Beiträge von Manfred007

    Könnte "nur" an mangelnder Impulskontrolle und Frustrationstolleranz liegen.

    Muss aber nicht -
    ich denke ein positiv arbeitender Trainer wäre ratsam um sich die Situationen und euer Verhalten ganz genau an zu schauen.
    Und um sein Leben an zu sehen (ist er unter oder überfordert, ist er zu lange alleine, bekommt er zu viel Aufmerksamkeit dass er sich immerzu hoch puscht usw.)
    Das kann dir aus der Entfernung und über Threads keiner verraten ...
    Aber bitte keinen Trainer der sagt "Der Hund will euch dominieren! Ihr müsst ihm zeigen wer hier der Boss ist!"

    Ansonsten, womit mane rst mal nicht viel falsch machen kann:
    Impulskontrolle üben (google mal)
    Fürs still sein belohnen und wenn er winselt ihn aus der Situation holen.

    Z.B.
    wenn du an den Abstellraum gehst:
    Lasse ihn absitzen, mache die Tür auf, wenn er still ist belohne ihn, gehe einen Schritt rein in den Raum, belohnen, hole etwas raus, wenn er still ist, belohnen.
    Wenn er anfängt zu winseln gehe im Training zwei Schritte zurück.
    Anfangs hilft es wenn man ihn während der Übung anschaut - ihn angucken während du dich bewegst.
    Wenn er deine "halbe" Aufmerksamkeit trotzdem noch hat, fällt es am Anfang leichter still zu bleiben.
    Wenn das gut klappt könnte man sich zwar bei der Tätigkeit in seine Richtugn drehen, aber nicht mehr direkt angucken.
    Wenn das klappt kjann man ihm den Rücken zudrehen.

    Ich würds wirklich sehr sehr kleinschrittig machen.
    'Es wird viel Aufand sein

    Ich wüsste auch nicht wozu ich nen Hund halten sollte wenn er doch nur draußen wäre...
    Korrigiert mich wenn ich falsch liege aber haben den nicht auch Arbeitshunde wie Rettungshunde Drogenhunde Wachhunde etc ein richtiges zuhause wo sie einfach nur Hund sein können?

    Kommt ganz drauf an, würde das nicht so pauschalisieren.
    Es gibt Hof- und Zwingerhunde die "Hund sein können" und es gibt Wohnungshunde die kein Hund sein können.

    Gegen Zwingerhaltung ist pauschal nichts zu sagen - es müssen halt viele Faktoren stimmen damit es (in meinen Augen) vereinbar ist.
    Und bei vielen Draußen-Hunden sind einige Bedürfnisse einfach nicht erfüllt wodurch sich dann die Negativbesiepiele so sehr häufen.

    Aber alle über einen Kamm zu scheren ist auch nicht richtig.

    Ganz ehrlich: Ich finds nicht gut, den Welpen allein draußen zu lassen. Gar nicht.
    Allerdings wird das bei fast jedem Hofhund so gehandhabt und ja sie leiden am Anfang (und ich finde es furchtbar) aber ich kenne persönlich keinen, der davon einen ernsthaften Schaden davon getragen hat. (zum Glück!) Und darunter auch sehr menschenbezogene Rassen (Setter, Labbi), die Zeit ihres Lebens glückliche, ausgeglichene und fröhliche Hunde mit einer sehr guten Bindung zu ihrem Besitzer waren.

    WENN die Umstände passen.

    Waren die Welpen denn alleine in der Hofhaltung oder gabs noch einen Ersthund (oder mehrere) dazu?
    Es fällt mir schwer zu glauben dass es da keine Schwierigkeiten gab wenn der Welpe Nacht alleine war.

    Ich kenne nur eine daurhafte Zwingerhaltung - aber das sind mehrere Hunde - da war das mkit dem welpen dann auch OK und mit der Mensch-Hund-Beziehung. Klar, Welpe wurde ja nicht wirklich alleine gelassen. (Zumahl in meinem Beispiel das noch Mutter+Tochter waren - also die Hunde)
    Wobei es doch auch echt gefährlich enden kann nen Welpen 8h unbeaufsictigt mit dem Ersthund alleine zu lassen? Keine Ahnung ...

    Kann den post nicht mehr editieren, also hier der Nachtrag:

    Und die meisten Punkte sind bei einem WELPEN der erst wenige Wochen im neuen Zuhause ist, einfach nicht gewährleistet.

