Darf man noch mitmachen? Ab März? ![]()
Lou kann auch schon recht viel, mir fällt aber bestimmt noch einiges ein.
Darf man noch mitmachen? Ab März? ![]()
Lou kann auch schon recht viel, mir fällt aber bestimmt noch einiges ein.
Ich versuche die Fastenzeit (nach Fasching bis Ostern)
Zuckerfrei zu leben. Bedeutet auch Glutenfrei.
Ist schwieriger als gedacht. ABER ich erweitere meinen Horizont und bin auf den Geschmack von Buchweizen gekommen.
Habe daraus ein Brot gebacken. Das beschmiert mit Kräuter-Cashew-Frischkäse hat eindeutig Suchtfaktor!Externer Inhalt lh3.googleusercontent.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Magst du das Rezept für das Brot einstellen?
Meine glutenfreien Brote sind immer etwas kümmerlich ![]()
Es zwingt einen aber niemand. Im Endeffekt verschiebt sich ja nur der Steuerfreibetrag, den ja beide haben, dann auf denjenigen in Steuerklasse 3. Derjenige in SK 5 blecht ab dem ersten Euro seine Steuern.
Man kann ja auch wunderbar in SK 4 gehen und alles ist wie vor der Heirat.
Man hat auch nicht mehr Geld durch die Splittung in SK 3 und 5. Man hat das Geld nur monatlich mehr (wie eine Vorauszahlung der Steuererstattung durch die Steuererklärung) und bekommt dafür durch die Steuererklärung weniger oder nix zurück oder man zahlt sogar nach.
Aus steuerlichen Gründen zu heiraten „lohnt“ sich nur, wenn einer unter 15 h/Woche arbeitet, 450€-Job oder sogar arbeitslos ist.
Trotzdem wird es einem bei den Abzügen ein wenig anders
. Also ich finde es schon krass, wie wenig da übrig bleibt vom Lohn, trotz dass ich weiß, dass mein Mann ja so mehr bekommt... Wir haben allerdings ein gemeinsames Konto, da wird nichts aufgeteilt an Kosten oder was auch immer. Glücklicherweise war Geld hier auch nie ein Streitthema.
Ich freu mich ja, ab nächsten Montag wieder arbeiten gehen zu können, so 2 Wochen Zuhause sitzen ist schon komisch, zumal man mit Welpi ja auch nicht allzu viel machen kann... Bei den Temperaturen ja nicht mal was im Garten...
Natürlich.
Mir wird auch schlecht, wenn ich sehe, wie viel Abgaben ich da zu zahlen habe.
Wir machen es übrigens wie ihr: ein Gemeinschaftskonto und fertig ![]()
Na ja Steuerklasse V macht doch keinen Unterschied. Dafür zahlt der Mann doch weniger Steuern und übernimmt ja wohl hoffentlich auch mehr der Kosten. Läuft bei uns zumindest so.
Sonst wäre ich in IV geblieben.
Wir machen weiter Fortschritte im Alltag. Ich versuche ja, Balou zu desensibilisieren, was Hundespuren angeht. Das ist eine echte Gratwanderung. Auf sehr stark begangenen Strecken (na ja, für unsere Verhältnisse: Dorfrunden und „stark“ frequentierte Feldwege) klinkt Balou meist aus und ihm wird übel. Die meide ich weiterhin und finde das auch nicht schlimm.
Aber dann haben wir noch Strecken, die nur über ein kurzes Stück stark frequentiert mit Hunden begangen werden. Da gehe ich morgens alle zwei Tage mit ihm lang, an der Leine eine halbe Stunde. Das Stück, was so extrem für ihn riecht (vielleicht 2-3 Minuten?), schaffen wir mittlerweile mit „Naaaase hoooch“ und circa 10 Leckerlis total gut. Balou macht es Spaß und er gibt sich sehr viel Mühe
Begegnet uns da doch mal jemand mit Hund, weichen wir in eine Einfahrt oder auf ein Wiesenstück aus und laufen dort kleine Bögen. Er nimmt meistens durchgehend Futter und das ist ein Riiiiesenschritt für uns ![]()
Und das Training macht sich bezahlt:
Gestern sind wir für eine große Runde aufgebrochen. Am Anfang des Waldweges tänzelte Balou und reckte die Nase hoch in die Luft: bis vor 2,5 Jahren war er mehrmals pro Woche bei einer Sitterin mit Hündin - diese liefen in größerer Distanz auf uns zu. Da beide aber keinen Kontakt mehr haben seit zwei Jahren, bin ich mit ihm durch das Gestrüpp auf die freie Wiesenfläche neben dem Waldstück. Er wollte sich völlig verlieren, erinnerte sich aber an das gewünschte verhalten und hat es ganz toll gemeistert - nicht perfekt, aber diese Hündin ist auch echt schwer für ihn ![]()
Später kam ein großer Rüde auf einer engen Straße ohne Bürgersteige auf uns zu. Ich habe Lou neben der Straße auf einem Minigrasflecken Leckerchen verstreut und er hat diese fleißig gesucht, während der Rüde an uns vorbei lief. Ein kurzer Blick und das war‘s ![]()
Zum Abschluss der Runde liefen wir auf einer frischen Hundespur entlang (den Hund konnte ich sogar sehen, Lou hatte wie immer Tomaten auf den Augen
) und Lou ließ sich weiterhin super ablenken. Die Besitzerin bemerkte uns irgendwann, blieb stehen, ihr Hund ging an der Schlepp in unsere Richtung und beobachtete uns sehr gespannt ![]()
Glücklicherweise ging ein paar Meter vor den beiden ein Seitenweg ab, auf den wir abbogen, sie folgte uns langsam
und ich konnte Lou ableinen und weiter weg schicken. Kein Problem.
