Beiträge von DiemitdenAussies

    Es gibt noch so viel mehr als Dackel und Yorkshire Terrier (und der, so wie auch der Dackel, ist mit oder ohne Schleife ein ziemliche kerniger Hund).

    Ich überlege ja schon seit einigen Jahren, mir einen Hund anzuschaffen. Meine Hauptzweifel bestehen darin, dass ich so gut wie keine anderen Hundesitzer kenne. Mein Hund würde also außer beim Gassi-Gehen kaum mit anderen Hunden in Kontakt kommen

    Wenn man regelmäßig mit Hund unterwegs ist, ergeben sich die Kontakte fast von selbst. Und dann gibt es immer noch die Möglichkeit eine Hundeschule zu besuchen. Die veranstalten oft Dinge wie Social Walks, bei denen die Hunde kontrollierten Artgenossenkontakt haben können. Private selbst organisierte Gassigruppen gibt es fast auch in jedem Ort.

    Ich muss jetzt erstmal ins Bett. Ich werde in nächster Zeit einfach mal ein paar Züchter kontaktieren und vielleicht signalisieren, dass ich bei der Bezahlung über das Marktübliche deutlich hinausgehen kann, wenn das Geschlecht stimmt und es noch bis zu den Sommerferien klappt

    Nochmal: Es handelt sich hier um keinen Sachgegenstand und ich gehe sehr stark davon aus, dass solche Anmerkungen bei einem Züchter keinen guten Eindruck hinterlassen werden. :roll:
    Ist auch gar nicht nötig, da der Züchter zum einen gerne auf deinen Geschlechterwunsch eingehen wird, sofern dies möglich ist und zum anderen seine Wurfplanung nicht nach einem einzelnen Interessenten ausrichten wird (das ginge auch überhaupt nicht).

    Es gibt massig ganz wunderbare Hunde aus dem Tierschutz. Und die lassen sich alle erziehen. Man muss es nur tun und Geduld haben. Die Arbeit mit einem unerzogenen erwachsenen Hund ist inetwa die selbe wie beim Welpen. Nur, dass man dann die turbulente Pubertätsphase nicht mehr hat.

    Ich frage mich immer woher der Mythos rührt, dass Tierheimhunde angeblich alle gestört und schlecht/überhaupt nicht erziehbar sind.

    Im Tierschutz muss man sich übrigens oft noch nackiger machen. Da gibt es Vor,-und Nachkontrollen, Fragebögen usw...

    Mit "seriös" meine ich, dass der Hund zum Zeitpunkt der Übergabe gesund und sozialisiert ist. Dafür bin ich gerne bereit, einen sehr guten Preis zu zahlen. Aber diese Fragen
    nach dem sozialen Umfeld stören mich einfach. Ich möchte nicht von wildfremden Leuten über mein Privatleben ausgefragt werden.

    Dann wird es schwer werden, denn sowohl Züchter, als auch Tierheime/Tierschutzorganisationen wollen eben die Lebensumstände klären, in die ihre Hunde vermittelt werden. Übrig bleibt der Vermehrer. Und da ist gesund und sozialisiert Glückssache,


    Außerdem habe ich mal von Studien gelesen, dass für Hunde Obdachlose die angenehmsten Herrchen wären. Deren Lebensweise kommt der natürlichen Lebensweise der Hunde am nächsten.

    Hunde haben keine "natürliche" Lebensweise, weil sie domestiziert sind. Sie sind quasi vom Menschen "gemacht". Und jede Rasse sogar für unterschiedliche Verwendungszwecke. Die natürlichste Form des Zusammenlebens ist daher ein eng an den Halter gebundener Alltag mit rassegerechter Beschäftigung. Und genau das wollen die Züchter eben für ihre Hunde gewährleisten.

    Hundemessen und Rasseausstellungen sind ein gängiger Weg, um Kontakt zu Züchtern aufzunehmen, verschiedene Zuchten kennenzulernen und sich allgemein einen Überblick zu schaffen. Einen unkomplizierteren Anlaufpunkt findet man als Interessent nicht.