    Ich denke es besteht auch noch ein großer Unterschied zwischen
    Nachts alleine im Zwinger oder nachts alleine im Raum nebenan.
    Nachts im Nebenraum: - die selben Gerüche und Plätze wie die "Familie/das Rudel". Das giebt viel Sicherheit und Geborgenheit.
    Die selben Geräusche. der Halter kann schneller merken wenn was ist mit dem Hund - wenn er sich bemerkbar macht.
    Ich bin sicher auch der Hund zieht die Nähe (auch wenns nicht ims elben Raum ist) der Distanz eines Zwingers vor.

    Zumindest vom evolutionstechnischen Standpunkt aus ist es völlig unlogisch wieso ein Hund lieber draußen alleine liegen würde als bei seinem "Rudel".
    Hätte ein Hund die Wahl, würde er sich (fast) IMMER fürs Haus entscheiden - gerade Nachts.
    Ausnahme wären wohl, wenn die Temperaturunterschiede zu krass sind und es dem Hund einfach zu warm ist.

    Es geht nur um nen Welpen ja?

    Ich denke das sich das sehr negativ auf die mensch-Hund Beziehung auswirkt.
    Und auf vieles Andere.

    Es ist absolut unnatürlich für einen Welpen Nachts alleine gelassen zu werden - so ein junges Tier braucht Schutz und das Gefühlö von gemeindschaft - gerade Nachts.

    Ich denke dass da einiges kaputt gehen wird wenn der Welpe seinen Ängsten so lange ausgesetzt ist.
    Der Mensch kann nicht die Bedürfnisse des Welpen erfüllen - das macht das weitere Vertrauensverhältnis ziemlich kaputt würde ich sagen.

    Ganz zu schweigen dass der Hund sein Leben lang ängstlich und unsicher, vielleicht sogar angstagressiv werden könnte

    Außerdem ist da auch ein gesundheitliches Risiko. Welpenfell ist noch nicht so beschaffen wie das erwachsener Hunde und eine Erkältung/kleine Entz+ündung kann sich bei einem Welpen viel schlimmer auswirken als bei einem erwachsenen Tier.
    Ach ja, und Stress macht auch krank - ich bin ziemlich sicher das ein Welpe Nachts alleine große Ängste erleidet ...

    Damit ein Hund übergangsweise/über Nacht alleine draußen sein kann braucht er:
    Zeit um sich dran zu gewöhnen.
    Ein gutes, stabiles Verhältnis zum Besitzer und zum neuen Leben bei ihm.
    Vernünftiges Fell und Immunabwehr. (ist auch abhängig von der Rasse - nen Whippet würde ich in Deutschland nicht draußen halten, und nen "Meutehund" - Dackel, Foxterrier, ... - auch nicht stundenlang alleine im Zwinger ...)

    Dass ihr shcon einen Termin beim Trainer habt ist gut.
    Bitte achtet genau auf seine Methoden.
    Nur weil er der Trainer ist und ihr die "Anfänger/Unerfahrenen/Nichprofis" muss er nicht austomatisch die beste Methode haben.

    Es gibt auch unter Trainern viele schwarze Schafe.
    Und die Hundeschule die den Tip mit dem Wasserspritzer gesagt hat, würde ich höchstens noch für Beschäftigungideen aufsuchen. Nicht wegen Erziehungstips.

    Wenn du dich weiter belesen wills kannst du mal folgende Schlagworte googeln:
    "Trainieren statt dominieren" - gibt es auch als facebook-Gruppe
    "klartext Hund - ist ein Blog"
    Markertraining

    Es gibt ein gutes allgemeines Buch zu Erziehungsmethoden, wie Hunde lernen, wie man den Alltag mit ihnen gestalten kann, auf was man bei der Trainersuche und Hundeschulsuche alles achten sollte. Einige Tips bei Problemverhalten ...
    "Leben mit Hund, gewusst wie" - vom Kynos-Verlag

    Es ist noch ein sehr junger Hund, kann sein dass er gerade in einer Unsicherheitsphase ist.
    Und wenn hunde unsicher sind, gehe sie manchmal nach vorne. Angriff ist die beste Verteidigung.
    Wenn ihr seine Leinenpöbele "falsch behandelt" habt - ihn nur unterdrückt habt anstatt ihm Sicherheit zu vermitteln, wie sah denn das Leinenführigkeitstraining aus?

    kann es sein dass er nun "explodiert" ist.
    Das kann dir auch durchaus öfter passieren wenn du seine Gefühle/Bedürfnisse nicht ernst nimmst und sie versuchst mit Wasserspritzer und Co. lediglich zu deckeln.

