Ich glaube auch nicht, dass es was damit zu tun hat, wo der Hund schläft, dass er nachher fixiert auf seinen Menschen ist.
Bei einem Welpen wäre einfach auch wichtig, dass er frühzeitig lernt, dass Du nicht immer für ihn verfügbar bist und sich nicht Dein ganzes Leben um ihn dreht. Dass ein Welpe einem anfangs viel hinterher läuft, ist klar. Er sollte dann aber auch frühzeitig lernen, dass ihm der Mensch auch mal eine Tür vor der Nase zu macht. Kann man zum Beispiel anfangen, wenn man gewisse Tabuzonen einrichtet (z.B. Bad, Küche) und Hund lernt, die Schwelle nicht zu übertreten.
Gerade in der Badezimmer-Situation kann man gut anfangen zu üben, da man sich da ja nicht ständig lange aufhält. Also entweder macht man die Tür mal zu oder man verbietet dem Hund, rein zu kommen.
Du entscheidest Nähe und Distanz, lDu entscheidest, wo Dein Hund sich aufzuhalten hat, angfristig sollte jeder Hund lernen, dass der Mensch ihn auch mal weg schickt und ihm einen Platz zuweist.
Wenn Du eine gesunde Bindung zu Deinem Hund hast, ist es egal, wo er schläft.
Grundsätzlich ja, so was alles sollte ein erwachsener Hund können.
(und eine gesunde Bindung muss sich auch erst mal entwickeln - das geht nich mal eben in einer Woche oder einem Monat)
Ich bin aber der Meinung dass man mit einem welpen schon ganz anders umgehen sollte als mit einem erwachsenen Hund.
Die Bedürfnisse des Welpen müssen erfüllt werden damit er in der Lage ist das zu lernen was du von ihm erwartest.
Einem Welpe ist es sehr schwer klar zu machen dass er nicht in die Küche darf - er versteht es einfach noch nicht.
Und das "Tür vor der Nase zumachen" sollte man von Anfang an machen, aber nur 1 Sekunde, am 2. Tag vielleicht 2 Sekunden usw. - da schafft man nichts in der Küche 
Ich denke selbst wenn der welpe das 1. Jahr in die Küche durfte, wird es ihm als erwachsener Hund - der auf dich höhrt, dir vertraut, eine gute Bindung zu dir hat, nicht schwer fallen eine neue Regel (Küche ist tabu) ein zu halten.
Ich habe meinen Hund seit 1 Jah - er durfte immer in die Küche.
wenn wir aber zu viele Leute mal drinne sind schicke ich ihn raus und er darf dann auch nicht mehr rein - das versteht er nach dem 3. mal sehr schnell und meidet dann die Küche, obwohl er zu gerne zu den vielen leuten und den Essensgerüchen gehen möchte.
Es ist auch eine ofene Küche und ich ziehe eine "unsichtbare Grenze" - wenn er die überschreitet gibt ein nein und fertig ist die Laube.
Dazu musste er aber erst mal bei mir ankommen, vertreun zu mir fassen und verstehen was ein nerin bedeutet - und die erfahrung machen dass es sich lohnt auf ein Nein zu höhren.
Das alles geschieht nicht in einer Woche.
Von daher würde ich dem welpen noch viele Freiheiten lassen und ihn nicht gleich von Beginn lange ausperren.
Wenn er nicht ins Schlafzimmer soll, würde ich die erste zeit im Wohnzimmer schlafen - so ist es auch viel einfacher ihn nachts stubenrein zu bekommen.
wenn der Welpe nachts rumstromert um sich eine Pinkelecke zu suche, kannst du ihn schnell raus tragen.
wenn er sich sogar schon melden sollte wenn er pinkeln muss, kannst du ebenfalls schnell reagieren
Das würdest du im Schlafzimmer nicht mitbekommen und es dauert vermutlich deutlich länger bis der Hund nachts nicht mehr ins Wohnzimmer macht.
Vielleicht ist dieses Buch auch sehr gut für dich.
Es beschreibt die besonderen Bedürfnisse und erklärt gut, wie man die erste zeit mit welpen umgehen sollte damit sie vertrauensvoll und sicher werden.
Damit sie quasi die Grundvorraussetzung haben für das richtige lernen.
Und hier noch mal eine inmteressante Geschichte wie es laufen KANN wenn ein Hund nicht die Möglichkeit hat, das ganze Haus kennen zu lernen. (es geht nur ums kennen lernen, nicht ums dauerhafte Betreten der Räume)
http://klartexthund.blogspot.de/2014/12/die-se…lochhundes.html