Beiträge von Manfred007

    Wenn mein Hund einem Reh hinterher rennt, bewege ich meinen Hintern so schnell wie möglich da hin, um meinen Hund wieder einzufangen :ka: .

    Okay, dass man da echt wartet und nix tut, auf die Idee bin ich nicht gekommen |) .

    Na ist doch super wenn du das kannst -
    es ging hier drum wenn der Hund das Reh JAGT ...
    da kommt man nicht mal nem Dackel hinter her durch wald und Feld.

    Klingt für mich n bisschen so als erhoffst du dir Bestätigung für eine vorgefertigte Meinung.
    Die da wäre "100% positiv arbeitende Hundehalter machen nur Dutzi Dutzi und sonst nix"

    Das Ding ist aber deine Fragestellung.
    Egal WIE du mit dem Hund trainierst/arbeitest/umgehst. Positiv, negativ, alternativ, konservativ - was auch immer.
    In der von dir genannten Frage KANNST du nur warten und hoffen ... oder halt hinter her rennen - beiden sollte in etwa den selben Effekt haben ...

    Der Unterschied liegt halt darin wie du reagierst wenn der Hund wieder da ist (wenn die Situation also schon längst vorbei ist).
    Und was du in Zukunft ändern wirst, bzw auch nicht ändern wirst.

    Angeregt durch einen anderen Thread und mit der Zusage von @Themis, mir meine Frage zu beantworten, wenn ich ein neues Thema eröffne, tue ich das doch :D .

    Also: Ich bin mit dem Hund unterwegs, der sieht ein Reh und läuft weg. Rückruf wird ignoriert.

    Was mache ich nun als Mensch, der 100 % mit positiver Belohnung arbeitet?


    Bin ernsthaft gespannt :smile: .

    Hoffen dass der Hund irgendwann wieder kommt? ;)
    was anderes kann ma ja nicht machen wenn der Rückruf ignoriert wird.

    Dann überlegen WORAN es gelegen hat dass er nicht zurück kam (in diesem falle sehr einfach) und Konsequenzen ziehen:
    Neues Rückruftraining, Schlappleine, Wildreiche Gebeite meiden (oder nur noch mit Leine), Antijagdtraining - ist ja jedem selbst überlassen ...

    Ich kann mir gut vorstellen dass das Warten sehr lange dauert und du sehr ungeduldig bist - daher die Gedanken um die Wahl des Hundes ;)

    Aber das hat wirklich noch Zeit - die Welpen sind wie alt? 3 Tage?

    Ich rate dir, die Zeit für intensive Recherche zu nutzen.
    informiere dich über "typische" Krankheiten der Rassen der Elterntiere.
    Musst ja nicht den welpen gleich auf alles mögliche testen - aber einfach dass du Bescheid weißt was kommen KANN und wie man er erkennt.
    (das tut man auch beim Rassehund vom Züchter)

    Informiere dich über Prägung des welpen (es gehört mehr dazu als ein haushalt mit Hunden und Kindern).
    Vielleicht ist es auch sinnvoll den Hund erst nach 10 Wochen ab zu holen? (ich weiß es nicht)
    Holt euch vielleicht rat von Züchtern, fragt wie sie die welpen aufziehen - was man tun kann um sie bestmöglich vor zu bereiten.

    Für die Zeit bei euch (denn da geht die Prägung ja weiter) empfehle ich dieses Buch:

    Ich hatte/habe keinen Welpen, finde es aber sehr gut und schlüssig zu lesen - allein von der "Philosophie" her.
    Da sind auch wertvolle Tips zur Wahl einer Welpenschule/Hundeschulke - ob so was überhaupt nötig ist und vieles mehr.

    Ist das euer erster Hund? lebt bereits ein Hund bei euch?
    War ein Hund shcon lange geplant oder ist es jetzt mehr so "die Gelegenheit" ergriffen?
    In letzerem fall rate ich noch mal einige Dinge zu beachten:
    Ernährung (ein sehr umfangreiches thema), TA (was ist nötig, welche Impungen, Wurmkuren, usw.), muss ein Vermieter gefragt werden? Ist eventuell ein Garten am Haus ausbruchsicher zu gestalten?

