Alles anzeigenmicky86 Ich glaube, du hast da was in den falschen Hals bekommen.
Ich habe Avocado nicht so verstanden, dass sie das kritisiert oder es falsch ist oder komisch, wenn man viele Hunde hat, sondern sie sich einfach nach dem Beweggrund fragt, weshalb man sich einen 8., 9. oder 10. Hund holt, wenn man ihn „nur“ - genauso wie die vorhanden 7, 8 oder 9 Hunde - als Begleithund hat. Bei Hunden, die man für die Arbeit hat, ist es erklärbarer oder nachvollziehbar(er). Bei Hunden, mit denen man aktiv Hundesport ausübt, auch. Bei Hunden, die „nur“ begleiten, ist das schwerer nachzuvollziehen, weil es keinen greifbaren Grund für die Neuanschaffung gibt. Deshalb die Frage. Das soll aber keine Kritik sein und das heißt auch nicht, dass das nicht in Ordnung, falsch, unnötig oder komisch ist.
Muss es für alles einen Grund geben?
Man kann auch aus jux und dollerei, oder weil man es halt so will
Und, solange keiner zu schaden kommt, wo ist das Problem?
Nur, weil man selber es nicht kann/will, heißt es nicht automatisch, das andere es dann auch nicht können...
Dann kannst du auch einfach neutral antworten, wenn es keine anderen Gründe gab:
Weil ich es so will.
Das ist zwar immer so ein Totschlaggrund, aber wenn das dein Grund ist, dann danke für die Antwort. Und schade, dass du die einzige bisher bist, die auf diese Frage antwortet. Mich würde das nämlich wirklich sehr interessieren, weswegen man so viele Hunde braucht. Das wundert mich auch bei sehr vielen Kindern (damit meine ich jetzt wirklich nicht 3 oder 4). Warum genau, es dann noch eins mehr sein soll. Und halt auch beim Hund.
Völlig irrelevant: meine beiden Hunde wären gute Einzelhunde. Ich merke ihnen oft an, dass es für sie leichter wäre, allein zu sein. In einer großen Gruppe wären sie erst recht überfordert. Sie kommen da ein wenig nach mir ![]()
Sie können schlecht Außenreize ausblenden und kommen dann nicht gut zur Ruhe. Würde alle paar Minuten mal ein Hund aufstehen, um zu trinken, sich zu putzen usw, wäre das eher nicht so toll für die zwei. Sie würden das aber garantiert mitmachen und wären wohl eher sehr unauffällig. Meine zwei leiden schon sehr, seit unser Kind da ist. Ich habe einfach nicht mehr so viel Zeit zum Kuscheln (halt erst abends, tagsüber geht nur ein kurzes Kraulen) und auch Ansprache allein ist schwierig. Bewegung und Auslastung ist nicht erwähnenswert weniger geworden, daran liegt es also nicht. Aber GR sind halt auch sehr menschenbezogen und brauchen ihren Bezugsmenschen sehr. Mein Mann ist mehr da, auch nachts, aber das ist irgendwie kein Ersatz für die zwei. Hätte ich acht Hunde, wäre es ja sicherlich nicht groß anders für sie als mit einem Kind. Sie kuscheln aber auch nicht gemeinsam und putzen sich nicht usw. Draußen toben ist im Sommer im Garten durchaus drin, unterwegs aber vielleicht alle paar Tage mal zwei Minuten. Sie geben sich in dem Sinne also nicht viel.