Beiträge von Manfred007

    Ich würde deinem Freund einfach raten, in deiner Anwesenheit mit den Hunden kurze Sequenzen zu trainieren.

    Du darfst dich dann nicht einmischen.

    Wenns Anfangs nicht klappt, würde ich die Hunde mit Futter Locken.
    Also wirklich Futter zeigen, Kommando geben, Futter/Leckerlie geben.

    Dann kann man bestimmt relativ schnell darin über gehen dass "Locken" sein zu lassen.
    Also, Kommando geben - und bei richtiger Ausführung belohnen.
    Deine Hunden werden recht schnell merken dass es sich für sie lohnt wenn sie auf deinen Freund höhren auch wenn du dabei bist.

    Wenn das gut klappt kann man immer öfters die Belohnung weg lassen.

    Üben ist natürlich dann sinnvoll, wenn du gerade was stilles irgendwo machst und du nicht die Hunde ablenkst.
    Fernsehen, am PC oder ein Buch lesen oder so.

    Unser Arek höhrt sehr gut auf mich, aber wenn ich tricks übe wenn mein Mann in der Küche rumwuselt konzentriert er sich auch wesentlich schlchter und guckt ihn an.
    Liegt nicht daran dass er mich nicht ernst nimmt, sondern daran dass er einfach abgelenkt ist ;)

    Hi, ganz kurz da ich gleich weg mus:

    Schnauzgriff und Nackenschütteln sind Blödsinn die dein Hund nicht verstehen wird - bitte keine Tips mehr von der Züchterin holen.

    Schnauzgriff:
    Hundeschnauzen und Gebisse sind viel viel sensibler als es unsere hand jehmals sein könnte.
    Die Hunde können viel besser ihre Kraft dosieren und ein "Schnauzgriff" ist nicht gleich "Schnauzgriff".
    Hunde können damit drohen, mahnen, es als Spielauffoderung mkeinen oder auch Zuneigung ausdrücken wenn sie einem anderen Hund um die Schnauze fassen.
    nur ein Hund weiß wie viel Druck er anwenden muss bei der Botschaft die er senden will.

    Nackenschütteln ist in Hundesprache Tötungsabsicht - dein Hundekind tut etwas und darauf hin versetzt du ihn in Todesangst - Bindung ade würde ich sagen, tolle Vorraussetzung für ein gemeinsames Zusammenleben.


    Also erst mal tiiief durchatmen - es ist anstrengend, aber Welpen sind so. Sie wollen nichts böses. Sie KÖNNEN dich noch nicht verstehen.

    Hast du das ihm "Nein" irgendwie beigebracht?
    Woher weiß er was damit gemeint ist?
    Knurren und Bellen sind vermutlich Spielauffoderung für ihn - und wenn du ihn dann noch wegshiebst von der Pflanze - man was für ein klasse Spiel ;)
    Für ihn ist das Spass ;)

    Ich würde erst mal die Wohnung "Welpensicherer" gestalten.
    So viele Situationen wie möglich vermeiden in denen er etwas verbotenes tun könnte.
    Also, Pflanzen an unerreichbare Orte für den Welpen stellen.

    Ähnlich auch andere Sachen die der welpe nicht darf.
    Klar muss er die regeln lernen - aber nicht innerhalb von 2 Wochen - und nicht alle auf ein mal.
    Und nur auf einem Weg, den er auch verstehen kann :)

    Hier ein Tip für ein sehr gutes Buch für die Welpenzeit.

    Und hier noch mal was zum nachdenken zu "falschen Methoden":
    http://klartexthund.blogspot.de/2015/01/solida…ikflaschen.html

    Oder besser gesagt, ungeeigneten Methoden.

    Hier hat mal jemand diesen link gepostet.
    Hab ihn mir gespeichert weil ich ihn sehr gut fand - nicht umfassend, aber
    man bekommt einen Eindruck vom Shiba.

    https://maulkorbfrei.wordpress.com/2013/12/18/sto…er-akita-shiba/

    Für euch wichtig finde ich die Aussage:
    "dass man den Hund erst mal zur Kooperation überzeugen muss"
    Das stichwort hier ist Kooperation - das beruht auf Gegenseitigkeit - ein Geben und Nehmen.
    Nicht nur den Hund mit Gewalt in ein Schema pressen sondern seine Bedürfnisse beachten -
    Gerade einen Shiba so nehmen wie er ist.

