Mich nervt halt Rufus in der Beziehung, weil der immer irgendwie dazwischen kommen will.
Dann lass ihn doch nicht. Hier gilt ganz klar: Wenn ich mit einem trainiere, hat der andere Sendepause. Draußen liegt der, der nicht dran ist, dann irgendwo ab oder kann von mir aus auch rumschnüffeln, wenn er nicht stört. Aber der andere bekommt dann zu 100% meine Aufmerksamkeit. Drinnen trenne ich das sogar ganz gerne und sperre einen komplett aus. Damit müssen sie leben. Wäre anbinden eine Möglichkeit?
Es kann sein, dass Mio wegen Rufus gehemmt ist und so lernt er natürlich nur schlecht.
Du sagst, du belohnst die guten Sachen. Und was machst du mit falschen Versuchen? Habt ihr ein Korrekturwort? Manche Hunde werden unsicher, wenn sie keine Rückmeldung bekommen und hören auf, Dinge anzubieten und fallen in sich zusammen (Tex ist so einer). Manchmal helfen auch unterschiedliche Belohnungen, um das Training spannend zu halten. Mal ein Spiel, dann ein ganz tolles Leckerli für eine richtig gute Aktion, ein langweiliges für eine weniger gute Aktion und so fort...
Bei einem relativ schwer motivierbaren Hund (hab ich ja selbst hier sitzen) würde ich es immer mit einer hohen Belohnungsfrequenz probieren. Viele Erfolge und spannende Belohnungen mit viel Aktivität (zB auch mal ein Rennspiel).
Draußen merke ich halt wie er immer erstmal dagegen ist. Ich will ihn näher an mich ran nehmen und er stemmt sich mit allen Mitteln in die Leine von mir weg. Ich mach die Schlepp dran um "Fuß" zu erarbeiten und er brettert erstmal in die andere Richtung, wenn er keine Chance hat...dann.
Dann würde ich es so gar nicht versuchen, sondern eher darüber, dass er die Position neben dir richtig super findet. Das kann man ja auch spielerisch aufbauen (ZB über den Elefantentrick). Warum machst du fürs Fuß eine Schleppleine dran? Wie hast du die Fußarbeit erarbeitet?