Beiträge von Manfred007

    Das futterhaus in brinkmansdorf hat wohl bis 19.30 uhr auf, da könntest du jetzt noch anrufen und nachfragen.
    (hab gerade in der rostocker facebookgruppe gefragt und die info bekommen)

    Und sonst, wie dringend ist es denn?
    Am Samstag/Sonntag haben wir hier ja die Hundemesse - da gibt es zur Not sicher auch Wolfsblut.

    Hi,

    ich weiß dass sie Wolfblut in einer kleinen Zoohandlung im Doberaner Hof (Stadtmitte) haben/hatten als ich letztes mal dort war.

    Ob es Lamm war weiß ich nicht - und sind auch recht kleine Abpackungen gewesen (3kg glaube ich).
    Vielleicht lohnt sich das Anrufen mal.
    Vogels heißt die Zoohandlung - aber da wirst du mit Wohnmobilkeinen Parkplatz finden - ist beim Doberaner Platz.

    Ansonsten haben wir noch das Futterhaus wo du mal anrufen kannst ob die das da haben.

    Hi,

    vielleicht gibt es bei einer Hundeschule in deiner Nähe eine art "Anti-Giftköder-Training" - habe ich jetzt mehrfach gehlört und ich denke das werden gute Methoden gezeigt - ob es nun darum geht keinen Giftköder auf zu nehmen oder generell kein Essen mehr vom Boden - ist ja egal.

    Man könnte dem Hund beibringen die alles Fressbare an zu zeigen anstatt es auf zu nehmen /Alternativverhalten)
    Man könnte ihm beibringen dir alles zu bringen anstatt es zu fressen (Apportierübungen)
    Man könnte ihm beibringen nur auf Kommando zu fressen

    Es wird aber sehr lange dauern und manche Hunde schaffen es auch nie ...

    Was du definitiv jetzt schon üben kannst ist ein zuverlässiges "Aus" (Ausgabe von Beute).
    Arek hat auch immer was gefunden und es vor mit weggeschleppt als ich es abnehmen wollte.
    Wenn er jetzt was findet, freue ich mich wie ein Kullerkes sage "Fein! Komm schnell" dann bringt er es zu mir und ich tausche es gegen Käse oder Leberwurst oder so - klappt nicht immer, aber er rennt nicht mehr vor mir weg.

    Ich versuche generell so oft es geht zu vermeiden, dass er was vom Boden aufnehmen könnte.
    Ich scheiße auch kein Futter auf den Boden, wenn dann, nur mit "Nimms-kommando".
    Das übe ich auch ind em ich gezielt mit und ohne Kommando Essen hin schmeiße - wenn er es ohne kommando ignoriert, bekommt er was richtig tolles dafür.
    Dafür muss man aber auch gut an der Impulskontrolle arbeiten.

    Im Moment macht ich ein Maulkobrtraining mit Arek um auch draußen zu verhindern dass er an der 2 Meter Leine Zeugs vom Boden aufnehmen kann.
    Hier eine Informative Seite
    http://maulkorb-drauf.jimdo.com/

    Es gibt viel was du tun kannst, aber alles erfordert viel geduld und permanente Konsequenz.

    Wie lange hast du den hund und seit wann zeigt sich dieses extreme Verhalten?

    Ist ausgeschlossen dass sich das Pinkel auf ein gesundheitliches Problem bezieht?

    Du hast das Gefühl dass er Anst vor dir hat - lese ich das richtig raus?
    Das muss nicht sein, kann aber gut sein bei dem was du beschreibst - und ich würde auch dein Bauchgefühl ernst nehmen.

    Wie lief denn die Erziehung bisher ab?
    Hast du ihn gelobt für richtiges Verhalten? Wie hast du gelobt?
    Hast du gestraft oder korrigiert bei falschem Verhalten? Wie hast du gestraft oder korrigiert?

    Wie ist der Freilauf? Kommt er zu dir wenn du rufst? Was sagt seine Körpersprache wenn er zurück kommt?
    Achtet er auf dich oder würde er ohne dein Eingreifen weit weg laufen?

    Was macht ihr zusammen außer Gassi gehen?
    Wie vberhält er sich bei gemeinsamer Beschäftigung?

    Warum muss er einen Body tragen?

    Hatte er vielleicht eine Kastration vor kurzer/längerer Zeit die unsicheres Verhalten begünstigt?

