Mal doof gefragt: ist es denn wichtig, welche Sorte Kürbis man nimmt?![]()
Beiträge von Juliaundbalou
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Ich kann diesen Tempeh sehr empfehlen:
https://www.tempehshop.de/shop/
Hatte den in Natur im Glas und habe ihn selbst mariniert.
Den gab’s bei mir im Unverpacktladen und ich werde ihn zukünftig wohl häufiger kaufen

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Einfache Rezepte:
Curry in jeder Art mit Hirse oder Reis
Chili sin Carne
Linsen/Erbsen/Bohnensuppe
Risotto mit Saisongemüse
Linsenbolognese
Lasagne
Pizza
Burger mit selbst gemachten Pattys
Wraps mit Gemüse, Hummus und Bohnen
Asiatische Gerichte
Ansonsten kann ich empfehlen, auf YouTube nach Rezepten zu suchen, z. B.:
Pick Up Limes
Madeleine Olivia
Und immer daran denken: das meiste Exotische kann man sehr einfach ersetzen.
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Uhhh

Den werde ich dann demnächst auch mal backen!
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Dann habe ich sich falsch verstanden. Für mich hatte es sich so angehört, für mich und meine Familie ist vegan, im Sinne von dann auch bitte regional, bezahlbar und glutenfrei nicht machbar, also ist es für niemanden realisierbar. Jetzt etwas überspitzt.
Aber ich persönlich hätte da andere Rechenbeispiele. Warum den Mandeldrink, wenn Hafer regional, günstig und den niedrigsten Wasserverbrauch hat? (Hat Hafer Gluten? Da kenne ich mich leider nicht aus) Warum Bananen als Eiersatz? Apfelmus funktioniert wunderbar, genauso wie Leinsamenschrot. Und es gibt noch andere Möglichkeiten, ich greife aber immer wieder darauf zurück. Warum müssen unbedingt Datteln in der Smoothie? Rein zum süßen? Warum kein Honig vom Imker nebenan? Obwohl der dann wirklich nicht ganz günstig ist. Und warum der Kokosjoghurt, warum nicht Soja aus Deutschland/Frankreich/Österreich oder Lupine? Über 2€ kosten die 500g Becher selten.
Vielleicht kam mein Ton gestern irgendwie nörgelig rüber
das tut mir leid, war ja auch schon spät 
Ich hab einfach mal die Gedanken aufgeschrieben, die mir beim Einkaufen durch den Kopf gehen, wenn ich abwägen muss zwischen Bio (=ohne Pestizidbelastung), regional ( =klimafreundlich), bezahlbar und auch noch gesund und vollwertig.
Ich wollte mich nicht explizit gegen vegane Lebensweise aussprechen, schon gar nicht die vegane Lebensweise anderer
. Ich würde gern auch vegan leben oder wenigstens vegetarisch.Datteln wegen ihres hohen Nährstoffgehalts. Iraner empfehlen mir immer wieder Datteln zu essen, wenn ich sage, dass ich nicht alles essen kann.
Alles anzeigenHafer ist durch andere glutenhaltige Getreide leider verunreinigt - während der Verarbeitung und durch Nachbarfelder, wo glutenhaltige Getreide angebaut werden, Benutzung derselben Maschinen wird der Hafer kontaminiert.
Es gibt aber glutenfreien Hafer. Dieser ist wegen des Aufwands, ihn zu produzieren natürlich extrem teuer.
Ich weiß ja nicht, wie stark die Unverträglichkeit bei DerFrechdax ausgeprägt ist. Ich vertrage den Bio-Hafer vom Hof, wo ich einkaufen gehe zum Glück.
Meine Hafermilch mache ich selbst, so weiß ich auch, was drin ist.
Lupinenjoghurt kostet 1,49€ bei mir im Rewe. Der schmeckt echt super.
Datteln würde ich niemals in einen Smoothie tun. Der ist so schon süß genug.
