Das finde ich halt auch.
Aber genau den Leuten wird hier im Forum leider immer wieder der Pudel oder Labrador empfohlen, was ich einfach nicht verstehe. Diese Hunde wollen auch ein artgerechtes Leben führen und nicht als Statussymbol zum Haus etc. herhalten.
Selbst die kleinen Begleithunde finde ich da unpassend. Auch die wollen normal spazieren gehen und nicht nur im Garten Bälle hetzen und einmal am Tag an der Flexi für 20 Minuten durch den Ort...
Beiträge von Juliaundbalou
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ich habe eine vor 2 Jahren abgelaufene Packung Fertig-Griesbrei gefunden
Die kann ich ja noch verwenden, oder? Dürfte ja nix passieren, ist ja haltbar.Frage: welche Pflanzenmilch eignet sich gut für sowas? Oder ist das egal? Ich habe Hafer-, Soja-, Reis- und Kokos-Reis-Drink da... Welche nehm ich da am besten?
EDIT: apropos FB, ich habe in FB gesehen, es gibt jetzt VEGO-Aufstrich
Also diese super leckeren Riegel, ihr wisst schon, als Brotaufstrich in so nem chicen Glas
Und noch dazu palmölfrei. Die muss ich unbedingt testen! Kennt die schon jemand?Ich nutze nur (selbstgemachte) Hafermilch und finde sie vor allem bei süßen Speisen sehr lecker

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Eigentlich tendieren wir zu einem Rüden, werden es aber vom Charakter abhängig machen. Wobei ich eh vermute, dass der Züchter die Welpen zuteilen wird, zumindest der Züchter, mit dem ich diese Woche Kontakt hatte, meinte, dass es großteils so gehandhabt wird. Das finde ich auch sehr gut so

Das wusste ich bis jetzt noch nicht, dass GR Rüden tendeziell unverträglicher sind als Hündinnen bzw. generell eher unverträglich :| Ich dachte immer, die gehören eigentlich zu den verträglichen Rassen bzw. eher generell zum Gegenteil, dass die eher alles lieben, was atmet
Danke für die Info!Na ja Golden sind im Vergleich zu anderen Rassen schon verträglich.
Meiner ist es nicht und hier in meinem Umfeld kenne ich auch einige Golden Rüden, die zumindest mit anderen Rüden nicht klar kommen. Das ist ja auch nichts schlimmes oder seltenes, bei anderen Rassen ist das ja gängig.
Aber die Golden Hündinnen, die ich kenne, sind alle durchweg freundlich. Da gibt’s dieses Geprolle nicht, die würden sich nicht prügeln und haben insgesamt recht wenig Interesse an anderen Hunden und gehen Streit einfach aus dem Weg - sehr angenehm!Wenn ihr da nicht festgelegt seid, würde ich drüber nachdenken

