Beiträge von Manfred007

    Hi,

    ich verstehe nicht ganz wie ihr darauf kommt dass es in dem Buch nur darum geht, dass Welpen ihre angeborene Scheu verlieren ...

    Ich zitiere mal:
    "Diese einzigartige Buch konzentriert sich erstmals nicht auf das Trainieren üblicher Gehorsamskommandos, sondern fasst in zehn Schlüssellektionen zusammen, was aus Welpen vertrauensvolle, höfliche und in sich ruhende Hunde macht. Von Anfassenlassen über Toleranz gegenüber überraschenden Ereignissen, ruhig sein, abwarten können, Entscheidungen treffen lernen bis hin zu höflichem Bitte-Sagen lernt ein Welpe hier alles Wichtige fürs Leben, ohne zum reinen Befehlsempfänger degradiert zu werden."
    Quelle:

    Ob es nun einzigartig ist sei mal dahin gestellt - jedenfalls habe ich noch kein anderes Buch gesehen in dem so viel Wert auf Bindung, Vertrauen, Sozialisation und adäquates Welpenverhalten gelegt wird wie in dem hier.

    Der Mini-Bulli ist sicher was ganz besonderes - so wie jede Hunderasse - aber auch er kann und kennt nicht von Anfang an alles.
    Auch Frustrationstolleranz, Ruhe, Vertrauen müssen sie lernen und erfahren.
    Und selbst wenn sie von Geburt an ein Urvertrauen haben - kann man das sicher auch durch falsche "Erziehung" schnell wieder zerstören.

    Und ein Hund muss sich nicht von Jedem überall anfassen lassen - aber von MIR muss er das tun lassen - und es wäre auch schön wenn der TA das darf - ich halte es für nicht verkehrt und sehr hilfreich wenn man dem Hund das beibringt.

    Außerdem ist Vorsicht besser als Nachsicht - vielleicht erwischt die TE ja gerade DEN einen Mini-bulli der sich nicht gerne anfassen lässt, der sensibler ist als andere, der Angst bekommt wenn 10 Kinder das erste mal auf ihn auf ihn zustürmen usw.

    Man kann doch nicht davon ausgehen dass alle Mini-bullis gleich sind ;)

    Ich bin mir gedae nicht ganz sicher, aber ich glaube in dem Buch gibt es auch wertvolle Hinweise, nach welchen kriterien man die richtige Welpenschule aussuchen kann - vor allem aber wie man richtige Hunbdekontakte für die Sozialisation aussuchen kann.

    Denn gerade im Welpenalter gilt Klasse statt Masse.
    Lieber wenige, sehr gute Hundekontakte, als viele zweifelhafte wo der Welpe untergebuttert, gemobbt, übern Haufen gerannt usw. wird.

    Hi,

    würde auch den züchter fragen ob er mal fix messen könnte.

    im Zweifelsfall auf dem Heimweg mit welpe noch mal eben ins Zoogeschäft fahren (Welpe bleiubt mit jemanden im Auto - der Andere geht fix rein und kauft eins - dann kann man im Auto schnell selber das unegfähre Maß messen.

    Gibts denn kein Halsband vom Züchter mit? Kenne ich eigentlich so.

    Wenn du eins neu kaufst würde ich auf eine vernünftige Polsterung Wert legen und darauf, dass der Leinenring NEBEN der Schnalle ist.
    Oft ist es so, dass der Leinenring gegenüger der Schnell ist, dann drückt die Schnalle auf den Kehlkopf - unschön.

    Und auch ich würde ein Halsband nur für sehr sehr kurz nehmen.
    Ein anständig sitzendes Geschirr ist besser (Softgeschirre finde ich für Welpen ganz gut).
    Da wäre es aber sinnvoll mit dem Welpen zusammen an zu probieren.

    Oder, vielleicht noch besser:
    Du kaufts 2-3 verschiedene, nimmst sie nach hause, guckst welches am besten sitzt und bringst die anderen zwei wieder zurück.
    So hast du schnell ein geschirr und der Welpe muss nicht gleich in den ersten Tagen in ein Zoogeschäft gezerrt werden.

    Sorry, aber Selbstmitleid hilft dir nun auch nicht ...

    Nein, es gibt nicht DEN Trainer der alles richtig macht, und es gibt auch nicht DIE eine Methode die zum Zierl führt.