Also... Das sind wieder so typische Denkfehler. Nur weil manche Veganer diese exotischeren Produkte gerne nutzen, heißt das nicht, dass man sie nutzen MUSS.
Ich seh schon, ich muss mich da noch mehr mit der Materie auseinandersetzen... Ich habe einen Bäcker an der Hand, der verwendet ursprünglichen Dinkel, den ich vertrage. Vielleicht könnte ich da ein paar Körner herbekommen zum Milch selbst mixen
Danke für die Idee 
Kann man sich doch ausrechnen, wieviel Hülsenfrüchte du brauchst. Außerdem ist nicht nur in Hülsenfrüchten Protein drin, auch Hirse, Vollkornreis, Nüsse, Samen, kerne, Gemüse, etc. liefern Protein.
Und welche Mineralien sind das, die dir fehlen?
Einen zuckerfreien Kuchen backen zu wollen, hat ja nichts mit vegan sein zu tun. Das Problem hättest du ja auch als nicht-Veganer. Muss es denn dann unbedingt überhaupt Kuchen sein? Und backt ihr denn so oft Kuchen, dass es gleich arm macht? Kann es nicht einfach ein bisschen Obst mit Joghurt als Süßspeise sein, wenn denn "gesund" im Vordergrund steht?
Du musst keine aufwendigen Rezept nachkochen, du kannst dir auch einfache Rezepte raussuchen. Es erfordert am Anfang etwas Umdenken und man muss ich von der gewohnten Art zu kochen verabschieden. Bei uns gibt es höchst selten das klassische deutsche 3-Komponenten-Gericht ala KH, Gemüse + Protein. Gerade die asiatische Küche bietet da viel Inspiration, die man einfach mit regionalen Lebensmitteln ersetzen kann.
Was genau glaubst du denn supplementieren zu müssen, abgesehen von B12? Du musst auch weder dauernd Mandelmus, Cashewmus, Datteln, Avocados oder Bananen kaufen. Ich esse eigentlich alle paar Monate mal eine Banane oder Avocado. Nüsse gibt es auch regional, von unserem Walnussvorat, den ich draußen gesammelt habe, habe ich ein halbes Jahr gezehrt. Die gesammelten Haselnüsse liebe ich auch abgöttisch und nehme ich einfach beim Gassi gehen mit. Cashewkerne kaufe ich zwar auch öfter, aber die reichen dann auch recht lange. Die benutze ich nicht täglich, nicht mal wöchentlich. Wenn ich wirklich zuckerfrei und glutenfrei leben wollen würde/müsste, dann würde ich einfach keinen Kuchen mehr backen, bzw. nur noch zu besonderen Anlässen, und ansonsten schau ich halt nach alternativen Süßspeisen. Wie gesagt, ich musste auch lernen, mich von Gewohnheiten zu trennen und bestimmtes Essen nur noch als "richtiges" Essen ansehen, wenn es so und so aussieht und diese und jene Komponenten enthält.
Danke für deinen Beitrag.
Ja, essen muss für mich schon bestimmte Dinge enthalten, die Energie liefern. ZB schmecken mir Zoodles mit Tomatensauce schon sehr gut, aber ich hab das Gefühl, ich bin satt und doch nicht satt. Weisst, wie ich meine?
Spoiler anzeigen
Blutbild beim Arzt, bei dem ich noch Magnesium und Zink hab testen lassen, war ok, aber ich fühle mich oft müde, und lasse ich die extra gemischte Mineralienmischung länger als so eine Woche weg, bekomme ich schnell Wadenkrämpfe, Muskelzucken, hab tiefe Schatten unter den Augen und bin extrem verspannt im Rücken. Wenn mein Darm mit Eiweiß verstoffwechseln ein Thema hat, nimmt er höchstwahrscheinlich auch andere Nährstoffe nicht so auf wie er sollte, was es verkompliziert, wenn man gesund bleiben möchte. Welche Mineralien das explizit sind, k.A.... Magnesium? Calcium?