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Bei mir wird wohl nie wieder ein (Golden) Retriever einziehen.
Ich liebe Balou und er ist mittlerweile echt angenehm geworden. Mit seinen bald vier Jahren ist er nun bald erwachsen und wir haben die meisten Hochs und Tiefs vermutlich hinter uns.Er ist vermutlich auch echt die Ausnahme, was die Unverträglichkeit mit Mensch und Hund und auch sein Territorialverhalten angeht - was lustigerweise für mich am wenigsten ein Problem ist. Ich finde es so sogar angenehmer, als damals im ersten Lebensjahr, als er noch unbedingt überall hin wollte und fiepend oder bellend in der Leine hing.
Woran ich immer wieder zu knabbern habe, ist das Übersensible, Reizempfindliche, das Gehibbel und Außenfokussierte, das unangemessene Verhalten, wenn dem Retriever etwas nicht passt (Gefiddel). Dazu diese Haare! Man kann es sich echt nicht vorstellen
Ich empfehle Retriever selten weiter. Wenn ich das Gefühl habe, dass die Person nicht einfach einen netten Hund will, der alles mit sich machen lässt, sondern etwas Hundeverständnis hat, dann vielleicht. Mich nervt es auch echt, wenn der Retriever als Standardfamilienhund angepriesen wird. Die Retriever, die ich so erlebe, sind in den ersten 4-5 Jahren heftig - da meine ich vor allem Labradore und Golden, weil die anderen eher selten sind. Oft nicht ableinbar, völlig distanzlos und überfordert, trampelig ohne Rücksicht auf Verluste, wie ein sechs Monate alter Jungspund - aber halt im Erwachsenenkörper.
Positiv ist natürlich der Arbeitswille, aber gerade den wollen die meisten Familien ja gar nicht. Die wollen einen ruhigen Begleiter, was Retriever halt meistens erst im hohen Alter sind. Wenn die Standard „Wir haben ein Haus mit Garten und zwei Kinder“-Familie also mit ihrem Wunsch nach einem Retriever kommt, muss ich mich immer sehr zusammenreißen.
Für mich sind Retriever, ob Standard- oder Leistungszucht, in erster Linie Jagdhunde. Fordert man seinen Retriever und gibt ihm gleichzeitig die nötige Ruhe (was oft bedeutet, dass er eben nicht Begleithund ist), hat einen Blick für sein Befinden, weil er es selbst nicht so eindeutig mitteilen kann, dann passt er.
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Immer schwierig mit Hunden am Arbeitsplatz. Und wenn der ausgewachsene Hund dann riecht und sabbert, oder bellt oder doch ein Mitarbeiter Angst oder Allergie hat....oder die andern Hunde sich nicht miteinander verstehen..oder sonstwas...man ist als Arneit nehmer immer abhängig, ob Hund bei sein kann oder doch nicht.
Und noch eins. Der Hund ist im 1. Jahr nicht unbedingt ein „Mitläufer“ auf Arbeit. Meine hätten das nicht gut gemacht...und wenn ich mir vorstelle, ich wäre mit einem „agilen“ Junghund am Arbeitsplatz....puh....
Aber das kann auch bestimmt toll sein....
Aber auch eben ganz blöd...und finde ich Plan B schon wichtig.Und andere Hunde können es einfach.
Mein Balou ist ein sehr anstrengender Hund. Vor allem im Junghundealter war es extrem. Aber im Büro war er mit zehn Monaten einfach ohne zu üben dabei und hat die acht Stunden unter meinem Tisch geschlafen, in der Mittagspause sind wir 30-45 Minuten raus, vor der Arbeit waren wir auch draußen. Nach wenigen Tagen hat er nicht mal mehr gefiept, wenn ich mal für eine Stunde vom Arbeitsplatz weg bin.
Nur weil ein junger Hund agil ist, heißt das ja nicht, dass er im Haus/ Büro etc. nicht Ruhe halten kann.Ich finde es super, dass auch nach einem Plan B gesucht wird
Was vielleicht noch wichtig ist, ist das Geschlecht: habt ihr euch da schon festgelegt?
Damit der Hund nicht ganz so riesig und tendenziell freundlicher ist (Golden Rüden sind schon recht häufig zumindest mit anderen Rüden unverträglich), würde ich ja zu einer Hündin raten. -
Nach meiner Erfahrung mit meinem Podengo-Mix der, als er bei mir eingezogen ist bei ALLEN Hunden die er gesehen hat gebellt hat, teilweise in 50 m Entfernung: Sehr schwer.
Hermann ist absolut nicht bellfreudig und wenn meine anderen beiden Hunde etwas melden hält er sich oft raus und bellt nicht aber dieses Bellen bei Hundesichtung unter Kontrolle zu bekommen war sehr anstrengend.Und Hermann ist ein "führerweicher" Hund der leicht zu erziehen ist.
Wenn mich Bellen stören würde dann würde bei mir kein Hund mit einem "Bellproblem" einziehen. Das bekommt man alles hin aber das kann sich schon mal über Wochen oder auch Monate ziehen.
Da vermischt du aber was
Draußen Hunde anzubellen ist ja eine ganz andere Baustelle.Dass im Haus Ruhe ist und nur Erwünschtes gemeldet werden darf, ist kein Hexenwerk
Und gerade ein Spitz hat das ja in den Genen und wenn man mal so einen Spitzwelpen kennengelernt hat, dann weiß man, wovon ich spreche.Gerade bei einem erwachsenen Spitz sollte ja bekannt sein, ob der unnötig kläfft. Und wenn es ein Dauerkläffer ist, dann sucht man halt weiter, bis man den passenden Spitz findet.
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Ich würde mich gar nicht so an dem Kläffen hochziehen

