Beiträge von Manfred007

    5-10 Minuten sind shcon zu viel.

    Fange die ersten tage damit an, einfach oft die Räume zu wechseln.
    Wenn sie dir nicht mehr ständig hinter her läuft, fange an die Türen zu schließen wenn im anderen raum bist. Danach sofort wieder aufmachen.
    Bleibt sie ruhig, kannst du für einige Sekunden die Tür geschlossen halten - idealerweise machst du das auch mit der Wohnungstür.
    Bleibt sie ruhig, kannst du 1 Minute draußen bleiben, dann 2 usw.

    Wenn sie jault, komm sofort zurück aber beachte sie nicht.
    wenn sie jault ist es ein zeichen dafür dass der Schritt zu groß war und du im Training einen Schritt zurück gehen solltest. (Jault sie also bei 1 Minute - gehe zurück auf 30 sekunden)

    Mehmals am tag üben - aber nicht dauern hinter einander.
    Vorzugsweise wenn sie Müdegespielt ist und döst.

    Hast du bestimmte Rituale vorm Wohnung verlassen (Schuha anziehen, schlüssel nehmen, ...)
    Tue auch das mehrmals am tag ohne sie alleine zu lassen - damit sie einfach mekrt, es ist nichts besonderes wenn du dich "fertig" machst, es apssiert nichts schlimmes.
    Stell dir n Wcker - alle 60 Minuten ziehst du dich "rausgehfertig" an und gleich wieder aus - dann sollte das relativ schnell gehen.

    Als wir uns rausgehfertig gemacht haben hat Arek schon angefangen "Panik" zu schieben und konnte sich gar nicht beruhigen.
    Wenn er erst mal hochgepuscht war und wir ihn dann alleine gelassen haben, war es purer Stress für ihn.
    Wir haben das "fertig machen ohne ihn alleine zu lassen" auch sehr oft gemacht.
    So hat er sich dran gewöhnt und gelernt, dass es nicht shclimm ist.

    Jetzt bleibt er ruhig wenn wir ihn alleine lassen und puscht sich nicht shcon vorher hoch - das hat sehr geholfen und war inenrhalb von 1 Woche erledigt.

    ich habe auch die erfahrung gemacht dass die ersten 5 Minuten alleine bleiben am schwierigsten sind - wenn se 5-10 Minuten gut schaffen, kann man die Abschnitte größer machen. 20 Minuten, 30 Minuten, 1h, 2h usw.

    der Anfang ist halt kleinschrittig wichtig.
    Und immer wen sie ruhig geblieben ist, eventuell belohnen - ohne zu puschen. Einfach Leckerlie rein und fertig.

    Woah, so viele Posts in ein paar Stunden.
    ich hol folgendes noch mal hoch:

    Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass der Hund das nicht in Verbindung bringt. Hund läuft los, hört nicht, ich laufe hin und leine an. Das ist doch nun wirklich keine komplizierte Aneinanderreihung von Ereignissen.

    Aber da werden wir wohl nur mutmaßen können.

    Hund läuft los, hört nicht, ich laufe hhin und leine an.

    Weil, wie schon 100 mal geschrieben - zwischen "Rückruf ignorieren" und "Anleinen" kann eine ziemlich lange Zeitspanne liegen. Jeh nach dem wie schnell man ist ;)

    Damit der Hund das verknüpft, müsste man innerhalb 1-2 Sekunden beim Hund sein und ihn angeleint haben. (nur so funktionieren nähmlich Verknüpfungen beim Hund)

    Nehmen wir mal im allergünstigsten Fall an:
    Hund hetzt Reh, hört nach 2 sekunden auf - du brauchst ca. 5 Sekunden bis du ihn eingeholt hast - dann verknüpft er das trotzdem nicht.

    Denn die Handlungskette ist auch nicht:
    "Hund rennt los, ignoriert, Rückruf, ich lauf los, hol ihn ein, leine ihn an"
    Sie wird viele her sein:
    "Hund rennt los, ignoriert Rückruf, ich lauf los, Hund höhrt auf zu hetzen, Hund guckt, Hund schnuppert (Hund kratzt sich? Hund legt sich hin?) Hund schaut mich an, ich habe ihn eingeholt, ich leine ihn an"
    Woher soll der Hund wissen worauf sich das Anleinen bezieht?
    Wird er bestraft weil er aufgehört hat das Reh zu verfolgen? Oder weil er geschnuppert hat? Oder wiel er dich angeschaut hat? - das kann er nicht mehr zuordnen weil für ein hundegehirn zu viel in der Zwischenzeit geschehen ist.

    Ich bestrafe/belohne ihn IMMER für das letzte was der Hund gemacht hat. - Und das in deinem Beispiel nicht "Rückruf ignoriert".

