Beiträge von Juliaundbalou

    Die Hündin ist ja klein und ich befürchte nicht Schaden durch sie, sondern FÜR sie. Sollte sie noch näher kommen und zum Beispiel versuchen, einen der Meinen ins Bein zu zwicken oder zu beissen,.... wenn Pauli oder meine Mara sie erwischt, weiß ich nicht.ICH wäre dann wohl die Gelackmeierte und Schaden für die Kleine möchte ich natürlich nicht. Ich ärgere mich nur einfach auch sehr darüber,dass ich als Hundehalter meiner Aufsichtspflicht nachkomme und für sehr viel Geld unser Grundstück habe absichern lassen, da ich hier eine Ausbrecherkönigin habe und andere hier wohl nicht in der Pflicht sind.

    Genau so ist es bei uns ja auch. 5kg Kleinpudel gegen meinen 32 kg Bären geht nicht gut aus. Deswegen ja die Frage, ob du sie mal vertrieben hast. Das geht auch mit mehren Hunden an der Leine. Die meisten Hunde drehen sofort total beeindruckt ab.

    Hast du mal versucht, die Hündin zu vertreiben?

    Ich habe hier auch so eine Strecke, die ich extrem selten gehe, weil dort ein Pudel ebenfalls aus dem Haus, durch den Garten, auf die Straße rennt und uns kläffend entgegenläuft. Die dazugehörige ältere Dame interessiert das nicht.

    Weil mein Balou zu Fremdhunden keinen Kontakt hat, an der Leine schon mal gar nicht und ich es auf eine Klopperei zwischen Kleinpudel und meinem Bären nicht ankommen lasse, vertreibe ich das Pudelchen. Sind wir an dem Haus vorbei, startet es manchmal einen zweiten Angriff von hinten, doch auch da reicht einmal sauer "Hey! Hau ab!" (Oder was auch immer) zu rufen und dabei wütend auf den Hund zuzugehen. Mein Balou wuselt währenddessen so halb um mich herum, läuft danach dann aber sofort gesittet mit mir weiter, während mein Puls noch gut oben ist xD

    Vielleicht ist das ja eine Lösung für euch.

    Was glaubst du in welchem "Zustand" dein Hund glücklicher ist bzw mehr Lebensquälität hat?
    Ich finde einfach das Kastration zwar weder Allheilmittel aber eben auch kein Weltuntergang ist und einem Tier in manchen Situationen viel Stress nehmen kann.

    Für mich spielt nicht nur meine eigene Überzeugung eine Rolle sondern ich finde man darf nicht das Wohl des Tieres aus den Augen verlieren. Manche Rüden, die die nämlich an sexuell verursachtem Stress leiden und wo Erziehung einfach an ihre Grenzen geraten ist (wobei man es natürlich ernsthaft versucht haben sollte, ganz klar) wäre nach einer Kastration wohl besser dran.
    Sobald es zu gesundheitlichen Problemen kommt wäre hier sowieso das Ende der Fahnenstange erreicht und eine Kastra würde gemacht (sofern mein TA nicht noch eine andere zündende Idee hat)

    Tja. Für mich ist es normales Rüdenverhalten, wenn mein Rüde nicht mit jedem kann. Wenn mein Rüde andere Rüden vermöbelt, Kastraten belästigt und es auch nicht mit jeder Hündin klappt.

    Aber da scheiden sich nun mal die Geister.

    Mein Rüde hat nichts von Kontakt zu allen Hunden und Friede, Freude. Er hat seine Spaziergänge mit seinen Freunden und dadurch ist er ein glücklicher Hund.

    Bei gesundheitlichen Beschwerden ist das ein ganz anderes Thema, deshalb bezog ich mich ja auch nur auf den zitierten Beitrag.
    Wir haben auch gesundheitliche Beschwerden. Die wenigsten sind durch den Chip nun weg.

    Das hab ich mal bei dem Hund einer Gassibekanntschaft miterlebt. Ich kannte den Hund nur gechipt, irgendwann ließ dann die Wirkung des letzten Chips nach und ich habe den Hund nicht wiedererkannt.
    Der war sich nur am Kloppen und jede Hündin wurde bestiegen.
    Sowas würde ich auch nicht mitmachen. Mittlerweile ist er kastriert und wieder der nette, freundliche Hund.
    Ich glaube, daß die Rüden auch unter ihrem übersteigerten Sexualverhalten leiden.

