Beiträge von Juliaundbalou

    Und immer im Kopf behalten: wenn der Hund an einer Leine durchstartet, fliegt man schneller, als man glaubt.
    Ich erinnere mich sehr ungern an mein 20 m Schleppleinenerlebnis vor 3? Jahren mit GR. Da waren ein paar Tauben auf dem Feld - normalerweise null Problem. Ich hatte das Ende der SL in der Hand. Balou bretterte los, hatte 20 m SL Länge zum Speed aufnehmen, ich hielt tapfer das Ende fest, Kommandos funzten nicht und -
    flog.
    Ich lag dann im Feld, Leine immer noch in der Hand und konnte minutenlang nicht atmen, dann irgendwann schlecht und hatte einen auf mir herumhopsenden GR zu bändigen - ohne Stimme, da keine Luft.
    Prellungen, Schürfwunden und ein Riesenschock waren die Quittung. Also vorsicht mit langen Leinen.

    Ps: ein Hund hat auf den Wegen zu bleiben. Immer. Zum Lösen mal ins Gebüsch, ok. Aber sonst hat der da nichts verloren.

    Nehms auch gar nicht böse und es stimmt ja auch irgendwo! bin für eure Hilfe dankbar!!!
    Dennoch: man kann sich auch sicher sein und mit voller Überzeugung die falschen Dinge machen... das hat eher mit offen für andere Meinungen sein und sich daraus dann eine Meinung bilden zu tun - find ich zumindest :)


    es kommt eher auf die Besitzer_innen an ....ich hab mir bevor Lia ins Haus gekommen ist mehrere Bücher durchgelesen, viele Theorien angesehen und einige unterscheiden sich fundamental voneinander - daher kann es in vielen Fällen ja nicht mal Sicherheit geben...

    Sieht man ja auch hier, jeder machts anders ;)

    Ein richtig und falsch ist immer schwierig festzulegen in der Hundeerziehung, so lange es nichts mit Gewalt und Unterdrückung zu tun hat.
    Dennoch gibt es immer Wege, bei denen man weniger falsch machen kann. Und an die würde ich mich als Anfänger halten ;)

    Gerade die Retriever sind mit dem „einmal klar machen und dann macht er das nie wieder“ nicht gut zu erziehen.
    Da brauchst du eher viiiiiel Geduld, liebevolle Konsequenz und viele Leckerchen :ugly:

    Das war bei unserem auch die Phase wo er ausprobiert hat wie weit er kommt.
    Da haben wir ihm dann zweimal deutlich gemacht dass er gar nichts zu melden hat, danach war der Drops gelutscht. Er hat in dem Alter auch beschlossen dass er in der Firma nicht mehr in der Box sein möchte, seitdem ist er angeleint am Schrank und es funktioniert hervorragend. Das ist halt das Alter wo sie kein Welpe mehr sind aber auch noch kein Junghund, da wird halt probiert. Das geht aber relativ schnell vorbei.

    Solche Tipps sind für einen unsicheren Hundeanfänger gaaanz schwierig...

    Also der kennel steht direkt neben dem Bett näher geht nicht mehr :) Kennel offen lassen haben wir schon gemacht - kommt dann aber lange nicht zur Ruhe, zerrt an Decken und Co etc. Also meint ihr wir sollen ihr freie Platzwahl lassen und mal abwarten bis sie sich hinlegt?

    Also, meine Welpen haben die ersten zwei Nächte nicht komplett verstanden, wie die Nachtruhe aussieht und nicht komplett durchgeschlafen. Das war‘s dann, danach wurde nachts geruht. Die waren beide nicht in der Box.
    Da muss man einfach mal den längeren Atem haben.

    Vielleicht ist es ihr dort zu eng oder zu warm. Oder sie möchte näher bei euch sein. Lasst den Kennel doch einfach offen, sodass sie selbst entscheiden kann, wo sie schlafen will.

    Dass sie „schlechter hört“, wird noch sehr lange so weitergehen. Mit jungen Hunden ist es ein Auf und Ab. Da kann man sich noch nicht drauf verlassen, dass sie irgendetwas schon so richtig können.
    Selbst erwachsene Hunde sind manchmal so (so wie mein Rüde :hust: ).

    Einem Hund, der meldet, das Bellen komplett abzutrainieren, wird schwierig und ist meiner Meinung nach auch nicht fair.

    Wir haben es so gemacht: es klingelt - Balou, geh Platz - dort legt er sich hin - ich öffne die Tür - Balou bellt vom Platz aus und ich begrüße den Besuch - wenn er ruhig ist, darf er wieder vom Platz runter (hat dann kein Interesse am Besuch).

    Meldet er etwas anderes (Leute an unserer Hecke, den Postboten usw.), bedanke ich mich und dann ist gut.

    Ein Verbot oder Alternativverhalten hätte hier nicht funktioniert.

    Hatte @Juliaundbalou Balou nicht auch so viele Probleme damit, dass die Wände voll waren.
    Ich meine mich daran, damals im Kastrathread zu erinnern :denker:

    Jupp. Er hatte einen chronischen Katarrh seit dem sechsten Lebensmonat. Mit dem Kastra-Chip war es dann endlich weg, als dieser auslief, sofort wieder da. Seit der Kastration haben wir herrliche Ruhe.
    Diese war im November. Ich finde immer noch alte Spritzer an Möbeln oder Wänden, die ich bisher übersehen habe, wegzuschrubben :pfeif: