Okay.
Einmal mit unter einem Jahr ernsthaft bei einem Gruppenspaziergang. Das Bein musste genäht werden.
Einmal mit 1,5 Jahren im Urlaub am Strand, da war die Nase dann zerbissen. Es passierte nix Schlimmeres, weil wir den Jack Russell schnell wegscheuchten.
Mit zwei Jahren düste Balou ab, mein Mann war zu treudoof bei der Dummyarbeit. Kehle zerfetzt, knapp an der Hauptschlagader vorbei. Der Airedale hatte ein gequetschtes Auge. Die Hunde mussten mit Luftabrücken auseinander gezogen werden.
Das sind die Vorfälle, wo es körperliche Schäden gab.
Dazu kommen mehrere Angriffe, wo Balou attackiert wurde, wegen seines Fells und unseres schnellen Eingreifens aber nichts weiter, außer weitere psychische Schäden abbekommen hat.
Unzählige Hunde haben wir vertrieben. Unzähliges Geprolle mit Scheinattacken gab es ebenfalls.
Wir leben am Stadtrand, man könnte es auch Dorf nennen. Viele Hunde sind unverträglich, viele Hunde einfach nur gestresst und nicht sonderlich nett. Interessieren tut es die wenigsten.
Dazu habe ich einen sehr unsicheren Hund, der anscheinend auch im Nebel über 100 m Entfernung eine Verlockung zum Vermöbeln darstellt, der Hunde nicht widerstehen können.
Lou ist nun 4,5 Jahre alt. Seit 2,5 Jahren gab es keine richtig schlimmen Begegnungen mehr. Psychisch schlimme schon so 1-2 mal, aber körperlich hatte er wenigstens seine Ruhe.