Beiträge von Juliaundbalou

    Nö, du hast nur umgesetzt, dass du wieder auf dem Spaziergang eine - dieses Mal minimal andere - Beschäftigung einbaust.

    Alles wirklich Wichtige, überliest du einfach.

    Und auf Fragen antwortest du nicht wirklich.

    Wo du gelesen hast, dass du nur dreimal am Tag um den Block gehen sollst, verstehe ich nun auch nicht.

    Bin nun wieder raus.

    Viel Erfolg mit deinem Hund.

    Ich habe mir jetzt auch mal den Thread durchgelesen.

    Also, ich fasse mich jetzt sehr kurz, weil du bisher nicht den Eindruck machst, die Ratschläge hier überhaupt zu würdigen und ich möchte meine Zeit nicht verschwenden...

    Dummyarbeit ist sehr anstrengend. Ich weiß natürlich nicht, auf welchem Niveau ihr das betreibt, aber so oder so ist es so fordernd, dass tägliches Training viel zu viel wäre.

    Ich habe hier zwei Golden Retriever sitzen, die Dummyarbeit machen. Der Große ist sechs und wir trainieren 1-2 mal wöchentlich für circa 30 Minuten. Darin enthalten sind Wegezeiten, Zeiten, den dummy auszulegen usw. Also auch viel Warterei. Insgesamt holt er mir in der Zeit maximal 15 Dummys oder so, meistens eher weniger.

    Wenn der Hund so sehr auf Bewegungsreize und hetzen abgeht, würde ich den Dummy auch nur auslegen, nicht werfen.

    Meine Kleine ist so eine, die sich da reinsteigern würde. Mit ihr mache ich bisher nur sehr unregelmäßig mal Basics im Garten: Dummy ins Maul geben, Dummy in meine Hand geben usw.

    Du ziehst dir da einen dauergestressten Beschäftigungsjunkie heran. Und leider sehe ich in deinen Beiträgen nur:

    Das macht dem Hund doch Spaß und der muss ausgelastet werden!

    Hunde müssen nicht ständig ausgelastet werden. Lieber gezielt und qualitativ hochwertig als ständig und undurchdacht hochzupushen.

    Wie ist dein Hund denn sonst so im Alltag? Zuhause?

    Meine beiden schlafen zuhause. Und die kennen es, obwohl mein Großer aus der Arbeitslinie kommt und die Kleine auch jagdlich geführte Eltern hat, dass auch mal nix passiert.

    Mir ging es in den ersten Wochen (6-8 Wochen) meiner Schwangerschaft so beschissen, dass die zwei teilweise nur einmal am Tag 30 Minuten raus kamen. Einmal ums Feld, nach Hause. War kein Problem. Und das war mehrmals pro Woche so.

    Mein Großer musste vor zwei Jahren kastriert werden und durfte zwei Wochen lang nur an der kurzen Leine zweimal täglich je 30 Minuten raus. Kein Problem.

    Andere Hunde treffen wir auch mal. Alle paar Wochen. Am liebsten sind mir die, die gar nicht spielen. Und meine zwei spielen vielleicht ein paar mal pro Woche für wenige Minuten und mit Auslastung hat das gar nix zu tun.

    Würde dein Hund das auch wegstecken? Liest sich nicht so. Und da liegt das Problem.

    Juliaundbalou hat meine ich auch so ein Problem mit ihrem Rüden gehabt und trennt deswegen Training und Gassi komplett.

    Japp. Den meisten Hunden hilft es, wenn man einen klaren Anfang und ein klares Ende für das Training hat und dieses nicht während des Spazierens integriert.

    Der Spaziergang soll bei mir zumindest gemütlich sein, da will ich auch gar keine Erwartungshaltung sehen.

    Wir fahren für das Training an bestimmte Orte und dort wird sich nur gelöst und halt trainiert (Dummyarbeit).

    Wie war das denn bei deinem Ersthund?

    Unser Ersthund kam erst mit acht Jahren zu uns. In ein paar Tagen wird er zwölf Jahre alt. Er hatte schon beim Einzug Durchfall und war die erste Zeit sehr krank. Es wurden zahlreiche Untersuchungen vorgenommen und nie wirklich eine Ursache gefunden. Er scheint einfach zahlreiche Unverträglichkeiten zu haben.

