Beiträge von Juliaundbalou

    Ich genieße es sehr, mittlerweile mal ohne Kind wegzukönnen. Es klappt nicht oft, aber ab und zu schon.

    Gestern war ich mit Nelli und einer guten Freundin einen Kaffee trinken und durch die Stadt schlendern, mein Mann war mit einem Freund wandern und hatte Karli in der Kraxe und Balou dabei. So hatte ich tatsächlich drei Stunden ohne Kind und habe die Zeit sehr genossen.

    Er ist jetzt 14 Monate alt und da geht das endlich.

    Mal was anderes:

    Hat jemand von euch auch so ein Kind (gehabt), das sofort merkt, wenn man sich nach dem Einschlafen wegschleicht?

    Ich bin die letzten Abende weggeschlichen. Mal ging es für eine halbe Stunde gut, mal für ne Stunde. Jeden Abend wurden die Abstände kürzer und die Nächte grauenvoller. Als hätte Karli Angst, ich könnte nochmal abhauen. Vorher schlief er von 20-23 oder sogar 1 Uhr durch, danach kamen erst die gewohnten Horrornächte, und da dachte ich halt, ich könnte mal Zeit für mich haben und die erste Schlafphase zum Lesen, Hundekuscheln, Putzen und Unterhaltungen mit meinem Mann nutzen. Aber nein.

    Gemeinsame Abende mit meinem Mann sind also noch in weiter Ferne…

    Mühsam ist das. Jetzt liege ich wieder daneben und schaue mal, ob die Nächte wieder ruhiger werden.

    Wenn es wirklich schlimm ist, ein gutgemeinter Rat:

    Hund am Geschirr an die kurze Leine nehmen und ab nach Hause. Das bringt dann doch nix.

    Was meinst du, wie oft ich mit Balou aus dem Haus raus bin, die Einfahrt runter, über die Straße, er dann so im Tunnel war, dass er gerade mal pinkeln konnte und dann nur auf die befahrene Straße rennen wollte usw. Völlig irre, total geistig abwesend. Und dann bin ich einfach wieder nach Hause gegangen. Ende.

    Ich finde, dass es viel Druck raus nimmt, wenn man den Hund und sich da nicht durch zwingt. Sondern einfach abbricht.

    Der Unterschied zu einem „normalen“ Hund ist aber auch echt krass… Nelli ist draußen immer klar im Kopf. Die macht auch Mist. Pöbelt, jagt. Aber da habe ich irgendwie immer einen Fuß in der Tür. Sie ist fast immer leinenführig und ich kann sie viel über Belohnung von Umorientierung erziehen. Weil sie es selbst anbietet.

    Dafür hat sie zuhause ein Stressthema.

    Finde es nur echt erstaunlich, wie schwer erziehbar Balou damals war, so im Vergleich. Was hat der mich Nerven gekostet. Und alles war es total wert.

    Auch solche Hunde können ziemlich normal werden.

    Mein Balou wird Ende Oktober acht und er ist, wenn er keinen Freilauf hat, den er halt außer auf dem Grundstück oder beim Dummy nicht hat, der einfachere Hund hier. Er dümpelt vor sich hin, ignoriert überwiegend Mensch und Hund, das meiste Wild und zuckt nicht mal mit der Wimper, wenn uns laute Kinder ohne Abstand von hinten überholen.

    Das war vor ein paar Jahren ganz anders!

    Selbst andere Umgebungen gehen mittlerweile nach Eingewöhnung ganz gut. Nur Stadtausflüge oder Freunde besuchen gingen nicht. Alles andere ist kein Thema mehr.

    Also dranbleiben und ruhig hoffen! Nicht alle Stresskekse bleiben so! :bindafür:

    Ich würde unbedruckte Pappe drauflegen und dann dick Kompost darauf verteilen. Ist wunderbar für Gemüse.

    Falls du dazu eine Anleitung anschauen magst, findest du sowohl auf YouTube als auch auf dem Blog von Wurzelwerk Infos.

    Moos finde ich ja schön und lasse es immer.

    Sedum geht auch super in den Pflanzringen. Und sogar Rosen. Cotoneaster, diverse Steingartengewächse…

    Ich hatte auch so eine Mauer am alten Grundstück (Foto müsste ich suchen) und da habe ich nur die ersten 2-3 Jahre häufig gegossen. Danach nur noch punktuell.

    Ich wünsche dir alles Gute und hoffentlich eine baldige Genesung!

    Unter den Umständen kann ich deine Gedanken gut nachvollziehen. Die Entscheidung kann euch aber niemand abnehmen.

    Ich drücke euch ganz fest die Daumen. Dir in erster Linie, aber natürlich auch dem kleinen Hund.

    Ich bin voller Neid! |)

    Ich fand die Zeit wo sie in der Trage waren oder im Buggy saßen am einfachsten. Da konnte ich bestimmen wo es hingeht und in welchem Tempo.

    Ab Laufalter sah das ganz anders aus. :woozy_face: Da brauchte man viel viel Geduld. Oft schaffte man 5m in 15min. Und das Kind wollte nie dort entlang wo ich hin wollte...

    Das ist das Problem. Trage geht nicht wegen seinen Nackenverspannungen, Buggy bzw Kinderwagen ist nicht candiekompatibel |) Okay, ob gemeinsames Gassi dann candiekompatibel ist, wird sich noch zeigen müssen xD

    Schon ausprobiert?

    Dachte auch nie, dass das mit meinen beiden geht. Aber doch. Selbst beide an der Leine sind kein Ding. Man wächst mit seinen Aufgaben.