    Und Anleinen als Strafe ...
    Weiß nicht - ich sehe es nicht so und mein Hund auch nicht.
    Er verbindet mit der Leine nichts negatives - warum also sollte er es als Strafe sehen.
    Ob ihm der Begriff "Freiheitsentzug" so geläufig ist wie uns wage ich zu bezweifeln.

    Ist doch auch von Hund zu Hund unterschiedlich was als "Strafe" gesehen wird.
    Strafe könnte auch sein - du bekommst jetzt n Maulkorb auf. (Finden viele Hund halt blöd, verständlicher weise)
    Für meinen wäre es keine Strafe - der würde sich denken "Jeah! Frauchen macht den Mauli fest, gleich gibbet Leberwurst! Super Klasse!!!"

    Und da ich auch an der Leine immer wieder was kleines mache (Spiel, Tricks, einfach so Futter fürs anleinen lassen) wäre das Anleinen für meinen definitiv keine Strafe.
    Und so sehen es vermutlich viele Hunde.

    Wenn der Hund Angeleint zu sein damit verbindet immer zu geruckt zu werden, "gekscht", gestupst, geschubst oder sonst wie "korrigiert" (bei vielen ist es eher maltretieren) zu werden - dann kann ich verstehen dass angeleint sein eine Strafe ist.

    ich hab ja keine Erfahrung mit mehrhundehaltung. Ist das wirklich so, dass Hund A sauer wird wenn Hund B den rückruf nicht beachtet? Aus welcher Motivation heraus?

    Auch ich habe keine Mehrhundehaltung.
    Kann nur sagen dass ich mir "dadurch" den Rückruf kaputt machen könnte.

    Wir waren neulich mit nem anderen Hund unterwegs. Der blieb immer bei uns und hat Recourcen verteidigt (Rucksack, Picknickdecke, ...)

    Wenn ich Arek gerufen habe, kam er Anfangs wie gewohnt freudig zurück gedackelt zu mir, dann meinte aber der andere Hund ihn wegschnappen zu müssen, maßregeln zu müssen usw. (So in etwa stelle ich mir das vor, wenn Hund A Hund B "maßregelt" wenn der zu spät zurück kommt)

    Ziemlich schnell hat Arek gemerkt dass es für ihn blöd ist wenn er zu mir kommt.
    Dann hat er zwar auf Rückruf reagiert - blieb aber im Abstand zu mir.
    Nach ner Zeit hat er dann immer schlechter reagiertz reagiert.

    Du bist nbicht verpflichtet zu antworten, sind bloß Hinweise.
    Und wenn man weiß dass bereist ein Hund dort lebt, fallen einige Fragen z.B. weg, bzw treten einige neue auf die man stellen könnte.
    Fragen nicht im Sinne von "ich kontrolliere dich" - sondern einfach was es zu bedenken gilt.

    Was mir bei Eigentumswohnung einfällt:
    Treppen sollten möglichst vermieden werden im ersten jahr - bekommst du einen Junghund getragen? (deiner könnte ja später auch so num die 20-30 kg wiegen?)
    Da müsste man sich auch Gedanken im Vorfeld machen.
    (Wir wohnen im 5. Stock und müssen den Hund täglich runter tragen - daher durfte es bei usn von Anfang an kein Hund sein, der mehr als 10kg wiegt)

    Ihr Lieben!

    Nachdem doch einige Themen immer mal wieder "gerne" entgleisen und zwar zum Thema, welche Erziehungsmethode denn wohl die "richtige" ist - und es dadurch in völli anderen Themen zu wahren "Glaubenskriegen" kommt, wollen wir ab jetzt einen eigenen Thread über die Ansichten zu Erziehungsformen hier eröffnen.

    Meine Erziehungsmethode?

    Bauchgefühl
    (klar dass sich das erst mal entwickeln musste)
    Und das kann bei jedem Hund, bei jedem halter, bei jedem Hund-Mensch-Teamn völling unterschiedliche Ergebnisse erzielen.
    Mein "Weg" ist nicht der einzig Wahre - aber der einzig Richtige für uns. Punkt.