    Das gilt eigentlich für alle Hunde - aber laut Artikel ist halt der Shiba anders als "alle Hunde" - man muss sich auf andere Bedürfnisse einstellen.

    Und ein piep-Halsband hat absolut nichts mit Kooperation zu tun.
    Vielleicht ist ein Piep-halsband wirklich nicht so schlimm aber das Prinzip dahinter ist schlimm.
    Denn du gehts in keinster Weise auf die Bedürfnisse ein.

    Selbst wenn er aus langeweile bellt (was ich nicht glaube) hat er ein Bedürfniss.

    Wenn es mit einem Piep-Halsband anfängt, oder weiter geht, wo im Alltag wendest du denn noch das Prinzip an? ;)
    Ich hoffe du verstehst was ich mit Kooperation meine ...

    Und mach dir auch bewusst wie viel im Alltag WIR über unsere Hunde bestimmen.
    Wann es futter gibt, Was es gibt, Wann es raus geht, Wo es hin geht, Wann geschlafen wird, Wann und mit welchem hund sich getroffen wird, wie lange der Hund alleine bleiben muss, wo er ligen darf und wo nicht, ...

    Sich, wenn es geht, dem Hund an zu passen, ist sehr hilfreich für die Beziehung und hat auch nichts damit zu tun dass der Hund nun zum "Rudelführer" wird und mir auf der Nase rumtanzt ;)

    Wie lange habt ihr den Hund schon?

    Warum knurrt er andere Hunde an?
    Hat er schlechte Erfahrungen gemacht? hat er Ansgt?
    Hat er zu wenig Hundekontakt und will einfach spielen? Puscht er sich vielleicht selbst hoch und ist dadurch enorm unter Strom?

    Seid ihr in einer Welpenschule dass ihr da das Thema schon mal angseprochen habt?

    Ein 5 Monate alter Welpe ist nicht agressiv - die wenigsten Hunde sind es übrigens.
    Meistens ist es eine Angsagressivität - basierend auf Unsicherheit weil der Hund nicht die Erfahrung gemacht hat, dass Herrchen sich um probleme kümmert.

    Womit man erst mal nicht viel falsch machen kann:
    Wenn ihr Hunden begegnet, gehe auf Abstand, stelle dich zwischen deinen und den fremnden Hund - bleibe ruhig, vielleicht hilft es ihn ab zu lenken mit Leckerlie oder nem Quitschie oder so.

    Wenn er sich nicht ablenken lässt, dann weiter Abstand halten - bis zu einer Distanz, wo er noch nicht so hoch fährt.
    versuche Hundekontakte zu finden die deinem Hund gut tun.
    Eine kleine Hundeschulgruppe hilft oft, wo ein Trainer ein Auge auf alle Welpen hat und kompetent eingreifen kann wenn es Probleme geben sollte.

    Vielleicht hilft deinem Hund ein souveräner erwachsener Hund der dem welpen das gibt was er gerade braucht. Abstand oder Nähe, Körperkontakt oder einfach ignorieren - Unter Welpengruppen wirst du so was nicht finden - Welpen können untereinander richtig mies sein ;) die nehmen keine Rücksicht ;)
    (Kann man gut über örtliche Facebook-Gruppe arrangieren)

    Langfristig gesehen rate ich zu einem guten Hundetrainer - ich denke nicht dass ihr das Problem alleine in den Griff bekommt (ich würde es vermutlich nicht).
    falls ihr einen Trainer sucht, schaut bitte ganz genau und fragt am besten hier noch mal im Forum worauf man achten sollte usw. (das würde hier jetzt aber den Rahmen sprengen)
    Es gibt auch unter Hundetrainern viele inkompetente Leute die dein Problem nur verschlimmern würden.