    Informiere dich, höhr auf deinen Bauch - udn wenn du zu dem Schluss kommst dass Wasserspritze und Lufthalsbänder DEINE Methode für DEINEN Hund sind, dann tu es so und lass dir von keinem rein reden.
    Dann rechne auch mit Kritik und versuche dagegen zu argumentieren.

    Auch wenn man mit "Leckerchen schmeißt" muss man kritik aushalten können und Gegenargumente bringen.

    Deine Unsicherheit verunsichert deinen Hund.

    Daher ganz dringender Rat:
    Überlege dir genau WIE du erziehen willst und dann fang an.
    Und bis du genau weißt WIE du deinen Hund erziehen willst - würde ich nicht wirklich erziehen und trainieren - bis dahin hilft Situationsmanagement.


    Vielleicht nutzt du deine 10er Karte um eine Stunde mal nur mit dem Trainer zu sprechen - Fragen zu stellen zwecks der ganzen kritik die du hier liest.
    Wenn dein Trainer für die plausible Gegenargumente hat und du deinem Trainer vertraust, dann "Do it"!

    Wenn du ein ungutes Gefühl nach dem Gespräch hast dann beende das Trainingsverhältnis und sehe das gezahlte Geld als Lehrgeld an - ist schade drum, klar, aber lieber ist das Geld weg als dass ich meinen Hund mir "versauen" lassen würde weil ich mit Methoden arbeiten muss, von denen ich nicht überzeugt bin ...

    Oder frage deinen Trainer ob ihr die Stunden nutzen könnt, damit er dir was anderes Zeigt - z.B. sinnvolle Beschäftigungsideen für deinen Hund (Schnüffelspiele, Tricksen, Fährtensuche, Reizangel-Spiele, ...) - da ist dann nichts mit Rumerziehen ...

    Hi,

    auch ich würde warten bis das Kind etwas älter ist.
    Ab 4 oder 5 kann es sich auch schon mal ein bisschen alleine beschäftigen und man muss nicht 24/7 ein Auge auf es haben.
    Denn du musst auch auf den Welpen immer ein Auge haben.

    Gerade wenn beide Elternteile berufstätig sind stelle ich mir das enorm stressig vor.

    Es kann sein dass eure Tochter zu kurz kommen wird, oder der Hund - auf jeden Fall aber werdet ihr zu kurz kommen - ob ihr damit klar kommt, wird nur der Praxistest zeigen.

    Ein Problem sehe ich auch beim Einzug des Welpen.
    Du gehst arbeiten - Frau bringt die Tochter in die Krippe und holt sie ab - selbst wenn die Kita direkt vor der Tpr liet - sind das mal eben 20 Minuten mind.
    (Ich arbeite im kindergarten und weiß wie sehr sich so ein "Abholen und Bringen" hinziehen kann ;) - gerade wenn man noch was besprechen will, noch was gucken will, und vor allem wenn man noch in der Eingewöhnung ist)

    Einen Welpen gleich am 2. Tag 2x20 Minuten alleine lassen - gibt ja welche da klappt es problemlos - aber was wenn nicht?

    Und mit dem Welpen alle 2h raus - nimmt deine Frau dann jedes mal die Kleine mit? - Welpe und Kleinkind müssen womöglich beide noch getragen werden?

    Ist denn das Geld auch drin wenn ihr eine tägliche Betreuung braucht?
    (ich habe ausgerechnet dass es bei uns ca. 300 Euro im Monat kosten würde den Hund täglich so betreuuen zu lassen, dass er nicht länger als 4h regelmäßig alleine zu lassen (meine persönliche Grenze beim regelmäßigen alleine sein) - 300 Euro NUR für Betreuung - Futter und Zubehör nicht eingerechnet)
    Seid ihr denn bereit so viel aus zu geben wenn es hart auf hart kommt?

    Es ist zu schaffen - das bezweifel ich nicht
    aber ich lese, höhre und sehe einfach zu viele Leute die nicht nur unüberlegt, sondern einen welpen mit zu viel 2Risiko" angeschafft haben - sich überschätzt haben.
    Letztendlich leiden nachher alle drunter - ich finde man muss das Risiko nicht eingehen wenn man "nur" ein paar Jahre warten muss.

    Vielleicht überlegt ihr auch noch mal wegen der Rasse - ich kenne den Elo nicht, aber wenn ein Hund in eine Familie in einer Großstadt ziehen soll, würde ich definitiv die Größe des Tieres berücksichtigen.
    Denn die kann darüber entscheiden, wie sehr man alles zusammen machen kann.

