Hi -
erstmal:
bitte überdenke deine Einstellung zum Hund.
Dein Hund verarscht dich nicht - so etwas tuen Hunde nicht - so etwas tuen nur Menschen.
Dein hund macht nichts aus "Absicht" er will dir nichts böses und er will dich nicht ärgern. Punkt.
Für fast jedes Fehlverhalten ist entweder sein Alter schuld (erwartest du von nem 3 Jährigen Lesen zu können?) oder du bist "schuld".
Wenn du davon ausgehst, dass dein hudn dir mit Absicht ins Haus pischert, dich mit Absicht verfolgt (nervt?), jault um dich zu ärgern - bist du doch in ständiger Konfrontation mit deinem Hund - mit einem HundeKIND - ich glaube kaum dass Konfrontation eurer Bezihung gut tun wird.
Zur Stubenreinheit würde ich es machen wie von SweetEmma beschrieben.
deine Hündin braucht vielleicht einfach länger - und die Blasenentzündung hat sie in der Sauberkeitserziehung sicher auch einige Schritte nach hinten geworfen.
Kürzer als Wäsche aufhängen geht sehr wohl.
Wenn ich in meiner Stube Handtücher aufhänge, brauche ich immer noch 3 Minuten midnestens - 3 Minuten können schon viel zu lange sein für den Anfang.
3 Minuten Todesangst kommen dir ja auch viel länger vor
(und der Stresslevel eines verlassenen, panischen Hundes könnte in etwa dem entsprechen)
Fange viel viel kleinschrittiger an:
Jacke an und ausziehen - ganz oft am tag aber nicht immer hinter einander. Vielleicht so 1 mal die Stunde - aber nicht im 60Minuten takt weil es dann berechenbar füpr den Hund wird.
So lent der Hund, dass es normal ist Jacken an zu ziehen. Irgendwann wird die sich dabei besser entspannen können weil sie die erfahrung gemacht hat, Jacken anziehen ist nicht schlimm.
(Bisher ist Jacke anziehen schlimm weil es bedeutet, dass sie verlassen wird)
Dann das Türen schließen - zu machen und sofort wieder aufmachen - so als wäre es das Normalste auf der Welt. Sie nicht weiter beachten.
Wenn sie Jacke anziehen und Türen zu machen Stressfrei übersteht, kann man mit dem alleine lassen anfangen.
Erst 2 Sekunden, dann 5, dann 10 usw.
Die ersten 5 Minuten sind am schwierigsten - danach kann man die Schritte vergrößern.
Wenn der Hund beim rein kommen ruhig auf seinem Platz liegt - ruhig loben (nicht puschen).
Wenn er jault, bellt, fiept - rein kommen aber den Hund nicht weiter beachten.
Ich finds nicht gut wenn man den Hund lange jaulen lässt - das kann Bindung zerstören.
Wenn ein hund Bedürfnisse zeigt und du darauf eingehst/den hund aus der Situation holst/die Situation änderst - kann das Bindung und Vertrauen aufbauen.
Wenn er bei, sagen wir 1 Minute anfängt zu jaulen, gehe 2 Schritte zurück und fange bei 30 Sekunden wieder an - oder so.
Wenn sie Stress zeigt, heißt dass, der schritt war jetzt zu groß.
übe das Alleine sein udnd as aufs Körbchen schicken mehr mals am tag, aber nicht dauenrd hinter einander - udn so, dass es nicht berechenbar ist für sie.
Am besten auch in Momenten, wo sie eh entspannter ist. Nach em Gassi-Gang zum Beispiel.
Verknüpfe das "ins körbchen geschikt werden" immer positiv!
Benutze es nicht als Strafe oder sonst wie.
Schicke sie rein, wenn sie drinne ist belohnen.
Dann können die Abstände zwischen "Hund geht rein" und "Hund wird belohnt" vergrößert werden.
Der Platz muss für sie auch Rückzug und Sicherheit bedeuten. Kein anderer darf sie dort stören.
Falls du das verpasst hast, denke ich ist es sinnvoll einen neuen Platz (oder einfach ein neues körbchen) zu besorgen.
Für arek ist sein hundebett ein sicherer Rückzugsort - wir hatten das "Bleib auf deinem Platz" innerhalb von 2 Tagen "gemeistert" - weil es für ihn einfach selber viele Vorteile hatte.
Im Gegensatz zu "Sitz" und Platz udn Pfote usw.
Ich möchte dir auch noch ein buch empfehlen dass wie ich finde sehr gut ist:
Viel erfolg und viel Spass gemeinsam!