    Zum alleine bleiben:
    Wenn dein Baby schreit weil es hunger hat, bindest du ihm dann auch ein piep-Band um, damit es sich so erschreckt dass das Schreien aufhört?
    (Ein Halsband wirkt nur dann gegen das bellen, wenn es eine massive unangenehme Wirkung auf den Hund hat)
    WARUM bellt und jault dein Hund?
    Versuche das heraus zu finden.

    ich tippe mal darauf dass er nicht alleine bleiben mag. Vielleicht weil er Angst hat, unsicher ist, Panik hat verlassen zu werden.
    Mit dem Piepen gibst du ihm keinerlei Sicherheit - SEINE bedü+rfnisse werden in keinster Weise befriedigt -
    nur sein Verhalten gedeckelt damit er "funktioniert".
    Gerade bei einem Shiba-Mix kann das ganz ganz schnell nach hinten los gehen mit solchen Methoden.
    Wie willst du denn eine vernünfitge Bindung aufbauen, wenn du nicht auf deinen Hund eingehst ...

    Fange noch mal ganz von vorne an mit dem alleine sein - kleinschrittig, im Sekundentakt.

    Es kann sein dass sich irgendwas geändert hat dass er jetzt Angst hat, irgendwas kleines nur was ihr vielleicht übersehen habt.

    Wir haben das Alleine sein auch von Anfang an geübt - nach 1 Monat hat es sehr gut geklappt.
    Dann nach dem dritten Monat nicht mehr (wie bei euch).
    Ich vermute dass es noch mal einen Rückschlag gab, wiel er im 3. Monat anfing "an zu kommen" - uns zu vertrauen, Bindung auf zu bauen.

    Vorher hatte er keine Bindung zu uns - warum also sollte er Angst haben, dass wir ihn verlassen könnten? So wichtig waren wir noch nicht.
    Später als wir immer wichtiger wurden, kam Unsicherheit, ansgt.
    Wir haben komplett von vorne angefangen und es ging sehr schnell. Wir haben seine Bedürfnisse berücksichtig und ihn nicht lange panisch/traurig/verzweifelt vor sich hinjaulen lassen.

    sry wenn ich grad ein wenig agressiv klinge - nimm es bitte nicht persönlich.
    Aber wnen ich schon wieder was von "Piephalsbändern" lese, krieg ich n Hals.

    Wünsche euch viel erfolg und viel Spass mit eurem Kleinen.

    warum sollte ein hund keine Vorlieben haben und auch "mäckelig" sein?
    Ich kann mir sehr gut vostellen dass er Trockenfutter verweigert weil ers nich mag.
    Möglich wäre auch, dass Zahnprobleme bei deinem Hund das Essen von Trockenzeugs Schmerzen verursacht.

    Was hast du denn gegen Nassfutter?
    Ich persönlich finds ja immer noch "natürlicher" als Pallets.

    Ich fütter hauptsächlich auch TF - weil ichs gut als leckerlie/zur belohnung benutzen kann.
    2-3 mal die Woche gibts Nassfutter der Abwechslung wegen.

    Ich füttere gerne Terra Canis - das ist nicht so ne "Pampe" wie billigere Sorten.
    Man sieht was drinne ist und es kommt nicht in einem "Viereck raus".
    Mit gefällt die Zusammensetzung sehr gut, und arek mag es.
    (Außer den "Gemüsetopf" - da sist ne Sorte von denen ohne Fleisch - das ist das Einzige Futter was Arek jeh in seiner Schüssel gelassen hat ;) )

    Ah ok, dann habe ich es falsch interpretiert.
    Schön dass du dich nicht angegriffen gefühlt hast oder Sonstiges.

    Gut das du kritisch bist!

    Zu den vielen Hundeschulen die du erwähntest:
    Wenn du nach verschiedenen Konzepten "arbeitest" - immer wieder dein konzept änderst (durch viele Trainerwechsel) kann das einen Hund auch verunsichern.
    Dass nur mal so als Gedankengang von mir.
    In wie weit dass auf euch zutrifft, kann ich natürlich nicht beurteilen.

    Ich lese gerade ein gutes Buch was für dich vielleicht auch interessant sein könnte.

    Wie es klingt hast du schon viel versucht und dich viel informiert.
    Ich wünsche euch weiterhin viel Kraft und Motivation. Höhre auf dein Bauchgefühl!

    LG

    Hi, ich kann dir leider nicht sagen warum dein hund dich "berammelt" hat.
    Möchte dir aber nahe legen, dass es erst mal nichts mit Maßregelung zu tun hat.