    Gibt es keine etwas professioneller arbeitende Züchter, die seriös arbeiten und keine Fragen an den Abnehmer stellen ?

    Nein. In der Regel nicht. Das sind Liebhaber ihrer Rasse und wollen das Beste für ihre Hunde. Ohne Fragen geht es nicht. "Nackig" machen muss man sich auch eigentlich gar nicht. Aber ich finde es nur fair, dass der Züchter eine Vorstellung davon hat, wo der Hund landet.

    Wer Kinder zeugen will, muss ja auch nirgendwo eine Bewerbung abgeben. Wieso dann bei einem Hund ?

    Der Vergleich hinkt etwas. ;)

    Was ist denn die normale Zeit bis die Hunde stubenrein sind ?

    Das kann man ganz schlecht sagen, weil das sehr unterschiedlich ist. Die einen sind super schnell sauber, die anderen brauchen bis ins Junghundealter hinein.

    Das Alleinsein vormittags sehe ich auch als einziges Problem. Eine Hundepension/ein Hundesitter wäre da nach angemessener Eingewöhnungszeit des Hundes aber eine gute Option. Da du Hundeanfänger bist, wäre der Besuch einer guten Hundeschule sicher nicht verkehrt.

    Übrigens: Eine "Bewerbung" musste ich bisher zu keinem Züchter schicken. Ich habe mich telefonisch gemeldet, Interesse bekundet und einen Kennenlerntermin vereinbart. Mir da dann die Hunde angeschaut und in einem zwanglosen, netten Gespräch das Drumherum geklärt.

    Ich lese immer wieder von "Vermehrern", bei denen die Hunde aber oft krank wären. Wie groß ist da die Wahrscheinlichkeit ?

    Es bleibt eben immer ein Risiko, wenn man einen papierlosen Hund kauft. Habe ich selbst einmal getan und bin jeden Tag dankbar, dass das gut gegangen ist. Der Hund stammt zwar nicht aus einer schmuddeligen Hinterhofzucht, sondern aus sehr netten Verhältnissen, aber man kauft das Risiko eben trotzdem mit. Würde ich heute nie nie wieder so machen und immer nur noch beim seriösen Verbandszüchter kaufen. Damals war ich anfang 20 und habe mir da überhaupt keine Gedanken drüber gemacht. Ich hatte bereits vorher einen Hund der gleichen Rasse mit Papieren aus Verhältnissen, die recht ähnlich waren und mich eben daran orientiert, als ich meinen Rüden hole.

    Heute würde ich nie wieder so unbedarft einen Hund kaufen. Und das, obwohl ich sehr viel Glück gehabt habe, der Hund gesund und ein wahrer Golschatz ist.

    Ist es eigentlich ok, wenn man nur an einem Rüden interessiert ist ?

    Es ist völlig legitim beim Züchter einen Geschlechterwunsch zu äußern.
    Ruf einfach mal beim Züchter deiner Wahl an, vereinbare einen Termin und lasse dich auf die Warteliste für den nächsten Wurf setzen, wenn alles stimmt. Es ist oft so, dass Züchter nur einen Wurf realisieren, wenn sie genug Interessenten/Abnehmer haben. =)

    Wir wohnen in 42899 Remscheid :-)

    Oh gar nicht weit weg :D
    Ich finde auch, dass sich das alles sehr gut anhört. Auch, dass die Eltern nach dem Hund schauen könnten, wenn ihr aus dem Haus seid, ist ja wirklich optimal.

    Aber immer habe ich das Gefühl die geben einem kenne Zeit, es muss immer schnell gehen, denn es gibt immer sooooo viele Interessenten ...

    Das finde ich persönlich sehr schade, weil man sich meiner Meinung nach doch eigentlich genug Zeit nehmen (dürfen) muss, um so eine Entscheidung zu treffen. Immerhin ist ein Griff ins Klo für keine der Parteien schön. :/