    Ein "Handtaschenhund" - kann viel eher überall mit hin genommen werden - selbst wenn er ne kleine decke neben der Spielplatzbank bekommt, wird sich kaum einer beschweren - oder er hat einen Rückzugsort in der Tasche die man auf die Bank stellen kann.

    Den Hund zu tragen ist viel einfacher. Verreisen ist einfacher. Familienausflüge mit Rad, ins Restaurant, ins Hotel, bei Freunden zu Besuch (kleine Hunde sind einfach eher wo willkommen als Große)
    Bitte verstehe es jetzt nicht so, dass man kleine Hunde den ganzen Tag nur rumtragen soll.
    Sie brauchen genauso viel Bewegung und Beschäftigung wie große Hunde - wollen genauso "Hund sein" - aber ich denke es ist für alle einfach wenn der Hund in der Tasche, im Fahrradkorb, im Hunderucksack/... mit dabei sein kann, als alleine Zuhause warten zu müssen.

    (Ach, und das "ruhig in einer Tasche sitzen und warten" - gilt natürlich auch nicht für Welpen und Junghunde ...)

    Wie wärs mit dem englischen Toy terrier?
    (Mir ist die Rasse gerade ins Auge gesprungen weil ich mich sehr für kleine Hunderassen interessiere)

    Kennen tue ich leider keinen.
    Aber von den Beschreibungen her könnte es passen.

    Klein und handlich - aber ausdauernd uns robust.
    Nicht unbedingt muskolös - aber auch keine kindliche Optik (wie Chis oder Rusy Toy z.b.)

    Terrier ist drinne und daher nicht zu "unterschätzen" - aber bei vernünfigem interesse und gutem umgang mit dem Hund sicher nicht schwer - wenn man sich drauf einlassen kann. Hat wohl Trieb zum Bewachen (also bellt auch bei Geräuschen - muss man sich beschäftigen mit wie man das am besten lenken kann) und da er früher als rattenfänger eingesetzt wurde, kann er auch Jagdtrieb haben.
    Denke aber dass sich der in Grenzen hält - und ob er Großwild oder Hasen hinter her jagen würde bezweifel ich - zumindest habe ich bisher nicts von "Größenwahn" gelesen ;)
    Oder überseteigertem Selbsbewusstsein, oder übermäßiger Eigenständigkeit - die ja viele Terrier haben/haben mussten.

    Von daher - und auch weil er in den letzten Jahrhunderten wirklich als Gesellschaftshund gezüchtet wurde - denke ich passt das vom Charakter her auch ganz gut.

    Wie gesagt, ich würde bei den FCI ) Begleithunden gucken oder im Tierschutz.
    Wenn nicht gerade n Mini-Hund (Chi, Zwergpinscher, Ital. Windspiel, Yorkie, ...) ist - sollte er auch gut mit etwas größeren spielen können.
    Auf sehr große Hunde die sehr körperlich spielen, musst du immer aufpassen - auch bei meinem 40cm Hund passe ich da auf.

    Denn das 5 fache an Gewicht kann halt einfach ungut enden.

    Mein hund ist relativ sportlich - hält an "geeigneten tagen" gut 2h am Stück am Rad aus.

    Wir haben erst gestern ne Radtour gemacht, 30 Minuten hin im Trab - super, kurze 5 min. pause - dann ist er fast 1h durchgehend gerannt - habe schon angefangen mir Sorgen zu machen - aber er lief vor mir (meine Freundin fuhr vor - er lief zwischen und quasi) und ich dachte, wenn er nicht mehr kann wird er es mir schon zeigen.
    Dann ca. 1h Pause (als wir gehalten haben hat er nicht mal gehechelt) - dann 1,30 h wieder im "Sprint" und ein wenig Trab zurück.
    Auch ohne zu hecheln oder gleich ins Bett zu fallen.

    Trotzdem habe ich einen Fahrradkorb für ihn - denn es gibt Tage (gerade bei Hitze - und jeder Hund ist da anders empfindlich) an denen er schon nach 20 minuten doll anfäng zu hecheln.

