Beiträge von Juliaundbalou

    Ich fänd einen Golden Retriever auch nicht unpassend. Eine leichtere Hündin würde sich sicherlich gut eignen.

    Hündin, weil:

    Artgenossenverträglichkeit ist da einfacher. Golden Retriever Rüden mögen oft andere Rüden nicht.

    Und Gewicht: für die Rettungsstaffel ist weniger Gewicht bestimmt auch vorteilhaft.

    Zu den Zweifeln:

    Ja, es sind Jagdhunde. Und ja, sie können leicht aufdrehen.

    Viel kann man über die Auswahl einer passenden Linie und Erziehung in die richtigen Bahnen lenken. Aber die ersten 3 Jahre circa sind es schon recht temperamentvolle junge und starke Hunde, das muss man mögen und wollen. Ich bin ehrlich mit zweien von der Sorte: mir ist das öfter mal zu viel. Sie sind schon sehr viel Hund.

    Und wer meinte denn, dass ein GR Rüde mit 30 kg ne Wuchtbrumme ist? Das ist für einen Showrüden ehrlich gesagt ein Witz. Mein AL Rüde wiegt 29-30 kg und ist recht schmal gebaut mit feinem Kopf. Ein Show Rüde wiegt auch gerne mal 35-36 kg.

    Hier mal meiner extra im nassen Zustand:

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    60 cm, 29-30 kg.

    Hm... also bei uns hat sich nach der Läufigkeit charakterlich nichts getan. Meine Hündin hatte danach keinen „Entwicklungsschub“.

    Sie wird kontinuierlicher erwachsen und ich denke, das vieles auch eine Frage der Erziehung und der gemachten Erfahrungen ist.

    Klar.

    Nell ist ja gefühlt schon erwachsen mit sechs Monaten bei mir eingezogen. Also erwachsen für einen Junghund :ugly: Ich warte auf gar keinen Schub, die ist eh klar im Hirn.

    Aber ich will es endlich hinter mir haben. Es wird für Balou ja auch die erste Läufigkeit und ich möchte mich damit nicht beschäftigen, wenn hier bald „landunter“ ist...

    und mehr auf Feldwegen statt in Wäldern spazieren gehen.

    Würde dir in Niedersachsen nichts nützen, denn hier ist auch auf Feldwegen Leinenpflicht. Deshalb halte ich mich auch dort, wo ich es vertreten kann, nicht dran und gehe spazieren wie sonst auch. Andernfalls müssten die Hunde wirklich 3,5 Monate nur angeleint laufen.

    Mal ganz davon abgesehen, dass in den Feldern auch viel Wild unterwegs ist. Hier zumindest sehen wir mehr Wild auf den Feldwegen als im Wald.

    In NRW gibt’s keine Leinenpflicht in der BuS. Balou läuft ab März aber eine Weile an der Flexi und nur punktuell frei. Wir müssen da jedes Jahr wieder neu reinfinden, dass er bitte auch dem Reh, das einen Meter neben uns im Feld liegt, nicht nachgeht. Je nachdem, wie er sich macht, darf er mehr oder auch gar nicht freilaufen.

    Nell durfte bis jetzt fast durchgängig freilaufen. Aber wenn sie mir zu außenorientiert wird, weil sehr viele Rehe oder Vögel unterwegs sind, kommt sie an die Leine. Wüsste aber auch nicht, was soooo schrecklich daran wäre, wenn der Hund halt nicht freilaufen darf. Nur kurze Leine und kein Garten ist natürlich Mist.

    @Alana3010 Alana ist nur 3 Monate älter als Nell und war schon zweimal läufig. Und bei Nell kommt einfach nichts. Was mache ich nur falsch? :(

    Ich bin verwirrt. Ist nicht prinzipiell erst mal jede Rasse als Familienhund geeignet?

    Höre gerade zum ersten Mal davon, dass Bedenken kommen, einen Collie in eine Familie mit Kindern aufzunehmen. Erst recht, wenn Hundeerfahrung vorhanden ist.

    Vielleicht sollte man da nicht im Forum nach Meinungen fragen, Ceri05

    Ruf doch mal bei Züchtern an, die dich interessieren und quatsch mal ein bisschen über deine Pläne. Ich wette, dass die da nicht so reagieren werden.

    Retriever müssen übrigens auch die ersten Jahre lernen, Reize auszuhalten und die Kinder nicht umzubomben, weil das ja so lustig ist. Und fiepen, motzen und bellen können die auch. Da ist ein nicht ganz so körperlicher Hund wie ein Collie vielleicht sogar passender. Ich habe zumindest auch bei der Zweithundewahl den Collie in Betracht gezogen.

    Vielleicht bringt es was, ein neues Thema zu eröffnen, um mal Trainertipps zu bekommen. Hier im Forum gibt’s super tolle Empfehlungen, wenn du grob sagst, wo ihr wohnt. Vom richtigen Trainer hängt vieles ab, der auch ehrlich mit euch ist.

    lavandula

    Ich habe so einen ähnlichen Hund, der aber erwachsen und erzogen ist. Ändert aber nichts daran, dass er unverträglich mit fremden Hunden und Menschen ist (bei Menschen weniger ein Problem, so lange sie ihn in Ruhe lassen), unsicher, schnell gestresst, großen Jagdtrieb hat und sehr schnell hochfährt.

    Wir erwarten unser erstes Kind im Juni und ich habe hier noch einen zweiten sehr jungen Hund dazu, der aber super Potenzial für einen typischen Familiengoldie mitbringt.

    Ich denke, dass es sehr auf die Umstände ankommt. Sofern ihr das Gefühl habt, auf der Stelle zu treten mit dem Training, würde ich an eurer Stelle unbedingt einen sehr guten Trainer möglichst bald hinzuziehen.

    Außerdem ist ja noch die Frage, wie viel Unterstützung du hast. Wenn der Hund immer mit den Kindern zusammen unterwegs sein muss und ihr vielleicht auch keinen Garten haben solltet, KANN das für diesen Hund zu viel sein. Allerdings ist er ja noch sehr jung und manches ist vielleicht auch nur Junghundethema? Wie klappt es denn aktuell mit dem einen Kind plus Hund?

    Ich plane bspw., immer getrennt spazieren zu gehen, also mit den Hunden, aber ohne Kind. Mein schwieriger Hund wird vermutlich nur mit dem Kind zusammen unterwegs sein, wenn mein Mann auch dabei ist. Ansonsten gehe ich dann morgens mit den Hunden, wenn mein Mann noch zuhause ist, tagsüber geht’s in den Garten und abends kommen die Hunde nochmal raus.
    Wie gut das klappt, werde ich dann sehen.

    Wieso fies? Wenn du es nicht magst, verbiete es.

    Meine Hunde sitzen gerne vor mir auf dem Sofa und hecheln mir ihren stinkigen Atem direkt ins Gesicht. Balou leckt mir auch gerne durchs Gesicht. Mag ich beides nicht, also verbiete ich es:

    „Lou, Schatz. Lass es, ja?“ - finde das nicht besonders fies und er legt sich dann glücklich neben mich xD

    Ja, gerade mit Balou rede ich seeeehr nett |) Der merkt dann recht gut, wann die Kacke am dampfen ist oder ich gerade einfach etwas nicht möchte.