    Ein Vertrauenspiel alleine wird nicht helfen wenn er das Vertrauen generell nicht hat in dich.
    dann müsstest du dein gesamtes verhalten gegenüber dem hund überdenken/ändern wenn du einen vertrauensvolleren Umgang möchtest.

    Keine bedrohlichen Gesten machen im Alltag, den Hund nicht verunsichern, ihn beschützen, ihn in seinen Bedürfnissen akzeptieren usw.
    (Aber ob das nun daran liegt dass er kein vertrauen zu dir hat, kann aus der Entfernung kaum jemand wirklich beurteilen)

    Ich würde es definitiv nicht tun.

    Der Hund ist erst 2 Monate bei euch und noch immer ein Welpe/Junghund - die Erziehung und Sozialisation wird noch lange dauern.
    Es werden stressige Phasen kommen.
    Nach 2 Monaten finde ich kann man auch noch nicht wirklich von "eingelebt" sprechen.

    Das dauert einfach länger als 2 Monate. Und ein weiterer Hund ist eine gravierende veränderung die ich nur einem sicheren, souveränen, gut erzogenen, gefstigten "fertigen" hund zumuten würde - und mir selber auch.
    Und das alles kann ein 4 Monate alter Hund einfach nicht sein.

    Ihr habt euch auch noch gar nicht in den Alltag eingelebt - Alltag heißt nämlich arbeiten gehen und gucken wie ihr alle mit Arbeits- + Hundestress klar kommt.

    Von 8-12 uhr alleine lassen sind gerade mal 4h. Das ist für mich im völlig normalen rahmen wenn man es vernünftig aufgenbaut hat und der Hund das kann.
    Nur wegen dem alleine sein einen Zweithund zu holen - würde ich definitiv nicht machen.

    Es ist ja auch gar nicht gesagt dass die beiden zusammen besser alleine bleiben können als Alleine. Muss nähmlich nicht sein.

    Wenn sie sich die ersten Wochen nicht gut verstehen (ist durchaus wahrscheinlich) könnt ihr sie auch gar nicht unbeaufsichtigt alleine lassen.
    Dann müsst ihr beim verlassen des Hauses trennen und dann ist der Zweck verfehlt ;)

    Seid ihr euch bewusst was ein Zweithund bedeutet?

    - doppelte Kosten höhreres Polster für TA-Rechnungen
    - mehr Zeitaufwand (nicht selten muss man die erste Zeit auch seperat mit den hunden raus gehen um Leinenführigkeit usw. zu trainieren)
    - Mit einem Hund kann es schon schwer werden mit Urlaub, restaurantbesuch, Wohnungssuche, besuch bei Verwandten, Betreuung zu finden usw. - mit 2 Hunden ist man noch weniger gern gesehen
    - 2 Hundebetten nehmen mehr Platz weg als 1, 2 Hundeboxen im Auto nehmen auch mehr Platz im Auto weg

    Ein Mädel und ein Rüde - seid ihr euch bewusst dass es stressig werden kann in der Läufigkeit.
    Es geht, aber man muss gut managen - kastration ist keine Option bei "Zu faul zum aufpassen" - und ein Ups-Wurf auch nicht.
    Alternative wäre man nimmt einen Rüden aus dem Tierschutz/Second-Hand der vielleicht schon vorher kastriert wurde - aber ist auch nicht immer gegeben.

    Nun,

    es fängt zum Beispiel bei bder Anschaffung an.
    Wenn man sich aus den selben Gründen einen Hund holt, wie wenn man bewusst ein Kind zeugt.

    - Man will eine Aufgabe, eine sinnvolle Beschäftigung.
    - Man will sich um etwas kümmern, Veratnwortung zeigen
    - Man will geliebt werden und Liebe zurück geben
    - Man will etwas von sich "weiter geben" (Bei Hunden funktioniert das durch die Erziehung - Mein Hund ist ein Spiegel meines Verhaltens - so wie ich ihn erziehe/wie ich mit ihm umgehe, so verhält er sich auch nach außen)

    Ein sehr wichtiger Grund:
    Man möchte nicht alleine sein. Kommunikation ist mit einem hund möglich - es ist kein einseitiger Austausche wie mit einem Hamster z.B.
    Ein Hund gibt immer eine art der Kommunikation zurück.

    Ich finde es absolut nicht verwerflich wenn sich jemand einen Hund als Kinderersatz anschafft. (Ich habe es getan aus oben genannten Gründen)
    Schlimm wird es erst wenn man den Hund nicht mehr hundegerecht behandelt. (Im Kinderwagen durch die gegend schieben obwohl er laufen kann, Klamotten anziehen obwohl der Hund davon keinen Nutzen hat, mit Süßigkeiten füttern, ...)