    Der Hund sollte ein haftpflichversicherung haben (wir haben die bereits im Vorfeld abgeschlossen - war einfach ne "Zusatzoption" zur normalen Haftpflichtversicherung.

    Sehr unwahrscheinlich, aber ich sags trotzdem.
    Sollte dein Freund im Ausland leben - der welpe quasi aus dem Ausland kommen - gelten besondere Bestimmungen.

    Heutzutage ist alles hellbraune mit schwarzer Maske gleich ein Mali-Mix. :D Ich sehe da ehrlich gesagt keinen drin. Wohl aber Labrador, vielleicht mit Pastor Vasco.

    Aber so ganz entziffern kann man ihn wohl nicht.

    So wie alles "goldenen/helle" gleich ein Labrador Mix ist ;)

    Aber stimmt schon, ich denke häufiger an Mali-Mix

    Ich find labradore haben aber bolligere Köpfe - de hier ist eher schmaler, Schäferhund artiger.
    Labradore haben ne höhrer Stirn und die Lefzen hängen mehr runter.
    Wenn ich google-profilbilder von beiden Rassen vergleiche, finde ich den Schäfer schon passender.
    Und auf Grund der Farbe+Maske passt halt der Mali besser als der Deutsche ;)
    Auch vom körperbau her ist der labbi doch deutlich kräftiger als der hier gezeigte Mix.

    Wobei Zeichnung und Fell auch sehr für einen Whippet oder langhaarwhippet sprechen könnten.
    Aber wie gesagt, was reinrassiges wird wohl seit einigen generationen nicht mehr mitgemischt haben.

    Bei vernünftiger Bewegung und Beschäftigung draußen spricht nichts gegen die "kleine" Wohnung.
    Der Hund hat in der Wohung Ruhzeit - da ist es egal ob die Bude 30m² oder 100 m² groß ist.
    Schlafen wird er nur auf seinem 1x1m Kissen.

    Aber die Gründe sind egal, wenn der Vermieter nein sagt, dann kann man denke ich nicht viel tun. Nach 10 tagen finde ich es überaus legitim noch ein mal nach zu fragen. Auch für den Hund im TH ist es schöner so schnell wie möglich in ein neues Zuhause zu kommen wo er es so gut hat wie bei euch.

    Ab dem 3. Stock würde ich den Hund auch so oft wie möglich runter tragen - hoch halte ich für unbedenklich bei der Größe und entsprechender Gesundheit/Alter.
    habt ihr schon probiert den Hund zu tragen? Du auch? (Du kannst ja nicht NUR mit deinem Freund mit dem Hund raus ;)

    Unser Hund hat nur 39cm Schulterhöhe und wiegt 10-11 kg etwa - wir tragen ihn auch täglich, es geht, aber sehr viel mehr sollte er nicht auf den Rippen haben ;)
    (Wobei ja auch der 5. Stock wo wir wohnen noch mal was anderes ist als euer 3. Stock)

    Vielleicht findest du im Internet noch Berichte wo gut argumentiert wird, wieso Hunde sich auch in kleineren Wohnungen wohl fühlen.
    Vielleicht hilft es ihr noch mal zu schreiben dass auch für die Zukunft für den Hund gesorgt wäre (durch Betreuung z.B. - ihr könntet das ja mal zum Spass durchrechnen).
    Vielleicht hilft es, sie zu überzeugen und zu zeigen dass ihr euch wirklich Gedanken gemacht habt.

    Ansonsten hilft wohl nur warten oder früher umziehen.

    Viel Erfolg.

    PS:
    Es wäre hilfreich wenn du in deinen posts Absätze, mehr Punkte (Satzabschlüsse) und Großbuchstaben verwenden würdest - dein thread liest sich für mich etwas schwer ...

    Was mir aller erstes eingefallen ist, ist n plüschiger Malinois-Mix.

    Nen Labrador sehe ich da herrlich gesagt nicht wirklich drinne, nicht von der Kopfform und der Körper auch nicht wirkich.