    Wenn es zu so einer Situation kommt würde ICH folgendes machen:
    In eine andere Richtung gehen.
    Wenn es sich nicht vermeiden lässt. Mich so weit wie möglich an den Rand stellen, Hund am Geschirr gut festhalten und mich zwischen meinen Hund und den anderen Hund hinstellen.
    Dabei nicht hektisch sein, versuchen Sicherheit aus zu strahlen.
    Schon im Vorfeld die Aufmerksamkeit mit Käse oder so auf mich zu lenken - klapp selten, aber ein Versuch ist es Wert.

    Den Leuten schon von weitem zubrüllen, dass mein Hund keinen Hundekontakt mag.
    Wenn das nicht Hilft, sagen dass er ne ansteckende Krankheit hat.
    Ich will auch nicht jeden Hundekontakt - leider ist das vielen egal.
    Ich übe dann ganz demostrativ mit meinem Hund das "Bei Fuß laufen" an anderen Hunden vorbei - das klappte bisher am besten weil kein andere Hundehalter mich beim Üben stören wollte.

    Alternativ gibt es auch noch die gelbe Schleife für Hunde (google mal), ist leider noch nicht so bekannt, daher weiß ich nicht wie viel es tatsächlich bringt.

    Viel Erfolg wünsche ich euch.

    Holt euch nen kompetenten, positiv arbeitenden Trainer der sich vor Ort anschaut wo das Problem liegt.
    Einen der herrausfindet WIESO euer Hund so aufgeregt/gestresst/agressiv ist.

    Dann könnt ihr die Ursache bekämpfen anstatt nur sein Verhalten zu deckeln.
    Der Hund hat ein Bedürfniss das nicht erfüllt wird und sieht sich gezwungen agressiv zu sein.
    vist wie mit nem hungernden Menschen der keina andere Wahl hat als zu stehlen um sein Bedürfniss zu stillen.

    Dem hilfst du auch nicht indem du ihn fürs stehlen bestrafst, sondern indem du sein bedürfniss befriedigst.

    Und bitte glaubt nicht dem erstbesten Trainer der was von "Dominanz" schwafelt und gar nicht weiter guckt und nicht genau hinschaut - Agression aus Dominanzgründen sind äußerst selten.

    Wasserspritze ist ne super Maßnahme wenn ihr erreichen wollt dass er anderen Hunden noch agressiver gegenüber stehen soll.
    Genau wie alle anderen methoden die ihn nur für das theater das er veranstaltet bestrafen, (Leinenruck, Auf den rücken werfen, Würgeschlinge, ...) anstatt ihm zu zeigen wie er mit der situation umgehen soll.

    Du solltest das Armbeißen (es ist schlimm, ich will es nicht herunter spielen) auch nicht persönlich nehmen.
    Es ist sehr wahrscheinlich nicht gegen dich gerichtet sondern eher eine Art Übersprungshandlung - vielleicht ist der Arm auch nur "dazwischen" gekommen.

    Kann auch sein dass er es satt hat von dir "korrogiert" zu werden. (Wie genau sieht das denn in der situation aus?
    Er sieht einen Hund. Er hat Angst und will ihn vertreiben. Er bekommt von dir keine Sicherheit. Du bestrafst ihn dafür dass er sich lediglich "verteidigen" will (aus Hundesicht wäre das so). Du fügst ihm in einer ohnehin sehr stressigen Gefahrensituation Schmerzen zu. Das ist auch aus Hundesicht überaus unfair.
    ich kann gut verstehen dass er sich da irgendwie wehren will/muss - vielleicht sieht er dann auch "einfach nur rot".
    ich weiß nicht ob es stimnmt, aus der Ferne kann dir das keiner sagen,d aher ein trainer der das vor ort sehen kann.

    Als Sofortmaßnahme würde ich solche situationen weitesgehend vermeiden - Hunden aus dem Weg gehen - straßenseite wechseln oder ein Stück zurück laufen.
    Ein geschirr kann ebenfalls helfen - man kann den Hund besser greifen.
    Vor allem für den Hund Schmerzfreier greifen und rucken, sollte man die leine doch mal schnell zurück ziehen müssen.
    Das verhindert, dass er andere Hunde mit "Schmerz an der Leine" verbindet.

    Stell dir mal vor, jedes mal wenn du ein Kind siehst, würde dir jemand an den Haaren ziehen. irgendwann wirst du kinder hassen weil du jedesmal Schmerzen erleidest wenn du eins siehst.
    So ähnlich könnte das auch der Hund verknüpfen.