    Ich würde also auch bei den 35cm bleiben - wie gesagt, mein hund ist 40 cm und wiegt etwa 10 kg. Es war nicht so leicht einen korb ins einer größe zu finden - udne r muss auf den Gepäckträger. (!0kg am lenker gingen mal gar nicht ...).
    Und ich muss sagen, es geht sehr gut - kalr muss man ein wenig üben und fährt sehr vorsichtig - es ist anfangs ungewohnt - aber hat man sich erst mal eingefuchst, geht es gut.
    Wichtig ist nur dass der Wuff hinten nicht rumzappelt ;)

    Bis 35 cm und keine Terrier - da fallen schon ne ganze Menge Rassen weg.
    Die die mir eifallen wären mit Stullelrute (Boston Terrier, Franz. Bulldogge, Mops)

    Glatthaar und was muskolöses - glaube das wird mit den ganzen Anforderungen ziemlich unmöglich ...

    Ich würde deiner Freundin raten mal bei den begleithunden (FCI 9) nach zu gucken - die würden zumindest von der Größe und von der Eignung (Auslastung, beschäftigung, ...) super passen.

    Ein paar Abstriche muss sie vermutlich machen - da würde ich eher welche beim Aussehen machen als beim Charakter.

    Oder sie guckt einfach mal im Tierschutz - da könnte sie bei diesen Anforderungen eher fündig werden als bei einer Rasse.
    Da muss man aber ganz genau schauen obs dann auch der Charakter ist den man sich wünscht.

    Bisschen wenig Infos für einen konklreten Vorschlag.

    Was genau will denn eine Mutter mit dem Hund machen?
    Solle er Begleiter sein? Sie auch Beschützen? Will sie irgendwie Hundesport, Mantrailing, Dogdance - irgendwas in die Richtung machen?
    Was macht sie gerne wo der Hund sich anshließen könnte? (Rad fahren, Wandern, schwimmen, ...)

    Wie fit ist deine Mutti?
    In welcher Etage liegt die Wohnung?

    Die von dir genannten Rassen sind alle mehr oder weniger ziemlich anspruchsvoll und ich habe den Eindruck, dass sie sich ledigk´lich aufs Aussehen beziehen.
    Der Sheltie ist der einzige der eventuell passen kjönnte (bei den wenigen infos bis jetzt) - weil er einfach der eheste "Allrounder" ist.
    Aber ich fänds schade wenn ein aktiver Hund wie der Sheltie zu einem Couchpatato wird - nur weil er sich gut anpasst.

    (Gilt eigentlich auch für die ganzen "Begleithunde-Rassen" die ja gerne mal (auch von mir) vorgeschlagen werden.
    Auch die "Oma-Hunde" freuen sich über sportliche Betätigung und Abwechslung im Alltag - und ich finde es absolut super einen kleinen Malteser oder Chi voller Lebensfreude über die Wiese flitzen zu sehen)

    Hallo,m

    ganz ehrlich:
    schreib die 100% ab.
    Hunde sind Lebewesen und keine Maschinen, da kann es keine 100% geben.
    Keinen gehorsam in ALLEN Situationen und Lebenslagen.

    selbst wenn sie 200 mal perfekt höhrt, muss das bei der 201 nicht so sein.

    Aktivitäten um Bindung zu fördern machst du genug.
    Wichtig ist immer auch fair zum Hund zu sein, seine Bedürfnisse zu achten, berechenbar, (in wichtigen Dingen immer gleich handelnd) zu bleiben, damit er sich auf dich verlassen kann. Wenn er dir zeigen darf was er will und wie es ihm geht.
    Dass man nicht bei jedem kleinen Pups oder auch kleinere Problemen, gleich an "Dominanz!!" denkt und durch "Unterwerfungserziehung" den Hund verwirrt und ungerecht behandelt.

    Wie die Bindung zwischen Hund und Mensch aussieht, kann sehr sehr unterschiedlich sein.
    Abhängig ist das natürlich auch vom Ugnag miteinander - aber auch vom Individuum.
    Nicht jedes Mensch-Hund Team das super zusammen arbeitet, ist gleichzeitig auch "Seelenverwandt".

    Ist doch bei Menschen auch so - Manche Mütter haben eine stärkere Bindung zu ihrem Kind als andere. Das heißt noch lange nicht dass die Bindung der anderen schlecht wäre, sie ist nur anders.

    Ich liebe meinen Hund und ich liebe meine Familie - aber Seelenverwandt - nun ja, dafür habe ich meinen Mann, meinen Lebenspartner.
    Entweder diese "tiefe Bindung" ist da, oder nicht - ab einem gewissen Punkt kann man die auch nicht weiter verstärken.

    Ich würde auch sagen, gerade an Autobahnen oder Bahngleisen - Schleppleine ran oder andere Gassiroute suchen.