    Da es ein spanischer Mix ist, wird aber seit generationen wohl keine "richtige Rasse" mehr mitgemischt haben ;)
    Was auch auf nen spanischen Mix passen könnte wäre was Windhundmäßiges:
    Die Ohren, und auf dem letzten Wild der Körper sehen für mich etwas "windig" aus.
    Aber n Bild vom ganzen Körper (ein "Stehbild") wäre auch gut.

    Hm, allein die Kombi "ist die meiste Zeit im Hof, aber soll Fremnde tollerieren" finde ich ungünstig.
    Abhängig vom Charakter und wirklich wirklich guter Erziehung und andersweiteiger Beschäftigung,
    gibt es sicher so Hunde - aber sind das nicht eher die Ausnahmen?

    Hat sie denn gesagt wieso sie den Hund wollen?
    Was wollen sie mit ihm machen?
    Wenn Kunden ungestört das Grundstück betreten sollen, soll es ja kaum ein "richtiger Wachhund" sein?

    Oder, ein anderer Gednakengang. Hund ist während der Öffnungszeiten ruhig im Haus untergebracht. Und nach "Ladenschluss" bekommt er die Aufgabe das Grundstück zu bewachen. Ich könnte mir vorstellen dass das auch in der Erzihung für alle einfacher wäre.
    Im Haus Ruhe und draußen bewachen - da würde ich aber expleziet verschiedene Züchter/Wachhundevereine und ähnliches fragen. Unabhängig voneinander. Ob das geht.

    Ich denke wenn der Hund wirklich die Aufgabe bekommt das Grundstück zuverlässig zu bewachen (nicht nur im Zwinger hockt), passt das mit der Beschäftigung auch ganz gut zur eher unsportlichen Familie denke ich - Bewachen ist ja eine Aufgabe die man keinem Wohnungshund wirklich bieten kann.

    Wenn das so funtkioniert - würden mir die "typischen Wachhunde" einfallen,
    Sennenhunde, Hovawart, Schäferhunde (jetzt nicht unbedingt den Herder oder den Malinois), Bernhadiner

    Wie kommst du denn darauf, warum sollte er es nicht verstehen? Ist doch im Gegenteil viel einfacher, als wenn nach einem Jahr plötzlich die Regeln geändert werden... Meine Welpen erhalten die erste Lektion "du sollst nicht in die Küche" in der allerersten Stunde des Einzugs, und haben recht schnell verstanden. Mit Hilfe einer kleinen Barriere ist es noch einfacher, und der welpe hat Sichtkontakt, wenn ich koche.


    Ok, ich habe mich falsch ausgedrückt.
    Ich denke ein Welpe versteht ein "Nein" oder ein "geh auf deinen Platz" nicht so wie ein erwachsener Hund - wenn eine Barriere (Tür, Babygitter, ...) vorhanden ist, ist es ja nicht unbedingt "verstehen". er kommt dann halt nicht weiter.

    das alles muss er erst lernen und das geht nicht in einer Woche.
    Ein welpe ist außerdem viel weniger selbstkontrolliert, hat viel weniger Impulskontrolle, ist mit der Umgebung und den neuen Eindrucken genug gefordett - das Alles macht das Erlernen schweiriger im vergleich zu einem erwachsenen Hund.

    Und ein "Nein" verstehen heißt auch nicht, es immer und überall anwenden zu können.
    Und gerade beim Welpen ist oft der erregungslevel und auch der "Bedürfnissbefriedigungslevel" (ich nenns jetzt einfach mal so, hoffe ihr versteht was ich mkeine) zu hoch als dass er es umsetzen könnte.

    Ich glaube auch nicht, dass es was damit zu tun hat, wo der Hund schläft, dass er nachher fixiert auf seinen Menschen ist.