Vor kurzem wären drei Hundebegegnungen in 1,5 h noch zu krass gewesen. Gestern war alles prima, er hat sich immer gefangen, ist nicht ausgeklinkt oder Aggro geworden und bis nach Hause super ansprechbar gewesen (mit zwei Jagdansätzen
) und toll an der Leine gelaufen ![]()
Es dauert zwar echt lange im Vergleich zu „normalen“ Hunden, aber Hopfen und Malz sind anscheinend nicht verloren ![]()
@Avocado wenn ich genug Zeit und Raum habe, mache ich das genauso. Das ist am effektivsten.
Beispiel von vorhin:
Wir sind aus dem Auto raus und wollten zur Dummywiese. Balou fand eine frische Hundespur und verfiel innerhalb von einer Sekunde vom normalen „Ich-markiere-gleich-Schnüffeln“ in das „Plopp-plopp-ich-verliere-mich-und-werde-hektisch-Schnüffeln“.
Kommando: Naaase hooooch.
Nase geht hoch. Und nimm‘s - Lou trägt den Dummy bis zu Wiese, markiert entspannt zweimal auf dem Weg und das war‘s. Minimaler Zug auf der Leine.
Danach wurde konzentriert gearbeitet und der Rückweg war entspannt.
Greife ich eine Sekunde später ein, habe ich den Salat.
@Hummel es ist schwierig zu beschreiben, was ich meine.
Balou kann normal aufgeregt sein - das kann ich wunderbar korrigieren, er versteht, was ich will und alles ist gut. In diesem Zustand hat er auch einen echten Grund für die Aufregung. Wild, frische Hundespur, etc.
Und dann gibt es das Ausgeklinktsein. Das ist pure Aufregung. Balou ist nicht wirklich bis gar nicht ansprechbar, er gefährdet sich selbst, verhält sich unvorhersehbar. Da haben wir eigentlich nur drei Auslöser: andere Umgebungen, andere Hunde (befreundete Hunde sind schlimmer als fremde Hunde) und die frische Spur einer Hündin in den Stehtagen. In diesem Zustand würde ich nicht (mehr) korrigieren. Es macht alles schlimmer. Balou kann kein erlerntes verhalten abrufen (bei befreundeten Hunden ist auch die Distanz egal, wir können die anderen als kleinen Punkt am Horizont sehen). Bei dieser Aufregung arbeite ich über Gewöhnung, Haltgeben, Distanz, Pausen. Es dauert natürlich lange, bis er einigermaßen runter fährt. Aber durch eine Korrektur passiert leider nichts Positives bei uns.
Wie gesagt, es ist schwierig zu beschreiben. Mit Korrekturen ist ja das Ziel, dass der Hund das Unerwünschte abbricht und man den Fuß in der Tür hat, dass er richtiges Verhalten zeigt. In dem beschriebenen zweiten Fall unterbricht eine Korrektur aber nicht die Aufregung. Der Fokus landet nicht bei mir. Das meine ich mit purer Aufregung.
In reine Aufregung würde ich auch nicht hineinkorrigieren.
Das Beispiel Wild ist natürlich sehr individuell. Balou ist prinzipiell ein passionierter Jäger, bleibt aber ansprechbar und meist auch entspannt. Wir haben viel AJT gemacht. Aber wenn er so hektisch wird und blöde (manchmal ist die Konsequenz natürlich die Leine), dann nimmt er eine Korrektur in vielen Fällen noch an. Eben weil er ein anderes erlerntes Verhalten abrufen kann.
Ich könnte bei Hundesichtung bspw. korrigieren ohne Ende - da komme ich nicht bei ihm an. Oder wenn er mit mir in fremder Umgebung ist. Aber da ist es halt auch reine Aufregung, da gibt es nix zu korrigieren. Beim Wild korrigiere ich das Jagenwollen, obwohl er Umorientierung gelernt hat. Bei reiner Aufregung - na ja. Panik, Angst und Unsicherheit (oder bei Hundesichtung teilweise auch Aggression) ist halt schlecht zu korrigieren. Da gehe ich dann einen anderen Weg, als über Korrektur.
Habe ich hier durch. Für den normalen Alltag kann ich nun sensibel korrigieren. Hätte ich dies nicht erarbeitet, könnte ich Balou mit Ziegelsteinen bewerfen und ihn grün und blau schlagen - ohne Wirkung.
Ich habe Balou eine Zeit lang so geführt, dass er keine Fehler machen konnte. In der Zeit wurde er extrem für gute Sachen belohnt. Dann habe ich kleine Fehlerquellen einfließen lassen und mit leichter Korrektur reagiert. Lou verhielt sich richtig - dicke Belohnung. Mit der Zeit die Schwierigkeit erhöhen und joah. Im Idealfall kann man dann deutlich sanfter unterwegs sein. Und eine starke Korrektur wirkt meist sofort (bei uns bspw. übertriebener Jagdmodus, dabei hektisch werden und ins Gestrüpp stürmen wollen = keine Reaktion auf normale Anweisungen, keine Umorientierung, nix -> SAG MAL! SPINNST DU?! LASS ES!“ - Hund ist wieder in der Spur. Wäre damals undenkbar gewesen.