Alles, was ich angeführt hab (Cashew, Avocado...), ist recht fett, wenn ich die Bananen außen vor lasse. Vielleicht bin ich ein Fettjunkie

Weil ich kaum Süßigkeiten kaufe und auch nicht einfach mal so beim Bäcker reinschauen kann, wenn mir nach einer Nussschnecke ist, backe ich oft aufs WE hin einen gf Kuchen oder Muffins, die dann nach und nach gegessen werden.
Hab ja auch Kinder, die lieber einen vollwertigen, zuckerarmen Kuchen essen sollen als ihr Taschengeld beim Supermarkt für den ganzen zuckerhaltigen Müll dort auszugeben. Deshalb wird hier öfter Süßes gebacken.
Immerhin hab ich jetzt wieder viele neue Anregungen bekommen, wie ich unseren Ernährungsplan ein bisschen bereichern kann... hab schon mit dem Frühstück angefangen, das seit ca. 1 Woche aus Buchweizenflocken, Nüssen, Obst und Samen besteht und gut sättigt.
Ich selber hab gar nicht den Anspruch, die Welt zu retten oder die Masttiere. Das ist mir alles eine Nummer zu groß. Ich bin nur Ottonormalfrechdax, kaufe ein, versuche, soweit es geht alles richtig und nachhaltig und gesund und gut zu machen und koche meinen Lieben daheim davon was.
Zu dem, was @pinkelpinscher geschrieben hatte, dass vegan nur eine neue Sparte für die Firmen ist und nix nachhaltig verändert:
Ja, das kann sein. Ich denke mir, jedes billige Schnitzel im Aldi, das ich nicht kaufe, ist ein Schnitzel, das in Zukunft weniger produziert werden wird. Für das jeweilige Tier, das da gestorben ist, ist es zu spät, und kauft niemand das Stück Fleisch, wandert es in den Müll. Aber für die Zukunft wird dann entsprechend weniger eingekauft, weniger geschlachtet, weniger aufgezogen, weniger von allem. Oder?
Und, kauft jetzt mein Nachbar auch so ein Fleisch nicht ein, sind das schon 2 Schnitzel, die nicht produziert werden müssen in Zukunft.
Ansonsten, wenn die Firmen weiter die Umwelt ruinieren und die Arbeiter ausbeuten und die Tiere quälen... Das ist etwas, was ich nicht kontrollieren kann. Ich hatte es schon mal geäußert, ich kann mit der Verantwortung, die immer dem Verbraucher anstatt dem Verursacher zugeschoben wird, schlecht umgehen. Weiß ich es von einer bestimmten Firma, kann ich die natürlich meiden. Aber ändern wird sich dort nix, bloss weil DerFrechdax von der bestimmten Firma nicht kauft...

Deshalb denke ich lieber in klein und schaue, was ich an meinem persönlichen Konsum ändern könnte und wie ich möglichst allem gerecht werde... manchmal wünschte ich mir wirklich, wir wären alle Selbstversorger und hätten all die tollen Wahlmöglichkeiten nicht und müssten uns über den Regenwald und Soja und und und keine Gedanken machen. Es macht mich so müde, immer so global denken zu müssen.
Wenn du diesen speziellen Dinkel gut verträgst, ist das doch suuuper! Deck dich damit gut ein! Dinkelmilch ist auch wirklich sehr sehr lecker, probier dich da ruhig aus. Und da Dinkel sehr viele wertvolle Nährstoffe liefert, bist du ja total auf der sicheren Seite - bin ganz neidisch!