    Bei einem Welpen wäre einfach auch wichtig, dass er frühzeitig lernt, dass Du nicht immer für ihn verfügbar bist und sich nicht Dein ganzes Leben um ihn dreht. Dass ein Welpe einem anfangs viel hinterher läuft, ist klar. Er sollte dann aber auch frühzeitig lernen, dass ihm der Mensch auch mal eine Tür vor der Nase zu macht. Kann man zum Beispiel anfangen, wenn man gewisse Tabuzonen einrichtet (z.B. Bad, Küche) und Hund lernt, die Schwelle nicht zu übertreten.
    Gerade in der Badezimmer-Situation kann man gut anfangen zu üben, da man sich da ja nicht ständig lange aufhält. Also entweder macht man die Tür mal zu oder man verbietet dem Hund, rein zu kommen.

    Du entscheidest Nähe und Distanz, lDu entscheidest, wo Dein Hund sich aufzuhalten hat, angfristig sollte jeder Hund lernen, dass der Mensch ihn auch mal weg schickt und ihm einen Platz zuweist.

    Wenn Du eine gesunde Bindung zu Deinem Hund hast, ist es egal, wo er schläft.

    Grundsätzlich ja, so was alles sollte ein erwachsener Hund können.
    (und eine gesunde Bindung muss sich auch erst mal entwickeln - das geht nich mal eben in einer Woche oder einem Monat)
    Ich bin aber der Meinung dass man mit einem welpen schon ganz anders umgehen sollte als mit einem erwachsenen Hund.
    Die Bedürfnisse des Welpen müssen erfüllt werden damit er in der Lage ist das zu lernen was du von ihm erwartest.

    Einem Welpe ist es sehr schwer klar zu machen dass er nicht in die Küche darf - er versteht es einfach noch nicht.
    Und das "Tür vor der Nase zumachen" sollte man von Anfang an machen, aber nur 1 Sekunde, am 2. Tag vielleicht 2 Sekunden usw. - da schafft man nichts in der Küche ;)

    Ich denke selbst wenn der welpe das 1. Jahr in die Küche durfte, wird es ihm als erwachsener Hund - der auf dich höhrt, dir vertraut, eine gute Bindung zu dir hat, nicht schwer fallen eine neue Regel (Küche ist tabu) ein zu halten.

    Ich habe meinen Hund seit 1 Jah - er durfte immer in die Küche.
    wenn wir aber zu viele Leute mal drinne sind schicke ich ihn raus und er darf dann auch nicht mehr rein - das versteht er nach dem 3. mal sehr schnell und meidet dann die Küche, obwohl er zu gerne zu den vielen leuten und den Essensgerüchen gehen möchte.
    Es ist auch eine ofene Küche und ich ziehe eine "unsichtbare Grenze" - wenn er die überschreitet gibt ein nein und fertig ist die Laube.

    Dazu musste er aber erst mal bei mir ankommen, vertreun zu mir fassen und verstehen was ein nerin bedeutet - und die erfahrung machen dass es sich lohnt auf ein Nein zu höhren.
    Das alles geschieht nicht in einer Woche.

    Von daher würde ich dem welpen noch viele Freiheiten lassen und ihn nicht gleich von Beginn lange ausperren.

    Wenn er nicht ins Schlafzimmer soll, würde ich die erste zeit im Wohnzimmer schlafen - so ist es auch viel einfacher ihn nachts stubenrein zu bekommen.
    wenn der Welpe nachts rumstromert um sich eine Pinkelecke zu suche, kannst du ihn schnell raus tragen.
    wenn er sich sogar schon melden sollte wenn er pinkeln muss, kannst du ebenfalls schnell reagieren
    Das würdest du im Schlafzimmer nicht mitbekommen und es dauert vermutlich deutlich länger bis der Hund nachts nicht mehr ins Wohnzimmer macht.

    Vielleicht ist dieses Buch auch sehr gut für dich.
    Es beschreibt die besonderen Bedürfnisse und erklärt gut, wie man die erste zeit mit welpen umgehen sollte damit sie vertrauensvoll und sicher werden.
    Damit sie quasi die Grundvorraussetzung haben für das richtige lernen.

    Und hier noch mal eine inmteressante Geschichte wie es laufen KANN wenn ein Hund nicht die Möglichkeit hat, das ganze Haus kennen zu lernen. (es geht nur ums kennen lernen, nicht ums dauerhafte Betreten der Räume)
    http://klartexthund.blogspot.de/2014/12/die-se…lochhundes.html