Beiträge von DiemitdenAussies

    ganz ehrlich? ich verstehe die Reaktion der Leute auf dem Hundeplatz und ich würde genauso reagieren, wenn immer wieder ein Hund daher käme, der grundlos "Chef" bei meinen Hunden spielt. Dein Hund hat keine fremden Hunde zu maßregeln. Sichere ihn entsprechend, lasse ihn nicht mehr zu fremden Hunden und erziehe ihn, dass er sich nicht mehr so bossig aufführt.

    https://www.facebook.com/HirovonTherion…1635012257717:0

    hier mal ein weiterer text einer wolfhund-halterin.. (amerikanischer wolfhund), die auch hier irgendwo mal im Forum war/ist ?

    Ein beeindruckender Text, der mich aber sehr traurig stimmt.
    Klingt zwar romantisch, mit so einem Tier "eins" zu sein, aber auch sehr mühsam und einsam. Nicht die art von Hundehaltung, die ich mit vorstellen kann. Aber das muss jeder selber wissen.

    Ob ein Pferd mal unrittig ist, macht es nicht gleich zu einem Problempferd. Ich meine ein Pferd, das quasi eine neurale Störung im Kopf hat. Ein Tag Koppel genügt nicht. Denn da fängt das Spielchen schon an ;). Ich traue mich keine zwei Tage vom Haus weg. Ich denke, einen Hund habe ich weitaus schneller im Griff, als ein Pferd, dass nach jedem Auto schlägt und einfach rückwärts in Gräben, Häuser, Gärten oder sonstwo hinspring, sobald ein Grashalb zur falschen Zeit weht. Denn da habe ich kräftemäßig keine Chance gegen. Da muss ich mir schon andere Methoden überlegen. Einen Hund kann man im Notfall mit der Leine fixieren. Die Tiere ähneln sich schon.

    Und sowas macht dir Spaß? Ganz ehrlich...ich finde deinen Willen und deinen Optimismus ja prima. Aber ich weiß auch, dass es einfach wunderbar ist, unkomplizierte Hunde (und Pferde) zu haben. Man hat doch die Wahl! Erstrecht, wenn man gewillt ist, beim Züchter zu kaufen!

    Ausreden kann und will ich dir den Wolfhund nicht...ich kann nur nicht verstehen, warum man lieber den schwierigen Weg mit all seinen Einschränkungen gehen will, anstatt es sich einfach leicht zu machen...

    Natürlich ist das nicht immer einfach. Sicher bin ich auch mal überfordert oder verfluche den Hund, weil er sich gerade eben nicht so benimmt, wie ich es von ihm erwarte. Das kenne ich schon, überwiegend von meinem großen Vierbeiner. Ich möchte ihre Wildheit und ihre komplizierte Art aber nicht missen.

    Es tut mir wirklich leid, dir das so hart sagen zu müssen, aber ich denke, dass du schlichtweg einfach nicht weißt, wovon du redest. Ich war selbst jahrelang Reiterin und hatte nicht immer mit unkomplizierten Pferden zu tun...aber ein Hund, der nicht so funktioniert, wie du möchtest oder es händeln kannst, ist nochmal etwas anderes. Fakt ist nämlich: Der Hund lebt 24/7 mit dir zusammen und er muss raus in den Alltag. Jeden Tag. Das kann jeden Tag Schwierigkeiten und damit Stress bedeuten...auch mehrmals am Tag. Das ist nichts, worüber man immer wohlwollend lächelt. Das sind Situationen in die man rein MUSS. Vor denen kann man sich nicht drücken. Ein schwieriges Pferd kann man auch mal nen Tag auf die Koppel schmeißen, wenn man sich gerade nicht dazu in der Lage fühlt, an diesem Tag noch damit umzugehen. Ist beim Hund nunmal nicht möglich und ich möchte dich wirklich bitten, das nicht zu unterschätzen.

    Ich habe selbst nen Großspitz....die sind so herrlich unkompliziert...das ist wirklich wohltuend. Warum bleibst du nicht dabei?

    Ich würde nur zur Hundeschule gehen, damit er andere Hunde sieht. Eben weil er laut Charakterbeschreibung im Internet stark sozial ist und andere Kontakte braucht.

    Stark sozial bedeutet aber nicht automatisch, dass er Fremdhunde super findet oder sich super überall eingliedert. Es kann auch bedeuten, dass er mit Hunden Probleme hat, die anders kommunizieren als er und dass er damit aneckt. Und das wiederum bedeutet mitunter, dass du zB. eben nicht mit deinen bekannten spazieren gehen kannst.

    Alltagskonform brauche ich nicht, weder bei Hund, noch bei Pferd. Mir gefallen die Eigenbrödler lieber. Ich schätze, ein Wolfshund zeigt mir ziemlich schnell, wo in meiner Erziehung ein Loch ist.

    Alltagskonform brauchst du also nicht? Das ist schnell gesagt, wenn man noch nicht in der Situation war, einen Hund zu führen, der das eben nicht ist. Das ist eine Herausforderung, bedeutet mitunter extreme Einschränkung. Ist zwar ganz cool gegen den Strom zu schwimmen, aber schön ist anders. Aber wer das mag...

    Ich finde irgendwie immer noch, dass der Sheltie hier eine gute Wahl wäre. Wir haben seit Jahren welche in der Familie und ich kenne einige im port. Und die sind alle doch ziemlich unkompliziert, nett, leichtführig. Zwar oft etwas gesprächig (da gab es bisher nur eine Ausnahme), aber das sind doch Hunde, die gerne arbeiten, aber gleichzeitig sehr entspannt im Alltag mitlaufen.