    Wichtiger sind mir aber auch nicht unbedingt die einzelnen Methoden.
    Sondern das "Bild vom Hund" (oh weh - da spricht der Pädagoge in mir)

    Ich berücksichtige bei jeder Art von Training und im alltäglichen Umgang:
    - wie lernt mein Hund
    - wie behandle ich ihn fair und nutze nicht meine Machtposition aus
    - wie erhalte ich die gute Bindung
    - wie "tickt" mein Hund (ich ziehe kein 15 Minuten Tricks-Üben-Training durch wenn er nach 3 Minuten keinen Bock mehr hat)
    - ich möchte positive Ergebnisse ohne das Risiko, dass ich negatives Verhalten begünstige
    (Bsp. wenn mein Hund mich anknurrt, könnte ich das Knurren unterbinden mit "Strafe" - das könnte jedoch dazu führen, dass mein Hund in einer anderen Situation nicht mehr knurrt, sondern gleich schnappt/beißt)

    Und wenn ich das alles berücksichtige, fallen viele - sehr viele (eigentlich alle?) "negativen Erziehungsmethoden" einfach weg.

    Klar bin ich auch nur ein Mensch und rucke meinen Hund (am Geschirr) mal weg, schubse ihn zur Seite - schicke ihn mit einem lauten (kein brüllen) "Decke!" auf seinen Platz weil er nervt - aber das sind uneghaltene Imnpulse - kein durchdachtes Training.

    Es wird ja häufig empfohlen sich zu verstecken, wie steht ihr dazu?

    Es geht hier immer noch um die Situation "Hund jagt Reh" - oder?

    Wenn der Hund nicht auf den Rückruf reagiert - wieso sollte es was bringen sich zu verstecken?
    Das verstecken wird der genauso wenig mitbekommen wie den Rückruf.
    Ein Reh jagen - man, das ist ne ganz andere Sache als einfach mal die Gegend beschnuppern ;)

    Wenn ich meinen Hund eingeholt habe (gut, das geht nicht, wurde mir jetzt glaubhaft versichert ;) , deshalb wirklich Theorie):

    Möglichkeit 1: Er sieht mich, ich rufe nochmal, er reagiert nicht, ich sammel ihn ein -> Konsequenz (anleinen + schimpfen)

    Möglichkeit 2: Er sieht mich, ich rufe nochmal, er reagiert und kommt: Lob

    Ein positiv arbeitender Trainer würde es genauso machen - bloß das Schimpfen weg lassen.

    Wozu auch schimpfen - er wird das Schimpfen nicht mit dem hetzen verbinden.
    Wahrscheinlicher wird er es mit dem angeleint werden, oder mit dem anfassen ans Geschirr/Halsband verbinden.

    Bei negativer Verstärkung ist es genauso wie mit positiver Verstärkung:
    Wenn mans nicht sofort macht - bringts nichts.

    Welche Antworten hab ich denn nicht richtig gelesen?

    Es wurde mehrfach geschrieben dass die Lösung darin besteht, zukünftig anders mit solchen Situationen um zu gehen.
    (Schleppleine, besser aufpassen und nicht aufs Handy gucken ;) , Gebiet vermeiden, Rückruf neu/anders aufbauen/üben. Antijagdtraining usw.)

    Eine Lösung für den MOMENT (Hund jagt Reh) gibt es nicht - da keine greift.
    Also ist die Lösung nicht einfach warten ... das ist keine Lösung sondern das Einzige was man tun kann ...

    Die negative Lösung (da hinter her rennen und schimpfen auch nicht funktionieren wird) wäre dann vielleicht n Vibrationshalsband/Sprühhalsband/Stromhalsband für zukünftige Jagdsituationen?

    Oder lange Schleppleine und wenn der Hund jagen will zu sich ran holen und bestrafen (wie auch immer das aussehen mag).

    Dafür brauche ich keine Bestätigung. Ich bin mir für mich 100 % sicher, dass man nicht ausnahmslos positiv arbeiten kann. Aber das ist ja nicht das Thema.
    Ich lasse mich einfach gerne vom Gegenteil überzeugen und frage deshalb.

    Also. Ich merke mir. Die Lösung ist warten :D .

    Nein, leider lässt du dich nicht "gerne vom Gegenteil überzeugen".
    Was auch Ok ist, jedem seine Meinung.
    Belächeln muss man trotzdem niemanden.

    Und ne Frage zu stellen ohne die Antworten richtig zu lesen zeugt nicht unbedingt von Duskussionsfreudigkeit.
    Lösungen wurden genannt.
    Und genügend Argumente wieso man in so einer Situation nichts sinnvolles tun kann auch (egal ob man positiv oder begativ arbeitet)

    Edit:
    Sehe jetzt deine Hunde.
    Ähm japp - dann renn mal fleißig deinem Viszla hinterher - und berichte wie weit du gekommen bist bitte und was dir das hinter her rennen gebracht hat.
    Oder hast du deinem Hund beigebracht auf Ärger aus Entfernung zu reagieren?
    Dann kann dein Hudn besser auf Ärger aus Entfernung reagieren als auf den Rückruf?

    Bitte überleg mal was du da schreibst und vor hast zu tun sollte sie den RR ignorieren ...