Also nach der Beschreibung des Hundes scheint er mit der Ungebung einen Riesenstress zu haben. Wenn wirklich keine Reize da waren (keine Menschen, keine Hunde, etc.) und er dennoch draußen sofort hochspult, würde ich da ansetzen.
Etwas Erregung ist ja in Ordnung (für mich zumindest), aber Scheuklappen auf und Ohren zu muss auch nicht sein.
Mein Ansatz wäre:
Die Ruhe nicht nur im Auto üben. Um seinen Frust nicht zu vergrößern, würde ich nach einer Runde (wenn er sich ein bisschen zu Hause entspannen durfte), mit ihm vor die Tür gehen, dort Ruhe üben. Nix einfordern, einfach mal gucken und nix machen. Sobald er ruhig ist, würde ich eine Belohnung anbieten und dann wieder reingehen. Wäre interessant, wie er sich nach ein paar Wiederholungen (an verschiedenen Tagen) verhält.
Außerdem sollte die Bewegung hochgeschraubt werden, aber nicht extrem. Ruhige gleichmäßige Bewegung und auch ab und zu mal etwas flitzen. Aber das weißt du ja schon.
Mir kommt einiges von dem Hund bekannt vor. Ich denke, dass du ihn missverstehst, dass er aus lauter Stress pöbelt und eigentlich nicht hin will. Und wenn, dann für einen Scheinangriff. Ein grundsätzlich netter Hund greift natürlich nicht an, wenn der Mensch dann kommt, sondern findet sich mit der erzwungenen Nähe ab.
Ps: draußen kein Futter zu nehmen... im Garten tut er es schon. Mal drüber nachdenken. Das kann man ausweiten.
Und habt ihr auch sowas wie Leberwurst probiert? Schlecken ist oft angenehmer für gestresste Hunde als Leckerlis kauen zu müssen.