Schade, dass der Hund kurzhaarig sein sollte. Der Spitz ist mMn der perfekte Reitbegleithund. Unseren Großspitz würde ich zB viel eher am Pferd sehen als meine Aussies (und nen Haufen Aussies, den ich kenne). Die hätte ich schon im kleinen Alter ganz problemlos mit zum Stall nehmen können ohne da viel zu üben. Das sind einfach Hunde, die in sich ruhen. Schön am Spitz: Dem isses egal ob und wie lang man unterwegs ist. Hauptsache er ist dabei und draußen. Robust und agil sind sie auch, haben eine hohe Reizschwelle, sind reserviert und gelehrig und Jagdtrieb ist kaum vorhanden.
Beiträge von DiemitdenAussies
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Bliss war vergangenes Wochenende mal wieder ein Border Collie. Dabei sieht die überhaupt nicht nach BC aus, finde ich.

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Warum heißt es eigentlich immer Hündinnen seien untereinander unverträglicher? Oder: da gibt's kein gekappel sondern nur ernst?
Das kann ich jetzt so nicht bestätigen.Ich auch nicht.
Ich denke bei Hündinnen gibt es das Vorurteil, weil Rüden gerne öfter mal prollen, sich aufplustern und rumstänkern. Auch, wenns nur heiße Luft ist. Hündinnen tun das eher nicht so, kabbeln sich seltener, aber nicht "grundlos". Kann sein, dass deshalb die Kämpfchen bei Hündinnen direkt ernsthafter bewertet werden. Aber das ist nur meine persönliche Einschätzung.
Bisher habe ich nur Kommentkämpfe unter Hündinnen erlebt. Da hat mal eine ne Schramme oder ein Löchlein abbekommen und das wars. Die "Kampf bis aufs Blut"-Geschichten mit festbeißen und argen Verletzungen kenne ich nur vom Hörensagen. Und nicht nur von Hündinnen... -
Ein gemischtes Paar muss auch nicht immer die super duper Harmonie bedeuten. Je nach Charaketeren der Hunde kann es auch zwischen Männlein und Weiblein ordentlich im Karton rappeln und andersherum kenne ich viele gleichgeschlechtliche Hunde, die ganz wunderbar und harmonisch zusammenleben (so auch unsere Mädels).
Ich würde daher immer mehr auf den Charakter des Tieres und eine klare Erziehung achten, als auf das Geschlecht. Viele Konflikte entstehen auch erst, weil Unklarheiten zwischen den Hunden auftreten. Das kann man schon etwas eindämmen, wenn man als Mensch auf gewisse Faktoren im Zusammenleben achtet.
Mit Konflikten muss man bei Mehrhundehaltung meiner Meinung nach immer rechnen. Man hat da halt nicht nur eine Gruppe von Hunden, sondern auch Einzelindividuen. Da kann es immer knallen. Muss es aber nicht.
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Ist das bei euren Hunde auch so ,das sie wenn ihr grade draussen seid angespannter sind ?und sich erst etwas beruhigen wenn ihr was gelaufen seid ?
Jep. Bei beiden Hunden merke ich da einen großen Unterschied. Tex ist zwar extrem umgänglich mit Fremdhunden, aber auch bei ihm ist das Erregungslevel zu Beginn eines Gangs deutlich höher als nach einer Weile gehen oder am Ende. Wenn ich mit meinen zB irgendwo hinfahre und auf dem Parkplatz ein fremder Hund ist, lasse ich meine gar nicht erst raus. Das gibt Chaos.
Wir waren ja am Sonntag auf unserem ersten Rally Turnier und ich hatte im Vorfeld große Sorgen, dass Bliss da nur pöbelig und doof unterwegs ist. War sie aber nicht. Sie war umgänglich, zurückhaltend und hat fremde Hunde super ignorieren können. Die war natürlich total reizüberflutet, aber sie hat sich immer in ihre Box zurückziehen können, wenn es zu viel wurde. Unser Lauf war zwar nicht so toll, aber ich bin schonmal froh, dass ich sie gut mitnehmen kann und weiß, dass sie sich da nicht daneben benimmt.
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Bliss rülpst oft. Ist halt ne Asitante.
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Grete war heute drei Stunden ganz alleine und dabei sehr lieb und entspannt :)
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Natürlich kann er Fehler machen. Ich bin dem Hund ja nicht böse oder so. Aber wenn ich halt jetzt so weiter mache und es bleibt bei den 80% (was ich nicht dem Hund sondern mir anlasten würde) wäre das halt nicht so schön.
Den Zahn, dass alles zu 100% funktionieren wird, kann ich dir jetzt schonmal ziehen.
Die nächste Hürde wird die Pubertät sein. Da kann es passieren, dass der Hund von 10 Rückrufen auf nur einen hört und er an der Schleppleine geführt werden muss. Dann darfst du alles nochmal ganz von vorne trainieren. Und das ist völlig normal, weil sich in der Pubertät das Gehirn des Hundes auf "erwachsen" umstellt und er deshalb alte Verknüpfungen verliert.Aber auch für später gilt: 100% gibt es nicht. Vielleicht 99% bei gutem Training. Und ansonsten: Entspann dich einfach und genieße die Zeit mit dem Welpling.