    Der Welpe ist in der Sozialisierungsphase und muss! behutsam korrigiert werden, sonst hast Du später viel Spass!.Hier ist es ja schon optimal. da der Althund hilft - nicht eingreifen. Natürlich auch nicht todbeißen lassen, aber sollte die Grenze weit setzen.
    Macht er das Zwicken auch beim spielen? Immer wieder unterbrechen, wenn er damit anfängt, Umleiten und ihm die flache Hand zum lecken hinhalten. Aus Kommando dabei lernen.

    Hast du auch gelesen wie es weiter gegangen ist oder nur die erste 5 Posts?

    Ich werde jetzt nicht noch mal erklären wieso ich das Korrigieren eines welpen nicht empfehlen würde - shcon gar nicht aus der Entfernung - wenns dich interessiert, lies weiter.

    das der althund hilft ist optimal?
    Er "hilft" aber nicht mehr weil Halter einfach hat machen lassen.
    Der Althund ist genervt, gestress, der Welpe mekr tes nicht.
    Und nun gerät der althund bei Kleinsten sachen in erregung und jagt den welpen durch den garten.
    das ist alles andere als optimal.

    Aber ist jedem selbst überlassen wie er mit seinen Hunden experimeniert ... bei dem Verhältniss von 40kg Althund und 2kg welpe kann das zwar nach hinten losgehen aber hey, die Hunde machen das unter sich aus - ist ja auch natürlicher (weil die Hunde ja in Menschenobhut auch so wahnsinnig "natürlich" leben können) und viel einfacher weil ich sitzen bleiben kann und nicht dauernd aufetshen muss um ein zu greifen ...

    Hoppla.
    Klingt für mich nach genervtem, gestressten Althund der die faxen Dicke hat weil Welpe nervt.
    der so genervt ist, dass er jetzt auch schneller "aus der haut fährt"? das ist das Risiko wenn man die Hunde "machen lässt".

    Ich würde IMMER ein Auge drauf haben und beim kleinsten Anzeichen von nerven einschreiten und trennen - wenn nötig räumlich.
    und ja, wenn der große den kleinen jagt, finde ich es "schlimm".

    Natürlich kannst du gucken was passiert wennd er labbi den 2kg knirps dann erwischt - weiß nicht ob er ihn gleich "fressen" oder verletzen würde - da musst du deinen hund selber einschätzen. (das meine ich ernst, und nicht sarkastisch wie es sich vielleicht liest)

    Aber ICH persönlich würde es nicht riskieren aus den grünen die ich bereits genannt hatte.

    Viel erfolg weiterhin.

    @BiBoss.

    Du, im Grund sind wir einer Meinung.
    (Und ich bin nicht die Jenige die ihren Hund "korrigiert" um ihm zu zeigen "wer hier das Sagen hat" ;) )

    Selbständigkeit für Hunde in gewissen Maße, klar.

    Mein Hund darf z.B. bestimmen wo wir lang gehen - aber er darf nicht bestimmen dass wir auf ne Autobahn gehen.
    Mein Hund darf bestimmen wo er schlafen will - aber nicht auf meinem Kopfkissen (sonst muss ich aufm Boden schlafen).
    Mein Hund darf bestimmen ob ich ihn jetzt anfassen darf oder nicht (er darf mich anknurren wenn er es nicht mag - und Arek mag kaum Körperkontakt) - aber wenn es kritisch ist (Zecke, Wunde, ...) MUSS er sich von mir anfassen lassen ohne zu murren. (so was trainiert man dann, anstatt den Hund "unterzuordnen"=

    Und genau so darf mein Hund bestimmen mit welchem Hund er auf welche Art und Weise kommuniziert -
    ABER sobald es kritisch wird, regle ich das. (Mein Hund neigt manchmal dazu andere Hunde zu mobben - gerade die, die sich nicht wehren)
    Genauso kritisch ist es für mich wenn Arek "geärgert" wird und sich nicht wehren sollte - bzw. sein geknurre nicht ausreicht.

    Was habe ich davon wenn ich meinen Hund von einem anderen so lange nerven lasse bis er "überaus deutlich" werden muss?
    Einen genervten, gestressten Althund, eventuell einen verletzten Zweithund
    und mit etwas Pech sogar immer wieder die selben Eskalationen - nicht jeder Welpe "merkt" sich das und hat draus gelernt.
    Manche Welpen haben nun gelernt Angst zu haben. Wieder ein Problem mehr. Muss doch nicht sein.
    Es sind mir einfach zu viele Risikofaktoren.

    Vor allem es so zu empfehlen obwohl man weder Halter, noch Hund, noch Situatiuon genau kennt.