Deine anderen Gedankengänge kann ich gut nachvollziehen. Mein Plan ist es, zumindest Gemüse, Obst, Beeren, Kräuter selbst abzubauen und nur möglichst wenig zuzukaufen. Aber dafür müssen wir erst mal das Haus meiner aus entfernterem Familienbesitz mit dem riesigen Grundstück kriegen

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Ich habe gestern The Game Changers auf Netflix gesehen. Fand das interessant, weiß aber nicht, wie aussagekräftig die erwähnten Studien da sind.
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Hafer ist durch andere glutenhaltige Getreide leider verunreinigt - während der Verarbeitung und durch Nachbarfelder, wo glutenhaltige Getreide angebaut werden, Benutzung derselben Maschinen wird der Hafer kontaminiert.
Es gibt aber glutenfreien Hafer. Dieser ist wegen des Aufwands, ihn zu produzieren natürlich extrem teuer.
Ich weiß ja nicht, wie stark die Unverträglichkeit bei DerFrechdax ausgeprägt ist. Ich vertrage den Bio-Hafer vom Hof, wo ich einkaufen gehe zum Glück.
Meine Hafermilch mache ich selbst, so weiß ich auch, was drin ist.
Lupinenjoghurt kostet 1,49€ bei mir im Rewe. Der schmeckt echt super.
Datteln würde ich niemals in einen Smoothie tun. Der ist so schon süß genug.
Also... Das sind wieder so typische Denkfehler. Nur weil manche Veganer diese exotischeren Produkte gerne nutzen, heißt das nicht, dass man sie nutzen MUSS.
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Also ich muss ja auch glutenfrei essen. Alle Zutaten für mein Essen würde ich im Rewe bekommen.
Die Menge an Hülsenfrüchten usw. ist nicht höher als für jemanden, der Gluten essen darf.
Da ich für meinen Mann mit koche, isst er auch überwiegend glutenfrei. Wir haben sehr gute Blutwerte und keine Mängel. B12 supplementieren wir, genauso wie Vitamin D3.
Wir kaufen überwiegend saisonal und regional ein. Ein paar Bananen finden ihren Weg aber auch in den Warenkorb. Ein Kuchen ist bei mir immer teuer, weil glutenfreies Mehl, auch selbst gemahlen, immer teurer ist als glutenhaltiges... Da Kuchen aber kein Grundnahrungsmittel für mich ist, ist das ok.
Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Kohlenhydrate kosten doch kaum was. Nüsse und Samen sind etwas kostspieliger, aber die deutschen Varianten sind auch gut bezahlbar.
Wenn man mit dem Anspruch rangeht, alles zu ersetzen, wird es aber sehr sehr teuer. Cashews kaufe ich vielleicht einmal im Jahr.
Zu den veganen Familien: wenn man wirklich aufs Geld gucken muss, kaufen die dann wohl wie alle anderen mit weniger Geld einfach günstig beim Discounter ein. Dann gibt’s halt kein Bio und niemals was Exotisches. Wüsste nicht, wieso das teurer sein soll. Meines Wissens nach sind Fleisch und Co. teurer als Hülsenfrüchte.
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Das alles bitte einmal glutenfrei für mich

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Interessant, nochmal eine andere Hausnummer als Vicky. Die schießt sich, wenn ich nicht aufpasse, mit sowas weg und das wirkt auch lange nach. Sie wird dann zu was schrecklich angespanntem mit Stressmaske, Schlaflosigkeit und Kontrollwahn. In der Ausprägung hatten wir das Gottseidank schon sehr lange nicht mehr. Aber es erfordert meine ständige Aufmerksamkeit.
Trotzdem hab ich sie lieb. Sie ist ein guter Hund und will eigentlich alles richtig machen. Das bekloppte Häschen.
Das hatten wir vor der Kastration. Aber nicht nach speziellen Ereignissen, sondern täglich einfach so.
Begegneten wir dann noch einer Duftspur oder sahen oder hörten einen Hund in der Ferne, war es komplett vorbei und wir konnten sofort nach Hause zurückgehen. Was bin ich froh, dass wir das Problem lösen konnten.