    Generell finde ich es auch nicht per se schlimm einen Hund zu vermenschlichen.
    Damit sehe ich ihn als "vollweriges Mitglied der Familie" das hat viele Vorteile die dem Hund zugute kommen.
    - Ich mache mir Gedanken um den Hund
    - ich überlege was ich machen kann damit es ihm gut geht
    - ich berücksichtige seine Bedürfnisse
    - ich informieren mich ausgiebig
    - wenn ich ihn wirklich als "Familiemitglied" sehe, dann rucke ich nicht wie blöd am Halsband rum oder lasse sonst wie meinen Stress am Hund aus.
    - oder ansers gesagt - ich würde mit ihm NICHT anders umgehen als mit meinem Kind (auch mein Kind braucht Regeln und Grenzen - die setze ich aber nicht mit Teletakt, Anschreien oder Schlägen durch)


    Auf der Anderen seite gibt es mehr Menschen die ihren Hund vermenschlichen, es aber nicht "wahrhaben" wollen ;)
    Ich rede von den menschen die der Meinung sind,
    der Hund würde andauernd Grenzen testen, mich nicht Ernst nehmen, mich dominieren wollen, Machtspielchen mit mir spielen und mich als Rudelführer in Frage stellen.
    Denn dieses Ganze "Ich will Macht!" ist ein typisches menschliches Verhalten.
    Aber es ist untypisch für einen Hund - indem ich meinem Hund also menschliche Eigenschaften zuspreche, vermenschliche ich ihn.

    Kennt dein hund "Nein" überhaupt?
    Wenn er erst seit gestern bei dir ist - hat er schon gelernt dass "Nein" bedeutet "hör auf"?
    Hunde sprechen ja kein Deuscth ;) das muss man erts mal lernen und verständlich beibringen was dieses deutsche Wort bedeutet.

    ansonsten ja, Alternativübung.

    Den Hund ankommen lassen und nicht zu viel auf einmal - jeden Tag die selbe Wiese/die selbe strecke.
    Wenn er sicherer wird, kann man langsam mit neuen Eindrücken beginnen.

    Für Kläffen belohnst du ihn nur, wenn er DIREKT fürs Bellen was bekommt.

    Wenn du aber ein kommando gibst (Sitz - was er noch nciht können muss) er es befolgt und ihn dann Leckerlie gibst, belohnst du ihn fürs Sitz.
    Oder du sprichst ihn an - er guckt dich an und du gibts Leckerlie - du belohnst dann dafür, dass er auf seinen Namen reagiert, und dich angeschaut hat.


    Ich persönlich finde diese "Liebe auf den ersten Blick" wird überbewertet und führt nicht selten zu falschen Entscheidungen.

    Bei der Hundewahl sollte man natürlich auf den Bauch höhren, aber auch rational rangehen.
    Da sitzt nun der Hund bei dem es "klick" gemacht hat. Alle Hinweise zur Vorgeschichte wurden "nicht ernst gemnommen" - DIESER Hund ist es und kein Anderer - das wird schon!
    Im Alltag erkennt man dann das der Hund Probleme verursacht, die man nicht einfach so in den Griff bekommt und der anfängliche "Seelenhund" entpuppt sich dann ganz schnell als "lästige Nervensäge" - weil man es sich alles viel einfacher vorgestellt hat.

    Ich rate dir daher, rational zu entscheiden und nicht nach dem "Klick" zu suchen sondern nach der überlegung zu gucken, ob ihr beide im Alltag klar kommt - denn dadurch wächst Vertrauen und "Liebe".

    Wir haben unseren Hund nach ratinalen Gründen ausgescuth - auch der erste Gassigang war sehr ernüchternd - dennoch sind wir jetzt ein super Team und haben eine enge Bindung zueinander aufgebaut - einen besseren Hund hätte ich nicht bekommen können.

    Man erkennt bei nem 20 Minuten TH-Besuch auch ganz sicher nicht die "richtigen kläffer".
    So ziemlich jeder Hund im TH bellt mehr oder weniger doll - überlegt mal was die Tiere für einen stress dort haben - allein den Geräuschpegel jeden tag ertragen zu müssen wenn nbur 10 Hunde in einer Halle bellen. Ist ein bisschen wie "Einer fängt an und alle bellen mit".

