Sehe ich auch so.
Ich habe hier den Luxus: Feld- und Waldrunden, wo uns bei richtigem Wetter oder richtigen Uhrzeiten niemand begegnet. Die Runden gehen wir fast nur.
Und dann Felder "im Ort", wo auch alle anderen mit ihren Hunden langgehen.
Wenn ich mir nie meine Ruherunden gönnen würde, wäre ich ein Wrack ![]()
Beiträge von Juliaundbalou
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Nicht aufregen.
Das hier ist eine Selbsthilfegruppe. Wenn da mal zwischendurch doch Beiträge dabei sind, die nicht passen, dann ist das so. -
Sehe ich auch so.
Balou kriegt dann manchmal seine Welpenfünfminuten, wenn irgendwas zu viel war. Das dämme ich im Garten räumlich ein, weil er mir durch die Beete rennt, aber unterwegs soll er das ruhig machen.
Auslöser sind hier manchmal nicht immer klar, deswegen kommt das doch öfter mal vor
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Garantiert können und wollen Hunde lernen.
Sehe ich auch so.Schwierig finde ich nur, wenn oft solche Sätze kommen wie: Ein dreijähriger Hund muss dies und das können.
Manche brauchen halt länger.
Vor allem Leute mit weniger Erfahrung müssen ja auch erst einmal ihre Erfahrungen sammeln. In der Erwachsenwerdenphase lernt man seinen Hund dann auch noch immer wieder neu kennen.
Bei uns ist es zumindest so, dass vieles nicht funktioniert an Methoden, was vor einem Jahr vielleicht geklappt hätte. Der Charakter verändert sich, die Motivationen verändern sich. Da muss man auch erst mal mitkommen als Hundehalter
Ich denke, dass Balou mit fünf Jahren auch ziemlich unauffällig sein wird. Ein Kindskopf, stur und aktiv wird er bleiben - aber über Gewöhnung und immer wieder gleiches Verhalten abspulen wird auch er irgendwann von außen betrachtet "ruhig" bzw. im Gehorsam stehend sein. In nichtkritischen Situationen höre ich oft, wie toll mein Hund hört. Wie eng meine Führung dort aber ist, sieht man von außen betrachtet nicht. Mein Ziel wäre es, dass Balou irgendwann nicht für alles eine Anweisung braucht, sondern automatisiert agieren kann.
Wobei wir auf geradem Feldweg bestimmt nie frontal entspannt auf einen anderen angeleinten Hund zugehen können werden. -
@Hummel welche Prüfung macht ihr denn?
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@naijra ich stimme dir bei allem bis auf das Pipiproblem zu.
Es ist ja die Frage, ob der Kleine dann ins Haus macht, wenn er nicht alle zwei Stunden raus kommt. Und Balou hat das getan. Am Tag musste er sogar deutlich öfter raus als alle zwei Stunden.
Das ist halt bei jedem Hund anders
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@Hummel ich finde es so schön, wie zufrieden und glücklich du mit deiner Hilde bist

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Dass der Kleine nachts alle zwei Stunden raus muss, finde ich nicht ungewöhnlich. Bei Balou kam der Durchbruch mit 13 Wochen (habe schon oft gelesen, dass das bei vielen so ist), da musste er nur noch zweimal pro Nacht raus.
Ansonsten: der Tagesablauf klingt gut.
Aber: drinnen würde ich auch 0,0 mit ihm üben oder spielen. Kuscheln, ja, wenn er das denn kann und will.
Ein Zergel würde ich ihm rumliegen lassen für die Zähnchen, mit sich selbst darf er doch ruhig spielen.
Und: muss er denn in der Box schlafen? Balou wollte auch meist auf dem Boden schlafen, Retriever lieben oft die kühlen Böden und ihnen wird zu heiß in Körbchen und Boxen
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Was ich noch erzählen wollte, weil es sehr interessant war:
Gestern Abend bin ich mit Lou noch um das Feld gelaufen. Wir mussten an zwei Hunden vorbei (war ok: Anstarren und etwas Zug auf der Leine), ein paar Radfahrer kreuzten unseren Weg (Lou schnüffelte weiter - top!) und dann war der Freund seiner ehemaligen Sitterin mit Kind hinter uns. Balou hat die beiden seit eineinhalb Jahren nicht mehr gesehen, mag den Freund nicht... ich hatte Angst, er würde das Kind nicht erkennen und bin also schneller geworden, habe Druck gemacht, Tempo Tempo Tempo.
Tada Herr Überfordert war da
Als wir dann aus der Schusszone waren, bin ich etwas Kreuz und quer gelaufen und dann war es wieder gut.Später kam auf geradem Feldweg jemand mit großem Hund auf uns zu. Der Hund wirkte sehr desinteressiert und Lou war bei 100 m Entfernung angespannt, dann fixierte er durchgehend, wollte auf Zug gehen. Ein Frustbeller. Ich latschte also auf das Feld und drehte meine achten in einigen Abstand, während Herr Hund immer wieder die Pfoten in den Boden stemmte, um zu fixieren. Der andere guckte uns verdutzt zu

Ein wenig danach war Lou wieder ruhig.
Wie ich bei den "Hundebegegnungen" üben soll, keine Ahnung.