    Wegen so einem Verhalten würde ich nie kastrieren lassen.
    Mein Balou ist auch mit den meisten Hunden unverträglich, sehr sexuell interessiert dazu. Ohne Chip belästigt er einige Hunde, nimmt Warnungen nicht ernst, einfach ekelhaft. Er hat halt keinen Kontakt zu anderen Hunden, als seinen "Freunden und Freundinnen".

    Mit Chip belästigt er nicht. Selbst den Kastrat, wo Balou sonst sowas von ekelhaft ist, hat er nur einmal kurz beschnüffelt. Darüber habe ich mich gefreut und gedacht: in ein paar Monaten geht das nicht mehr. Da kriegt er wieder eine Chance und wird dann angeleint, weil er sich daneben benimmt.

    @danimonster na ja bei meinem ging es auch in dem Alter los und er wird in drei Wochen drei Jahre alt. Natürlich wird die Ansprechbarkeit mit der Zeit besser.
    Balou ist bei dem Thema kein einfaches Kaliber und deswegen zur Zeit gechippt (seit drei Monaten).

    Blut aus dem Penis oder vergrößerte Prostata haben wir nicht gehabt. Dafür Gastritis, Durchfälle, Gewichtsverlust, Futterverweigerung, Vorhautkatarrh, tränende Augen.
    Draußen völliges Ausgeklinktsein. Zuhause selten Unruhe.

    Mit dem zweiten Geburtstag wurde es deutlich besser. Und wir werden nicht kastrieren lassen. Der Chip hat bei uns zu viele negative Dinge mit sich gebracht.

    Edit: zu dem Problem der TE wurde meiner Meinung nach genug geschrieben. Ich würde eine zweite Meinung einholen.

    Meine Eltern haben einen Tibet Terrier Mix.
    Er ist ein toller Hund, wenn man mehr aus ihm gemacht hätte. Gibt sich mit allem zufrieden, ist Menschen und Hunden gegenüber sehr ignorant (Hundewiesentyp ist er aber nicht!), ab und zu mal unfreundlich, auch zu Menschen, aber nur bei Kontaktaufnahme und mehr als Warnen und Abschnappen passiert da nicht.
    Er hat eigentlich zu nix außer spazieren und mal spielen oder Schnüffelspiel Lust, ließ sich aber sehr leicht erziehen. Kein Jagdtrieb, kein Kläffer, wacht aber.

    Das Fell muss regelmäßig gebürstet werden, weil es zum Verfilzen neigt. Einmal pro Woche ist eher zu wenig. Dafür haart er deutlich weniger als ein Retriever.

    Balou orientiert sich in letzter Zeit von selbst zu mir um :dafuer:
    Ich gebe ihm bei Begegnungen immer Zeit, selbst das erwünschte Verhalten zu zeigen. Und meistens bleibt er dann stehen oder wird langsamer und löst dann selbst den Blick und schaut mich an :bindafür: Das wird natürlich dick gelobt und zwar die ganze Zeit, die wir brauchen, bis der Mensch weg ist :applaus:

    Nur wenn es zu Kontakt kommt (mit Bekannten/Freunden), wird es wieder schlimm. In den Situationen selbst fiddelt er dann extrem, sodass ich natürlich sofort auflöse. Da reicht ein Hinhocken am Ende eines gemeinsamen Spaziergangs, er geht hin und schnuppert, er wird einmal über den Rücken gestreichelt und da fiddelt er dann - ganz schrecklich - und kann sich selbst nicht da rausholen. Danach meidet er dann auch ein paar Tage lang andere Bekannte und Freunde auf gemeinsamen Spaziergängen und hat Angst.

    Er ist schon sehr sensibel. Aber dafür haben wir schon viel erreicht :smile:

    Mojito, du Schlingel! xD

    Ist es nicht erst recht merkwürdig, wenn das Hündchen so gerne will, aber partout nix findet? Mir tut Balou dabei immer fast leid |)

    Beim nächsten mal klappt es bestimmt wieder prima!

    Rein vegan haut das bei euch bestimmt hin.
    Wir sind weder Veganer noch Vegetarier, essen aber wenig Tierprodukte. Ich stelle im Moment auf laktosefrei und glutenfrei um und merke schon, dass die Einkäufe teurer werden (wobei ich mein Brot bald selbst backen werde). Ernährt sich hier noch jemand so?
    Bisher sind wir eher mit 250€ ausgekommen, zukünftig werden es eher 300€ monatlich für zwei Personen sein. Wir trinken aber so gut wie nur Wasser, Tee und Kaffee und kaum Alkohol.