    Unser Arek hat im zwinger NUR gebellt - sobald er draußen war aus dem Zwinger (wir haben ihn gleich mit genommen) habe ich 1 Woche keinen Ton von ihm gehört.

    Unsere erste wahl fiel auf einen älteren Terrier der mir zusagte, weil er zu den wenigen Hunden gehört die ruhig waren als wir ihn rausgeholt bekamen.
    Doch ein anderes Paar war "schneller" udn hat ihn adoptiert ;)
    2-3 mal habe ich sie wiede rgetroffen im Park/Hundewiese - jedes mal habe ich den Hund mehr oder weniger doll bellen gehört bei "Kleinigkeiten".
    Arek hingehen bellt vielleicht alle 3 Tage mal - wobei es eher ein Wuffen ist ...

    Zum "retten".
    Nun ja - eine Familie ist immer besser als ein Zwinger/schlechtes Futter/zu wenig Aufmerksamkeit von Menschen/Zu wenig Bewegung und Gesellschaft/Zu wenig Abwechslung - was du gesehen hast war nur einen momentaufnahme - ich glaube kaum dass die Tierpfleger di zeit haben alle Hunde am Tag ein mal "durch zu kuscheln".
    Wenn sie Glück und die kapazität haben, können alle Hunde ein mal am Tag spazieren oder in den Auslauf.
    Ein tolles Leben stell ich mir anders vor ...

    Aber in deutschen Tierheimen geht es schon besser zu als in ausländischen.
    Wir haben Arek aus einem polnischen TH - das war ein Graus. Ca. Alle 4 Wochen können die mal spazieren. Ansonsten teilen sie sich einen kleinen Zwinger mit 1-3 anderen Hunden. Ein kleines Fenster wo kaum Sonne durch kam.
    Arek ist absolut verfressen, hat aber sein Futter im TH nie wirklich gesgessen wegen des Stresses - er kam voller Flöhe zu uns und stank erbärmlich.
    Als er draußen war, war das Erste was er getan hat, sich im Gras zu wälzen (sonst hatte er ja nur Beton).
    Die Pfleger dort waren sehr nett, aber bei 2 Pflegern für ca. 100 Hunde ist man froh, dass man es schafft das die Hunde täglich frisches wasser+Futter haben und nicht in der eigenen Kacke liegen müssen.
    Das TH ist auf ehrenamtliche Mitarbeiter angewiesen - ist aber Schwrig wenn das Dorf selber sehr arm ist und die Familien nicht wissen wie sie sich über die Runden bringen sollen. Eine ehrenamtliche Tätigkeit ist da luxus den sich keiner leisten kann ...

    Gucke aber nicht nur dass du was "retten" kannst - nehme den Hund der passt. Egal wie "dreckig" es ihm vorher ging.
    (Ich bin nicht ins polnische TH gegangen weil es den Hunden dort schlechter geht - sondern weil ich in deutschen Tierheimen keinen Hund gefunden habe, der in usner Leben gepasst hätte)

    Dass TH-Hunde dich anfangs ignorieren ist völlig normal.
    TH-Hunde sehen twöchentlich so viele verschiedene Menschen und geheh mit ihnen raus (Ehrenamtliche, Praktikanten, Interessenten - die Pfleger sind das einzig konstante - aber auch da gibt es Krankheit, Urlaub, Kündigung, schwangerschaft, ...)
    Die Hunde können sich doch nicht an jeden X-Beliebigen binden der vorbei kommt ...

    Und das der Hund dich im Freilauf ignoriert hat - nun ja - stell dir mal vor du darfst 1h am Tag laufen und schnuppern, ansonsten bist du die restlichen 23h auf Beton eingesperrt in eienr lauten Halle - ICH würde auch die zeit nutzen und rennen und schnuppern und die firsche Luft und die Sonne genießen, anstatt den menschen in der Ecke zu bespaßen ;)

    Schäferhunde als Wachhunde passen glaub ich nicht so zum "Menschenfreundlich" - zumindest die Meisten.
    Und nen Schäferhund ohne Sport/Betätigung "nur" 3 mal Gassi - fänd ich auch n bisschen mager erhlich gesagt.

    Mie fielen noch Sennenhudne ein (Großer schweißer sennenhund z.B.) oder der Bernhadiner - sollen recht gemütlich sein.
    ich glaube die sind mit weniger körperlicher und gesitiger Betätigung zufrieden als Schäferhunde.
    da es aber auch Wachhunde sind/waren -w eiß ich nicht wie es mit der Menschenfreundlichkeit aussieht.

