb dieses Programms oder an Ruhetagen ruhig verhalten. Das tun sie. Ist sehr angenehm. Das macht für mich den Aussie auch irgendwie aus: Zuhause eine kuschelige Chillkröte, aber voll auf Touren, wenn man etwas mit ihm tun möchte. :D

    Dass Aussies Schutz,- und Wachtrieb haben, extrem schnell denken und auch reagieren und gerne mal körperlich werden, finden "Außenstehende" wohl schwierig. Für mich gehört das aber zu dieser Rasse dazu und ich schätze diese Eigenschaften alle und sehe auch viel Positives darin. Ist natürlich nichts für Leute, die gerne einen simpel gestrickten, genügsamen Hund ohne jegliches Aggressionspotenzial hätten. Aber die nehmen auch ganz schnell wieder Abstand vom Aussie, wenn sie sich ein wenig informieren.