    Wie gesagt, ich weiß es nicht, und ausschließen kann ich diese "Maßregelung" auch nicht.
    Halte es aber für eher unwahrscheinlich.

    Einer deiner ersten Verdachte ist "Maßregelung" - dann schreibst du weiter, dass dein Hund dich nicht ernst nimmt.
    Du hast ihn von welpe an und viele Baustellen.
    Er ist oft unsicher.

    Das alles liste sich für mich so, als würdest du deinen Hund oft falsch interpretieren.
    Ich glaube du hast oft das Gefühl,
    dass du der Boss sein musst, dass du immer das letzte Wort haben musst, dass dein Hund nicht deine Position in Frage stellen darf, dass er vielleicht aufmüpfig war, Grenzen getestet hat - ganz allgemein gesagt.
    Du musst dominanter sein als dein Hund - er muss sich dir unterwerfen.

    Wie gesagt, das interpretiere ich in deinen kurzen text - egal ob ich mich irre oder nicht, fühle dich bitte nicht angegriffen.

    Leider sind das alles oft menschliche Züge, die in hündisches Verhalten hineininterpretiert werden.
    Hunde werden oft falsch gedeutet und Menschen sind oft "Machtbesessen".
    wenn der Hund nicht so reagiert wie wir es wollen, fühlen wir uns "weniger mächtig" - automatisch muckt der Hund auf und nimmt mich nicht ernst.
    Dass der Hund dabei nur ganz normales hündisches Verhalten auslebt, übersehen viele.

    Desswegen möchte ich dir den rat geben:
    Geh weg von dem Gedanken dass dein hund dich nicht Ernst nimmt.
    versuch die welt aus seinen Augen zu betrachten - aus den Augen einen Pupertierenden Hundes auf dem Weg zum Erwachsen werden.

    Klar nabelt er sich ab, klar will er mehr machen als er darf, klar wir er eigenetsändiger und nicht mehr so anhänglich zu dir, er entdeckt seine sexualität (einer der wichtigsten triebe mit dem die Natur ihn ausgestattet hat) - das ist alles normal.

    Warum auf das schnöde Sitz höhren wenn der Vogel dahinten viel interessanter ist.
    Nimms nicht persönlich - versuche ihn zu verstehen und gehe drauf ein.
    Schwierige Zeit die Junghundephase ;) Aber es wird besser.

    Hunde rammeln auch oft als Übersprungshandlung.
    Weil sie nicht wissen was eine bessere Alternative wäre.
    Oft wird auch zum Stressabbau gerammelt - als ventil quasi.
    In wie weit dass jetzt auf deine Situationen passt, kann ich nicht sagen.

    Unser Arek ist 3,5 Jahre und ksatriert - als er neulich meinen papa 8den er total toll findet) nach sooo langer Zeit mal wieder gesehen hat.
    Da hat er sich so hochgepuscht, dass er auch den Penis ausgefahren hat - das hatte nix mit sexualität zu tun - nur mit Erregung im stressigen Sinne.

    Ich möchte dir ausßerdem den Tip geben bei der Trainersuche genau zu gucken.

    Bitte prüfe genau ob der Trainer nach den bedürfnissen des Hundes guckt, ob er weiter denkt als "Der Hund ist Dominant! Er will maßregeln"
    Suche einen Trainer der weiter schaut und nicht nur mit Wasserspritzer, Rappeldosen etc. das vermeintliche Maßregeln unterbindet.
    Sondern einen der guckt, WIESO er das tut.
    Vor allem aber dass er dir zeigt was DU tun kannst, damit dein Hund sein Fehlverhalten nicht mehr zeigen muss. (auch in bezug auf die anderen probleme)

    Viel Erfolg wünsche ich euch.

    Hallo,

    für mich zum Verständnis:
    Meinst du Rasselisten in Bezug auf "Kampfhunde" - also Rassen mit besonderen Auflagen

    Oder meinst du historisch gesehen, ganz allgeimene Hunderassen.
    Wie sie im VDH/FCI usw aufgelistet werden?

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    Edit - grad im letzten Satz noch mal das Wörtchen "gefährlich" gelesen - also geht es wohl um "Kampfhunde".
    Sry - hätte richtig lesen sollen.