Beiträge von Juliaundbalou

    Ich persönlich finde das Futter gerade total unwichtig. Die gesundheitlichen Problemen sind ja schwerwiegend. Ich würde mich der schnellen Diagnostik widmen und das Futter Futter sein lassen. So wie der Hund trinkt, ist es ernst. Diabetes, Nierenprobleme, Blaesenentzündung...Sicher, daso Zucker erhöht ist im Urin und nicht Eiweiß? Zucker im Urin ist jedenfalls nix Tolles, und der Rest der Symptome passt z.B.auf einen Diabetes.

    Was sagt denn der Blutzucker? Fructosamin? Eiweiß-Kreatinin-Quotient im Urin? Spezifisches Gewicht? Wurde geschallt?

    Futter bleibt auch Futter, wenn es nur eins anstatt vier verschiedene gibt :pfeif:
    Gerade ein kranker Welpe muss unbedingt die benötigten Nährstoffe bekommen und nicht irgendwas zusammengemischtes.

    Zu dem Rest: ich hoffe so sehr, dass der TA schnell herausfindet, was Hachiko fehlt.

    Retriever sind mit ihrem Magen oft sehr empfindlich. So viel Durcheinander ist gar nicht gut. Bitte stell ganz schnell auf EIN gutes Welpenfutter um! Das ist wichtig, dein Kleiner kriegt nicht alle Nährstoffe, die er braucht - das willst du bestimmt nicht!
    Such dir ein Futter raus und bleib dabei. Und deinem Onkel und deiner Mutter sagst du, dass er so krank ist, weil er falsche Sachen zu fressen bekommt und dass er nur dieses eine Futter haben darf. Ist zwar eine Notlüge (vielleicht auch nicht), aber da geht die Gesundheit des Hundes vor.

    Ansonsten drücke ich die Daumen, dass schnell festgestellt wird, was dem Kleinen fehlt.

    Ein Jack Russel ist jetzt aber auch kein schlechter Hund für Anfänger. Hier in der Gegend ist das eine der beliebtesten Rassen und die meisten stammen von irgendwelchen Höfen.

    Sucht dem Hund doch ein neues Zuhause. Ich denke das ist für alle am Besten.

    Ja, hier auch. Und ich kenne keinen, der problemlos wäre (Menschen beißen, Aggression bei Hunden, mindestens Leinenpöbler, nicht ableinbar wegen Jagdtrieb). Für mich sind das keine Anfängerhunde.

    Ich lese hier heimlich, still und leise von Anfang an mit und finde es erstaunlich, was hier alles gemutmaßt wird.

    Dass so einiges schief gelaufen ist, muss man wohl nicht noch öfter sagen, das weiß und spürt die Familie selbst. Sie will etwas ändern an dem jetzigen Zustand und das ist viel wert. Wie genau das ablaufen sollte, wurde mehrfach gesagt und die Themenerstellerin wirkte sehr reflektiert.

    Ich wünsche der Familie, dass sie nun in die Gänge kommt, sich und andere schützt (Maulkorb?) und den Hund bis auf die Grundversorgung in Ruhe lässt, wenn niemand an ihrer Seite ist - ein guter Trainer!

    Es gibt viel aufzuholen, aber es ist nicht unmöglich, die Hundesprache zu lernen. Der Hund ist ganz bestimmt nicht größenwahnsinnig, sondern furchtbar missverstanden. Meiner hätte in der Familie vermutlich auch gebissen, weil er ebenfalls eine große Individualdistanz hat und Berührungen meistens extrem unnötig findet. Nur hat er das Glück, dass ich seine Signale sehr wohl wahrnehme und ihn schütze, wenn andere diese nicht bemerken. Hunde haben das Recht, selbst zu bestimmen, ob, wann und wie viel sie berührt werden wollen.