Wenn du den passenden Hund findest und nett fragst, ob er viel meldet (klingt besser als Kläffen, ist neutraler und die Leute antworten wohl eher ehrlich), werden dir die Besitzer oder die Pflegestelle eine gute Antwort darauf geben können. Wenn es ein typischer Spitz ist, wird er dir melden, wenn was wichtiges ist und ansonsten die Klappe halten
Erziehbar ist so gut wie alles.Mein Golden Retriever meint, dass er wachen muss. Obwohl das ja nicht rassetypisch ist und man sich wohl keinen Retriever als Wachhund holt. DAS ist viel anstrengender, weil er es zu gut meint und viel Unwichtiges meldet. Aber sogar er hat mit der Zeit gelernt, fast nur die wichtigen Dinge zu melden
Das geht also auf jeden Fall.Aber klar. Einen stummen Hund wirst du wohl eher nicht erwischen - aber welche Rasse ist das schon

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Die Auslastung bei einem AL-Hund ist schon anders als bei einem SL Hund. Aber es kommt natürlich auch drauf an was der jeweilige Hund gewohnt ist.
Unterschiede gibts vor allem im Wesen. Den SL musst vielleicht mal pushen und motivieren, damit er was für dich macht, den AL-Hund, musst du einbremsen, Ruhe beibringen und aufpassen, dass er sich nicht seine eigenen ungewünschten Beschäftigungen sucht.
Beim AL hast den Vorteil, wenn du mit ihm etwas ernsthafter arbeiten möchtest, dann bringt er höchstwahrscheinlich alles mit was man für ein erfolgreiches Training braucht (auch wenn die manchmal "drüber" sein können). Sie sind allerdings auch sensibler und Quatsch hat man ihnen natürlich auch sehr schnell beigebracht.
Beim Showi kann es sein, dass er zwar gern arbeitet, aber die Konzentrationsfähigkeit und der will-to-please nicht so da ist. Für die normale Auslastung im Alltag ist das gar kein Problem und von Vorteil ist es auch, wenn man nicht mit kleinen Fehlern ein ganzes Training kaputt machen kann. Der wird sie einem eher verzeihen.Richtige Arbeitslinien haben manchmal auch ein nicht mehr ganz so typisches Wesen. Können zum Hibbeln neigen, sind nicht immer artgenossenverträglich und bei falscher Erziehung sogar Menschen gegenüber nicht astrein (was beim Retriever ja gar nicht geht).
Um es noch komplizierter zu machen. Es gibt auch Dual-Purpose Linien. Das Ziel dabei ist, einen Hund zu züchten, der optisch typisch Golden ist, aber trotzdem gut arbeiten kann.
Am besten ist es ihr schaut euch die Hunde mal vor Ort beim Züchter an oder auf Veranstaltungen. Wenn du sagst wo du ungefähr wohnst, kann ich mal schauen ob ich wen in eurer Gegend kenne.
Etwas OT, aber woher weißt du das? Kennst du viele ALs, die so sind?
Ich habe Balou ja bisher eher für einen Einzelfall gehalten, der ja tatsächlich alle drei deiner genannten (negativen) Eigenschaften mitbringt.
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Huhu
Wie wäre es, wenn du die Action viel vorausschauender einbaust?
Mit Balou mache ich 2-3 mal pro Woche Dummyarbeit. Wir fahren mit dem Auto an die Stelle, wo wir trainieren, damit sich nix mit den Spaziergängen vermischt. Dort darf er sich erst lösen und dann wird gearbeitet. Manchmal 15 Minuten. Manchmal 45, wenn viel Warterei dabei ist.
Die Dummys nehme ich sonst nie mit. Er weiß also genau, wann gearbeitet wird und wann nicht. Durch die klare Trennung von Arbeit und Freizeit ist Balou deutlich entspannter geworden.Zuhause würde ich auch erst mal auf gar nix eingehen. Wenn Lou meint, dass er genug geschlafen hat, dann kommt er auch mal scharwenzelnd zu mir, brummt, lässt sich streicheln. Aber das war es dann auch. Vorwurfsvolle Blicke lassen mich kalt. Es gibt Beschäftigung, wenn ich das will und sonst wird geschlafen und gekuschelt. Ende.
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Ich war heute endlich mal in Frankfurt im Unverpackt-Laden, das habe ich mir ja schon ewig vorgenommen. Und ich muss sagen, ich bin mega enttäuscht. Die Auswahl war absolut winzig und es war so unfassbar teuer, die Sachen haben teilweise mehr gekostet, als wenn ich sie mit Demetersiegel im Bioladen kaufe. Also da gehe ich nicht noch mal hin.
Das tut mir leid :/
Ich bin auch auf den Unverpacktladen in Bielefeld gespannt, der bald eröffnet. Auch wenn ich meinem Biohof treu bleiben werde - wo immer mehr Leute einkaufen
