Es kann gut gehen mit 2 Hunden die alleine bleiben, muss aber nicht.
Ich denke shcon dass sich gute Hundekumpels beim alleine lassen unterstützen - klar ist die Bezugsperson nicht da, aber zusammen mit Hundekumpel ist der Hund ja trotztem nicht alleine. Zusammen ruht es sich deutlich besser als alleine.
Allerdings können sich auch 2 Hunde auch problematisch gegenseitig beeinflussen - mal ganz davon abgesehen dass sich nicht jeder Hund mit jedem gut verträgt.
Meine schwägerin hat einen Hudn der gut alleine bleiben konnte, dann kam der zweite dazu - die beiden verstehen sich ganz gut.
Der zweite Hund hat ne schöne Portion Wachtrieb mitgebracht.
Das heißt beim alleine sein haben die Hunde nicht entspannt, sondern die Wohnung bewacht.
Sich ans fenster gehockt und immer wenn ein Auto vorbeifuhr, wie bekloppt gekläfft. Stress für alle - natürlich auch für die Hunde.
Viel mehr Bedenken habe ich wegen des Medizinstudiums ...
Ist da wirklich Zeit für einen Hund? Auch in 2-3 Jahren wenn die Uni fertig ist und man als Arzt irgendwo anfängt.
Alles was ich über Medizinstudium gehört habe (keine eigenen Erfahrungen) war immer verbunden mit unglaublich viel lernen und später auch sehr viel Arbeiten
(vielleicht gilt das zweite aber auch nur für Krankenhausärzte ...)
Täglich 8+h alleine sein ist auch für 2 Hunde unschön - für einen erst recht.
Trotz aller Arbeit, Schichten, Lernens sollte man trotzdem 2-4h Zeit für den Hund aufbringen. Klar, wenn es mal weniger ist, ist es auch nicht dramatisch. Aber die Regel sollte es nicht sein. Ist das während des Midizinstudiums und und in der Zeit danach denn überhaupt realistisch?
Ist die Wohnung allgemein für größere Hunde geeignet (Vermieter einverstanden, nicht zu viele Treppen) sehe ich in den 70m² auch kein problem. Man sollte, gerade bei 2 Hunden eben drauf achten, dass in der Wohnung Ruhe ist, gespielt wird draußen.
Bei Welpen natürlich etwas lockerer sehen - die müssen dasa ruhig sein ja erst noch lernen.
Hast du denn Zeit für einen Welpen? Dieser sollte ja die ersten Wochen/Monate nicht alleine gelassen weden. Muss nachts raus. Anfangs alle 2 h Pipi (möglichst viele SStufen bitte immer tragen), hast du zeit den welpen vernüfntig aufs Leben vorzubereiten, ihm in Ruhe die Welt zu zeigen, ihn überall hin mitzunehmen damit er alles kennt, was in eurem Leben relevant ist? Hast du zeit und Lust viele Hundekontakte für ihn zu organisieren,
Ich fine ja, gerade grobmotorische, unsensible und manchmal aufdringliche labradore sollten früh lernen, Grenzen anderer Hunde wahrzunehmen und einzuhalten.
Joggen gehen geht erst ab ca. 1 Jahr.
Hast du schon mal ganz bewusst und aktiv die welpenzeit eines Hundes erlebt?
Wenn nicht, lies dich ruhig ein wenig in die welpenthreads hier ein.
Vieles an "Problemverhalten" ist ganz normales Welpenverhalten.
Und wenn man sich im Vorfeld bewusst ist, worauf man sich bei so einem kleinen Knirps einlässt, sich vorbereitet, vieles einfach mit Geduld und Humor nimmt - dann hat man meist auch gar keinen "problematischen Welpen" (oft nur ne Frage des Blickwinkels) sondern kann die viel zu kurze zeit mit dem Hundebaby genießen 
den finanziellen Aspekt habt ihr auch bedacht?
Viele Studenten sind ja nicht wirklich vermögend und müssen nebenbei noch arbeiten gehen.
Hunde kosten Geld, viel Geld in der Anschaffung vom vernünftigen Züchter (wenns ein welpe wird) und noch mehr Geld in der Haltung.
Steuer, Versicherung, gutes Futter (je größer der Hund, desto teurer), Hundeschule, spielsachen/Körbchen (gerade welpen haben da nen recht hohen Verbrauch oft
)
Tierarzt. Betreuung wenn er zu lange zu oft alleine sein muss.
In meiner Stdat müssen Hunde die größer sind als ne Katze, auch in Bus+Bahn ein Ticket haben.
Da ich kein Auto habe, ist dies für uns ein erheblicher Kostenfaktor. Auch wenn wir mit Bahn Freunde+Familie besuchen.