    Könnte mir aber generell vorstellen dass das einfach auch ein Erzihungsschwerpunkt wird und man das gut anerziehen kann.

    Was mir noch einfällt beim Zweithund der so anders sein soll:
    Wenn der Ersthund bedeutend kleiner ist als der zweite ungestüme Welpe/Junghund, kann es schnell zu Konflikten führen die auch nicht ganz unegfährlich sein können.
    Ein Auge drauf haben muss man ja immer.
    Aber wenn der tapsige Neufundländer-Welpe den 5 jährigen Yorkie 3 mal täglich über den Haufen rennt (oohne dass der Yorkie auch nur den Hauch einer Chance hätte)
    ist es riskanter als wenn das Größenverhältnis angemessener wäre.

    Nur als Hinweis.

    Gibt es eigentlich irgendeine belegbare Quelle, woher das mit dem "Strafe/Lob wirkt nur innerhalb von 1-2 Sekunden nach der Handlung" bei Hunden kommt?
    Ich meine, die haben doch nachweißlich ein Gedächtnis, nicht wie ein Goldfisch, der ja wirklich nur auf 3 Sekunden kommt (hab ich mal gelesen).
    Also wenn sie sonst hochkomplexe Zusammenhänge hinbekommen und sich z.B. auch nach Stunden noch erinnern können, wo ein Stück Wild runtergefallen ist, wieso sollten sie nach 20 Sekunden vergessen haben, dass sie grade ungewollt wohin gedüst sind?
    Nehmen wir mal an, der Hund rennt zum Fremdhund hin, der ist etwa 150m entfernt. Ich rufe, wird ignoriert. Ich gehe also hin und leine meinen Hund an. Wieso sollte er das nicht mehr mit dem ignorierten Rückruf verbinden, vorrausgesetzt, dass er den Ruf gehört + sich trotzdem entschieden hat, zum Hund zu gehen (ob das jetzt am fehlenden Training, Überforderung beim Hund, Löffelchen alle, schlechte Laune, was weiß ich liegt, lassen wir mal außen vor).

    "Belegbare Quelle" - hm, wirklich wissenschaftlich hab ich auf die schnelle nichts gefunden.

    Diese "2 Sekunderegel" wird aber in ziemlich vielen erklärungen über Konditionierung beim Hund genannt.
    Ob das jetzt belegt ist, oder alle von einander abgeschrieben haben - keine Ahnung.

    Hier z.B.
    http://www.planethund.com/hundeerziehung…tipps-1303.html

    http://www.kirasoftware.com/Konditionieren.php

    Google sonst einfach selber mal ;)
    "Konditionierung, Hund, 2 Sekunden" usw. - wenn es was wissenschaftliches dazu gibt, wirst du sicherlich auch fündig sollte sich das als Irrtum heraus stellen.

    Ich denke es ist auch noch mal ein unterschied zwischen "Verknüpfung" und "sich erinnern".

    Wenn der Hund etwas verknüpfen soll (Strafe mit ignoriertem Rückruf z.B.)
    muss man sicher stellen, dass auch genau das gemeint war - daher vielleicht die 2 Sekunden.
    Nach 2 Sekunden kann zu viel apssiert sein als dass der Hund es noch zuverlässig zuordnen könnte.

    Bei deinem Beispiel:
    Hund rennt zum Hund (allein beim anderen Hund apssiert shcon unglaublich viel) - woher weiß der Hund dass sich deine Strafe auf den ignorierten Rückruf bezieht.
    Vielleicht bezieht sie sich auf darauf, dass er freundliuch zum Hund gewesen ist, oder nicht freundlich, vielleicht bezieht sie sich darauf dass er den Halter vom Hund angeschaut hat, vielleicht bezieht sie sich darauf dass er kurz noch geschnuppert hat bevor du bei ihm warst.

    Ich habe Tnfangs einen fehler im Timing gemacht beim Rückruf.
    Habe Arek gerufen, ihn Sitz machen lassen und belohnt.
    Ich hab mich gewundert wieso das Sitz so super klappt, aber der Rückruf ziemlich mittelmäßig ist.

    Klar, ich habe ihn immer fürs Sitz belohnt, nicht fürs "Hier her".
    Danach hatten wir es richtig gemacht und ziemlich schnell Erfolge gehabt.

    Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es anders herum genauso funktioniert.