    Wir haben monatelang nach einem Futter gesucht, was er verträgt. LupoVet IB-Derma Hyposens hat ihn gerettet. Er hat sich in der Anfangszeit gern mal an der Katzentoilette bzw. am Katzenfutter bedient. Das macht er jetzt nicht mehr. Draußen frisst er selten etwas, meist nur Gras. Das Problem ist, bei ihm reicht ein Stück Möhre und in spätestens zwei Tagen kommt der Durchfall. Abgesehen von Teigwaren oder Kartoffeln verträgt er neben seinem Futter nichts ohne Folgen (an Fleisch/Fisch in egal welcher Form ist leider gar nicht zu denken).

    Mein Großer verträgt auch nur sein Hypoallergenfutter und alles Pflanzliche zum Glück.

    Super, dass ihr eine Lösung gefunden habt =)

    Meine Kleine macht das leider auch. Und ganz seltene Hundehaufen scheinen auch exquisit zu schmecken.

    Es wurde bei uns immer besser, aber noch immer findet sie ab und an etwas. Selbst an der kurzen Leine.

    Retriever schenken einem da leider nix. Ich kenne fast niemanden mit Retriever, der damit kein Problem hat.

    Mein Großer hat das als junger Hund auch gemacht. Aber er war auch lange lange magendarmkrank (hat IBD) und da wurde es tatsächlich immer schlimmer, wenn er wieder einen Schub bekam.

    Mittlerweile frisst er seit ein paar Jahren nix mehr. Bei Menschenkot und Katzenfutter wäre ich mir nicht sicher. Menschenessen zeigt er normalerweise an, genauso Hundefutter usw, das manchen aus der Tasche fällt.

    Dran bleiben. Bei den meisten wird es tatsächlich mit der Zeit deutlich besser.

    Wie war das denn bei deinem Ersthund?

    Wenn es bei meinen Hunden utopisch wäre, dass sie nicht jagen, würden sie schlicht nicht freilaufen.

    Jagen und hetzen ist noch mal ein Riesen Unterschied.

    Wenn du vom Verhalten meiner Hunde jegliches Jagdverhalten streichst bleibt nimmer viel übrig außer Schläfchen. Für die ist alles Jagd, was nicht heißt dass sie Wild hetzen dürfen.

    Aber natürlich sollen und dürfen sie maulwurfshügel untersuchen, meist imaginäre Mäuschen jagen, dürfen und sollen wild anzeigen, dürfen so lange sie wollen Eichhörnchen-tv gucken, dürfen mit mir zusammen Wildwechsel untersuchen, nem Schmetterling oder Grashüpfer über die Wiese verfolgen.

    Für mich ist Jagdverhalten nichts negatives auch wenn ich ein hetzen und töten bei gut genährten couchpotatoes nicht toleriere.

    Ich hatte es so verstanden, dass du sie gezielt auf Krähen hetzt und sie da auch nicht immer abrufbar wären.

    Jagdverhalten ist natürlich nicht wegtrainierbar. Ich habe zwei Jahdhunde hier sitzen, mir brauchst du das nicht erzählen.

    Wann hatten eure Hündinnen denn ihre erste Läufigkeit?

    Vor allem bei den Retrieverinnen würde es mich sehr interessieren =)

    Nell wird am 3.02. ein Jahr alt und na ja... entweder habe ich es übersehen, was ich mir nicht vorstellen kann, oder sie war noch nicht läufig.

    An sich denke ich schon, dass Balou auch als kastrierter Rüde doch irgendwie reagieren müsste.

    Draußen hat sie kaum Kontakt zu anderen Hunden, also kann ich nicht viel dazu sagen, ob da die Rüden anders auf sie reagiert hätten.

    Eine Zeit lang dachte ich, sie hätte merkwürdig gerochen usw. Und seit ein paar Wochen trägt sie ständig die Handtücher aus dem Flur ins Wohnzimmer. Aber hmmm. Kann man die erste Läufigkeit überhaupt übersehen? Nein, oder?

    Ich fühle mich etwas dumm |)

    Ich lobe das ruhige ansehen von wild, wenn sie sich von selbst umorientieren wird gemarkert. So umgehe ich das sofortige losstarten. Bei Krähen, schicke ich auch durchaus schon mal hinterher auf Kommando.

    Wenn ich mal geschlafen habe und sie sind hinter was her werden sie kurz angefeuert bevor ich sie abrufe.

    Mir ist nicht wichtig dass sie nicht jagen (das wäre auch utopisch) sondern dass wir das möglichst kontrolliert und zusammen machen.

    Wenn es bei meinen Hunden utopisch wäre, dass sie nicht jagen, würden sie schlicht nicht freilaufen.