Hi,
ich verstehe nicht ganz wie ihr darauf kommt dass es in dem Buch nur darum geht, dass Welpen ihre angeborene Scheu verlieren ...
Ich zitiere mal:
"Diese einzigartige Buch konzentriert sich erstmals nicht auf das Trainieren üblicher Gehorsamskommandos, sondern fasst in zehn Schlüssellektionen zusammen, was aus Welpen vertrauensvolle, höfliche und in sich ruhende Hunde macht. Von Anfassenlassen über Toleranz gegenüber überraschenden Ereignissen, ruhig sein, abwarten können, Entscheidungen treffen lernen bis hin zu höflichem Bitte-Sagen lernt ein Welpe hier alles Wichtige fürs Leben, ohne zum reinen Befehlsempfänger degradiert zu werden."
Quelle:
Ob es nun einzigartig ist sei mal dahin gestellt - jedenfalls habe ich noch kein anderes Buch gesehen in dem so viel Wert auf Bindung, Vertrauen, Sozialisation und adäquates Welpenverhalten gelegt wird wie in dem hier.
Der Mini-Bulli ist sicher was ganz besonderes - so wie jede Hunderasse - aber auch er kann und kennt nicht von Anfang an alles.
Auch Frustrationstolleranz, Ruhe, Vertrauen müssen sie lernen und erfahren.
Und selbst wenn sie von Geburt an ein Urvertrauen haben - kann man das sicher auch durch falsche "Erziehung" schnell wieder zerstören.
Und ein Hund muss sich nicht von Jedem überall anfassen lassen - aber von MIR muss er das tun lassen - und es wäre auch schön wenn der TA das darf - ich halte es für nicht verkehrt und sehr hilfreich wenn man dem Hund das beibringt.
Außerdem ist Vorsicht besser als Nachsicht - vielleicht erwischt die TE ja gerade DEN einen Mini-bulli der sich nicht gerne anfassen lässt, der sensibler ist als andere, der Angst bekommt wenn 10 Kinder das erste mal auf ihn auf ihn zustürmen usw.
Man kann doch nicht davon ausgehen dass alle Mini-bullis gleich sind
Ich bin mir gedae nicht ganz sicher, aber ich glaube in dem Buch gibt es auch wertvolle Hinweise, nach welchen kriterien man die richtige Welpenschule aussuchen kann - vor allem aber wie man richtige Hunbdekontakte für die Sozialisation aussuchen kann.
Denn gerade im Welpenalter gilt Klasse statt Masse.
Lieber wenige, sehr gute Hundekontakte, als viele zweifelhafte wo der Welpe untergebuttert, gemobbt, übern Haufen gerannt usw. wird.